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Small is the new big – Smarte Business-Entscheidungen mit Evelyn Unterfrauner

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Podcast · Folge 119

Eine Agentur ohne Startkapital

Evelyn Unterfrauner über fünf Instagram-Kanäle, den Satz »Small is the new big« – und warum Qualifikationen bei ihr nicht das Wichtigste sind

7. August 2025 · 60 Minuten · Ganze Folge hören ↓

Der Einstieg ist bei uns immer eine gedankliche Reise: Wo sitzen wir gerade zusammen, und welches Getränk hast du uns mitgebracht? Evelyn Unterfrauner bleibt bei sich im Arbeitszimmer in München – im Gepäck ein Eiskaffee aus der Maschine, über die sie sich seit Anfang des Jahres freut. Draußen regnet es, sagt sie; der Eiskaffee passt trotzdem.

Porträt von Evelyn Unterfrauner

Evelyn Unterfrauner

Gründerin der Social-Media-Agentur NONSTOP CREATING

Jahrgang 1993, aufgewachsen in Brixen in Südtirol. Nach der Hotelfachschule in Meran studierte sie in Innsbruck Vergleichende Literaturwissenschaft und Erziehungswissenschaft und hängte am MCI einen Master in Digital Marketing & Analytics an. Stationen: PR-Beratung und Marketing in einer Innsbrucker Agentur, 2018 Programm und Marketing bei TirolTV, von 2019 bis März 2022 Online-Marketing- und Social-Media-Managerin bei Penguin Random House für btb, Luchterhand und Penguin. Seit April 2022 führt sie ihre eigene Agentur in München. Ihren Buchblog startete sie 2015 als Book Broker, heute zeitzumlesen.de; er stand dreimal in Folge auf der Shortlist der Buchblog-Awards. 2022 war sie für den Börsenblatt Young Excellence Award nominiert.

Vom Buchblog in die Verlagswelt

2015 sitzt sie in Innsbruck in Proseminaren über Textanalyse, liest daneben mit Begeisterung Mainstream und beschließt im Sommer spontan, einen Blog zu machen – klassisch auf WordPress, kurz darauf auch bei Instagram. Vier Jahre später führt genau dieser Blog sie in den Verlag: Ihre spätere Chefin kannte ihn und fand ihn ein interessantes Add-on im Lebenslauf.

Sie beschreibt das als Muster, nicht als Einzelfall: Gefühlt jede Buchbloggerin, jeder Buchblogger von damals sei heute in irgendeiner Online-Marketing-Abteilung gelandet. Ihr erstes Buch als Online-Marketing-Managerin war »Gespräche mit Freunden«, Sally Rooneys Debüt – damals gerade in Deutschland eingeführt und sofort ein Bestseller. Sie war neu in der Branche, und alles war doppelt so aufregend.

Nach München gezogen ist sie allerdings nicht wegen des Jobs, sondern privat. Die Stellensuche dort war komplizierter als gedacht – in Österreich, sagt sie, finde man gefühlt schneller etwas Neues.

Warum Qualifikationen bei ihr nicht das Wichtigste sind

Im Bewerbungsgespräch sagte sie offen, dass sie noch nie eine Performance-Marketing-Kampagne eingestellt hatte. Beigebracht hat es ihr dann eine Kollegin. Vorher hatte sie mehrere Absagen bekommen, bei denen ihr immer dasselbe fehlte: der passende Studiengang im Lebenslauf.

Heute, auf der anderen Seite des Tisches, macht sie es umgekehrt. Wer neugierig und motiviert ist, bekommt bei ihr eine Chance, auch ohne Erfahrung im Buch- oder Agenturumfeld. Ihr Team ist der beste Beleg: eine Produktdesignerin, die im Hauptjob Seifen für den Drogeriemarkt gestaltet; eine Agrarökologin, die zu Wildbienen promoviert und danach in Vollzeit einsteigt; und eine Quereinsteigerin aus dem Projektmanagement, fast 50, die Verlagswelt kennenlernen wollte.

Ihr Argument dafür ist nüchtern: Marketing sei keine harte Wissenschaft. Analytisches Denken und Gespür braucht es, der Rest ist lernbar – und die Online-Welt ändert sich ohnehin schneller, als ein Curriculum nachkommt. Im gesamten Masterstudium hatte sie eine Woche Social-Media-Marketing.

Die Entscheidung, die sie sich nie zugetraut hätte

In der ersten Studienwoche gab es eines dieser Kennenlernspiele: Wer sich irgendwann selbstständig machen will, nach rechts – alle anderen nach links. Sie stand als eine von zwei Personen links. Zu viel Verantwortung, dachte sie, und sie wollte ein festes Gehalt.

Drei Jahre Verlag später kam die Abnutzung. Programme laufen in Zyklen, nach drei Jahren hat man sechs davon mitgemacht, und irgendwann wiederholt sich das System. Sie wurde in mehr Projekte geholt, ohne dass die Arbeitszeit mitwuchs. Die Entscheidung fiel dann aus dem Bauch nach einem Wochenend-Retreat – und sie blieb danach noch fünf Monate, weil im Verlag Projekte anstanden, die sie nicht hängen lassen wollte.

Was viele übersehen: Ganz bei null hat sie nicht angefangen. Ab dem Umzug nach Deutschland musste sie ihre Nebeneinkünfte als Selbstständigkeit anmelden – erst ein paar Euro mit dem Blog, dann Handlettering. Der Umsatz wuchs von 5.000 Euro im ersten auf 10.000 im zweiten und 20.000 im dritten Jahr. Als sie kündigte, stand also schon etwas.

Fünf Kanäle und die Frage, was man zuerst nennt

Agentur, Buchclub, Handlettering, Farb- und Stilberatung, Podcast – dazu Speaking und Influencer-Management. Wer das alles auf einmal aufzählt, sagt sie, bei dem denken die Leute: Die macht alles, aber nichts gescheit. Deshalb spart sie aus, was gerade nicht in den Zusammenhang passt, und nennt in der Regel nur die Agentur.

Sie kennt das schon aus dem Studium: Zwei Studiengänge genannt, gemerkt haben sich die Leute den zweiten. Auch bei der Agentur selbst hat sie sich verengen müssen. Erst wollte sie eine Marketingagentur gründen, weil sie kanalübergreifend denkt. Geblieben ist »Social Media« – kleiner als Marketing, kleiner als Online-Marketing, aber der Begriff, an dem Kund*innen hängenbleiben.

Am liebsten macht sie ohnehin Konzepte. Auf Threads hat sie das mal in einen Satz gefasst: Am liebsten werde sie fürs Denken bezahlt.

Diese Ehrlichkeit reicht bis zur Absage: Wer einen großen Onlineshop hat und vor allem verkaufen will, bekommt von ihr die Empfehlung, zu einer Performance-Agentur zu gehen. Ihre Stärke sei das Organische, nicht der Funnel.

Small is the new big

Auf ihrem ersten Vision Board stand noch der Traum vom eigenen Büro. Sie wollte sich als große Agentur positionieren – nicht als Evelyn Unterfrauner, sondern als Firma, zu der andere Menschen gehören. Der zweite Teil ist geblieben, der erste nicht.

In München gibt es eine Agentur, die in sieben Jahren auf hundert Leute gewachsen ist; deren Gründer erzählen auf LinkedIn immer wieder dieselbe Anfangsgeschichte. Beeindruckend, sagt sie – aber nichts, was sie braucht.

Ich habe so den Grundsatz für mich gefunden, Small is the new big.Evelyn Unterfrauner

Konkret heißt das: klein bleiben, smarte Wege finden, um in einem kleinen Team zu wachsen, und auf den Gewinn schauen statt auf Umsatz, Umsatz, Umsatz. Und es heißt, selbstbewusst zu sagen, dass es kein Büro gibt, sondern eine Firmenadresse und Homeoffice.

Dahinter steht eine Geschichte, die sie erst jetzt anders erzählt: Sie hat ihr Unternehmen selbst finanziert und nie in ihrem Leben einen Kredit aufgenommen. Ihren ersten Job hatte sie mit 16, und seitdem bezahlt sie alles selbst, weil es Unterstützung von anderer Seite nicht gab. Einen Vortrag darüber, wie man ohne Geld im Rücken gründet, könnte sie halten.

Über den Moment, in dem eine Gründung kippt und real wird, sprechen wir auch mit Kiara Kötz-Pennart in Folge 120 über die Schmökerbox.

Was sie bei Influencerinnen wirklich anschaut

Die Followerzahl ist es nicht. Eine Untergrenze von 20.000 sei »totaler Quatsch«, sagt sie – sie müsse immer noch predigen, dass Followerzahlen nicht relevant sind. Entscheidend ist, ob jemand die Vermarktung wirklich braucht: Wenn die Anfragen steigen und sich damit ein Teil des Lebensunterhalts bestreiten ließe, ergibt ein Management Sinn.

Das eigentliche Problem der meisten sei ohnehin ein anderes: nicht fehlendes Können, sondern der eigene Wert. Ihn zu erkennen, entsprechend zu handeln, Preise aufzurufen und für sich selbst gut zu verhandeln – daran hakt es.

Ihr Beispiel dafür, was daraus werden kann, ist der Podcast »ausgelesen«. Die beiden hätten sich anfangs kaum getraut zu fragen, ob sie ins Management passen; inzwischen waren sie auf Live-Podcast-Tour und haben mit der Agentur ein Büchermagazin herausgebracht. Josi Wismar wurde 2024 BookTok-Autorin des Jahres – erarbeitet hat sie sich das selbst, sagt Evelyn Unterfrauner, gefeiert wird es gemeinsam.

