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Podcast · Folge 101
Zur Beobachterin des eigenen Lebens werden
Anika Kreimeier über die Popcorn-Haltung, ein Buch, das in zwei Wochen entstand – und das Leben auf einer Insel ohne Autos
Der Einstieg ist bei uns immer eine gedankliche Reise: Wo sitzen wir gerade zusammen, und welches Getränk hast du uns mitgebracht? Anika Kreimeier nimmt uns mit auf eine kleine indonesische Insel ohne Autos, mit einer Kokosnuss samt Strohhalm in der Hand. Sie schiebt gleich hinterher, dass das kein Postkartenidyll ist: Gerade sei ein Sturm durchgezogen, und das Leben passiere hier genau wie überall. Aufgenommen haben wir digital.
Anika Kreimeier
Autorin, arbeitet mit Human Design, lebt zwischen Ammersee, Goa und Gili Air
Anika Kreimeier ist gelernte Hotelfachfrau und Fachwirtin für Marketing- und Eventmanagement; sie hat als Selbstständige unter anderem für die Automobilbranche gearbeitet – seit 2006 auf eigene Rechnung. Heute begleitet sie Menschen mit Human Design, Coachings und Mentoring und hat dafür zahlreiche Ausbildungen absolviert, von Yoga-Trainings bis zur zertifizierten Analystin. Sie lebt nicht an einem Ort, sondern zwischen Ammersee, Goa und der indonesischen Insel Gili Air. 2024 hat sie ihr erstes Buch veröffentlicht.
Eine Insel mit 5,4 Kilometern Umfang
Wo genau sie sitzt, erklärt sie geduldig: Gili Air ist eine von drei kleinen Inseln nördlich von Lombok, gut anderthalb Stunden mit dem Speedboot von Bali entfernt, mit einem Umfang von 5,4 Kilometern. »Air« heißt auf Bahasa Indonesia Wasser.
Wie sie dort gelandet ist, klingt nach einem Zufall, den man sich nicht ausdenken kann. Sie war in Bali und kam dort nicht richtig an, suchte Flüge, um vor dem Monsun wegzukommen, und bekam den Tipp mit den Gili-Inseln. Sie buchte zwei Nächte. Als sie an der Rezeption um eine weitere Nacht bat, antwortete der Mann dort mit einer Gegenfrage: Warum nicht einen Monat?
Geblieben ist sie viereinhalb Monate. In dieser Zeit hat sie dort ihre Firma gegründet und ein Haus gekauft. Der Kontrast, den sie selbst am lustigsten findet: Sie hat für die Automobilindustrie gearbeitet und sitzt heute auf einer Insel, auf der es keine Autos gibt.
Was das Popcorn bedeutet
Der Titel ihres Buches – »Mehr Popcorn, bitte!« – ist kein Gag, sondern eine Haltung. Das Popcorn steht zuerst für das Kino: das eigene Leben betrachten, als liefe es auf einer Leinwand. Und zwar einen Schritt weiter, als man erwartet – nicht als Hauptdarstellerin, sondern als Beobachterin.
Sie macht keinen Hehl daraus, dass das schwer ist. In die Selbstbeobachtung zu kommen brauche Achtsamkeit, Reflexion und den Mut hinzusehen. Das Popcorn ist die Erinnerung daran, die Leichtigkeit dabei nicht zu verlieren.
Was daraus im Alltag wird, erzählt sie an einer Rückmeldung, die sie bekommen hat: Jemand hat einer Kollegin im Büro gesagt, sie solle sich eine Schüssel Popcorn schnappen und die anderen einfach reden lassen. Genau das sei der Punkt – die Situation einmal von oben betrachten, dann könne man oft lachen und nehme sie nicht mehr ganz so ernst.
Was ihre Freundin beim Poppen herausfand
Die schönste Geschichte der Folge steckt im Cover. Eine Freundin auf der Insel hat für das Foto echten Mais gekauft und gepoppt – und dabei beobachtet, was passiert.
Ihr Ergebnis: Das perfekte Popcorn gibt es nicht. Jedes Korn ist anders, jedes einzigartig – so wie Menschen. Dazu kommt das Timing. Auf der Packung steht drei Minuten, nach zwei Minuten fünfzig ist noch nichts passiert, und man denkt sofort: Meins ist kaputt. Genau in diesem Moment, sagt Anika Kreimeier, geht es ums Vertrauen in den Prozess.
Zwei Wochen in Rom
Geschrieben hat sie schon lange – nach eigener Aussage an vier Büchern gleichzeitig. 2019 saß sie in Bali mit dem Bild im Kopf, in einem Café ein Buch zu schreiben, und begann. Sie hat viel geschrieben, in einem zehntägigen Schweigeretreat, für eine Zeitschrift, in Cafés. Rückblickend nennt sie all das inneres Prozessieren: Es war für sie, nicht für andere.
Das Buch, das dann wirklich entstand, brauchte zwei Wochen. Nicht im Traumcafé mit Aussicht, sondern in einem kleinen Apartment in Rom, mit Blick auf einen Baum. Sie hatte an etwas ganz anderem geschrieben, merkte, dass dieser eine Abschnitt anders war, kopierte ihn in ein neues Dokument – und saß danach zwei Wochen lang jeden Morgen daran, im heißen römischen August, solange die Luft noch kühl war.
An die letzten drei Kapitel kann sie sich kaum erinnern. Ihr Bild dafür ist unfeierlich und trifft es: Wenn das Timing stimmt, sei es wie auf Toilette müssen – man könne es nicht mehr nicht tun.
Zwei Lektorinnen und die innere Arbeit
Danach folgten drei Monate Arbeit am Text, zurück auf der Insel. Sie gab das Manuskript an zwei Lektorinnen mit ganz unterschiedlichen Perspektiven; eine kannte sie vorher gar nicht. Ein Kapitel – das sechste – haben beide unabhängig voneinander unangetastet gelassen, weil es so aus ihr geschrieben sei.
Sie unterscheidet dabei sehr klar zwischen äußerer und innerer Arbeit. Die äußere ist das Kommunizieren mit den Lektorinnen und die Fähigkeit, Änderungsvorschläge neutral betrachten zu können. Die innere beginnt vorher: sehr persönliche Geschichten überhaupt an jemanden zu schicken, den man nicht kennt.
Und sie geht noch weiter: Das eigentlich Mutige sei nicht, den Text an Fremde zu geben, sondern irgendwann damit fein zu sein, dass alle Menschen ihn lesen, die man kennt. Eine der Lektorinnen hat ihr das mit einer Mail erleichtert, an die sie sich genau erinnert: Sie habe extra die Korrekturfarbe Türkis genommen – und was man in den vielen Strichen und Kommentaren nicht sehe, sei die Gänsehaut beim Lesen.
Wenn du deine Geschichte schreibst und die Verantwortung dafür übernimmst, dann öffnet das eine ganz neue Welt.Anika Kreimeier
Wenn alle Personen im Buch echt sind
Vorne in ihrem Buch steht ein Satz, der Helen sofort aufgefallen ist: Der Inhalt beruhe auf wahren Geschichten, die genannten Personen seien alle echt. Normalerweise steht dort das Gegenteil – dass jede Ähnlichkeit rein zufällig sei.
