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Leidenschaft zahlt keine Miete – was eine Genossenschaft in der Buchbranche verändern will

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Podcast · Folge 129

Leidenschaft zahlt keine Miete – was eine Genossenschaft in der Buchbranche verändern will

Fünf Frauen aus dem Literaturbetrieb haben genug davon, dass Begeisterung als Währung gilt. Alyssa Fenner erklärt, was zoraLit ist – und warum es eine Genossenschaft geworden ist und kein Verein

16. Oktober 2025 · 48 Minuten · Ganze Folge hören ↓

Der Einstieg ist bei uns immer eine gedankliche Reise: Wo sitzen wir gerade zusammen, und welches Getränk hast du uns mitgebracht? Alyssa Fenner setzt uns auf den Balkon von Halle 3.1 auf der Frankfurter Buchmesse – den Ort, an dem man ohnehin alle trifft – und stoßt mit Crémant an, für sie das Getränk des Literaturbetriebs. Angefangen hat das Gespräch allerdings viel früher: mit einer Mail, die Helen sehr lange nicht beantwortet hat.

Alyssa Fenner

Alyssa Fenner

Mitgründerin der zoraLit eG · Literaturagentin

Sie gehört zu den fünf Gründerinnen der Genossenschaft zoraLit, die im Januar 2025 in Berlin eingetragen wurde – gemeinsam mit Laura Weber, Sabina Everts, Zoë Martin und Katharina Holzmann. Alle fünf haben vorher in unterschiedlichen Bereichen der Literaturbranche gearbeitet: im Buchhandel, in unabhängigen Verlagen, in Agenturen und Literaturzeitschriften. In der Genossenschaft arbeitet sie als Literaturagentin. Nebenbei bloggt sie seit Jahren auf Instagram über Bücher.

Der Satz, der alles ausgelöst hat

Helen hatte im Börsenblatt gesagt, was sie an ihrer eigenen Branche frustriert: dass Leidenschaft dort oft mit kostenlos gleichgesetzt wird. Alyssa Fenner las das mitten in der Gründungsphase von zoraLit und schrieb ihr. Ein Jahr später sitzen die beiden auf diesem Balkon.

Ausgelöst hatte Helens Satz eine andere Beobachtung: Gespräche mit Bloggerinnen, die sagten, sie mächten das ja gern, also machten sie es umsonst. »Wenn ich keine Leidenschaft hätte, hätte ich vor fünf Jahren aufgegeben«, sagt sie dazu. Nur: Von Rezensionsexemplaren lässt sich keine Miete zahlen.

Leidenschaft kann dir halt eben nicht die Miete zahlen und kann dir dein Leben generell nicht so gut finanzieren.Alyssa Fenner

Genau darin liegt für sie das Problem: In vielen Berufen der Literaturbranche wird schlecht bezahlt, und um den Spaß daran nicht ganz zu verlieren, sagt man sich, es sei ja die Liebe zum Buch. Dazu kommt eine fehlende Gehaltstransparenz – kaum jemand weiß, was eine Verlagsleitung verdient oder was in einer Buchhandlung gezahlt wird. »Da muss noch ganz viel passieren, dass wir offen darüber sprechen.«

Warum eine Genossenschaft und kein Verein

Der Unterschied ist banal und entscheidend zugleich: In einem Verein hätten die fünf Gründerinnen ehrenamtlich gearbeitet. In der Genossenschaft sind sie angestellt und bekommen ein Gehalt. »Wir geben da sehr viel Zeit hinein, sehr viel Arbeitskraft – und die muss auch vergütet werden.« Für eine Organisation, die Vergütung zum Thema macht, wäre alles andere schwer zu erklären.

Das Zweite ist die Struktur: Eine Genossenschaft lebt von ihren Mitgliedern, und alle sind gleichgestellt. Die Gründerinnen müssen den Vorstand nicht besetzen und wollen es ausdrücklich nicht – auch Mitglieder können dort sitzen und über Strukturen und Gelder entscheiden. »Wir sind hierarchiefrei im Handeln.«

Kurz erklärt: Mitglied werden

Es gibt zwei Formen. Investierende Mitglieder zeichnen einen bis höchstens 200 Anteile zu je 100 Euro und unterstützen die Genossenschaft finanziell, ohne Stimmrecht. Ordentliche Mitglieder zeichnen mindestens einen Anteil und zahlen zusätzlich einen selbst gewählten Monatsbeitrag von 15, 25 oder 50 Euro – dafür reden sie mit, können in den Vorstand und eigene Angebote machen. Nach oben ist die Mitgliederzahl nicht gedeckelt: Zum Zeitpunkt der Aufnahme waren es 120.

Was in der Genossenschaft tatsächlich passiert

Die Mitglieder treffen sich nicht per Mail, sondern auf coapp – einer werbe- und algorithmusfreien Plattform mit Profilen, Gruppen, Feed und Nachrichten. Dort haben sich Arbeitsgemeinschaften gebildet: eine zum Arbeitsmanifest (wie wollen wir eigentlich arbeiten?), eine zu Literaturveranstaltungen (wie werden die nahbarer und barriereärmer?), und eine zu Creative Consent, aus der eine Art Rider für die Zusammenarbeit von Lektorat und Autor*innen entstehen soll: Wie und wann kommunizieren wir, und wo sind die Grenzen?

Dazu kommen die zoraTalks, einmal im Monat, mit eingeladenen Expert*innen – zu KI und Literatur, zu Literaturveranstaltungen, zu Selbstfürsorge, zu Literaturpreisen und der Arbeit in einer Jury. Gefragt werden darf immer: »Es ist nicht, dass man einfach nur berieselt wird.« Weil sie so gut ankommen, gibt es inzwischen auch Tickets für Nicht-Mitglieder – und eine Bring-a-Friend-Aktion zum Reinschnuppern.

Und dann ist da der Newsletter, das zoraGramm, an dem Helen hängen geblieben ist: eine Rubrik, die Ausschreibungen und ihre Fristen sammelt. »Ich finde es ein mega geiles Service, dass du auf einen Blick siehst, wo du dich überall bewerben könntest«, sagt sie – und weil sie selbst so eine Rubrik pflegt, weiß sie, wie viel Arbeit darin steckt. Angefangen habe das als Schnapsidee, sagt Alyssa Fenner: »Und dann haben wir gemerkt: wow, das ist auch eine riesige Liste.«

Zwei Agenturen, die den Rest finanzieren

Das ist der Teil, den man von außen nicht sieht: Zur Genossenschaft gehören eine Literaturagentur und eine Eventagentur. Beide sind das finanzielle Standbein – von Beiträgen und Anteilen allein ließe sich das Ganze nicht tragen, und alle Einnahmen der Agenturen fließen zurück in die Genossenschaft. Die Eventagentur bietet Verlagen Pakete an: Buchpremiere und mehrere Lesungen für einen Titel.