Die Zusammenarbeit, aus der nichts wurde

Im August 2024 hat Helen bei ihr angefragt: ob ein Influencer-Management etwas für »Mädels, die lesen.« wäre. Es gab einen Kennenlern-Call, Vertragsunterlagen, ein langes Hin und Her – und Anfang 2025 die gemeinsame Entscheidung dagegen.

Die Gründe nennen beide offen. An der Qualität lag es nicht, sagt Evelyn Unterfrauner. Aber unsere Werbestruktur ist komplex, man kann nicht einfach sagen: Du buchst Platzierung X. Und ihr Eindruck war, dass Helen das auch allein hinbekommt – kein Management, sondern Unterstützung in anderer Form. Geblieben ist daraus ein regelmäßiger Austausch, eine Art Mastermind zu zweit.

Helen hält an dieser Stelle fest, was ihr in letzter Zeit von mehreren Seiten gespiegelt wird: dass sie sich selbst zu wenig zutraut. Und dass sie sich damals nur gemeldet hat, weil sie sich getraut hat, jemanden anzuschreiben, den sie vorher aus der Ferne bewundert hatte.

Die Bücher aus der Folge

In dieser Folge geht es mehr um Wege als um Bücher. Die Titel, die trotzdem fallen, stammen alle von derselben Autorin – und hängen an ihrem ersten Jahr im Verlag.

Buchcover »Gespräche mit Freunden« von Sally Rooney

Gespräche mit Freunden

Sally Rooney, aus dem Englischen von Zoë Beck

Das erste Buch, das sie als Online-Marketing-Managerin bei Luchterhand begleiten durfte – und der Grund, warum sie sofort Fan war.

Bei Thalia ansehen *

Buchcover »Normale Menschen« von Sally Rooney

Normale Menschen

Sally Rooney, aus dem Englischen von Zoë Beck

Der zweite Titel, den sie betreut hat. Sie las ihn vorbereitend auf Englisch und danach noch einmal auf Deutsch – ihre einzige Ausnahme von der Regel, kein Buch zweimal zu lesen.

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Buchcover »Intermezzo« von Sally Rooney

Intermezzo

Sally Rooney, aus dem Englischen von Zoë Beck

Abgebrochen – nicht, weil es schlecht war, sondern weil ihr bei der Dicke zwischendurch die Luft ausging. Auch das darf im Gespräch stehen bleiben.

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Wenn du gerade überlegst, ob dein Ding kleiner bleiben darf, als alle sagen, hörst du in dieser Folge, warum Evelyn Unterfrauner genau das zu ihrem Grundsatz gemacht hat.

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Häufige Fragen

Was macht NONSTOP CREATING?

Die Agentur betreut Unternehmen und Soloselbstständige bei Social Media – Kanalbetreuung, Content und Konzepte – und hat als zweiten Zweig Influencer-Management und Influencer-Kampagnen. Verlage sind seit jeher ein großer Teil des Kundenstamms, meist projektbezogen: Kampagnen, interne Team-Workshops, Konzepte.

Wie kommt man von einem Buchblog in ein Verlagsmarketing?

Bei Evelyn Unterfrauner lief es über Sichtbarkeit: Sie startete 2015 einen Blog, dann Instagram, und ihre spätere Chefin kannte ihn. Ihr Rat an alle, die den Weg gehen wollen: einen eigenen Kanal eröffnen und dort zeigen, was man kann – das wirkt wie ein kleines Portfolio.

Was heißt »Small is the new big«?

Es ist ihr Grundsatz gegen den Wachstumsdruck: bewusst klein bleiben, smarte Wege suchen, um mit einem kleinen Team zu wachsen, und auf den Gewinn schauen statt nur auf den Umsatz. Kein Büro, sondern eine Firmenadresse – alle arbeiten von zu Hause.

Ab wie vielen Followern lohnt sich ein Influencer-Management?

Eine feste Grenze gibt es bei ihr nicht – die Vorstellung, man bräuchte mindestens 20.000 Follower, nennt sie »totaler Quatsch«. Entscheidend ist, ob die Anfragen so steigen, dass sich damit ein Teil des Lebensunterhalts bestreiten ließe.

Kann man ein Unternehmen ohne Startkapital gründen?

Sie hat es getan: Ihr Unternehmen ist selbst finanziert, einen Kredit hat sie nie aufgenommen. Geholfen hat, dass die Nebentätigkeit vor der Kündigung schon gewachsen war – von 5.000 Euro Umsatz im ersten auf 20.000 im dritten Jahr.

Die ganze Folge zum Nachlesen

Automatisch erstellt und nur grob korrigiert – es kann Fehler enthalten, auch bei der Zuordnung, wer gerade spricht. Maßgeblich ist die Aufnahme.

Helen
Herzlich willkommen, Evelyn. Ich freue mich sehr heute mit dir über dein Weg von der Buchbloggerin zur Agenturinhaberin und irgendwie 1000 Sachen noch zwischen zu sprechen. Aber bevor wir damit starten, habe ich zwei Fragen an dich. Wo sind wir gerade und welches Getränk hast du uns mitgebracht?

Evelyn Unterfrauner
Ja, ich habe mir meinen Eislatte gemacht. Den gibt es immer am Nachmittag. Ich habe eine große Freude mit der Kaffeemaschine, die ich mir irgendwie Anfang des Jahres geholt habe. Oh, war gut. Liebe Kaffee und jetzt gerade, wenn es so heiß ist, ich mein gerade regnet Zimm München, aber der Eislatte passt trotzdem. Und ich sitze bei mir im Arbeitszimmer.

Helen
Voll gut. Also, Eislatte bin ich immer voll für zu haben. Ich habe nicht so eine feine Kaffeemaschine. Ich hatte sogar, das ist ja so, ein völliges Side Note, eine gewonnen, so eine richtig tolle und die hat aber nicht in die Küche gepasst. Und ich habe einfach nur so eine Kapselmaschine. Aber ich mache mir auch manchmal ein Eiskaffee. Deswegen würde ich sagen, stoßen wir einmal damit an und legen los. Ich überlege gerade, wie man eigentlich überhaupt am besten einsteigt, wie wir uns kennengelernt haben. Also, ich glaube, ich hatte irgendwie schon lange auf dem Schirm, dass es dich gibt, weil du auch einen Online-Buchclub hast. Also auch ein, kann man das überhaupt jetzt noch sagen. Also, er war eine Zeit lang bei Instagram, ist jetzt aber ja nicht mehr bei Instagram. Aber dadurch habe ich dich irgendwie entdeckt.

Evelyn Unterfrauner
Er ist schon auf Instagram präsent, aber es ist nicht unsere Hauptplattform, so das Unterschied, sondern auch so ein bisschen von eurer Online-Community. Bei uns findet quasi alles auf Slack statt und Instagram ist eher so ein Add-on. Also, wenn die Leute über Instagram drüber stolpern, dann ist es okay und da passiert auch regelmäßig was. Das wird jetzt das Monatsbuch oder so verkünden. Aber der Community-Gedanke ist dann eher auf einer anderen Plattform präsent.

Helen
Genau. Aber ja, ich glaube auch, dass es damit angefangen hat, dass wir uns vielleicht auch gegenseitig ausspioniert haben. Ich weiß es nicht. Also, ich weiß auf jeden Fall, also mein Verdacht ist, dass ich dich so entdeckt habe. Aber wer weiß, bei Instagram, gerade auch in der Buchbarbe, habe ich das Gefühl, man begegnet sich ja dann irgendwie auch. Aber ich weiß auf jeden Fall, dass ich einen Post von dir gespeichert habe, den ich auch einfach mega cool fand. Ich glaube, deswegen fand ich immer schon dein Style auch total cool. Da haben wir wahrscheinlich halt dann normale Menschen gelesen und ich habe wahrscheinlich durch den Hashtag geguckt oder keine Ahnung, wie ich da gelandet bin. Ich habe so ein Bild von dir wahrscheinlich immer noch in den gespeicherten Beiträgen. Wo du so eine Felljacke trägst. So ganz doll lachst, irgendwie und das Buch in der Hand hält.

Evelyn Unterfrauner
Ja, und neongrünes Oberteil habe ich an. Kann sehr gut sein. Das ist halt sehr gut zum Hardcover-Design von Normale Menschen.

Helen
Genau. Und das fand ich halt einfach mega. Ich glaube, dass du, hattest du damit auf den Buchclub? Nein, du hast auch was anderes aufmerksam. Man macht zwar nicht für den Buchclub, glaube ich.

Evelyn Unterfrauner
Nee, also ich war ja eine Zeit lang bei Luchterhand als Online-Marketing-Managerin und das allererste Buch, das ich als Online-Marketing-Managerin für Luchterhand umsetzen durfte oder wo ich das Projekt begleitet habe, das war noch Gespräche mit Freunden, also das Debüt. Und ich war dann halt sofort ein Fan und normale Menschen war ja dann das Zweite. Das hatte ich tatsächlich dann auch vorbereitend auf Englisch gelesen und dann nochmal auf Deutsch. Und ja, ich habe so ein bisschen auf meinem Kanal natürlich auch ganz stolz über die Bücher gesprochen, die ich als Online-Marketing-Managerin halt betreut habe.

Helen
Ja, ach cool. Das hätte ich jetzt zum Beispiel echt gar nicht mehr so sagen können. Ich habe nur dieses Bild von dir im Kopf und erdenke ich wieder so, die macht der Bilder. Also ich bin auch sofort der Visuelle-Manager, aber das hat sich mir so eingebrannt. Ich fand das irgendwie total cool. Und ich finde es irgendwie auch gerade witzig, weil normale Menschen, ich lese eigentlich nie irgendwie ein Buch nochmal unbedingt, aber normale Menschen habe ich auch erst auf Englisch und dann auf Deutsch gelegen, weil ich das erst mit meinem Englischen Buch triff und dann mit dem Deutschen gelesen habe.