Sie hat das ernst gemeint und entsprechend vorgearbeitet: Mit den Menschen, die vorkommen, hat sie vorher gesprochen, gefragt, welchen Namen sie verwenden darf, und die Passagen abgestimmt. Inhaltlich hat sie während des Prozesses nichts verändert – sie hat Geschichten ganz herausgenommen oder andere hinzugefügt, aber nichts umgeschrieben. Einen Ort hat sie geändert.
Was danach kam, konnte sie nicht steuern. Ihre Mutter hat das Buch zu Weihnachten an ihre Freundinnen verschenkt; in einer Buchhandlung in Göttingen stand es neben »Das Café am Rande der Welt«. Und es meldeten sich Menschen, mit denen sie längst nichts mehr zu tun hatte. Ihr Fazit dazu ist unaufgeregt: Man muss damit fein sein, dass alle es lesen können.
Der 11.11., der der 13.11. wurde
Beim Selfpublishing hat sie unterwegs gelernt, was sie vorher nicht wusste. Ihr Wunschdatum für die Veröffentlichung war der 11.11. – sie mag Schnapszahlen. Geworden ist es der 13.11.2024, weil nach dem Hochladen erst noch geprüft wird und die Veröffentlichung danach kommt.
Das Datum selbst nennt sie trotzdem hilfreich: Es habe Druck erzeugt, aber sie würde eher von Antrieb sprechen. Ein Bild aus dieser Zeit bleibt hängen: wie sie in einem kleinen Copyshop auf einer Insel ohne Autos die Manuskripte ausdruckt und den Stapel mit dem Fahrrad nach Hause fährt.
Das fertige Buch hielt sie erst Wochen später in der Hand – es wurde ihr aus Deutschland nach Indien mitgebracht und am Strand überreicht. Sie sagt selbst, sie habe geheult.
Warum alle dasselbe Buch anders lesen
Der Teil, an dem sich das Gespräch mit unserem eigenen Alltag verhakt, ist ein Absatz aus ihrem dritten Kapitel: Wir haben alle einen eigenen Blick auf die Welt. Helen erzählt, dass sie fast dasselbe in jeder Buchbesprechung sagt – weil regelmäßig jemand die Sorge äußert, nicht aufmerksam genug gelesen zu haben, nur weil ihr anderes aufgefallen ist als den anderen.
Anika Kreimeier dreht das ins Grundsätzliche: Der eine sieht am Strand den Plastikmüll, die andere die Delfine dahinter. Menschen gehen ins selbe Kino und empfinden den Film anders; sie sitzen am selben Tisch und erleben den Abend anders. Interessant werden Gespräche erst, wenn man das nicht als Fehler behandelt, sondern nachfragt: Was bringt dich dazu, das so zu sehen?
Sie schreibt dem gemeinsamen Lesen dabei eine besondere Rolle zu: Weil es um die Geschichte eines anderen geht, muss sich niemand selbst entblößen – und trotzdem merkt man, wie unterschiedlich alle schauen. Auf ihrer Insel gibt es übrigens auch einen Buchclub, auf Englisch.
Kontrolle loslassen, ohne die Verantwortung abzugeben
Am Ende landet das Gespräch dort, wo der Untertitel ihres Buches hinführt: bei der Kontrolle. Sie erzählt es an ihrem eigenen Alltag – sie war vier Monate weg, hat zwei Katzen auf der Insel, ein Haus, ein Airbnb, einen Manager vor Ort, mit dem sie keinen Vertrag hat.
Ihre Unterscheidung dazu ist der praktischste Satz der Folge: Sie lasse die Kontrolle los, nicht die Verantwortung. Und sie räumt zugleich mit der Vorstellung auf, Kontrolle sei per se etwas Schlechtes. Als sie zum ersten Mal dort war, habe sie vieles geschockt; danach schockte sie vieles in Deutschland. Inzwischen sei es ausbalanciert – und genau das habe ihr das andere Ende der Welt beigebracht.
Was das Schönste an Indonesien sei, hatte jemand aus der Community vorab gefragt. Ihre Antwort: die Erweiterung des eigenen Blicks. Auf die Frage, was sie dort mache, antworte sie meistens schlicht mit »leben«.
Das Buch aus dem Gespräch
Ein Titel – ihr eigener, im Selbstverlag veröffentlicht.
Mehr Popcorn, bitte!
Anika Kreimeier
Untertitel: »Die Reise vom Kontrollfreak in die Freiheit«. Erschienen am 13. November 2024 im Selbstverlag – das Buch, um das sich diese Folge dreht.
*Mit Sternchen markierte Links sind Affiliate-Links: Kaufst du darüber, erhalten wir eine kleine Provision. Für dich ändert sich am Preis nichts. Anika Kreimeier selbst weist im Gespräch darauf hin, dass man das Buch über seine ISBN auch in jeder Buchhandlung bestellen kann.
Wie derselbe Weg von der anderen Seite aussieht – aus einem Verlag heraus –, erzählt Liesa Rebbig in der Folge danach.
Wenn du gerade in einer Woche steckst, in der du das Gefühl hast, keine Pause machen zu können: In dieser Folge hörst du, wie es sich anfühlt, einen Schritt zurückzutreten – und was ein Beutel Popcorn damit zu tun hat.
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Häufige Fragen
Wo liegt Gili Air?
Gili Air ist eine von drei kleinen Inseln nördlich von Lombok in Indonesien, rund anderthalb Stunden mit dem Speedboot von Bali entfernt. Die Insel hat einen Umfang von etwa 5,4 Kilometern und keine Autos. »Air« bedeutet auf Bahasa Indonesia Wasser.
Was bedeutet die Popcorn-Haltung?
Sie meint, das eigene Leben zu betrachten, als liefe es im Kino: sich zurücklehnen und sich selbst beobachten, statt vollständig in der Situation aufzugehen. Anika Kreimeier beschreibt das als anspruchsvoll – es brauche Achtsamkeit und den Mut hinzusehen – und nutzt das Popcorn als Erinnerung daran, dabei leicht zu bleiben.
Wie lange dauert es, ein Buch zu schreiben?
Das lässt sich nicht allgemein sagen. Bei ihr lagen Jahre des Schreibens hinter dem eigentlichen Buch, das dann in zwei Wochen entstand – gefolgt von drei Monaten Arbeit am Text mit zwei Lektorinnen. Ein Autor, den sie auf der Insel kennt, erzählte ihr dasselbe: zwei Wochen Schreiben, danach ein Jahr, in dem nichts passierte.
Was heißt Selfpublishing, und was ist BoD?
Beim Selfpublishing veröffentlicht man ohne Verlag und trägt Lektorat, Gestaltung und Vertrieb selbst. Anika Kreimeiers Buch ist über Books on Demand erschienen, einen Dienstleister, der Druck und Auslieferung übernimmt. Ihr Wunschtermin 11.11. wurde zum 13.11., weil zwischen Hochladen und Veröffentlichung noch eine Prüfung liegt.
Muss man Menschen fragen, die im eigenen Buch vorkommen?
Sie hat es getan: Mit allen Personen, die im Buch auftauchen, hat sie vorher gesprochen, gefragt, welchen Namen sie verwenden darf, und die Passagen abgestimmt. Ein rechtlicher Rat ist das nicht – aber ihre Erfahrung ist, dass es die Veröffentlichung leichter macht.
Was ist Human Design?
Ein esoterisches Deutungssystem, das aus Geburtsdaten eine Art Persönlichkeitskarte ableitet. Anika Kreimeier hat sich darin ausbilden lassen und beschreibt es als Werkzeug, mit dem sie arbeitet. Wissenschaftlich belegt ist es nicht.