Wichtig ist ihr die Abgrenzung: Wer Mitglied ist, wird nicht automatisch von der Agentur vertreten – und die vertretenen Autor*innen müssen keine Genoss*innen werden. Entstanden sind die Agenturen aus der Not: Gestartet wurde ohne großes Kapital, also haben die Gründerinnen genommen, was sie konnten – im Team sind eine Agentin, Lektorinnen und Leute, die Lesungen organisiert haben.

Woher der Name kommt

Von der Roten Zora. Laura Weber hatte ihn früh in die Gruppe geworfen, dann wurde eine Weile Namens-Pingpong gespielt – und alle landeten immer wieder bei Zora. »Ein starker Name, auch mit diesem Z, das hat so eine Wucht.« Beim Eintrag ins Namensregister hieß es dann, es gebe schon sehr viele Betriebe namens Zora. Also kam das Lit dazu.

Inzwischen ist daraus ein System geworden: zora wird kleingeschrieben wie ein Adjektiv, das Lit groß. Und alles heißt so – zoraTalks, zoraReads, zoraGramm. »Wir stecken in dieses Wort ganz viel Bedeutung rein.«

Helen erzählt an dieser Stelle von der Kritik an ihrem eigenen Namen – nicht wegen der Jungs, die auch mitlesen dürfen, sondern aus feministischer Sicht: Ob »Mädels« nicht abwertend sei. Sie hat es in der Community abgefragt, und die Antwort war einhellig genug: Es hängt daran, wer es sagt. Unter Freundinnen ist es etwas anderes als aus dem Mund eines Chefs. »Hätten alle gesagt, so geht das nicht, dann hätte ich es auch geändert.«

Für wen das Ganze gedacht ist

Nicht nur für Angestellte in Verlagen. Mitglied sind Übersetzerinnen, Buchhändlerinnen, Veranstalterinnen, Bloggerinnen, Autorinnen – und ausdrücklich auch Menschen, die seit Jahren schreiben und noch nichts veröffentlicht haben. »Wenn du was mit Büchern zu tun hast, bist du einfach willkommen.«

Was die beiden dabei beschäftigt, ist der Umgang mit Absagen. Weder eine Verlagsabsage noch Verkaufszahlen sagen etwas über die Qualität eines Textes, sagt Alyssa Fenner – Verlage können nicht alles annehmen und haben immer den Markt im Kopf. Helens Rat aus eigener Erfahrung: sich andere suchen, denen es genauso geht. Das helfe enorm.

Was als Nächstes kommt

Langfristig: wachsen, mehr anbieten, politisch mitgestalten. Kurzfristig hat sie ein konkretes Vorhaben – eine Umfrage zu Gehältern in der Buchbranche. Genau der Punkt, an dem das Gespräch begonnen hat: dass niemand weiß, was andere verdienen, und dass sich das nur ändert, wenn jemand anfängt zu fragen.

Wenn du selbst in der Buchbranche arbeitest und dich fragst, ob du zu wenig verdienst: Genau bei dieser Frage fängt die Folge an.

Die ganze Folge hören

Das Buch hinter dem Namen

In der Folge fällt kein einziger Buchtitel – bis auf einen, der nur im Namen steckt.

Buchcover »Die rote Zora und ihre Bande« von Kurt Held

Die rote Zora und ihre Bande

Kurt Held

Der Kinderbuchklassiker von 1941, auf den der Name zoraLit zurückgeht – eine Bande, die sich nimmt, was ihr zusteht, und teilt, was sie hat.

Bei Thalia ansehen *

*Mit Sternchen markierte Links sind Affiliate-Links: Kaufst du darüber, erhalten wir eine kleine Provision. Für dich ändert sich am Preis nichts.

Häufige Fragen

Was ist zoraLit?

Eine Genossenschaft für den Literaturbetrieb, im Januar 2025 von fünf Frauen in Berlin gegründet. Sie bietet Mitgliedern ein Netzwerk, Weiterbildung, Beratung und Raum zum Mitgestalten – und betreibt zusätzlich eine Literatur- und eine Eventagentur, deren Einnahmen die Genossenschaft mitfinanzieren.

Warum eine Genossenschaft und kein Verein?

Weil die Gründerinnen in einem Verein ehrenamtlich arbeiten müssten. In der Genossenschaft sind sie angestellt und werden bezahlt – für eine Organisation, die faire Vergütung zum Thema macht, war das die schlüssige Form. Dazu kommt: In einer Genossenschaft sind alle Mitglieder gleichgestellt und können mitentscheiden.

Was kostet eine Mitgliedschaft?

Ein Geschäftsanteil kostet 100 Euro. Investierende Mitglieder zeichnen einen bis höchstens 200 Anteile und zahlen sonst nichts. Ordentliche Mitglieder zeichnen mindestens einen Anteil und wählen zusätzlich einen Monatsbeitrag von 15, 25 oder 50 Euro; dafür haben sie Stimmrecht und können aktiv mitgestalten.

Für wen ist das gedacht?

Für alle, die mit Literatur zu tun haben – Übersetzer*innen, Buchhändler*innen, Verlagsleute, Veranstalter*innen, Blogger*innen und Autor*innen, auch solche, die noch nichts veröffentlicht haben.

Woher kommt der Name?

Von der Roten Zora aus Kurt Helds Kinderbuchklassiker. Weil es im Handelsregister schon viele Betriebe namens Zora gab, kam das »Lit« für Literatur dazu. Geschrieben wird es zoraLit – klein wie ein Adjektiv, das Lit groß.

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Die ganze Folge zum Nachlesen

Automatisch erstellt und nur grob korrigiert – es kann Fehler enthalten, auch bei der Zuordnung, wer gerade spricht. Maßgeblich ist die Aufnahme.

Helen
Herzlich willkommen, Alyssa. Ich freue mich sehr heute mit dir über zoraLit und was das überhaupt ist zu sprechen. Aber bevor wir damit starten, habe ich zwei Fragen an dich. Wo sind wir gerade und welches Getränk hast du uns mitgebracht?

Alyssa Fenner
Wir sind gerade auf der Frankfurter Buchmesse. Und zwar sind wir da auf dem Balkon, würde ich es nennen, von Halle 3.1. Denn auf jeden Balkon hast du erstens eine Super Sicht auf das ganze Messengelände. Und zweitens ist es so ein Ort, wo man sich irgendwie immer trifft. Also ich habe das Gefühl, da treffe ich alle Leute auf der Messe.