Evelyn Unterfrauner
Ja, also das ist auch noch nie vorgekommen, dass ich ein Buch zweimal gelesen habe. Das war wirklich die absolute Ausnahme.

Helen
Ich überleg gerade kurz, aber nee, ich verstehe das auch nicht, wie Menschen Bücher mehrmals lesen können. Also ich will vielleicht mehrmals an. Aber ich nehme das manchmal vor, aber ich mach's da nicht. Aber manchmal denkt du, das war jetzt so gut, dass ich das bestimmt nochmal. Aber ich überleg gerade, ob ich… Nee, ich denke gerade an so ein Gefühl. Also es gibt so zwei Serien, die habe ich auch zweimal geguckt. Und beim zweiten Mal war mein Gefühl immer so irgendwie kauber genommen und das ist mir bei Game of Thrones passiert und bei Gossip Girl. Und deshalb… Aber Gossip Girl habe ich öfter geguckt. Also ich habe früher so was schon gemacht. Ich habe so Serien, ich glaube, das hat mir also Game of Thrones… Ich weiß gar nicht, wie oft ich das geguckt habe. OC, keine Ahnung, Gossip Girl auf jeden Fall auf ein paar Mal. Ich hatte schon so meine Phasen, aber heute…

Evelyn Unterfrauner
Ich weiß nicht, wie sehr die bei mir dauerdurchläuft. Das ist die Big Bang-Serie.

Helen
Also echt? Das ist natürlich eine andere Serie.

Evelyn Unterfrauner
Ja, und da finde ich schon manchmal, dass es halt so beruhigend sein kann, wenn man oft nicht sagt geben muss, weil man das einfach schon kennt. Und das verstehe ich auch als Argumentation bei Büchern, aber irgendwie, weil es sich also bisher hat es mich dann einfach nicht so gekriegt. Keine Ahnung, zumindest nicht bei den Sachen, die ich heute dann eher lese.

Helen
Also ich habe den Verdacht, dass die meisten Menschen auf eher so mit Büchern lese, vielleicht mal Kindheit oder so gelesen haben. Aber wenn ich jetzt ein Buch lese, kommt es selbst vor, dass dann irgendwie nochmal in die Hand nehmen. Aber gut, bei normalen Menschen war das so. Ich fand es beide machen toll. Und ich fand auch die Serie total toll, die dann noch rauskamen. Also das hat mich total überzeugt, aber Sally Rooney ist ja so… Da habe ich immer das Gefühl, hast man oder liebt man irgendwie?

Evelyn Unterfrauner
Ja, da gab es ja dann auch so ein Mini-Skandal, würde ich jetzt sagen. Deshalb, glaube ich, für viele nicht mehr unbedingt die Go-To-Autorin. Ich muss auch sagen, Intermezzo habe ich abgebrochen. Nicht, weil es nicht gut war, sondern weil es mir zu dick war irgendwie. Und dann ist mir so zwischendurch die Luft ausgegangen. Das war auch das dritte Buch von ihr. Ich krieg den Titel gerade nicht mehr zusammen. Das habe ich auch gelesen. Also ich muss schon sagen, das war damals halt so dieses erste Buch, die erste Kampagne. Ja, voll cool. Dann wird gerade in Deutschland eingeführt. Und dann war es halt auch direkt so ein Bestseller. Und ich bin ja gerade erst in diese Verlagswelt irgendwie reingekommen mit einem frischen Blick und dann war das halt einfach alles doppelt so aufregend.

Helen
Ja, glaube ich. Warst du zuerst Buchbloggerin und bist dann in die Verlagswelt gekommen oder ist das irgendwie quasi durch dein Job entstanden? Also wie, erzähl mal, wie das so war.

Evelyn Unterfrauner
Ja, also ich war da vor Buchbloggerin, bevor ich den Job im Verlag hatte. Also 2015, da war ich gerade in Innsbruck, habe vergleichene Literaturwissenschaft studiert, nebenbei noch Erziehungswissenschaft. Und ja, saß da in diesen Pro-Seminaren, wo wir keine Ahnung, über Textanalysen… Ich habe damals natürlich schon gerne gelesen und habe mir das Literaturstudium noch so vorgestellt, so von wegen man wälzt irgendwelche Weltliteratur-Listen. Aber habe auch wahnsinnig gerne Mainstream gelesen, also nicht nur Hochliteratur oder so. Und genau habe dann irgendwann mal spontan im Sommer 2015 entschieden, dass ich den Blog mache und bin ganz klassisch auf WordPress gestartet und irgendwann direkt danach dann auch auf Instagram und habe dann auch viel ausprobiert. Genau, und dann 2019 kam ich erst in den Verlag, also erst vier Jahre später. Aber das war dann auch ganz witzig, weil meine Chefin damals, die kannte mich irgendwie auch von diesem Blog und fand das natürlich schon so ein interessantes Add-on in meinem Lebenslauf. Gerade wenn ich mir die Buchwelt heute anschaue, dann gefühlt jeder Buchblogger ist in irgendeiner Online-Marketing-Abteilung gelandet. Also ich finde es voll cool, dass diese Menschen jetzt auch alle irgendwo oder halt viele, ne, ist ja so eine gefühlte Wahrheit, viele halt dort gelandet sind und bei mir war es genauso. Aber ich musste erstmal von Innsbruck nach München ziehen.

Helen
Ach bist du für den Job dann nach München gezogen?

Evelyn Unterfrauner
Nein. Ehrlicherweise bin ich meinem Ex-Freund hinterhergezogen. Und der war damals schon in München für ein halbes Jahr und für mich haben sich dann in Innsbruck so ein paar Dinge aufgelöst und dann dachte ich mir, naja, was mache ich jetzt? Ja gut, er ist in München. Ja, dann komme ich halt auch. Und dann muss ich schon sagen, natürlich habe ich dann in München auch nach einem Job gesucht und das war alles ein bisschen komplizierter, als ich dachte. Also irgendwie gefühlt in Österreich findet man schneller einen neuen Job als in Deutschland. Mhm, spannend, okay. Und genau, dann hat es aber mit Penguin Random House geklappt und dann war irgendwie klar, ja jetzt gehe ich nach München und fange da was ganz Neues an. Also ich war auch gerade noch in meinem berufsbegleitenden Studium mittendrin, also ich hatte noch keine Fachausbildung im Buchbereich. Ich habe ja wie gesagt Literatur studiert und habe dann danach direkt in der Agentur gearbeitet, dann den ganzen Marketing Background da so ein bisschen bekommen und das Social Media Thema mir eher autodidaktisch beigebracht. Und dann habe ich halt irgendwann dieses berufsbegleitende Studium in Online-Marketing begonnen und das hat dann auch noch mal geholfen diese Stelle dazu bekommen, auch wenn natürlich schon sehr viel Wissen vorher da war. Aber es war dann halt so perfect match. Okay, ich habe Literatur studiert und online Marketing und jetzt darf ich auch noch für den Verlag, den ich ziemlich cool finde, Online Marketing Managerin sein. Das hat dann alles ganz gut zusammengepasst.

Helen
Richtig cool. Aber irgendwie habe ich das Gefühl, das könnte ja eigentlich auch ein ganz guter Tipp sein, wenn man da Spaß daran hat. Also man kann sich zumindest ja auch auf den Weg so ein bisschen beweisen, wenn man selber ein Account eröffnet und so einfach so ein bisschen zeigt, was man kann. Man kann sich ein bisschen ausprobieren. Hat schon mal ein bisschen wie so ein Mini-Portfolio vielleicht auch, also für alle, die zu hören und Lust haben, den Weg einzuschlagen, wirklich gerade.

Evelyn Unterfrauner
Ja, total. Also ich hatte zwar den Blog und ich hatte meine Social Media Expertise, aber ich habe tatsächlich auch ein Bewerbungsgespräch relativ offen gesagt. Ich habe noch nie eine Performance Marketing Kampagne eingestellt und das wurde mir dann halt erst von der Kollegin beigebracht. Ich habe es dann schon auch relativ schnell hinbekommen, das Ganze. Aber ja, ich war auf jeden Fall noch nicht fertig ausgebildet, als ich da anfing, aber ich habe schon das Gefühl und das finde ich auch ein bisschen schade, dass man ein bisschen zu sehr auf die Qualifikationen achtet. Also ich war krass motiviert, ich wollte das unbedingt machen. Ich wusste, dass ich schnell lerne und wenn ich irgendwas noch nicht kann, dann ist das vielleicht zwei, drei Wochen später anders. Aber ich hatte echt irgendwie so ein bisschen das Thema, weil ich ja auch Absagen bekommen habe für andere Stellen. Also ich war, ich hatte schon Berufserfahrung, habe mich so ein bisschen als PR-Beraterin und als Marketing-Managerin beworben und habe halt auch wirklich ein paar Absagen bekommen, wo ich mir dann echt dachte, so warum. Aber irgendwie war es für alle irgendwie wichtig, dass auch da dieses Online-Marketing-Studium im Curriculum steht, wo ich mir dachte, naja, also so viel, das ist schon ganz nice, aber ist jetzt auch nicht so, dass ich dadurch jetzt irgendwie ein anderer Mensch bin. Ja, und ich merke es gerade halt auch selber bei mir, wenn ich Menschen suche oder wenn Menschen zu mir finden, die dann am Ende im NONSTOP CREATING, also in der Agentur landen, dann sind mir da die Qualifikationen ehrlicherweise auch gar nicht so wichtig. Und da habe ich grad einen sehr schönen Fall, wo ich dann auch versuche, das, was ich damals erlebt habe, von der anderen Seite aus zu betrachten und zu sagen, gut, du hast noch keine Berufserfahrung im Verlags- oder Buchwesen oder in einem Agenturumfeld. Wenn du neugierig bist und motiviert bist, dann ist mir das erst mal egal.