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Automatisch erstellt und nur grob korrigiert – es kann Fehler enthalten, auch bei der Zuordnung, wer gerade spricht. Maßgeblich ist die Aufnahme.
Helen
Herzlich willkommen Anika. Ich freue mich sehr heute mit dir über dein Buch, über Popcorn, über Indonesien, vielleicht auch über das Self-Publishing zu sprechen. Aber bevor wir damit starten habe ich zwei Fragen an dich. Wo sind wir gerade und welches Getränk hast du uns mitgebracht?
Anika Kreimeier
Du bist bei mir hier in Indonesien auf einer ganz kleinen Insel. Eine Insel ohne Autos, spürst du die Stille, dir eine Kokosnuss mitgebracht, mit Strohhalm.
Helen
Da kommt direkt so Urlaubsfeeling auf, was ich gar nicht unbedingt hatte jetzt bisher im März, aber ich fühle es richtig gut.
Anika Kreimeier
Urlaub ist aber weniger, weil es ist gerade ein Sturm hier durchgezogen. Oh, okay.
Helen
Ja, es klingt so, das Paradies und die kleine Insel.
Anika Kreimeier
Es passiert eben auch das Leben hier, genau wie überall.
Helen
Ja, das stimmt. Ich würde sagen, wir probieren es einfach mal und stoßen mit unseren Kokosnüssen an. Cheers! Ja, cheers! Ich weiß gar nicht ehrlich gesagt, ob ich schon mal Kokosnuss, so direkt aus der Kokosnuss probiert, probiert, hab ich glaub nicht. Aber es sieht natürlich auch total klasse aus und die gibt's wahrscheinlich wie Sand am Meer dann oder?
Anika Kreimeier
Genau, bei der Insel hier ist sowieso Sand am Meer ohne Hände. Da gibt's auch wie Sand am Meer hier. Ich kriege jede Woche zehn Kokosnüsse geliefert. Die sind hier richtig groß auch. Hier ist so ein Liter fast in einer Kokosnuss.
Helen
Oh echt? Viel weniger.
Anika Kreimeier
Das sind die Kokosnüsse viel kleiner und etwas süßer und das ist super gesund. Das ist das Beste, was man machen kann. Als ich Lebensmittelvergiftung hatte, sagte der ayurvedische Arzt in Indien, coconut water, you have to drink coconut water only. Und einfach super gesund für alles. Das ist das.
Helen
Cool, das merke ich mir mal. Richtig gut. Also, dann erzähl doch mal, wo bist du da gerade eigentlich? Wo hast du uns hin entführt?
Anika Kreimeier
Ja, ihr seid hier bei mir auf einer kleinen Insel, die hat einen Umkreis von 5,4 Kilometern und man von Bali ungefähr anderthalb Stunden mit dem sogenannten Speedboot, in der asiatischen Version und fährt von Bali praktisch hier rüber auf diese Insel. In der Nähe von Lombok, Lombok kennen ja vielleicht einige, Lombok ist ähnlich groß wie Bali und wir sind so drei kleine Vorinseln im Norden, die Gili-Inseln. Und ich bin auf der Insel, die Lombok am nächsten liegt, kann man sagen, die heißt Gili Air, Air wie die Luft, wobei Luft, also Air in Bahasa Indonesia Wasser heißt.
Helen
Das ist ja mega spannend. Aber also was hat dich dahin verschlagen? Wie bist du auf dieser Insel gelandet?
Anika Kreimeier
Ja, das frage ich mich auch selber oft. Wie bin ich eigentlich hier hingekommen? Ich habe für die Automobilindustrie gearbeitet. Jetzt sitze ich auf einer kleinen Insel ohne Autos. Ich war in Bali vor ein paar Jahren und konnte nicht so richtig Fuß fassen dort auf dieser Vulkaninsel. Und ich googlte Flüge nach Thailand und sonst wo hin. Ich bin eigentlich vor dem indischen Monsoon eigentlich nur weg. Und dann sagte mir jemand, geht doch mal auf die Gili-Insel. Ich habe gesagt, was ist denn das? Und die sagen, das sind diese kleinen Inseln dort. Da geht es mit dem Speedboat hin und alles ist türkisch so ein Rosa. Und ich habe gedacht, okay, dann probiere ich das mal für. Und dann habe ich für zwei Nächte eine Unterkunft gebucht. Und als ich hier Fuß auf diese Insel setzte, habe ich direkt gefragt, den Herrner an der Rezeption, kann ich bitte eine Nacht verlängern? Und er sagte, er antwortete mit einer Frage. Und das öffnet ja sofort Möglichkeiten. Und er sagte, warum nicht einen Monat?
Helen
Ja krass. Und du dastehe ja warum nicht?
Anika Kreimeier
Genau, ich habe gesagt, ich saß morgen Bescheid und das habe ich einfach gemacht. Und ich bin vier und halb Monate hier geblieben, habe in der Zeit meine Firma hier gegründet und eine Villa gekauft. Krass.
Helen
Da warst du schon selbstständig oder warst du eigentlich noch in der Automobilindustrie tätig?
Anika Kreimeier
Nein, ich war auch selbstständig für die Automobilindustrie gearbeitet. Ich bin schon seit 2006.
Helen
Ja, für mich ja spannend. Aber bei dem Rosantürkis habe ich natürlich direkt gedacht, ah voll schön, aber ich dachte dann so, weil ich sehe das auch oft in deinen Stories im Hintergrund, dass so die Türen glaube ich auch Türkis sind und dein Buch ist ja auch Türkis. Also ich vermute, da gibt es einen Zusammenhang.
Anika Kreimeier
Türkis ist irgendwie seit vielen Jahren einfach meine Farbe und zwar so intensiv, dass Menschen mir manchmal Fotos schicken oder jetzt war eine Frau hat in meinem Haus gewohnt, als ich in Europa war und sie hat, ich hab diesen türkis, war im Buddha gesehen, musste nicht denken, Menschen bringen das schon in Bezug mit mir. Es ist das Meer immer schon gewesen, mein Ort ist immer an der Küste, an Übergängen, da treffe ich immer Menschen, da finden meine Menschen mich auch und vielleicht ist es, ja so ein bisschen steht das für das Wasser, weil hier ist es sehr, sehr türkis das Wasser und da ruhen die Schirke.
Helen
Da muss ich nachher noch mal grob, wenn es klingt irgendwie richtig gut. Aber also dein Buch heißt mehr Popcorn, bitte. Und das fand ich irgendwie an sich schon witzig, ne? Weil auch in, also wir hatten vor ein paar Monaten ne Podcastaufnahme gemacht für deinen Podcast. Und in dem Zusammenhang ging es auch schon um Popcorn. Ich glaub es begleitet dich auch viel. Und ich finde, wenn man einmal ins Buch reinliest, erschließt sich ja auch, ne, wie das gemeint ist. Aber ich finde die Vorstellung irgendwie so cool, dass du, das ist hier im Grunde wie so ein Lebensmotto von dir, würde ich sagen, oder? Du nix. Also, beschreib mal sowas. Was hat es mit diesem Popcorn auf sich?