Helen
Es stimmt irgendwie. Und da ist ja auch das, diese Rolltreppe. Wir hatten da auch schon mal ein Mädels, die lesen.-Treffen. Und ich fand, da konnte man wenigstens an dem Samstag auch noch irgendwie stehen. Das ist ja die Tage davor gar nicht so ein Problem. Aber da hatte man so ein bisschen Luft zum Atmen auch noch.

Alyssa Fenner
Total. Und es ist super angenehm auch, um kleine Termine oder so zu machen, die du nicht in der Stickinghalle machen willst. Und ich habe auch schon häufig dort angestoßen, muss ich sagen. Da wir hier auf der Buchmesse sind und im Literaturbetrieb, müssen wir einfach mit Crémant anstoßen.

Helen
Das bin ich total spannend, dass du das sagst. Warum?

Alyssa Fenner
Es ist irgendwie so das Literaturbetriebsgetränk. Also ich muss jetzt ein geheimnisverraten. Ich kannte, bevor ich in dieser Branche gelandet bin, nicht mal Crémant. Ich wusste gar nicht, was das ist. Aber ja, das ist einfach so diese … … Fancy Sekt, den wir trinken. Weil Sekt dann doch vielleicht ein bisschen zu Panales oder so. Aber ja, das ist halt so das Literaturgetränk.

Helen
Voll witzig. Also ich glaube, ich kannte Crémant nicht, bevor ich meinen Partner kennengelernt habe. Und in der Ruchbranche weiß ich gar nicht, ob mir das überhaupt schon mal über den Weg gelaufen ist. Deswegen finde ich das total witzig, dass du das erwähnst. Ich finde jetzt ein bisschen, dass wir jetzt wirklich dann bei der Messe machen. Und vor allem denke ich gerade so, ich habe dir ja gerade gesagt, wann die Folge wahrscheinlich rauskommt. Und das wäre ja sogar Buchmesse.

Alyssa Fenner
Ja. Ich will Crémant.

Helen
Absolut. Okay, also würde ich sagen, stößt mir einmal mit an. Also ich habe es gerade schon in der Einleitung gesagt. Ich würde gerne mit dir über zoraLit sprechen, weil dazu hattest du mir Beugnigkeiten geschrieben. Ich habe mich schon öfter hier geoutet, dass ich da so meine Problemchen mit habe, E-Mails zu beantworten. Ich komme immer irgendwann darauf zurück. Aber im Zweifel ist es wahrscheinlich immer besser, mit mich irgendwo direkt so abzugreifen und irgendwie versuchen mit mir zu sprechen. Aber du hattest mir quasi davon erzählt, dass du und auch noch andere, dass ihr das gegründet habt. Und vor allen Dingen war das glaube ich auf irgendwie ein Artikel, der mit mir irgendwie erschien, war als Antwort darauf. Und es hat mich total angesprochen. Er weiß irgendwie darum ging, in diesem Artikel hatte ich irgendwie glaube ich, eine Menge, dass ich finde, gerade in der Buchbranche wird oft Leidenschaft mit kostenlos irgendwie gleichgesetzt. Und das mich das echt frustriert. Und auf diese quasi, das war deine Reaktion darauf, dass du mir von zoraLit erzählt hast. Und je länger ich nicht geantwortet habe, dass wir das momentan schon wissen. Ich habe aber vor allen Dingen auch gar nicht so gerne zu verstanden, wie es funktioniert und dachte, es ist eine Supergelegenheit, dass du es nicht nur mir erklärst, sondern allen, die hier zuhören. Also, was ist das da, was du da angefangen hast oder nicht nur du, was ihr angefangen habt?

Alyssa Fenner
Erstmal auch nochmal Danke für die Einladung. Total schön, dass es dieser Mail, die ich vor Ewigkeiten mal in ihn ausgeschickt habe, das dann zustande gekommen ist. Weil ich fand es damals, ich meine, es war im Börsenblatt, wo du das halt geschrieben hast oder in einem Interview gesagt hast. Und da waren wir auch noch gerade ganz neu in der Gründung. Wir haben Anfang diesen Jahres angefangen, also im Januar 2025, hatten natürlich davor schon Gründungsphase 2024 und zu dem Zeitpunkt, ja, wir haben wir halt noch ganz, ganz frisch drin und da hat das so total mit mir resoniert. Und die Genossenschaft, die wir hier eben gegründet haben, ist eben auch aus so einem Unmut entstanden, dass es in der Literaturbranche nicht mehr so richtig funktioniert oder vielleicht auch noch nie so richtig gut funktioniert hat, was Solidarität angeht, was gute Vergütung angeht, mehr Netzwerken und irgendwie füreinander da sein. Und wir haben das alle fünf bemerkt. Also, ich habe zoraLit natürlich nicht alleine gegründet. Ich habe das mit meinen lieben Kolleginnen Laura Weber, Sabina Everts, Zoë Martin und Katharina Holzmann gegründet und wir haben davor alle schon in diesem Betrieb gearbeitet und uns immer wieder daran aufgerieben, dass irgendwie halt eben was nicht stimmt und es auch zu viele Ebenen gibt, über die man nicht rüberkommt, Gatekeeping eine ganz große Rolle spielt. Und durch so viele Gespräche kam dann eben die Lösung, wir müssen was eigenes machen, wir müssen was eigenes gründen, wir wollen ein Netzwerk schaffen, in dem alle Personen, die irgendwas mit Literatur zu tun haben, einen Raum haben und miteinander agieren können und sich kennenlernen können und auch neue Gruppen bilden können. Und da war es mir zum Beispiel auch sehr wichtig, weil ich habe in meinem Job vorher auch mit Bloggerinnen zusammengearbeitet, ich blogge selber auch ab und zu auf Instagram. Und mir war es auch wichtig, dass wir da auf jeden Fall Bloggerinnen mit hineinbeziehen und auch darüber sprechen, dass das eben sehr häufig eine kostenlose Arbeit ist und das immer so forgranted genutzt wird. Und dadurch bin ich dann glaube ich auch so ein bisschen auf dich gekommen und hatte dir geschrieben.

Helen
Ja, und ich glaube auch bei mir kam das vor allen Dingen aus so Gesprächen mit Bloggerinnen, die das häufig gesagt haben. Nee, ich mache das ja gerne, also mache ich das kostenlos. Ich glaube, ich habe mich so schnell angegriffen gefühlt, obwohl das gar nicht so gemeint war. Ich habe so ein bisschen gedacht, naja, wenn ich keine Leidenschaft hätte, ich glaube, ich habe für fünf Jahren aufgegeben. Ich finde jetzt so ein bisschen die Baseline, dass ich leidenschaftlich für dieses Thema brenne, aber davon kann ich halt nicht meine Miete bezahlen und ich kann auch ganz ehrlich, halt nicht von all den Rezensionsexemplaren, die mir angeboten werden, meine Miete bezahlen. Und das war glaube ich so ein bisschen zu dem Zeitpunkt der Frust, der aus dieser Aussage gesprochen hat.