Helen
Vor allen Dingen, weil ich manchmal auch denke, das kann doch auch ein Vorteil sein, ehrlich gesagt, weil man da vielleicht noch nicht so… auch so betriebsblind, sag ich mal, für… Was ist ein Blick? Und vor allem auch irgendwie… ich meine, Marketing ist keine harte Wissenschaft. Also das ist nichts, was man nicht irgendwie lernen könnte. Klar, du brauchst so analytisches Denken und musst dann schon ein Gefühl haben, aber das ist wirklich aus meiner Sicht etwas, was du lernen kannst. Und die Online-Marketingwelt verändert sich ja auch so schnell.

Evelyn Unterfrauner
Irgendwie aus heutiger Perspektive denke ich mir so, das Studium war super, um dieses Generalistentum vielleicht auszuleben und einen Überblick zu bekommen und vielleicht manche Zusammenhänge auch besser zu verstehen, aber wir hatten im gesamten Studium eine Woche Social Media Marketing. Also gab dann schon noch so andere Lehrveranstaltungen, wo es dann zum Beispiel um Videoproduktion ging und so, und das brauchst du ja auch irgendwie. Aber wirklich, dass es um Social Media Marketing ging, das war eine Woche. So, das ist nix.

Helen
Ja, das stimmt. Ich finde das generell manchmal so ein bisschen frustrierend in der Arbeitszeit, weil ich jetzt auch ein Team habe und ich denke auch so, gut, ich gehe jetzt vielleicht auch noch ein bisschen anders ran als du, weil das sind ja alles keine Festangestellten, noch nicht. Aber irgendwie denke ich auch so, es ist so wichtig, dass es auch einfach menschlich passt, dass ich ganz häufig denke, das finde ich sogar wichtiger und auch so bisschen und das finde ich eher Typ Sache, dass man, ich weiß gar nicht wie man das so wenn er nennen soll, aber dass man selber auch einen Blick für Aufgaben hat. Also nicht nur so, ich muss alles irgendwie dir vorlegen und zu 100 Prozent im Detail alles erklären, sondern du siehst auch selber vielleicht, wo irgendwo was getan werden muss oder so. Und ich weiß nicht ob eine Ausbildung oder ein Studium das einem so beibringen kann, wenn man nicht so der Typ dafür ist.

Evelyn Unterfrauner
Ja, ich liebe es auch, die Geschichten zu erzählen, wie ich zu meinen Mitarbeiterinnen gekommen bin und was die für ein Background haben. Ja. Weil, also ich kann es ja ganz kurz erzählen, aber meine Grafikdesignerin, die macht eigentlich Produktdesign für eine Hammermarke. Also die Seifen designt, die dann im DM-Markt stehen, in ihrem Hauptjob und bei mir ist sie dann geringfügig angestellt, dann die Zweite, Kathrin,. die ist eigentlich Agrarökologin, hat Wildbiene erforscht und macht gerade ihren Doktor, fängt aber jetzt dann im Herbst nach ihrem Doktor sozusagen Vollzeit bei mir an und liest halt auch einfach gerne und hat sich im letzten Jahr einfach so krass entwickelt, dass ja dieses ganze Thema wirklich gar kein Problem ist und Nummer drei ganz frisch ist jemand, die aus der, aus dem Projektmanagement kommt, fast 50 ist und sagt, ich hab das Gefühl, ich hab vielleicht ein bisschen was in der Online-Welt verpasst, aber ich liebe Bücher und ich möchte perspektivisch in einem Verlag arbeiten, kannst du mich in diese Welt einführen und ich so… Also ja, das sind dann doch die schönen Geschichten irgendwie, die man gerne erzählt, aber ja.

Helen
Aber doch haben wir jetzt ein bisschen vorgegriffen. Wann kam der Moment, wo du dachtest, also ich weiß, wann gibt es den Moment, aber irgendwo wo bist du ja wahrscheinlich aus dem Verlag raus und in die Selbstständigkeit rein? Ich weiß nicht, ob es da noch eine Phase dazuschön gab, aber wann war die klar, du willst was eigenes machen?

Evelyn Unterfrauner
Ja, also eigentlich habe ich während des Studiums immer gesagt, ich mach mich niemals selbstständig. Da gab es, das war in der ersten Studienwoche, so wenn man noch diese Kennenlernspiele spielt, so. Dann hat uns die Referentin gebeten, dass wir uns nach verschiedenen Kriterien im Raum sortieren. Also, woher wir kommen und so was unser Background ist. Und dann hat sie gesagt, alle die sich irgendwann mal selbstständig machen wollen, die gehen… bitte nach rechts und alle, die das nicht wollen, die gehen bitte nach links. Und ich stand noch mit einer anderen Person von 15 auf der linken Seite, so. Weil ich felsenfest überzeugt war, ich werde mich niemals selbstständig machen, weil ich irgendwie immer gesagt habe zu viel Verantwortung und nee, ich will mein Fixesgehalt haben und so. Und irgendwie ist mir das schon so oft, jetzt so aus der Retrospektive ist mir das schon so oft im Leben passiert. Dass ich zu irgendetwas nie gesagt habe und dann ist es genau anders gekommen so. Ja, well auf jeden Fall war ich dann im Verlag ungefähr drei Jahre lang und ich habe meinen Job auch wirklich super gerne gemacht. Ich habe mich da richtig wohl gefühlt, war in total vielen Projekten mit drin. Aber irgendwann war so ein bisschen diese Abnutzung da. Wir wissen es ja, im Verlag hast du halt so verschiedene Zyklen, in denen das Programm rauskommt und die ganzen Vorläufe, die damit zusammenhängen. Und nach drei Jahren hast du dann so gefühlt mindestens sechs dieser Zyklen mitgemacht. Und dann ist es halt irgendwann immer das Gleiche. Es kommen ja irgendwie immer wieder neue Bücher raus und wenn das ein ähnliches System an und irgendwann wurde ich ihn noch mehr Projekten reingeholt, obwohl sich meine Arbeitszeit ja jetzt auch nicht verdoppelt hat. Und dann war ja auch Corona. Da war ich dann wiederum sehr dankbar, dass ich einfach diesen Job hatte. Gerade im Online-Marketing hat man sich da auch sehr sicher gefühlt. So. Und irgendwann war halt so der Punkt erreicht, wo ich mir dachte, hm. Jetzt habe ich diese Agentur-Erfahrung noch vor Penguin Random House gesammelt. Jetzt habe ich die Unternehmensperspektive gesehen. Ich kenne auch so ein bisschen diese Influencer-Perspektive, weil ich selbst Buchbloggerin war. Und dann hatte ich dann noch so ein paar Freundinnen, die immer gesagt haben, Evelyn, du müsstest dich eigentlich selbstständig machen. Und gut, das muss ich vielleicht auch dazu sagen. Sobald ich in Deutschland angekommen bin, musste ich eine Selbstständigkeit anmelden, weil in Deutschland ist es ja irgendwie so ab 410 Euro, die du im Jahr verdienst, musst du halt das anmelden. Und ich hatte mit dem Blog so ganz ein paar Euros habe ich damit verdient, aber wirklich nicht viel. Und ich habe irgendwann ja auch dieses Handlettring-Zeug gemacht. Da gehe ich jetzt aber gar nicht mehr darauf. Einer auf jeden Fall habe ich halt ein bisschen Geld nebenbei verdient. Und dann hat sich auch diese Selbstständigkeit irgendwie so entwickelt. Im ersten Jahr 5.000 Euro Umsatz, im zweiten, zehn, im dritten, 20. Und dann kommst du immer weiter an diese Kleinunternehmergrenze. Ja, und dann dachte ich mir, gut, es war eine ziemlich aus dem Bauch heraus Entscheidung nach so einem Wochenende-Retreat. Und dann habe ich gekündigt und hatte aber dann noch eine relativ lange Übergangsphase, weil ich wusste, es sind ein paar wichtige Projekte, die im Verlag noch anstehen. Ich will die auch nicht hängen lassen. Und dann habe ich gesagt, ich würde auch noch fünf Monate bleiben. Und das hat mir dann auch gegeben, zu sagen, okay, in fünf Monaten bin ich dann erst zu 100 Prozent selbstständig.

Helen
Ja, voll spannend. Also, ich meine, du hast gesagt, du wirst nicht mehr darauf eingehen, aber das finde ich bei dir ja schon spannend. Du hast halt super viele Sachen, ja auch. Ich glaube, du machst sie alle nicht in derselben Intensität, aber ich glaube, du hast allein ja irgendwie vier Instagram-Accounts. Kann das sein? Also deinen persönlichen? Ja. Von der Agentur? Ja. Vom Buchclub? Und vom Handlettering? Ach nee, und von dem Styling? Ja, genau. Also fünf Verkaufs, die du treust?