Anika Kreimeier
Ja, das ist interessant. Also dieses Popcorn begleitet mich schon seit vielen Jahren und es gibt mehrere Aspekte. Einmal natürlich der Bezug zu Filmen, sehe das Leben wie ein Film und lehnt dich zurück, ist das Popcorn und beobachte dich selbst. Und das ist eine riesengroße Reise, nämlich in die Selbstbeobachtung zu kommen ist nicht leicht. Das braucht viel Achtsamkeit, Reflexion, Mut auch hinzusehen. Und für mich ist das Popcorn gibt mir immer wieder die Erinnerung im Alltag, so eine Leichtigkeit da reinzubringen. Weil mir schreiben Menschen jetzt wirklich, wenn ich, Anika, ich habe wirklich meiner Kollege in dem Büro gesagt, auch komm schnapp den Nischalen Popcorn, lass die Leute alle reden und machen. Und da bringt so viel Entspannung in Situationen, wenn man wirklich dorthin schaut, dieses Leben als Film zu betrachten. Als würde man das auf einer Kinoline von sehen und du bist nicht mal mehr der Hauptdarsteller in deinem Leben, sondern du gehst noch einen Schritt weiter, tiefer und gehst wirklich in die Beobachtung von dir. Also es kann sehr tief philosophisch gehen. Mein Buch ist sehr leicht geschrieben und mit viel aus meinem Leben, aus meinem Alltag. Aber je nachdem wie du es liest, kannst du verschiedene Ebenen herausholen. Und ab und zu vielleicht ist dieses Popcorn-Symbol einmal für Kino, aber auch die andere Seite. Meine Freundin hier auf der Insel, als wir dieses Cover gemacht haben, dann hat sie wirklich Mais gekauft, hat diesen Mais gepoppt, beobachtet dabei und hat festgestellt auf der Suche nach dem perfekten Popcorn, dass es das nicht gibt, dass die alle einzigartig sind, dass die alle unterschiedlich sind und so wie die Menschen. Und das ist irgendwie schön. Jeder hat seinen eigenen Prozess. Ich schütte Popcorn in die Pfanne, in den Topf, in die Mikrowelle und dann steht da, das braucht jetzt drei Minuten zum Poppen und dann guckst du nach zwei Minuten 50 und das ist nichts passiert. Mein Popcorn ist kaputt. Na toll, ich habe wieder das einzig kaputte Popcorn bekommen. Aber der Prozess, dieses Timing, dem Ganzen zu vertrauen. Du kannst so viel vom Popcorn lernen, das Popcorn. Merkst du, oder? Ich könnte Stunde über Popcorn reden.
Helen
Ja, richtig gut. Also ich mag auch so die Vorstellung, dass man so ein bisschen sich mal, weil man ist oft ja auch so im Hamsterrad drin und denkt so, oh mein, Also das hab ich sehr, sehr häufig, dass ich denke, oh mein Gott, ich kann jetzt auch nicht eine Pause machen. Jetzt ist grad so viel los und jetzt der schlechteste Zeitpunkt, um irgendwie innen zu halten. Wenn ich es dann aber mache, wenn ich mich wirklich mal rausziehe und wie du sagst, so ein bisschen wahrscheinlich mehr von außen drauf schaue, dann geht es mir auch wieder besser und dann, dann hab ich auch wieder einen klaren Blick dafür, was ich, was ich vielleicht jetzt als nächstes machen sollte. Und ich finde, man ist sonst mehr so in diesem, also man macht und macht und macht halt einfach so, wie man vorher gemacht hat. Und man bewertet das gar nicht neu. Man guckt nicht, ob es immer noch der richtige Weg ist. Und ja, ob man überhaupt so weitermachen sollte.
Anika Kreimeier
Genau, einfach einen Schritt zurückgehen und das Ganze beobachten, das ist die große Kunst, weil wir in der Identifikation sind. Mit unseren Dingen, mit unserem Körper, mit unserem Leben, mit unserer Beziehung, mit den Aufgaben, die wir haben, mit unserem Job. Mit allem eigentlich sind wir sehr stark in der Identifikation. Und rauszukommen, das braucht manchmal einen kleinen Impuls auf vielleicht von außen. Das ist ähnlich wie beim Yoga. Da wird auch in jeder Yoga-Stunde wieder erinnert, atme ein und atme aus. Aus. Wir machen das, wir wissen, dass wir ohne das nicht leben können, aber wir machen es nicht bewusst. Und mein Popcorn-Symbol, ich möchte die Menschen einladen, mit einer Leichtigkeit einfach die Situation mal von oben zu betrachten, denn oft müssen wir dann wirklich lachen, ne? Weil dann nimmst du das nicht mehr ganz so ernst. Und das ist mein Kredo im Leben, das alles mal nicht so ernst zu nehmen.
Helen
Ja, das finde ich gut. Du hast ja jetzt auch mir im Vorfeld gesagt, du bist jetzt wieder da. Nicht wo du es geschrieben hast, glaube ich, aber wo du es editiert hast und das ist das so ein bisschen auch, was jetzt wieder in dir ausgelöst hat. Also vielleicht beschreibst du einmal so wie lange hast du geschrieben, wo hast du geschrieben, wann kam dir überhaupt die Idee, warum wolltest du unbedingt ein Buch schreiben und dann kannst du ja vielleicht auch übergehen dazu, was was jetzt gerade in dir vorgeht, vor sich geht.
Anika Kreimeier
Ich liebe die Fragen alle. Danke, liebe Helen. Gleich viele. Das ist immer ideal. Ich finde es so schön, wirklich. Ja, ich schreibe schon seit vielen, vielen Jahren. Und als ich damals schon 2019 in Bali saß, hatte ich dann dieses Bild von, ich sitze im Café und schreibe hier ein Buch. Und dann dachte ich, was denn die Story? Und ich habe angefangen, dieses Buch zu schreiben aus meiner Perspektive, aus einer Perspektive von einer anderen Person, aus vielen Perspektiven. Und dann dachte ich, mein Leben ist ja noch nicht vorbei. Wie kann ich denn, wo ist denn Anfang und Ende? Was ist die Story? Viele Menschen sagen, mein Leben ist so verrückt, ich muss das mal aufschreiben. Aber wo fängst du an und wo hörst du auf? Und ich habe viel geschrieben und ich habe heulend in den Kaffee ist gesessen und Dinge rausgeschrieben und ich habe in Bali für eine Zeitschrift geschrieben und viel immer geschrieben, alles geschrieben. Im Schweigeretreat zehn Tage. Da hab ich ein ganzes Buch könnte ich daraus machen, auch geschrieben. Jedoch hab ich nun festgestellt, dass das alles ein inneres Prozessieren war, dass das für mich war. Und dann kam der Moment letztes Jahr in Rom. Kein wunderschönes Café mit Aussicht, was ich immer mir gesagt hatte. Ich brauch mein Setup überhaupt nicht. Das war ein kleines kleines Apartment vor meinem Onkel dort in Rom mit einer Aussicht auf einem Baum. Das war es und plötzlich, ich hatte an was Anderem geschrieben, tatsächlich ein anderes Buch, also ich schreibe tatsächlich an vier Büchern gleichzeitig. Und ich habe an was Anderem geschrieben und gesagt, mir dieses hier ist gerade anders und habe diesen Abschnitt kopiert in ein anderes Dokument gesetzt und habe zwei Wochen lang jeden Morgen so 35 immer, zwar August sehr