Alyssa Fenner
Ja, den verstehe ich total, weil da sagst du was, was ich glaube so unser aller Motto ist, auch in dieser Branche, wir machen es für die Leidenschaft. Es gibt sehr häufig Berufsgruppen in der Literaturbranche, die nicht so gut bezahlt werden. Und um da dann auch nicht komplett, ja, den, diesem Spöt irgendwie zu verlieren, sagt man sich dann auch, es ist ja die Leidenschaft zum Buch. Man liebt ja doch irgendwie was man da tut. Aber ja, Leidenschaft kann dir halt eben nicht die Miete zahlen und kann dir dein Leben generell nicht so gut finanzieren. Und das ist eben auch so ein wichtiger Punkt, den wir in der Genossenschaft angehen wollen, darüber sprechen, wie sehen denn diese Gehälter, eigentlich überall aus? Und wie kann das denn sein, dass wir auch eine fehlende Gehältertransparenz haben? Also viele Personen wissen ja auch gar nicht, wie viel verdient eine Person, die ganz oben in einem Verlag arbeitet, also Verlagsschiffen ist oder wie viel verdient Buchhändler in. So richtig gibt es da gar nicht unbedingt einen Katalog für oder halt eben diese Transparenz und da muss halt noch ganz viel passieren, dass wir da offen darüber sprechen.

Helen
Was gerade in Deutschland ja eh ein großes Problem ist, über Geld zu sprechen. Ja, voll.

Alyssa Fenner
Ja, und es hat auch direkt irgendwie so was Verwerfliches Geld irgendwie zu wollen, obwohl wir das halt alle brauchten. Und ja. Und es war auch für uns unter anderem auch die Entscheidung, warum wir dann eine Genossenschaft gründen und nicht jetzt zum Beispiel ein Verein, in dem wir fünf Gründerinnen dann ehrenamtlich arbeiten würden, weil uns war es auch wichtig, wir geben da jetzt sehr, sehr viel Zeit mit hinein, sehr, sehr viel Arbeitskraft und die muss auch vergütet werden. Also wir sind auch Genossenschaft angestellt, damit wir halt ein ja ein festes Gehalt bekommen und abgesichert sind.

Helen
Ja, aber das finde ich total schlau. Ich glaube also wir hatten hier schon mal eine Podcastfolge, wo eine Genossenschaft gegründet wurde, um eine Buchhandlung zu retten vor dem Aus. Ähm, da wurde mir das schon mal so ein bisschen erklärt, aber ich tue mich immer noch so ein bisschen schwer damit, es wirklich zu verstehen. Also, ähm, ja, so wo wirklich die Unterschiede legen? Also in einem Verein könntest du nicht angestellt sein zum Beispiel, dass wir ein gründlicher Unterschied, aber was ist so, was macht eine Genossenschaft wirklich aus?

Alyssa Fenner
Die Genossenschaft lebt halt von den Mitgliedern. Bei uns ist es so, dass wir zwei unterschiedliche Mitgliedschaftsformen haben. Wir haben einmal die investierenden Mitglieder, die uns einfach finanziell unterstützen können, denen sie eben investierend sind und Anteile bei uns zeichnen. Also du kannst in einer Genossenschaft mindestens einen Anteil zeichnen, der ist bei uns bei 100 Euro. Und das ist dann eher so was Ideales, um uns zu unterstützen und den Literaturbetrieb zu unterstützen. Dann kannst du aber auch noch die Form des ordentlichen Mitglieds nutzen und sagen, ich möchte halt in der Genossenschaft wirklich mit dabei sein und hier Dinge verändern, Dinge anstoßen und dann kannst du zum Beispiel auch im Vorstand sein. Also wir Gründerinnen müssen nicht komplett diesen Vorstand belegen und wollen das auch gar nicht und sollten das auch nicht, sondern auch unsere Mitglieder können im Vorstand sein, können über diese ganzen Strukturen entscheiden und eben auch über die Gelder entscheiden. Und das ist diese Besonderheit an der Genossenschaft, dass alle gleich sind, so irgendwie träumerisch wie das auch klingen mag, aber wir sind halt hierarchiefrei in Unfallhandeln. Klar sind jetzt wir Gründerinnen angestellt, wir machen natürlich aber auch den meisten Workload-Grate. Aber du kannst halt, wenn du Genosse Genossin bist, eben ganz, ganz viel mit entscheiden und mitmachen und uns dann auch eigentlich auch sagen, was wir halt vielleicht auch tun sollen. Also wir sind da auch total offen von unseren Genossinnen gesagt zu bekommen, versuchts doch mal in diese oder jene Richtung zu verändern, dieses und jenes Angebot zu schaffen.

Helen
Es hört sich auch voll nach Community an, also weil wir auch super viel nach dem entscheiden, was die Mehrheit will.

Alyssa Fenner
Ja, von dieser Community leben, also das lebt auch diese Genossenschaft. Wir haben einen, voll gut, dass du gerade dieses Stichwort nämlich sagst, wir haben eine Plattform, der ist coapp, das ist ein algorithmusfreie, werbefreie Social Media Plattform. Das kannst du dir halt wie eigentlich so die meisten Social Media Plattformen vorstellen. Du hast dort dein eigenes Profil. Es gibt Gruppen, es gibt einen Feed und man kann sich private Nachrichten schreiben, man kann aber eben auch komplett in diesen Feed hineinschreiben, um alle zu erreichen. Und auf coapp sind wirklich auch all unsere Mitglieder mit einem eigenen Profil und dadurch entsteht auch dieser Community-Gedanke und das Sprechen miteinander. Da haben sich auch schon richtig tolle AGs gegründet, Schreibwerkstätten für Autor-Innen. Da informieren wir auch unsere Mitglieder über anstehende Veranstaltungen und Angebote.

Helen
Cool. Ist das auch wirklich so eine App, die man sich runterlässt? Weil ich hatte das glaube ich schon mal bei meiner Recherche zum Thema Apps, glaube ich, auch schon mal gefunden. Ich glaube noch in irgendeinem anderen Zusammenhang weiß ich, ob das Buchbranche war, irgendwer, der das auch genutzt hat. War voll spannend.