Evelyn Unterfrauner
Ich würde es halt auch überlegen, weil ich meine, also das ist mir in Studienzeiten schon so gegangen. Dann haben mich die Leute gefragt, was studierst du? Und wenn ich, je nachdem, was ich zuerst genannt habe, eins von beiden wurde halt einfach überhört. Dann habe ich gesagt, ja, vergleichende Literaturwissenschaften und Erziehungswissenschaften, dann haben sie sich meistens eh nur an das Letztere erinnert. Und dann musste ich mir manchmal schon, je nachdem, mit wem ich jetzt gerade spreche, überlegen, okay, was nenne ich jetzt zuerst? Nämlich ist es halt mit den Dingen, die ich halt selbstständig mache oder auch mit der Agentur. Wenn mich jemand fragt, ja, was machst du, dann sage ich immer, ja, ich habe vor drei Jahren, es habe schon mit der Agentur gegründet. Und ich würde natürlich gerne viel mehr sagen, aber die Zeit ist halt einfach nicht da. Und das nennen, was jetzt potenziell in diesem Gespräch am passendsten ist. Und ja, dann kommen halt, keine Ahnung, auf Netzwerke-Vents kommen dann halt so Sachen, ah, so schmiede, ja, das ist ja die Zukunft und ich so, nee, Junge, ich mache das seit zehn Jahren. Ich finde dich dann immer süß. Ja. Aber wenn ich dann noch sagen würde, ja, und übrigens, ich mache noch Handler-Dring und dann mache ich auch noch Styling, also Farb und Stilberatung. Und dann habe ich noch ein Buchclub und dann mange ich noch Influencer und dann bin ich auch manchmal noch als Speakerin auf der Bühne, dann denken die sich, ja, die hat sie nicht mehr alle und sie kaufen das auch nicht ab. Also die Leute denken ja dann, ja, die macht alles, aber nichts gescheit. So, ja, deshalb bin ich dann mittlerweile fein, Dinge auszusparen, die vielleicht gerade nicht in den Kontext passen.

Helen
Ja, das ist aber auch, glaube ich, echt eine gute Idee. Ich glaube, dass ich in letzter Zeit einfach gar nicht so sehr in die Versuchung komme, weil ich mich also gerade in der letzten Jahr so auf Mädels, die lesen fokussiert hatte. Aber ich fand es zum Beispiel lange Zeit auch schwierig, meinen Teilzeitjob auszuklammern, weil ich dachte, der bringt ja mein Hauptgeld gerade rein. Da hatte ich mir das Gefühl, ich muss das erwehren, obwohl das ja nicht das war, wofür ich jetzt unbedingt bekannt sein wollte. Also ich glaub da ist echt was dran, wie man oder was man erzählt, bleibt schon auch in Erinnerung. Das muss ich auch immer lernen. Aber ich finde es halt schon cool, weil du verschiedene Leidenschaften hast und denen auch nachgibst, das machen ja auch nicht viele. Deswegen, ich find's cool, wir verlinken hier einfach mal in den Show Notes, wer das das angucken möchte, kann ja mal vorbeischauen. Aber was ist NONSTOP CREATING, deine Agentur? Also was genau machst du da?

Evelyn Unterfrauner
Ja, es ist eine Social Media Marketing Agentur.

Helen
Die Zukunft?

Evelyn Unterfrauner
Zukunft, oh mein Gott. Ne, also meine Idee war so ein bisschen, eine Marketing Agentur zu gründen, weil ich habe ja jetzt auch nicht nur im Social Media Bereich die Expertise, sondern schon auch generell so ein bisschen kommunikationsübergreifend und ich bin auch der Meinung, dass man Kommunikation kanalübergreifend denken sollte, weil ich muss schon die Gesamtstrategie kennen, um überhaupt erst zu verstehen, was soll ich denn jetzt von diesem ganzen Ding, was du sagen willst, auf Social Media transportieren. Weil die meisten stellen sich das halt so vor, ich will mehr Social Media machen, jetzt sagen wir mal noch kanalunabhängig, egal ob Instagram, Facebook oder sonst irgendwas. Und dann ist meine erste Frage ja immer, was ist das Ziel oder warum überhaupt Instagram und was willst du denn eigentlich sagen? Und alle wollen immer alles sagen, so hier, das ist mein Bauchladen und auch das ist nicht so sinnvoll. Und deshalb musste ich auch da Abstriche machen und mich spezialisieren und sagen, gut, ich bin eine Social Media Agentur. Das ist jetzt schon mal sehr viel kleiner als Marketing und noch mal kleiner als Online Marketing. Und daran bleiben die Leute auch gerade noch hängen, vielleicht ist es in ein paar Jahren auch anders, dann denken die Leute nicht mehr, dass sie eine Social Media Agentur brauchen, sondern brauchen vielleicht eine KI Agentur oder was weiß ich. Also man darf sich da glaube ich auch nicht so ganz drauf ausruhen, was man jetzt für eine Spezialisierung hat. Aber im Endeffekt dreht sich alles um Social Media. Wir betreuen Unternehmen, Soloselbstständige, entweder bei der Kanalbetreuung oder bei der Content-Erstellung oder bei der Konzept-Erstellung. Und dann ist eben auch noch dieser Unternehmenszweig Influencer-Management mit dabei und Influencer-Kampagnen machen wir auch. Aber ich habe auch schon mal für ein Hotel eine Employer Branding-Kampagne umgesetzt. Aber der erste Auftrag war ein Social Media Auftrag und dann haben sie halt quasi gesehen, okay, die Evelyn schreibt gerne Konzepte und das kann sie auch ganz gut. Da gründen wir sie doch auch für dieses Thema mit ins Boot holen als Strategien oder Beraterin. Und das mache ich persönlich als Evelyn jetzt auch am liebsten. Also ich habe irgendwann mal auf Threads in den Anfängen noch gepostet. Am liebsten werde ich fürs Denken bezahlt. Aber natürlich auf das ganze Team betrachtet machen wir sehr viel mehr. Das ist ein persönliches Steckenpferd sind diese Konzepte. Alles was um Social Media herum passiert, aber eben auch gerne ein bisschen breiter gedacht. Aber ja, auch da ist es so ein Positionierungsthema. Man muss sich dann doch irgendwo eine Spezialisierung sichtbar machen.

Helen
Würdest du denn sagen, dass du dich auch dann in Sachen, also weil du machst Betreusekampagnen für Bücher, die irgendwie erscheinen, dass du auf eine Spezialisierung bist? Oder willst du da gar nicht so sehr spezialisiert sein?

Evelyn Unterfrauner
Also die Spezialisierungen könnten ja noch weitergehen. Also es gibt ja mittlerweile TikTok-Agenturen, die nur TikTok-Agenturen sind. Es gibt Performance-Agenturen, die nur den Paid-Teil abdecken. Auch da würde ich sagen, wir machen schon Paid-Agenturen, Paid-Kampagnen so. Aber wenn ich jetzt von der Spezialisierung sprechen müsste, dann wäre es eher das organische Zuschnitt. Aber je nachdem, mit wem du da zusammenarbeitest, musst du ja auch erstmal erklären, was ist der Unterschied zwischen organischem Social Media Marketing und Social Media Marketing. Aber ich bin auch recht transparent, wenn jemand sagt, hey, ich bin riesiger Online-Shop und ich will mehr Produkte verkaufen, kannst du bitte meine Paid-Kampagne machen, dann sag ich auch von mir aus, ich glaube, ich würde dir eher eine Performance-Agentur ans Herz legen, die halt dann wirklich nur auf das spezialisiert ist, die eine krassen Funnel ausarbeiten kann und irgendwie da, ich nenn's jetzt mal Salop so ein bisschen Techie Style unterwegs ist, weil die Zielsetzung einfach eine andere ist. Also wenn wirklich so die Sales so im Fokus sind, dann wären wir auch die falsche Agentur, also so Transparen.

Helen
Aber wie viel spielen jetzt im Moment dann Bücher noch in deinem Alltag eine Rolle? Also wie viel liest du in deiner Freizeit? Wie viel liest du beruflich? Wie viel setzt du noch für Verlage um?

Evelyn Unterfrauner
Tatsächlich waren Verlage immer schon ein großer Teil meines Kundenstams. Also ich habe fast alle in Deutschland einmal betreut. Ausnahmen gibt es noch, aber vielleicht kommen die ja irgendwann auch noch. So fast schon so bucket-stylemäßig. Also es ist sehr viel Projektbezogen. Also ich betreue jetzt keinen Verlag durchgehend, so jeden, sondern eben die kommen mit einer Influencer-Kampagne auf mich zu oder ich mache einen Workshop, einen internen Workshop mit einem Team. Ich war eben auch schon bei super vielen Verlagen um das Team zu schulen oder ich entwickel einen Konzept für ein bestimmtes Projekt. Ich habe auch schon mal dabei unterstützt, Pitchunterlagen aufzubereiten, um ein Auto, eine Autorin zu gewinnen. Da glaube ich halt, dass ganz viele Verlage auf uns zukommen, weil sie wissen, dass wir aus dieser Branche kommen und auch schon viel gemacht haben. Und fünf von sechs Influencer, die wir managen, kommen ja auch aus dem Bereich. Also ja, wir haben schon noch viel mit Verlagen zu tun, aber eben nicht nur. da bin ich auch sehr dankbar für, muss ich sagen, weil auch das ist so ein Tipp, der dir immer mitgegeben wird, stell dich möglichst breit auf und zwar mit meinen ganzen Hobbytätigkeiten, so nenne ich sie jetzt mal, sind wir da schon auch relativ breit aufgestellt, aber auch sonst branchenmäßig und was die Disziplinen anbelangt auch und deshalb beruflich habe ich schon noch viel mit Büchern zu tun bzw. auch das ganze Team. Dann haben wir natürlich den Buchclub, dort lesen wir einen Buch im Monat zusammen. Wir sind dann ein Team aus fünf Leuten insgesamt, die da auch zum Teil freiwillig mit dabei sind. Und es muss jetzt auch nicht jeder jedes Buch jeden Monat mitlesen, aber theoretisch wäre da dieses eine Buch pro Monat vom Buchclub. und ja, beruflich lesen muss ich sonst eigentlich kaum was, weil ja, wieso ich es sagen? Also, man kann auch Kampagnen zu Büchern machen, wenn man sie nicht gelesen. Also, da bin ich so ehrlich. Und privat lese ich, ja, also das hat schon abgenommen. Also in meinen besten Buchbloggerzeiten habe ich so 50 Bücher im Jahr geschafft. Davon bin ich jetzt weit entfernt, aber im Urlaub habe ich zuletzt fünf Bücher in zehn Tagen gelesen. Das ist schon krass für mich, fünf Bücher in zehn Tagen.