heiß in der Stadt, also da war die Luft noch kühl, habe ich mich hingesetzt und geschrieben. Und das ist, ich hab hier auf der Insel, liegen zwei Autoren auch, mit einem hab ich gesprochen. Und er sagt, ich hab mein Buch auch in zwei Wochen geschrieben. Im ersten Jahr passierte gar nichts damit, im zweiten hat es mein Leben verändert. Und es ist so, wenn das Timing stimmt, dann ist das wie auf Toilette müssen. Man kann es nicht mehr nicht tun. Und probiert es einfach. Und ich konnte das nie glauben, wenn Menschen mir das sagten, warte mal ab und das kommt schon und das passiert schon. Aber so war das. Und die letzten drei Kapitel, an die kann ich mich kaum erinnern, weil das wirklich dann wirklich in einem Flow passierte. Und interessanterweise habe ich das dann an zwei Lektorinnen gegeben. Und mit komplett unterschiedlichen Perspektiven. Eine kannte ich gar nicht. Eine hatte mich mal für die Zeitschrift interviewt vor ein paar Jahren. Ist schon da drin und die meinten ja das hat schon eine Dramaturgie auch dieses Buch, wo fängt es an, woher es auf ist, dass die Geschichte das erste Kapitel ist ja zum Beispiel sehr aus der Eventindustrie und will ich über die Autofahr mit dem Auto fahren zur Arbeit und die haben gesagt, ne, das ist schon, das baut schon sehr sehr gut aufeinander auf, genau und dann habe ich drei monatelang hier auf der insel an diesem buch gearbeitet das war dann auch wirklich arbeit innen und außen ein prozess was macht man denn da genau also der text steht was was ist die arbeit dann die arbeit ist erst mal mutig sein und diese sehr persönlichen Geschichten an jemanden zu schicken, den du nicht kennst. Das ist aber nicht so mutig, wie irgendwann damit fein zu sein, dass es auch alle Menschen lesen, die du kennst. Das ist so, das ist die Arbeit. Also die äußere Arbeit war mit den Lektorinnen nacheinander zu kommunizieren, dann so mit dir im Frieden zu sein, dass du die sogenannte Kritik oder Verbesserungsvorschläge oder Änderungsvorschläge, sage ich mal, neutral betrachten kannst, annehmen kannst. An Kapitel 6 zum Beispiel hat keiner etwas geändert, weil das ist sehr… Und die haben gesagt, nein, das ist so aus dir geschrieben, da konnten wir nicht beide unabhängig voneinander. Und eine der beiden hat mir eine wirklich schöne E-Mail dazu geschrieben, gesagt pass auf, Anika, Du siehst jetzt sehr viel. Ich habe extra die Korrekturfarbe türkis genommen und ich drücke. Und du siehst jetzt sehr viele Striche und Kommentare. Ich möchte aber sagen, was du nicht siehst, ist, dass ich Gänsehaut und Freude hatte beim Lesen, dass ich bei einigen Stellen geweint habe, dass ich was gelernt habe. Und dann kam so eine Liste, ne? Und das ist dann die innere Arbeit. Einfach weißt du am Ende, Helen, wenn du deine Geschichte schreibst und die Verantwortung dafür übernimmst, dann öffnet das eine ganz neue Welt wieder.
Helen
Ja, das kann ich mir vorstellen. Also ich glaube auch gerade einmal dieses Aufschreiben stelle ich mir auch nicht nur leicht vor. Also vielleicht hat es was Befreiendes, aber es ist bestimmt ja auch stellenweise schmerzhaft, gerade wenn man so eine Veränderung ja auch hinter sich hat und dann auch noch mal draufschauen und noch mal irgendwie und auch Dinge vielleicht, ich meine, du veränderst ja nicht deine Geschichte, wenn du es dann editierst, aber irgendwie muss man dann ja wahrscheinlich irgendwie damit die Story den Macht oder so Dinge verändern und das ist bestimmt auch nicht so easy, weil du denkst, das ist aber so passiert und ich will das so aufschreiben und so, musst ja auch so ein Stück wird dann wahrscheinlich loslassen. Aber wie war es dann als Menschen, die du kanntes ist gelesen haben?
Anika Kreimeier
Das ist mega interessant. Da könnte ich jetzt schon heulen, weil das war, du musst die innere Arbeit in dem Sinne so machen, dass du absolut fein damit bist, dass deine Mutter es liest, dass dein Vater mit dem du keinen Kontakt hast, das lesen könnte. Menschen, es lesen, alle Menschen es lesen können. Es ist veröffentlicht und es kommt, meine Mutter kommt in dem Buch vor, meine Schwester auch, mein Schwester auch, was hast du denn geschrieben? Und dann habe ich natürlich im Vorfeld mit den Personen, die dort vorkommen, die gibt es ja alle und ich habe auch nichts verändert. Ich habe gefragt, welche Namen mich verwenden darf, von meinem spirituellen Freund und Lehrer Yogesh zum Beispiel aus Indien, er war sehr Ich bin sehr happy und stolz und ich habe die Teile mit denen natürlich abgestimmt, die ich da verwendet habe. Ich habe inhaltlich während des Prozesses auch nichts verändert. Ich habe nur Geschichten rausgenommen komplett oder andere reingesetzt dafür, aber nicht so, dass ich… Und einen Ort habe ich einmal geändert, aber ansonsten habe ich da wirklich nichts geändert. Das ist extrem, das ist für den Tagebuch eigentlich, kann man sagen.
Helen
Ja, ist krass. Ich glaube, du schreibst hier auch am Anfang der Inhalt dieses Buches basiert auf wahren Geschichten. Die genannten Personen sind alle echt und das hat man ja eigentlich sehr selten in Büchern. Das steht ja eigentlich immer, irgendwie jeder Zusammenhang, den man herstellen könnte, der es den gibt es quasi nicht. Das ist alles frei erfunden. Das finde ich schon auch mutig.
Anika Kreimeier
Ja, das ist interessant.
Helen
Ich bin eine von den Weirdos, die vorne diese ganzen bibliografischen Angaben liest. Ich finde es immer spannend, was da so sich versteckt. Und das fand ich schon mutig. Es ist mir auf jeden Fall noch nie so aufgefallen, dass das jemand so klar auch schreibt.
Anika Kreimeier
Danke. Ich wollte mich das freuen, mich zu hören. Ja, das ist sehr klar und stimmt. Ja, der Joghersch ist echt die Putu hier von dieser kleinen Insel, war wirklich, die mir geholfen hat damals, als ich meinen Kopf rasiert habe und im Prozess des Loslassens viel gelernt habe. Die Geschichte, weil es geht ja über, lasst die Kontrolle los, finde Vertrauen und komm in die Freiheit. Welches Level an Freiheit auch immer für dich gerade dran ist und dran sein darf. Und sie sagte, Anika, are you cutting your hair? Und ich war wirklich da und ich habe ihr das gezeigt und vorgelesen. Und jetzt, da ich wieder zurück bin, kann ich ihr das haptische Buch auch wirklich einmal zeigen, genau wie in Indien auch meinem Spirickel ein Freund und Lera Yogesh. Und die sind happy, die freuen sich darüber.
Helen
Das ist cool.