Alyssa Fenner
Ja, benutzen tatsächlich auch einige Betriebe und ich meine auch Genossenschaften. Aber da will ich jetzt nicht mehr, ich bin mir gerade nicht mehr ganz sicher, da will ich nicht lügen. Weißes, wir sind da, da nämlich glaube ich, drauf gekommen, weil die Tats, das auch nutzt, weil die Tats ist ja auch noch nicht. Aber da sind wir halt super froh drüber, dass wir auch so ein Community-Charakter durch eben so eine Plattform haben, dass man sich nicht irgendwie endlos Mails schreibt, die dann eben untergehen. Wir haben vorhin schon im Vorgespräch darüber gesprochen, dass wir uns da ähnlich sind, dass man häufig auch mal Mails übersieht oder dann nach hinten schiebt und dann werden die sehr lange nicht beantwortet. Und dem wollten wir halt irgendwie, ja, da wollten wir, das wollten wir umgehen, dieses Problem. Und da ist so eine App dann irgendwie schon viel viel angenehmer und viel viel leichter Hand zu haben.

Helen
Cool. Ist das mit so Genossenschaftsanteilen gedeckelt? Also ist das irgendwann voll und dann kann keiner mehr reinkommen oder reduzieren sich dann? Also ist da einfach irgendwo ein Limit oder ist da nach oben hin offen?

Alyssa Fenner
Das ist total offen. Wir haben ein einziges Limit gesetzt, und zwar diese Anteile, die du halt zeichnen kannst. Da kannst du nur bis zu 200 Anteile zeichnen. Jedes Mitglied, egal ob eben investierend oder ordentlich, muss mindestens einen Anteil zeichnen. Aber es ist überhaupt nicht gedeckelt, wie viele in dieser Genossenschaft sein dürfen können. Und wir möchten natürlich auch, dass es wächst und wächst und wächst, weil nur dadurch kann es ja auch ein größeres Angebot geben. Denn alles, was in der Genossenschaft irgendwie passiert und angeboten wird, wächst natürlich auch durch die Expertise der Mitglieder. Wir Gründeren haben jetzt einfach nur so ein Start gegeben und ein Angebot, das auch dankend angenommen wird. Aber wir wollen natürlich auch durch andere, ja durch anderen Gedankeninput dann auch noch viel viel mehr schaffen.

Helen
Ja, das finde ich echt cool. Ich habe seitlich geschrieben, hat es auch den Newsletter von euch. Da bin ich zum Beispiel immer total beeindruckt. Also weil wir haben bei uns im Newsletter so eine wie so eine jetzt fällt mir das richtig geworden, ich will Abteilungen sagen, das ist keine Abteilung. Corinne? Ja, vielleicht genau, oder so eine Rubrik. Updates von, ich sage mal, unseren AutorInnen und ÜbersetzerInnen. Also von denen wir Bücher gelesen haben, da wollen wir ein bisschen auf dem Lauf nehmen bleiben, so was gibt es da Neues. Und ich weiß, wie viel Arbeit da reiten steckt. Deswegen glaube ich ist mir es so sehr aufgefallen, weil ihr so eine wirklich umfangreiche Rubrik habt, wo ihr auf so Ausschreibungen aufmerksam macht. Und ich denke so, wie cool ist das? Weil ich zumindest, also ich habe jetzt auch noch nie so aktiv danach gesucht, weil das ist viel auch ja für AutorInnen. Aber ich finde es halt ein mega geiles Service, dass du es da halt auf einen Blick siehst, wo du dich überall bewerben könntest und was es überhaupt auch gibt. Und ich finde allein an solchen Kleinigkeiten merkt man ja auch, dass da viel Liebe auch zum Detail drinsteckt und dass ihr das wirklich cool macht. Also gibt auch andere coole Rubriken, aber irgendwie ist die mir so ins Auge gesprungen.

Alyssa Fenner
Danke, dass du das sagst, weil unser Newsletter, zoraGramm, ist auch irgendwie so ein sehr starkes Herzensprojekt. Wir sind da auch immer sehr doll am kuratieren und schauen, was können wir da vielleicht auch wieder für eine neue Rubrik reinsetzen oder wen fragen. Wir füllen es fürs nächste Mal an und diese Deadlines sind auch von Anfang an mit drin. Und zuerst war es, ich weiß gar nicht, vielleicht auch so eine Art Schnapsidee. Ach, das wäre ja cool, wenn man das irgendwo sieht. Und dann haben wir damit angefangen und haben gemerkt, wow, das ist auch eine riesige Liste. Das ist ja vielleicht auch wirklich wichtig, das mal aufzulisten, weil woher sollen denn alle, die da irgendwie Zugang zu haben sollten, dran kommen. Und ja, jetzt ist es eine festere Prieg und es macht total Spaß, eben diese Termine rauszusuchen, auch zu sehen, was es teilweise auch für Ausstreibungen gibt und wie spezifisch die auch sein können, von denen man auch noch nie gehört hat. Und ja, aber auch die anderen Rubriken machen total viel Spaß. Also wir haben auch so eine, kennt ihr schon, Rubrik, wo wir fünf Fragen an eine Person aus den Betriebsstellen, deren Arbeit wir irgendwie cool finden. Es gibt immer einen Hot-Take von Menschen aus der Rubrik zu einem bestimmten Thema und ein Textgeschenk und ja, ich bin selber immer so Fan irgendwie von unseren Newsletters. Aber ich finde, das braucht es auch, weil sich das dann ja auch so überträgt.

Helen
Das ist echt cool. Du hattest ja jetzt beschrieben, so was so diese ganzen Missstände, sag ich mal, sind. Wie geht dir das aktiv an? Wie sieht eure Arbeit konkret aus? Also wahrscheinlich ändert die sich auch immer noch mal, aber wie sieht sie gerade aus?

Alyssa Fenner
Die ist tatsächlich, also gefühlt ist sie jeden Tag neu. Aber also unsere Arbeit in der Genossenschaft ist so aus, dass wir versuchen, zum Beispiel AGs zu gründen, in denen wir dann in kleinen Gruppen Problematiken angehen können. Es hat sich zum Beispiel in der AG Arbeitsmanifest gefunden, wo die Frage aufkommt, wie wollen wir arbeiten? Es gibt jetzt eine AG zum Thema Literaturveranstaltungen. Dort wird besprochen, wie kann man Literaturveranstaltungen auch irgendwie attraktiver, nahbarer und auch barrierefreier machen? Dann wird es bald eine Creative Consent AG geben, wo so eine Art Rider erstellt wird, der gerade so LektorInnen und AutorInnen auch hilfreich sein kann, wo abgefragt wird. Wie wollen wir kommunizieren, wann wollen wir kommunizieren, wo sind hier die Grenzen? Das ist so dieser AG-Bereich. Aber unsere Arbeit ist genauso auch, dass wir überlegen, welche Angebote können wir in der Genossenschaft schaffen, die dann auch vielleicht so ein Impact haben können. Wir haben einmal im Monat die zoraTalks. Dort laden wir Expertinnen ein, die über ein bestimmtes Thema sprechen. Da hatten wir zum Beispiel auch schon das Thema KI und Literatur und eigenes Schreiben oder eben Literaturveranstaltungen. Im September werden wir einen Zora Talk haben, in dem es über Selbstfürsorge geht und im November über Literaturpreise und wie es ist, in der Jury zu sitzen, also so um Insights zu schaffen. Und bei diesen zoraTalks dürfen halt auch alle Fragen stellen. Es ist nicht, dass man einfach nur brieselt wird, sondern auch wirklich dann mal die brennenden Fragen dazu stellen kann, um diese Grenzen zu überwinden, von denen ich am Anfang schon gesprochen habe.