Helen
Das finde ich auch einen sehr guten Urlaub. Da darf außer rum liegen eigentlich nicht viel Teil Deines Urlaub sein. Ja voll gut. Ich glaube, was also sehr aufmerksam vielleicht so bei Instagram war, hat vielleicht so ein bisschen was mitbekommen. Ich hatte ein bisschen was auch in der engen Freunde, sorry, geteilt. Aber sonst hat sich das ja eher hinter den Kulissen abgespielt. Ich glaube, ich habe ziemlich genau ein Jahr dich angeschrieben, nicht? Das war August letztes Ja, weil du ja auch Influencerinnen betreuest und ich dachte, du hattest so einen Kennenlern-Call. Ich dachte so, ich probiere es einfach mal. Wahrscheinlich sind wir zu klein, weil du da wirklich große Leute an Bord hast, aber ich hab einfach mal gefragt, so könntest du dir das vorstellen. Ich glaube, ich brauche Unterstützung. Da hatte ich mal eine Woche Urlaub und habe gemerkt, also ich hatte Urlaub von meinem Teilzeitjob, aber ich habe viel mehr für Mädels, die lesen gearbeitet. Hab gemerkt, wenn ich Zeit hab, kann ich da eigentlich relativ viel bewegen. Es ist auch viel Interesse da, von Seiten von Verlagen und so, mit Mädels, die lesen zusammen zu arbeiten. Ich bekomme das nun nicht alles unter. Und ich glaube, es war August, wo ich dann dir geschrieben hab. Und wir hatten dann auch rechtzeitig unseren Call. Das war im Grunde so das erste Mal, dass wir so offiziell miteinander zu tun hatten. Vorher war es wirklich so dieses Wir wissen voneinander. Und dann haben wir sehr lange ja auch überlegt, ob wir zusammenarbeiten, hatten auch die Vertragsunterlagen und so. Und haben eigentlich, glaube ich, Anfang diesen, war doch dann dieses Jahr, es hat sich dann noch ein bisschen gezogen, überlegt, vielleicht passt doch nicht so ganz, weil wir so, bei Mädels, die lesen komplett anders arbeiten, auch als viele Influente, ich meine, das wusste ich im Grunde vorher auch schon, aber ich glaube, hat sich nochmal abgezeichnet, wer du auch ganz oft geschrieben hast. Hey, wäre das was für euch? Und ich immer so, ich weiß nicht so ganz. Keine Ahnung, wenn ich glaube, es war einfach ein bisschen zu kompliziert. Aber ich fand so die Vorstellung total cool, dass Evelyn, diese super Powerfrau und irgendwie auch so, ich fand, ich fand die halt einfach insgesamt super cool, finde ich auch immer noch, das hat sich nicht geändert, dass wir so von dir und deiner Agentur gemanagt werden. Und ich glaube, ich fand es auch einfach schon total das verrückte Gefühl, dass du das überhaupt in der Bewegung gezogen hast. Ich glaube, ich glaube, dass ich das hier so gesagt habe. Aber allein dafür schon mal Danke schön, dass es war irgendwie total cool. Und ich bin so dankbar dafür, dass wir uns dadurch kennengelernt haben und es jetzt auch ja häufiger mal austauschen, einfach so dieses Gefühl zu haben, mit anderen aus der Branche Kontakt zu haben. Ich glaube, das fehlt mir auch immer noch echt viel. Deswegen danke.

Evelyn Unterfrauner
Ja, mein, hättest auch wirklich super in unsere Portfolie gepasst. Also es ist ja nicht daran gescheitert, dass ihr… Genau. Also das muss an der Stelle schon gesagt werden. Also als du uns auch angefragt hast, da war für mich klar Qualität. Da mache ich mir gar keine Sorgen. Also das ist mir ja schon auch wichtig irgendwie nicht jetzt auf Masse zu gehen und ich nehme so viele Influencer auf, wie ich kann, sondern dass wir prüfen da ja schon auch alle sehr genau und gucken uns halt an, passt es bei uns mit rein, dann natürlich muss man in weiterer Folge feststellen, passt der Vibe, kann man sich vorstellen gut zusammenzuarbeiten, weil man ja dann doch auch ein bisschen Zeit miteinander verbringt. Aber bei dir war ja eher oder bei euch war eher das Thema, wie können wir das vermarkten, weil im Grunde ist das unsere Hauptaufgabe zu gucken, wie wir Kunden und euch miteinander verbinden und was dann auch unsere Rolle als Vermittler dann vielleicht ist und wie wir euch da weiterbringen können. Und für mich war irgendwie relativ schnell klar, die Helen kann das auch alleine. Also du brauchst uns nicht, um da wirklich einen signifikanten Schritt nach vorne zu machen und natürlich hat er auch irgendwie mit reingespielt, dass eure Werbestruktur auch sehr komplex ist und man jetzt irgendwie nicht einfach sagen kann, okay, du kannst da Platzierung X buchen. Und das war dann ja eher der Grund, warum wir gesagt haben, nee, ich glaube, du brauchst einfach kein Management, du brauchst dann vielleicht einfach Unterstützung in anderer Form.

Helen
Ja, voll. Ich weiß nicht, dass du dann irgendwie meintest, lass uns lieber einfach so regelmäßig austauschen und irgendwie gucken, also so eine Art Mastermind, und ich dachte, ja, ich glaube, das stimmt schon. Und Und vor allem in der Zwischenzeit hatte sich dann auch geändert, dass ich mich dann vollzeit selbstständig gemacht habe und auch eher die Zeit dafür hatte. Aber ich finde, gerade jetzt, wo ich auch von diesem Green's Retreat zurückkomme und das Speaker-Seminar hat, und überall taucht das wieder auf, dass mir gespiegelt wird, ich traue mir selbst zu wenig zu. Und dass du das auch schon wieder sagst, oder? Ich meine, das ist jetzt so die Info von vor allem. Ja, aber ich glaube, das zieht sich echt so ein bisschen durch mein Leben, dass ich selber immer meine, ich bin noch nicht so weit oder so. Und finde ich eigentlich spannend, dass du das irgendwie erkannt hast. Aber ja, keine Ahnung. Ich dachte einfach, das ist hier eine ganz gute Gelegenheit, einfach mal auf dem Gesicht dazu. Ich hatte dich, glaube ich, verlinkt. Du hattest mich, glaube ich, auch verlinkt, aber einfach mal zu zeigen, das war Evelyn und wir hatten überlegt, zusammenzuarbeiten. Wir haben uns jetzt dagegen entschieden. Aber ihr nehmt grundsätzlich, glaube ich, noch Influencerinnen auch Also wenn man eine gewisse Größe hat, kann man sich schon auch noch bei euch melden oder wie ist das? Seid ihr gerade voll?

Evelyn Unterfrauner
Also wir waren jetzt lange Zeit echt am Limit, was die Kapazitäten anbelangt. Aber Kathrin, die bei uns vor allem diesen Influencer Relations Bereich betreut, die fängt eben im Herbst dann vollzeit an und damit steigen natürlich auch die Kapazitäten. Wir sind auch im Gespräch mit weiteren Influenzen. Dankeschön. Es ist auch nicht die Größe immer das Entscheidende. Es bedingt sich manchmal so ein bisschen gegenseitig, weil natürlich jemand, der das einfach für sich als Hobby macht und vielleicht mal ein bisschen was nehmen bei, damit verdient, der, wie gesagt, braucht dann auch nicht unbedingt ein Management, weil wir ja schon gesehen haben, wenn jetzt jemand, Ja, wie soll ich sagen? Unterstützung haben möchte im Bereich Vermarktung, weil dann irgendwann kommt man halt in den Bereich, wo man sagt, gut, die Anfragen steigen. Ich könnte damit halt entsprechend wirklich so einen Teil meines Lebensunterhalts finanzieren. Dann kann es eben Sinn machen, dass man da zusammenfindet. Aber es ist nicht so, dass wir sagen, du musst mindestens 20.000 Follower haben, weil das ist auch totaler Quatsch. Also das muss ich… immer noch predigen so dass follower zahlen halt einfach nicht relevant sind aber ja also wir sind im gespräch noch mit weiteren leuten und sind da immer offen für alles was kommt und ja unser team oder wie soll ich sagen das herz ist groß da passen viele leute rein

Helen
Ich meine, ihr habt ja auch wirklich coole Dachten mit denen zusammengesetzt. Ich hab das dann ja auch so ein bisschen verfolgt. Und man muss auch dazu sagen, als ich mich bei dir gemeldet hab, waren wir auf jeden Fall noch unter 10.000. Das haben wir erst Anfang des Jahres gehabt, diese magische Marke. Und das war ja definitiv nicht der Grund, warum wir gesagt haben, wir machen es doch auch, Also wir lösen es einfach anders. Aber ja, ich finde es irgendwie… Ich weiß nicht… Ich bin einfach irgendwie total dankbar für Vergangenheit zu sein, dass ich mich überhaupt bei dir gemeldet habe, weil wir uns dadurch halt so ein bisschen kennengelernt haben und ich dich vorher nur so aus der Ferne einfach irgendwie bewundert habe. Das habe ich, ich habe, glaube ich, so eine Tendenz generell, dass ich so manche Leute auch so auf ein Podest hebe und dann denke, über den kann ich mich niemand melden Und dann habe ich mich einfach mal getraut. Aber ich habe so ein bisschen das Gefühl, du bist so die Queen der Neuerfindung. Also du kannst dich irgendwie auch so auf deiner Webseite. Ich meine, da sieht man es ja jetzt auch. Die hast du ja neu im Grunde neu gelornt, die also wirklich deine Person, mich ja, dann sprichst du ja auch davon, dass du gerade Frauen auf so ein bisschen positionieren willst. Und ich finde, das sieht man bei dir halt auch so. Und das kannst du total gut. Und ich bewundere es total. Ich bin so dein Fan, Girl.