Anika Kreimeier
Und meine Mutter, meine Mutter macht absolut Werbung für mich. Also sie hat Weihnachten das Buch allen ihren Freundin geschenkt. Und es waren ja auch in der Buchhandlung in Göttingen. Und ja, da steht mein Buch neben dem Café am Rande der Welt. Und das zu sehen. Also wirklich, das sind so Momente. Und das war der Moment, das hat meine Mutter mir immer gesagt, während des Prozesses, irgendwann musst du das auch mal für fertig erklären. Du musst es für vollendet erklären. Das kannst du ja auf jedes Story in deinem Leben beziehen. An wie viel halten wir fest, was wir nicht für beendet erklären. Und nur weil wir es für beendet erklären, ist es nicht weg. Ja. Da. Und das habe ich gemacht. Irgendwann habe ich dieses Buch, ich hatte den Elften, Elften als Veröffentlichungsdaten.
Helen
Oh, richtig gut.
Anika Kreimeier
Ja klar. Das ist natürlich hier perfekt. Ich liebe generell Schnapszeilen. Also perfekt. Genau, es wurde dann der 13.11. Weil was ich nicht wusste, ich habe während des Prozesses und Self-Publishing viel gelernt, war dann das natürlich Upload und dann wird das geprüft und dann erst wird das veröffentlicht. Also, ist das wieder typisch. Also ja, für mich ist das ein Lernprozess, aber ja der 11.11. Und dann war es auch gut für mich, so ein Datum zu setzen. Das war natürlich hinter Druck und auch Stress, aber ich nenne das eher ein Antrieb als ein Lisch. Das war ein positiver Antrieb dann. Genau. Ja. Und dann sitze ich hier in die Gili in diesem kleinen Copyshop und druck die Skripte aus von meinem Buch in diesem kleinen Fotokopierer hier auf der Insel ohne Autos und denkst, wie ist das denn passiert hier eigentlich dieser Moment? Und so ein Stapel und hier, Jesus ist okay like this? Ja, okay. Und dann fährst du mit diesem Stapel mit dem Fahrrad nach Hause und hast dein Buch in der Hand in dem Moment und bis ich es wirklich in der Hand hatte, das wurde mir dann von Deutschland nach Indien mitgebracht war es nochmal einen halben Monat zwei Wochen später. Dann hatte ich es wirklich in Indien, habe ich es am Strand überreicht bekommen. Da habe ich Rotz und Wasser geheult. Da habe ich glaube ich auch ein Video zu gesehen. Oder wo du es jemand anders überreicht hast am Strand. Das kann auch sein. Da waren ein paar Menschen, Die haben es dann gekauft. Ich hatte ein paar dabei. Das war auch schön. Da kauft mein largest Buch für Euros.
Helen
Ja, das ist der Prozess. Das ist wirklich.
Anika Kreimeier
Das ist ein Prozess von Selbstheilung, sowas zu machen, glaube ich. Oder selbst kennenlernen wir erstmal so.
Helen
Ja, super inspirierend. Eine Sache, das hatte ich dir eben auch schon im Vorfeld gesagt, die mir so aufgefallen ist, weil gefühlt sage ich dasselbe in jeder Buchbesprechung. Also, vielleicht nicht in jeder, aber es kommt echt häufig auf, dass wir bei so einer Buchbesprechung merken, dass wir unterschiedliche Aspekte hervor. Also, manche haben dann zum Beispiel die Sorge, dass sie es nicht aufmerksam genug gelesen haben, weil ihnen die Dinge, die die anderen erwähnen, nicht bemerkt haben. Und das ist immer der Moment, wo ich sage, wir lesen das alle so unterschiedlich. Jeder hat irgendwie, also du hast unterschiedliche Dinge erlebt und deswegen fällt dir das in den Buch am meisten auf und anderes, was mit dir irgendwie nichts zu tun hat, fällt dir einfach nicht auf. Und im Grunde sagst du was sehr ähnliches im dritten Kapitel. Du sagst, wir haben alle einen eigenen Blick auf die Welt und die Geschehnisse. Und das, ich weiß nicht, irgendwie das vielleicht, weil ich jetzt wieder einen persönlichen Bezug dazu hatte, ist mir das halt auch so ins Auge gesprungen und ich dachte direkt, da will ich unbedingt auch mit dir drüber sprechen. Du interpretierst das natürlich so ein bisschen anders, nicht auf Buchbesprechungen, sondern auf das Leben, auf die Welt generell. Aber vielleicht kannst du uns da so ein bisschen einmal erzählen, was wie meinst du das?
Anika Kreimeier
Hm, aber Buchbesprechungen sind doch das Leben und die Welt. Das einzig wichtige. Absolut, eines der ganz großen Themen. Ja klar, Ja, genau, weil Buchbesprechungen ist ja ein Wunderschön. Wir haben das hier auf der Insel auch, The Book Club und so ein Zirkel. Ja, so ein Zirkel gemacht. Und dann wird eben immer ein Buch hergenommen, auf Englisch meistens und gemeinsam gelesen und dann aufgefaut. Das ist ja cool.
Helen
Also alle ab nach Gili Air, da gibt es ein Buch.
Anika Kreimeier
Ja, genau. Es ist einfach so, ne? Die Frauen, wir Inselfrauen hier. Wir haben wirklich eine schöne Gemeinschaft hier, Sisterhood, Inselfrauen und es gibt Sticken, aber da geht es nicht um Sticken, sondern es geht darum, wirklich einfach zusammen zu sein und sich ungezwungen, ohne eigentlich absichtslos auszutauschen.
Helen
Also, wenn die anderen Argumente noch nicht gezogen haben für Gili, denke ich, ist es jetzt so weit. Ja, also es geht auch bei dir auch.
Anika Kreimeier
Du machst Helen, du lädst die Menschen ein, eigentlich sich selber kennenzulernen, weil wenn sie ihren Blick auf die Welt kennenlernen, ohne zu vergleichen, aber nur in einem neutralen Beobachten mit den anderen. Was siehst du? Was siehst du? Dann ist das in einem Selbst-Kennlern-Prozess, eine Akzeptanz auch. Die Menschen sind ja unterschiedlich, die sein Dinge zu sehen. Und jemand sitzt am Strand und sieht den ganzen Müll und Plastikflaschen da rumliegen und jemand anders sieht die Delfine im Hintergrund und jemand anders sieht den ganzen Zusammenhang der Welt. Und das ist sehr wichtig und wenn auf Bücher bezogen, ist diese Absichtslosigkeit noch fühlbarer, weil niemand muss sich praktisch in dem Moment ausziehen. Es geht um eine Geschichte von jemand anderem und trotzdem zu erkennen, dass jeder einen anderen Blick auf die Dinge hat, gibt dir die Erlaubnis, dein Blick zu teilen, ohne dass du dich zu sehr in dem Moment was du aus dem Fenster leben musst und trotzdem kannst du erkennen, okay wie sehe ich denn die Welt und es ist schön, wenn das so hervorgehoben wird auch bei der nächsten Besprechung wirklich nochmal, das ist ja die Selbstbeobachtung. Menschen gehen ins Kino und jeder empfindet den Film anders und Menschen finden das selbe Leben und jeder empfindet das anders und Menschen sitzen im Restaurant am selben Tisch und jeder empfindet das anders und wenn wir uns da in einem Level von Akzeptanz und Ehrlichkeit und Verständnis ausdrücken dürfen, dass ich sagen darf, ich fand das überhaupt nicht lustig. Doch, ich habe mich kaputt gestorben. Nein, mein Ofer ist kaputt gestorben. Hilfe. So, wenn wir dann sehen, jeder kommt mit einem anderen Filter daher, mit einer anderen Background-Geschichte, dann werden die Gespräche richtig interessant, weil dann lernen wir in einem Miteinander eine neue Akzeptanz und ein neues Verständnis und In dem Sinne auch eine neue Selbstliebe und ein Miteinander einfach auch. Total. Ja.