Helen
Ja, ja, das ist echt cool. Wie viele Mitglieder habt ihr jetzt gerade? Und wie viele nehmen an so einem Talk dann auch teil?

Alyssa Fenner
Also stand jetzt Aufnahme.

Helen
Ja.

Alyssa Fenner
Ich hoffe, dass zum jetzigen Zeitpunkt, wo die Folge rauskommt, mehr sind sogar noch, aber wir sind jetzt gerade bei 120.

Helen
Ich habe das immer am Anfang auch bei Mädels, die lesen so eine kritische Masse genannt, also so, dass da tendenziell immer auch jemand greifbar ist, immer jemand antwortet, immer jemand irgendwie kommt und so. Also ich finde, ab einem gewissen Zeitpunkt macht es auch ein bisschen leichter, so Veranstaltungen durchzuführen, weil es eine kritische Masse gibt, die dann mitmacht.

Alyssa Fenner
Ja, das stimmt. Wobei wir da auch gesagt haben, die zuora Talks zum Beispiel, da verkaufen wir auch Tickets für Nicht-Mitglieder. Das ist daraus entstanden, dass wir gemerkt haben, die kommen total gut an, die sind so fundiert. Auch die eingeladenen Gäste bereiten sich so toll darauf vor, es entstehen so schöne Gespräche und das wollten wir dann doch auch so ein bisschen nach außen tragen. Also kann man sich dann einmal Ticket auch kaufen, wenn man halt noch kein Mitglied ist. Ja. Und gleichzeitig ist es dann auch eine schöne Form von mal reinschnuppern, mal gucken, was wird mir hier überhaupt angeboten. Und was wir jetzt auch gerade jetzt, stand Oktober dann am Laufen haben, man kann, wenn man Mitglied bei uns ist, bei der Bring-a-Friend Aktion mitmachen und dann kannst du einer Person aus deinem Freund in einem bekannten Kreis die Möglichkeit geben, dass diese Person mal reinschnuppert in die Genossenschaft und im September, Oktober oder November mal einmal bei einer Veranstaltung mit dabei ist kostenlos und eben halt mal guckt, so ist das was für mich, habe ich nicht vielleicht auch Bock, Genossinn zu werden, weil wir natürlich auch gerne weiterwachsen wollen und diese wunderschöne Netzwerk halt irgendwie mit noch mehr unterschiedlichen Leuten füllen möchten.

Helen
Ja, das finde ich cool. Es gibt so Hörbücher, die bleiben mir noch lange nach dem Hörn in Erinnerung, weil sie mich so bewegt haben. Das ist mir zum Beispiel mit der Salzfahrt von Rainer Winn so gegangen und ich habe es seitdem auch schon einige Male verschenkt. Ich fand die Geschichte von der Autoren Rainer und ihrem Mann Moth unglaublich bewegen und inspirierend und ich hatte nicht nur jede Menge Bilder zu Englern's Küste im Kopf, sondern habe ganz nebenbei auch noch einiges zum Thema Obdachlosigkeit gelernt. Vor kurzem war ich dann mit meiner Mutter und meinen Schwestern in der Verfilmung und die Bilder aus meinem Kopf tatsächlich auf Leinwand zu sehen, war total besonders. Ich höre Hörbücher ja super gerne, während ich meinen Morgenspaziergang mache und gerade bei diesem Hörbo finde ich das so perfekt, weil du dich genau wie die Protagonisten fortbewegst, während du hörst. Kann ich dir also wirklich sehr empfehlen. Das ist aber bei Weitem nicht das einzige Hörbuch, das ich in den letzten Jahren bei Bookbeat gehört habe, das mich so begeistert hat. Bei insgesamt über eine Million Titeln gibt es wahrscheinlich wirklich für jeden Geschmack etwas und ich liebe, dass ich ganz unkompliziert in verschiedene Hörbücher reinhören kann, um sie zu testen. Und apropos Testen, wenn du Bookbeat auch mal testen möchtest, dann klick auf den Link in den Show Notes oder gib bei Bookbeat direkt den Code Meddits die Lesen ein. Alles zusammen und kleingeschrieben und mit A E. Um 60 Tage lang kostenlos Hörbücher hören und E-Books lesen zu können.

Helen
Wir hören ja viele verschiedene Leute zu auch viele, die vielleicht auch nicht unbedingt was mit der Buchbraune zu tun haben. Ist das für die auch interessant oder was würdest du sagen, für wen ist die Genossenschaft was?

Alyssa Fenner
Die Genossenschaft ist für alle Personen, die in irgendeine Richtung mit Literatur arbeiten oder sich vermitteln. Im Sinne von zum Beispiel Bloggen und Diets aber noch keine kein Geld dafür nehmen. Können wir mal so ein bisschen aufzählen, was für Personen auch bei uns sind. Also wir haben Übersetzerinnen, Buchhändlerinnen, Veranstalterinnen, eben Bloggerinnen, Autorinnen, alle möglichen Personen aus Verlagen. Also wir wollen auch, dass egal was du machst, wenn du was mit Büchern zu tun hast, dann bist du einfach willkommen bei uns, um halt einen Input reinzubringen. Also auch wenn du seit Jahren schon schreibst, aber noch nichts veröffentlicht hast, aber das halt so deine Passion ist, auch dann hast du bei uns, glaube ich, einen richtig schönen Ort, um aufgehoben zu werden und mit anderen auch darüber zu sprechen, wie es dir mit deinem Schreiben geht oder was du halt irgendwie vielleicht auch um dann zu veröffentlichen alles noch für Schritte machen kannst.

Helen
Das finde ich richtig gut. Die Aufnahme, die ich hier vor hatte, war mit einer Autorin, die von Verlagen nicht angenommen wurde und das jetzt im Selbstverlag veröffentlicht hat. Und sie meinte auch gerade echt so ein bisschen damit struggled mit diesen, ja, nicht Rückschritten, aber so Zurückweisungen, sag ich mal. Und ich meinte so, dass ich nur aus meiner Sicht sagen kann, mir hat das total geholfen, auch mir andere Gründerinnen zu suchen. Und das ich, ich könnte mir vorstellen, sich andere Autorinnen zu suchen, kann total helfen, einfach um diese Sorgen auch mal zu besprechen, weil das wird ja wahrscheinlich anderen ähnlich gehen. Und alleine zu wissen, man ist nicht damit alleine und man wird irgendwie verstanden und so. Ich finde, das hilft enorm.