Evelyn Unterfrauner
Auch da muss man so, wie soll ich sagen, ich habe mich da auch lange irgendwie gesträubt, das anzunehmen, weil mir wurde halt auch ab und zu mal von Kolleginnen auch schon früher gespiegelt, dass ich mich so gut selbst vermarkten könnte und selbst vermarkte so ein negativ konnotierter Begriff gefühlt. Mittlerweile sagt man ja auch Personal Branding, das klingt ein bisschen besser. Genau, aber ganz ehrlich, man muss es halt auch einfach machen. Also ich habe irgendwo mal einen Spruch gelesen, irgendwer ist gerade erfolgreicher, nur weil er sichtbarer ist als du und nicht weil er besser ist als du. Und ich glaube, die Erfahrung darfst du auch noch machen, dass du ein paar Mal häufiger erleben musst oder darfst, dass alle nur mit Wasser kochen.

Helen
Ja, das stimmt schon. Dass man und dann irgendwann diese Erkenntnis hat, ich glaube, ich bin schon ganz gut in dem, was ich tue. Es gibt immer jemanden, der besser ist, es gibt immer jemanden, der in Schritt weiter ist. Aber mein Lieblingsdeutschrapper sagt auch, vergleich dich nur mit dir selbst. Ja, vielleicht über das Schmacken. Vielleicht von einem Jahr und wo stehst du heute und das soll der einzige Ansporn sein. Zu viel links und rechts gucken tut eh nicht gut.

Evelyn Unterfrauner
Ja, aber das ist auch so ein Erkenntnis gewesen durch das Influencer-Management, weil ich da auch wirklich gesehen habe, dass ich und bisher sind wir ein rein weibliches Team, dass ich da all diese Frauen beim Wachsen begleiten durfte. Und ich meine, ich nehme jetzt einfach einmal exemplarisch den Podcast »ausgelesen« her. Die sind zu mir gekommen, haben sich ja auch fast gar nicht getraut, mich zu fragen, ob sie ins Management irgendwie reinpassen. und waren mittlerweile auf einer Live-Podcast-Tour. Wir haben die Büchermagazin mit ihnen gemeinsam rausgebracht. Die haben auch sonst in ihrer Kanalentwicklung den großen Sprung gemacht und dann haben wir auch noch mal so einen Fokus mehr auf Josi als Autorin auch gesetzt und hat sie den BookTok Award des Jahres abgeräumt. Also an vielen sind wir natürlich nicht aktiv beteiligt, das hat sich Josi selbst erarbeitet, aber das ist ein Erfolg, den man auch gemeinsam feiert Und im Herbst findet auch so ein heftiges Event noch mal mit Josi statt. Also ich darf da zum Wochenende nicht sagen. Aber da kommt auch noch was und das ist einfach schön, eben diese Frauen beim Wachsen zu begleiten. Und ja, irgendwie gemeinsam zu gucken, wie kann man dieses Business auch weiterbringen, weil am Ende ist es Business, ist jemand ein Händchen hältst, nur damit da, weiß ich nicht, selbstbewusster Auftritt oder ja, also am Ende ist es halt, dass du einen Teil deiner Leidenschaft eben auch monetarisieren kannst und das ist schon, schon eine schöne Aufgabe muss ich sagen, weil das Hauptproblem von den meisten ist ja nicht, dass sie nichts können und ein Management brauchen, weil sie inhaltlich weiterkommen wollen. gar nicht der Fall, sondern es ist wirklich eher dieses den Wert, den eigenen Wert erkennen und entsprechend dem Wert auch zu handeln und Preise abzurufen und für sich selbst auch irgendwie gut zu verhandeln. Also die meisten haben halt einfach die Schwierigkeit für sich selbst, ja, gut zu verhandeln und dann ist dann es ganz gut.

Helen
Ja, also tatsächlich hatte ich da sogar auch irgendwo das zu viel beachten, aber da ging es glaube ich um, also zwar glaube ich in einer Podcastfolge, wo wir über so Filmrechte gesprochen haben, da ging es auch so, da drum, dass es auch eher unangenehm ist, mit den AutorInnen direkt, also bei Buchverfilmungen mit den AutorInnen direkt zu verhandeln, sondern besser über eine Agentur, aber ich habe das in meinem Kopf so umgewandelt, auch für mich persönlich, also es ist wahrscheinlich besser, auch eine Agentur dazwischen zu haben. Aber ich muss mittlerweile auch sagen, mir macht es auch extrem Spaß, zu verhandeln und irgendwie… Keine Ahnung, also da hat es so auf jeden Fall recht, ich glaube, ich kann das. Es ist nur so teilweise… Ich arbeite und mein Selbstbild auf jeden Fall gerade. Was mir gerade noch durch den Kopf gefangen war, jetzt muss ich mal kurz überleben. Also genau, also aus meiner Sicht hast du halt einfach fast viel erreicht, hast dich neu erfunden, erfunden, du hast ja auch so irgendwann mal zu mir gesagt, du hast auch so aktiv eigentlich dieses Buchblogger in einem Bild irgendwie ablegen wollen und dich als Agenturinhaberin dann positionieren. Hast du im Moment irgendwie was, du warst jetzt ja auf Vision Boards, hast du was auf dein Vision Board, wo du sagst, da will ich hin, hast du irgendwelche großen Pläne oder bist du einfach gerade auch ganz happy mit dem Status den du erreicht hast.

Evelyn Unterfrauner
Ja. Also erst mal blicke ich so ein bisschen dankbar auch zurück, weil ich mir denke vor drei Jahren habe ich mir das selber noch nicht geglaubt so, ich bin Unternehmerin, ne? Da sagt man, ich bin Unternehmerin, ich bin Unternehmerin und dann denkt man sich eigentlich so, nee du erlaberst so einen Blödsinn. Im Poster lässt grüßen und dann habe ich irgendwann in der Instagram-Bio dann auch dieses Unternehmerin mit reingenommen und dachte mir so, oh Gott, das fühlt sich irgendwie komisch an. Aber heute fühle ich es halt und ich glaube es war halt auch ein wichtiger Schritt, eben dieses Buchblogger-Image erstmal abzulegen und ich habe ja auch meinen alten Instagram-Namen dann abgegeben, weil ich das halt auch nicht mehr so bin. Und mittlerweile würde ich, glaube ich, meine Geschichte auch ein bisschen anders erzählen, weil ich habe halt auch dann immer gesagt, ja, 2015 habe ich den Buchblog gegründet und so ist das dann halt alles sein Lauf gegangen. Mittlerweile würde ich da glaube ich auch ein bisschen anders anfangen. Ich habe darüber auch viel im Urlaub nachgedacht, wie ich meine Geschichte erzählen will. Ja, weil es ist so, wenn du dich vorstellst, was ist so meine Botschaft? Was will ich den Leuten eigentlich mitgeben und da habe ich echt übelst lange überlegt und ich bin immer noch nicht fertig, weil klar, es geht um Selbstvermarktung vielleicht auch, es geht darum Frauen zu empowern, für sich selbst und ihren Wert einzustehen, aber dann habe ich mir halt so gedacht, okay, was ist meine Geschichte, was hat mich vielleicht auch zu dieser Unternehmerin, die ich heute bin gemacht und jetzt so nach drei Jahren habe ich halt so das Gefühl, naja, ich habe mir das halt schon alles selbst aufgebaut. Ich habe mein Unternehmen selbst finanziert, ich habe noch nie in meinem Leben einen Kredit aufgenommen und das begleitet mich schon mein ganzes Leben, weil ich meinen ersten Job mit 16 hatte und seit 16 irgendwie auch alles in meinem Leben selber bezahle, weil es einfach keine Unterstützung von anderen Seiten gab oder möglich war. Und also ja, wenn mich jemand fragen würde oder ich könnte wahrscheinlich einen Vortrag halten so zum Thema, wie gründest du ein Unternehmen ohne vorher großartig Geld zu haben? Ich glaube, könnte ich wahrscheinlich ein bisschen was erzählen. Aber ja, Auf dem ersten Vision Board war der Traum von wegen, ich brauche irgendwann meinen Büro. Man will sich vergrößern, aber da war ich zu sehr von anderen beeinflusst. Ich will mich als große Agentur positionieren. Ich bin nicht Evelyn Unterfrauner, sondern ich bin NONSTOP CREATING. Da gehören auch andere Menschen dazu. Man arbeitet nicht nur mit mir zusammen, sondern auch mit anderen Menschen. Und das war auf jeden Fall gut, dass ich das von Anfang an so ein bisschen mitgedacht habe. Aber ich bin jetzt auch so für mich zu Erkenntnis gekommen. Ich muss nicht ein Team wie, keine Ahnung, in München gibt es eine Agentur, die heißt mawave. Die haben innerhalb von sieben Jahren haben die 100 Leute aufgebaut. Also das ist echt ein heftiger Case und dann siehst du halt immer den Gründer auf LinkedIn irgendwelche Dinge posten so von wegen. So haben wir es geschafft. Wir waren mal zwei Jungs, die sich ein BlaBlaCar gemietet haben und so zum ersten Kunden gefahren sind. Die erzählen ja auch immer dieselbe Geschichte. Das BlaBlaCar, was sie sich gemietet haben und damit sind sie zum ersten Kunden mit 0 Euro in der Tasche und so. Aber das brauche ich gar nicht. Also ich habe so den Grundsatz für mich gefunden, Small is the new big und ich lieb es erst mal klein zu bleiben und smarte wege zu finden auch in einem kleinen team zu wachsen smarte wege zu finden den gewinn zu maximieren und jetzt nicht nur auf umsatz umsatz umsatz zu gehen weil ich jetzt auch so das auch irgendwie wieder autodidaktisch halt gecheckt habe ok wie funktioniert so ein unternehmen vielleicht und ich sage mittlerweile auch selbstbewusster, ich habe kein Büro, sondern wir haben eine Firmenadresse, aber jeder arbeitet von zu Hause aus. Das war nämlich leider auch manchmal so ein Thema, aber jetzt auch nicht, wirklich nicht relevant. Ja, dann sonst sind dieses Jahr eher so private Dinge auf dem Vision Board. Also ich habe jetzt gefühlt drei Jahre lang so nur für die Arbeit gelebt und ist auch schön, wenn es… es muss nicht noch krasser werden dieses Jahr so.