Helen
Ich glaube deswegen bin ich vielleicht auch gar nicht so der Fan von Smalltalk. Ich könnte mir vorstellen, du auch nicht. Und ich glaube, du brauchst so eine gewisse Bereitschaft, was von dir preiszugeben, damit so ein Gespräch auch wirklich interessant wird. Und das ist wahrscheinlich auch so das, was ich bei den Buchbesprechungen so liebe. Wenn so ein Punkt erreicht ist, wo sich die Leute öffnen, dann führen wir halt auch sehr intime Gespräche. Also das finde ich auch was, was du nicht so… Es gab am Anfang auch dann die Nachfrage, könnte man das aufzeichnen oder so, aber das fände ich auch schwierig, weil keine Ahnung. Also ich glaube, es muss auch so eine gewisse Art von Safe Space sein. Aber wenn das einmal erreicht ist, dass du dich einfach öffnen kannst. Und was du auch sagst, das finde ich super spannend, dass du auch durchaus anerkennst, dass es was mit dir zu tun hat. Also wenn dich was stört in deinem Umfeld, in dem Café oder an dem Strand oder so, das ist vielleicht schon auch oder jetzt eben bei dem Buchbesprechung im Buch, dass vielleicht auch etwas damit zu tun hat, was dich beschäftigt. Und dass es nicht nur das Außen ist, was was störend ist, sondern es eben du bewertest das als Stören und das hat einen Grund und da kann man auch einfach, finde ich, glaube ich, noch mal ein bisschen genauer hinschauen. Das finde ich total spannend und ich finde es irgendwie spannend, dass wir diese Connection jetzt so herstellen, die eigentlich nicht direkt offensichtlich ist, aber ich habe das irgendwie als ich das gelesen habe, habe ich direkt gedacht, das ist wie bei uns.
Anika Kreimeier
Helen, ich habe Gänsehaut. Jetzt, da du das ausgesprochen hast, war das so eine Wahrheit, die aus dir jetzt kommt, dieser Blick, auch deinen Blick dann. In diesem Moment erweitert sich auf die Arbeit, die du machst, auf die Geschwärmung. Zusammenbringst jetzt gerade. Fühlst du das? Und das ist so wertvoll. Und wir haben alle unseren eigenen Filter. Und dieser Filter entscheidet praktisch, was wir aus diesem ganzen Feld der Möglichkeiten, diesem sogenannten Quantenfeld, was wir empfangen können. Und dann entscheiden wir, wie weit wir sind mit unseren Reaktionen. Und das, ja, wir brauchen uns da wirklich, da kommen wir wieder aufs Vorkommen, wir brauchen uns wirklich da nur zurücklehnen und selbst beobachten. Was erkenne ich, sehe ich, was trau ich mich zu sagen, was trau ich mich nicht in der Gruppe zu sagen, warum möchte ich das nicht sagen? Inein checken mit sich selber, in der Kommunikation mit anderen, weil du diesen sicheren Ort kreierst und jeder sich sichere. Und das können wir nur, wenn wir uns sicher fühlen. Wenn wir uns nicht sicher fühlen, sagt keiner seine Meinung, weil wir Angst haben, die Freiheit zu verlieren und Meinungsfreiheit und so weiter. Und deswegen wahrscheinlich auf deinem Puls, es nicht aufzuzeichnen, damit Menschen mutig sein dürfen, damit Menschen, ja, das sich erlauben auch zu teilen und auch selber hinzuschauen. Schauen.
Helen
So schön, super Spiegel einfach. Und da nimmst du als Brücke Geschichten und Bücher.
Anika Kreimeier
Und das, weil das lädt dann ein, manche haben ein Literaturklub, Kinoclub. Ich habe in einer Folge bei meinem YouTube, habe ich gesagt, ich hatte ein Gespräch mit jemandem für Beachball am Strand. Dieser Mensch, Frank, ein Deutscher, der spielt seit Jahren Beachball. Der sagt, ich brauche nur mit jemandem Beachball spielen und ich lerne diesen Menschen kennen. Ich habe gesagt, wie siehst du das denn? Und er sagte, ja, ist der Ehrgeizig, gibt er auf, ist der ein Teamplayer, hat der ein großes Ego, will der gewinnen? Ich sehe so viel aus dem, das ist seinen Blick auf die Welt und seinen Mittel. Du nimmst, du nimmst Bücher und lädst Menschen ein. Super wertvoll.
Helen
Ja irgendwie echt spannend. Ich glaube das muss ich auch noch mal so bisschen sagen, weil ich fühl's. Magst du da vielleicht auch mal so ein bisschen, vielleicht die Stelle oder wenn du eine andere hast irgendwie vorlesen, dass man so einen Eindruck bekommt von deinem Werk?
Anika Kreimeier
Ja gerne, ich lese gerne vor. Ich wurde schon nach Hörbuch auch gefragt.
Helen
Ja, wie ist die Planung?
Anika Kreimeier
Ja, Planung, Pläne, Pläne, ne? Wenn die Zeit reif ist, wird das auch wieder. Da muss ich auch, wie auf Toilette gehen, werde ich dann wahrscheinlich einfach hinsetzen und das einmal vorlesen.
Helen
Ich liebe diesen Vergleich. Ich denke, der wird in Erinnerung bleiben.
Anika Kreimeier
Es ist auch so lustig gewesen, als ich dann nach Indien kam und mein Buch noch nicht in den Händen hatte, sagte mein indischer Kokosnussmann, ich habe jedem im Land einen Kokosnuss-Lieferanten, sagte mein indischer Kokosnussmann, ah, so you wrote a book, ja, wo ist das denn, ich habe es noch nicht, okay, ich bekomme es nächste Woche mitgebracht, ah und dann sagt er, also hast du dein Buch noch gar nicht gelesen, stimmt, ich habe mein Buch noch gar nicht gelesen, das ist auch interessant und immer noch muss ich in der Korrektur, aber ich habe es seitens Fertiges nicht komplett durchgelesen, Das braucht auch erstmal eine Atempause, so etwas.
Helen
Ja, verstehe ich.
Anika Kreimeier
Aber ich kriege schönes Feedback. Ich habe geschrieben, was ich sehe, ist, wie ich sehe. Du siehst eine Katze, aber wie siehst du sie? Welches Bild entsteht in dir? Welche Assoziationen und noch weiter? Welche Emotionen? Wir sehen die Dinge nicht, wie sie sind, wir sehen sie, wie wir sind. Und das macht es so spannend. Einen erweiterten Blick auf alles, wenn wir für die Perspektiven der anderen offen sind. Du musst es nicht genauso sehen wie der Herr Nachbar, aber du kannst zumindest seine Perspektive anhören. Wir haben alle einen eigenen Blick auf die Welt und auf die Geschehnisse. Jede einzelne von uns, deswegen sind wir auch miteinander hier. Wie könnten wir jemals behaupten, dass das, was der andere sieht, denkt oder fühlt. Quatsches! Wir können uns gegenseitig erhellen, bewusst sein Erweitern, indem wir Perspektiven austauschen. Indem wir uns selbst oder die Person mit anderer Meinung fragen, was bewegt dich dazu, das zu sagen, zu empfinden, so zu sehen, versuchen zu verstehen und neugierig bleiben, miteinander statt gegeneinander. So werden die Gespräche plötzlich interessant und der Blick füreinander. Es entsteht eine Umsicht und ein wirkliches Interesse füreinander. So kann sich durch Individualität mehr Gemeinschaft entwickeln. Ich sehe was, was du nicht siehst.