Alyssa Fenner
Ja, total. Ich glaube, das ist sogar sehr, sehr wichtig, gerade wenn du dich für den Self-Publishing-Bereich dann entscheidest, dass du Gesprächspartnerin hast, die dich dann auch so ein bisschen aufheben können, sagen können, hey, das hat aber rein gar nichts mit der Qualität deines Textes zu tun, dass du das jetzt vielleicht gerade im Self-Publishing machst, sondern Verlage können ja auch nicht immer alles leider annehmen und haben natürlich immer auch den Markt im Kopf. Und wenn es wegen irgendwas gerade nicht reinpasst, bedeutet es ja noch lange nicht, dass es was Schlechtes ist oder das Schlechtes ist. Oder was weiß ich. Und Self-Publishing ist auch einfach ein immer größer werdender Bereich. Und auch da muss es irgendwie Gruppierungen geben, Menschen geben, die sich, die sich auch halt geben und auch schauen, dass sie sich vielleicht zusammen auch irgendwie unterstützen können.

Helen
Voll. Und also ich sage, also ich hatte jetzt schon ein paar Self-Publisher-Innen im Podcast. Und ich sage irgendwie auch immer, ich finde es eigentlich mega empowernd, weil du eben nicht die Geldgäber hast, du sorgst selber irgendwie dafür. Natürlich gibt es irgendwie immer Vor- und Nachteile und so, aber ich finde es erst mal empowernd, dass du das selber in der Hand hast, dass dein Buch erscheint. Aber ich habe gerade so gedacht, die Antwort, die du gegeben hast, kommt vielleicht auch so ein bisschen aus seinem Dasein als Literaturagentin. Musst du das häufig? Jemandem so Mut zu sprechen und sagen, es liegt nicht an deinem Buch. So, es ist gerade einfach vielleicht nicht der richtige Zeitpunkt.

Alyssa Fenner
Nee, zum Glück nicht. Aber ja, ich weiß ja halt auch selber, wie die Branche aussieht und nicht nur jetzt als Literaturagentin, sondern ja auch schon davor, wusste ich es auch, weil… Nicht in die also auch wenn das buch bei einem verlag gelandet ist heißt das ja auch noch lange nicht dass das zum beispiel supergut verkauft wird und auch das heißt schon wieder nichts und sagt gar nichts darüber aus wie die kalt ist geschrieben ist und das muss man sich dann immer wieder im kopf bewusst machen das

Helen
Ja, also keine verkaufszahlen oder eben zu der absagen sagen wirklich was über die qualität so richtig aus ja ja total aber ich verstehe auch total dass es schwer manchmal dann ist das von sich selber zu trennen fühlt sich natürlich wie eine persönliche zu einem rückschlag einfach ja absolut total habt ihr lange also und du hast noch was dazu ergänzen glaube ich ne das kratte

Alyssa Fenner
ja weil weil du gerade das mit der literatur Agentur angesprochen hast es ist vielleicht noch mal ganz gut zu erwähnen dass wir ja nicht nur eine genossenschaft sind sondern in der genossenschaft eine literaturagentur und eine event agentur mit sind cool und diese beiden agenturen sind sozusagen die finanzielle unterstützung also sie dienen als finanzielles standbein für die genossenschaft denn die genossenschaft kann nicht nur durch die beiträge und durch die investments der eben investieren mit niederleben sondern wir haben dazu dann eben noch die agenturen die auch noch finanzielles standbein sind damit das alles halt super gut läuft und flokteriert und eben auch unsere gehälter dadurch auch gesichert werden das bedeutet aber eben nicht und glaube das ist auch immer so diese dieser trugschloss also wenn du bei uns in der genossenschaft bist bedeutet das nicht dass du automatisch in der Literatur oder event agentur mit triff aber andersrum genauso wir erwarten absolut nicht dass unsere Autorinnen aus der literaturagentur genossen werden also das wirklich da sehr voneinander entfernt aber ja alle einnahmen aus den agenturen gehen halt direkt in die genossenschaft rein

Helen
okay das ist ja spannend das heißt da bei der event agentur zum beispiel kann man euch beauftragen für

Alyssa Fenner
genau für lesungen da bieten wir verlagen gewisse pakete an und diese können dann also die verlage können auf uns zukommen und diese pakete buchen dass wir eine buchpremiere und mehrere lesungen für eine autorin einen autor dann ja akquirieren und da haben wir auch schon mit ein paar verlagen jetzt kooperationen und das geht jetzt so langsam los ja der letzte schritt der gründung diese event agentur noch ins laufen zu bringen voll aufregend ja total und es kam halt auch daher wir haben jetzt nicht mit einem riesigen einkapital gestartet und wussten aber wir wollen dass das von anfangen an gut läuft wo sind unsere expertise bei uns gründeren und da war es dann sehr naheliegend dass wir sowohl halt bei uns ein agentin im team haben lektorinnen als auch personen die schon lesungen organisiert haben und daraus sind dann diese beiden agenturen dann noch erwachsen

Helen
voll spannend ich hatte noch also die frage irgendwie ich eben zu der ich eben ansitzen wollte war so ein bisschen zu der zu dem namen habt ihr lange drüber ihr seid ja auch fünf personen also ich denke auch da ist manchmal vielleicht auch vielleicht sogar schwieriger war sich nicht in der abstimmung habt ihr länger über dem namen gebrütet und wie seid ihr drauf gekommen

Alyssa Fenner
also es ist ein ja und nein ähm meine kollegin laura weber hat den namen sehr früh schon einmal reingeschoben in die gruppe und ja irgendwie also wir waren zuerst alle schon auch fasziniert von dem namen und sollte auch zuerst nur zora sein und dann haben wir aber doch angefangen nochmal so namens pingpong zu machen zu überlegen können wir doch was anderes nehmen vielleicht ist es das noch nicht so ganz und wir sind aber immer wieder bei zora gelandet entspannt zora eben auch abgelen von der Roten Zora ähm wo es ja irgendwie dann auch um eine gewisse umverteilung geht und so das hat schon dann irgendwie gepasst auch so ein starker name auch mit diesem zett es hat irgendwie so so eine wucht mit drin und dann doch auch irgendwie einen weiblichen namen nehmen ähm und ja wir sind dann immer wieder bei zora gelandet und dann hatten wir den moment wo wir das ins namensregister eintragen lassen wollten und dann hieß es es gibt schon sehr viele betriebe die zora heißen vielleicht ein bisschen schwierig können sie den nicht noch irgendwie abändern und dann kam das lit dazu von literatur und wenn man sich unseren namen anguckt der wird ja auch so geschrieben dass das zora klein geschrieben ist wie ein attektiv und lit dann groß und das ist dann so ein bisschen so entwachsen dass wir zora als ja attektiv irgendwie auch nutzen also bei uns sind es die zora talks die zoraReads das zoraGramm also der newsletter also alles ist immer irgendwie mit diesem kleinen zora davor und ja irgendwie hat sich das so richtig dazu entwickelt dass wir da drin uns selber jetzt auch sehen und und in dieses wort ganz viel Bedeutung reinstecken was total schön ist