Helen
Oh, das fühle ich voll. Also ich hatte teilweise, glaube ich, auch so ein bisschen Phasen, wo ich das Mädels, die lesen übergenommen habe, das so mein Leben einnimmt, wo ich so denke. Ich bin ja selber für verantwortlich, aber ich genieße gerade auch total einfach so mein Leben zu leben. Ja, so Feierabend zu machen. Ein Buch nicht aus beruflichen Gründen zu lesen. Deswegen kann ich total gut nachvollziehen. Mir geht es oft so, dass ich auch einfach Dinge ergeben, die ich vielleicht gar nicht geplant habe, die trotzdem krass sind. Während du dein bestes Leben lebst, entwickelt sich ja trotzdem alles weiter. deswegen bin ich irgendwie gespannt, wo es noch hinten geht. Und ich würde sofort bei mir ein Personal Branding Workshop buchen. Vielleicht geht es ja in die Richtung.

Evelyn Unterfrauner
Ja, also mit der neuen Website jetzt zu Evelyn Unterfrauner als Personal Brand, war das auch so ein bisschen der Gedanke. Da bin ich nur noch nicht. Also, da sind ein paar andere Dinge dazwischen gekommen und dann werden die persönlichen Sachen wieder eher so hinten angestellt. Aber ich will das irgendwie auch weitergeben. Also irgendwie sind dann auch zwei drei Leute bei mir im Coaching gelandet, die eben auch genau das wollen, ihre Personal Brand sichtbar machen oder sichtbar machen, ohne dass ich das so offen kommuniziert habe, dass ich das mache. Aber ja, irgendwas muss ich in die Richtung auch noch machen.

Helen
Ah, du musst gar nichts, kannst du erstmal dein Leben genießen, aber ich wäre dabei auf jeden Fall.

Evelyn Unterfrauner
Also irgendwie so jetzt erstmal auf Lorbeeren ausruhen, das geht halt auch nicht. Also die Erfahrung habe ich auch schon gemacht, kaum irgendwie denkst du dir so, jetzt habe ich so hart geschuftet, jetzt lass ich es erstmal so ein, zwei Monate ruhig angehen. Das hat bei mir auf jeden Fall noch nicht geklappt.

Helen
Naja, du hast jetzt zumindest mal Urlaub und hast fünf Bücher gelesen. Das ist ein Anfang. Aber jetzt geht es schon wieder rund. Erzähl mal oder erzähl vielleicht einfach, wo finde man dich im Internet, wo du am liebsten gefunden werden möchtest. Wir können ja dann auch noch alle anderen Sachen verlinken.

Evelyn Unterfrauner
Also der Instagram-Kanal, auf dem ich seit zehn Jahren aktiv bin, der ist unter evelyn.unterfrauner zu finden. Dort teile ich mal mehr mal weniger, aber die Community ist irgendwie sehr strong und viele begleitet mich schon seit vielen Jahren und da spreche ich dann auch mal im Südtiroler Dialekt in der Story mit euch und teile halt alles was irgendwie so was ich Lust habe zu teilen. Genau und ansonsten, ja, darüber findet man eigentlich eh alles. Also wenn ihr auf die NONSTOP CREATING Seite geht, da, das ist die Agentur Seite, da findet ihr im Grunde alles, was es über mich zu erfahren gibt und ansonsten auf der evelyn-unterfrauner.de Seite. Da gibt es jetzt auch so eine Presse-Unterseite, wo ich dann auch mal so ein paar Artikel verlinkt habe. Wir haben ja auch eine Sache gemeinsam, dass wir beide für den Young Excellence Award nominiert waren. Du hast ihn dann auch noch gewonnen. Genau, also da gibt's auch, also ich muss echt sagen, damals beim Young Excellence Award, ich weiß nicht mehr leider, wie sie heißt, aber die Dame, die damals das Porträt geschrieben hat fürs Börsenblatt. Die hat es so gut gemacht und die hat so einen schönen Artikel geschrieben, der wirklich gut auf den Punkt gebracht hat, was ich eigentlich alles so mache. Also wenn jetzt jemand sagt, okay ich will wirklich Evelyn Unterfrauner googeln, dann stößt man auf den Börsenblatt-Artikel auf jeden Fall.

Helen
Ja ich fand es auch, ich glaube ich hatte fast anderthalb Stunden, mit der sie bei mir das Interview gemacht hat, gesprochen und da hatte ich wirklich das Gefühl, da kam alles eigentlich dann vor.

Evelyn Unterfrauner
Ja voll, nee, das war echt ein schönes Gespräch.

Helen
Ja, cool. Wir verlinken uns auf den Körer auch noch mal alles. Ich würde sagen, dass wir unserem, wie ist das im Gedanke, den Eistlatter, glaube ich, zu Ende trinken und uns an der Stelle von den Zuhörer*innen verabschieden. Ich danke ja für den Einblick. Ich habe immer so ein bisschen die Hoffnung, weil bei mir ist es ganz oft so, wenn ich solche Gespräche höre, dass bei mir mir auch im Kopf so Fenster aufgehen, so an Möglichkeiten, was man vielleicht auch noch machen kann und so. Ich habe immer so ein bisschen die Hoffnung, dass wir es hier vielleicht auch bieten können. Allein schon vielleicht denkt jetzt jemand, ach so, man kann sich Managern natten oder so. Oder ach so, man kann an einem Buchblog starten und vielleicht bei einem Verlag mal anfragen oder so. Also ich habe immer so ein bisschen die Hoffnung, dass das im Kopf Möglichkeiten eröffnet. Deswegen vielen Dank fürs mitnehmen auf dein Weg. Und ich bin total froh, dass wir uns kennengelernt haben.

Evelyn Unterfrauner
Ja, auf jeden Fall. Also und vor allem, es hat ja damit begonnen, dass du halt einfach mal einen Termin bei mir eingebucht hast und…

Helen
Du hast einfach mal einen Termin bei uns geliebt.

Evelyn Unterfrauner
Genau. Ihr könnt mir gerne schreiben und dann einfach sagen, hey, kannst du mir mal einen Einblick darin geben? Und dann schieke ich euch einen Link und dann könnt ihr euch einen Termin einbuchen. Und also gut, wenn wir jetzt nicht morgen 100 Anfragen kommen, dann kann ich das auch ganz gut abwickeln. Also macht das super gerne und ansonsten dürft ihr auch gerne mal in unserem Podcast vorbei hören.

Helen
Stimmt, den haben wir jetzt gar nicht erwähnt. Du hast auch noch einen Podcast.

Evelyn Unterfrauner
Ja, super gerne. Also in dem Podcast spreche ich mit meiner Freundin Diana auch über sehr viel. Es ist ein Laber-Podcast, also wir sprechen über alles Mögliche. Wir sind beide in der Buchbranche tätig. Diana arbeitet in einem großen Verlag und wir sprechen aber auch über viel Quatsch. Also es macht hoffe ich Spaß zum Zuhören und der Podcast heißt oder auch nicht. Also gerne hier die Einladung auch einfach mal rüber zu hüpfen.

Helen
Sehr, sehr cool. Ist vielleicht nichts für die, die bei unserer Umfrage angegeben haben. Ich würde zu viel abschweifen. Aber für alle, die genau das lieben, ist das perfekt. Ich liebe auch Abschweifen, ehrlich gesagt. Man kommt auf viel interessanteren Themen.

Evelyn Unterfrauner
Aber okay, hier, ich versuche es, den Schacht zu halten. Aber für alle, die das Leben einfach mal rüberhüpfen, wir haben jede Menge Links in den Show Notes. Da ist, glaube ich, erst mal einiges anzuschauen und dann einfach mal einen Termin bei Evelyn Buchen.

Helen
Macht die Einladung, macht immer Freude mit dir zu quatschen. Ich sag bis bald, hallo!

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