Helen
Und damit finde ich schließlich auch wieder so ein bisschen der Kreis zu den Buchbesprechungen. Ja, ich hatte gerade nochmal zur Sicherheit nachgeschaut, weil ich habe im Vorfeld gefragt, ob es auch Fragen an dich gibt. Und ich finde es witzig, aber die Frage hat jetzt wenig irgendwie eigentlich mit dein Buch zu tun, aber es scheint von Interesse zu sein, was du in Indonesien machst. Und die Frage war, was ist das Schönste an Indonesien? Hast du da eine Antwort darauf?
Anika Kreimeier
Das Schönste an Indonesien ist ein, für mich, die Erweiterung meines Blickes in die Welt. Ja, Indonesien und auch Indien, diese letzten zehn Jahre Asien, was ich gemacht habe oder was ich mache, wenn Menschen mich fragen, was machst da? Dann sage ich immer Leben, weil das ist das, was ich tue. Was ich im Detail während dieses Lebensmache sind, ja dieses Haus, was ich gekauft habe, habe ich renoviert. Dadurch habe ich die Sprache gelernt, dadurch habe ich gelernt, dass die Uhren hier anders ticken. Dadurch habe ich wirklich in der Tiefe gelernt, meine Kontrolle loszulassen, loslassen zu müssen, attachment loslassen zu müssen, weil die Dinge manchmal, wenn du nach Hause kommst, einfach anders sind. Ich könnte jetzt war ich vier Monate in Indien und in Deutschland unterwegs. Ich lebe ja auch am Ammersee und in Goa und ich könnte ja gar nicht vier Monate hier weg sein. Ich habe zwei Katzen und viele Menschen freuen sich, ja ich würde ja auch gerne reisen, ich würde ja auch gerne, aber ich habe Katzen, Kinder etc. Und das ist auch immer die Frage, was ist alles möglich? Ich habe Erkätzen hier und dennoch ist es möglich, aber es ist nur möglich, wenn ich die Kontrolle loslasse, nicht die Verantwortung, aber die Kontrolle. Und das ist interessant, ich habe hier ein Airbnb und dieses Land ist ein Land, Das tickt ein bisschen anders als Deutschland. Wir haben sehr viele Regelungen. Als ich das damals das erste Mal hierhin kam, habe ich auch gedacht, wow wie. Also mich hat vieles geschockt. Und jetzt habe ich Frieden gefunden. Danach hat mich vieles in Deutschland geschockt. Und jetzt ist es balanciert. Jetzt kann ich überall sein, weißt du? Und das hat mir dieses andere Ende der Welt hier beigebracht. Dass es manchmal auch eben sehr hilfreich sein kann, Kontrolle, Regeln etc. Zu haben. Es ist ein Level von Balance, aber wir assoziieren Kontrolle oft mit etwas Negativen. Und wenn es heißt von Kontrolle in die Freiheit, ist Kontrolle das Negative. Aber wenn ich zum Beispiel hier mein Manager hier habe, der meine Airbnb-Gäste empfängt und der sich eigentlich sehr, sehr vieles kümmert, wir haben keinen Vertrag. Ich weiß nicht, ob er wieder kommt. Ich weiß es nicht. Und selbst wenn wir einen Vertrag machen würden und er seinen Fingerabdruck drauf setzt und was auch immer, dann heißt das nichts. Hier gibt es sogar Land, was aus Faseren doppelt verkauft wird an Menschen. Also es gibt einfach einen wirklich anderen Blick auf die Dinge und dadurch habe ich gelernt, noch mehr loszulassen. Vorstellungen, Erwartungen, noch mehr Flow eigentlich. Und Flow ist nicht immer ein Wasserfall. Flow ist manchmal auch ein Spaziergang durch Fützen.
Helen
Anika, ich danke dir sehr für diesen Blick über den Tellerrand. Ich glaube, das kann uns allen auch zwischendurch echt nur gut tun. Erzähl mal irgendwie so, wo findet man dich online? Wo findet man deinen Buch? Wo findet man vielleicht auch das Airbnb?
Anika Kreimeier
Oh ja, man findet mich unter humandesignstories.com. Das ist meine Webseite, weil humandesignstories.com, was ich seit vielen Jahren studiere und ist ein sehr, sehr spannendes Werkzeug für mich, womit ich arbeite. Und da ist auch mein Buch zu finden, zu bestellen. Das Buch gibt es, so hörte ich in 9000 Online-Shops. Man kann es aber auch mit einer ISBN in dem Buchhandel auf der Ecke bestellen. Das finde ich ja immer so schön. Genau und dann habe ich auch einige Nachrichten gekauft von meiner allerersten Liebe, als ich 14 war damals im Konfirmationsunterricht. Er hatte mir geschrieben oder geschrieben, Anika, jetzt kann ich auch endlich das Buch abholen. So, jetzt sei mal damit fein, dass der das all drinsteht. Das jedes Mal wieder neue Überraschungen bekommen. Also du findest das Buch unter der ISBN.
Helen
Ja, wir verlinken zu einem auch nochmal auf In-N-Show-Notes. Findet man auf der Website das Airbnb? Ich könnte mir vorstellen daran besteht jetzt auch in.
Anika Kreimeier
Also, das RBNB, ich mache gerade meine Villa, also ich habe ein kleines RBNB, aber ich habe eben auch eben ein Haus mit einem kleinen Pool und die mache ich gerade fertig. Für die Vermietung auch. Und schreibt mich einfach an, wenn ihr hinkommen wollt. Ich mache Retreats auch hier, 24.04. Bis 3.05. Ist das nächste Retreat hier.
Helen
Mega. Okay, also wir verlinken wahrscheinlich dann am besten zu der Website um überall sonst hinzufinden. Und verlinken auch nochmal das Buch. Wir verlinken immer zu genialokal, weil da kannst du deine Lieblingsbuchhandlungen in der Umgebung finden. Aber wir haben ja auch internationale Hörer in, also dann einfach mal schauen, wo man das am besten bekommt. Aber ich fand es total cool einfach so ein bisschen, vor allen Dingen so, weil es für mich ist das Montagmorgen, der start in die Woche direkt so eine Horizont-Erwaltung. Das war richtig cool.
Anika Kreimeier
Danke dir.
Helen
Gerne. Ist halt Montag, ja? Ja.
Anika Kreimeier
Die Einladung, liebe Helen, hat mir super viel Freude gemacht. Ich tausche mich so gerne wieder aus. Das ist schön.
Helen
Ja, ist einfach auch irgendwie echt mal so was anderes. Also für mich auf jeden Fall. Du sprichst ja häufiger dann darüber. Ich würde sagen, wir trinken unsere Kokosnüsse aus und sind wir am Strand.
Anika Kreimeier
Wahrscheinlich. Wir können jetzt mit den Schnorcheln einfach mal ein bisschen.
Helen
Ach ja, das machen wir jetzt. Wir können viele Kröte entdecken, ja? Richtig gut. Das machen wir und verabschieden uns an der Stelle von den Hörerinnen. Ich danke dir sehr.
Anika Kreimeier
Ich danke von Herzen.