Helen
hold und ich finde sowas irgendwie auch total macht voll also medizin lesen hat auch viel kritik bekommen für den namen aber ich bleibe immer irgendwie so dabei dass ich also natürlich auch schwierig wenn man selber sagt ob ich sage dass ich auch irgendwie super genial finde weil du aus mediz die alles möglich ist ich könnte halt auch immer noch irgendwas anderes anfangen wir haben auch mediz die wichteln mediz die malen ist ein eventformat weil und sondern ich finde irgendwie das halt schon cool wenn wenn das so wandelbar ist aber sich immer irgendwie stimmig anfühlt ja deswegen um ja ich hab da am anfangen jetzt auch nicht extrem viel so also vielleicht wenn wenn ich das neues gründen würde weiß ich ob ich diesen weg nochmal gehen würde aber ich hab zumindest halt darüber nachgedacht ich wollte irgendwie was haben wo man schon beim lesen erkennt worum es geht und was irgendwie so stimmig ist und ich finde das echt cool wenn man sich auch mal damit auseinandersetzt was für eine bedeutung hinter so einem markennamen sag ich mal stecken kann so kann ja auch voll spaß machen so stelle ich mir jetzt auch bei euch vor wenn ihr dieses ping pong macht es macht ja auch so ein bisschen spaß zu überlegen was könnte das bedeuten wenn wir uns jetzt so nennen und so

Alyssa Fenner
absolut und es zeigt ja auch wenn du dann doch immer wieder bei einem landest wie richtig wer dann auch ist und wie er doch irgendwie mit allen resoniert aber kurze gingfrage also hattest du ein kritik bekommen weil Mädels die lesen halt bedeutet es ist halt nur ein raum für eine bestimmte gruppe an menschen

Helen
nee ja ich weiß nicht klar ich kriege auch manche so scherzhaft so was mit jungs die lesen aber irgendwie das ist ja ich denke können mitlesen so ne aber eher das ist halt also eher aus der feministischen sicht dass es halt so ein bisschen was abwertendes sein kann gerade auch je nachdem wer es sagt also wer hat nur zu viele auch so abfragen in der community weil ich auch super viel überhaupt erst durch medizin lesen dazu gelernt habe ich ich glaub ich hab gar nichts feministisches vorher gelesen gewusst und keine ahnung also war auch für mich ne eine reise ich glaube es war irgendwie schon das zweite oder dritte buch wo das mal vorkam dass man sich als frau nicht Mädchen nennen soll und ich dachte direkt so schild und das kommt immer wieder mal auf aber ich glaube es geht wirklich eher darum dieses medis dass das halt jetzt vielleicht naja vielleicht einfach nicht für ministers klingt und wir haben uns dann eben viel auch wirklich darüber ausgetauscht und das fand ich total spannend dass ganz viele gesagt haben es hängt wirklich davon ab wer das sagt die meisten sagen das zu ihren freunden auch so das sind meine medis oder so aber es wäre halt nicht okay wenn es jetzt sein chef natürlich auf der arbeit zu sagen so medis auszutz mal anfangen so ne und das fand ich auch total spannend und auch diesen austauscht da drüber das war in dem moment natürlich schon unangenehm weil ich auch irgendwie sorge hatte so können wir überhaupt können wir das weiter machen oder muss müssen wir das ändern und ich fand und da war ich froh dass da alle auch oder zumindest die mehr hat zugestimmt hat ist so dass es was anderes vermittelt irgendwie so eine andere verbundenheit als wenn es jetzt vielleicht frauen die lesen wäre und auch eine andere ähm ich weiß nicht wie man das innen soll aber so ein bisschen mir geht es immer viel darum dass lesen spaß machen soll und ich finde es hat hat nicht ganz so diese ernsthaftigkeit wenn es medizin lesen heißt

Alyssa Fenner
ja es lockert ne es lockert das ein bisschen auf und wie du schon sagst viele sagen ja auch selber wenn sie sich mit freunden treffen so ich treff meine medis ja und das macht es dann auch gleich so nahe barad dass du eine Gruppe hast, mit der du irgendwo auch eine, ja, irgendwie auch doch so eine Art Freundinenschaft eingehen. Oder wenigstens so ein offenes Gespräch hast und das nicht alles so, ja, so, nee, das was ich jetzt gerade sagen wollte, sage ich jetzt nicht, das ist zu wohl, aber irgendwie so, so alles, was stack ist.

Helen
Ja, total. Und ich finde, wenn man es wirklich einfach als Selbstbezeichnung auch betrachtet, dann ist es auch quatsch zu sagen, was ist mit den Jungs, die lesen, weil die sind genauso willkommen. Also wir sagen immer so alle, die sich davon angesprochen führen. Also das schreckt halt auch total viele einfach ab, also nicht nur Mädels, auch Hosa, aber ja, alle, die Lust haben, können, können mitlesen. Und das war für mich aber auch ein Prozess da so ein bisschen hinzukommen. Deswegen, ich auch immer so, kann man sich auch wirklich gerne im Vorfeld dazu Gedanken machen, aber ja, es ist ja auch nicht ein Strengermeister. Also wenn jetzt alle gesagt hätten, es geht gar nicht hin, so können wir das nicht lassen, dann hätte ich es auch geändert. Aber ja, ich finde es voll cool. Also weil man auch in so einem Namen irgendwie, also ich finde, es hat auch was Verbindendes, wenn ihr jetzt sagt, ne, so ihr habt das irgendwie auch von der Roten Zora irgendwie vielleicht ein bisschen so abgeleitet und irgendwie ihr wolltet was Weibliches und so. Also es ist ja was, womit sich dann auch wieder Leute identifizieren können, einfach schon mit dem Namen.

Alyssa Fenner
Ja, ja, genau.

Helen
Ja, ich bekomme auch noch eine andere Frage häufig, die mag ich gar nicht, weil ich mich mit Vollschwärter, deswegen tut mir ja schon leid, wenn ich es dir stelle, aber irgendwie könnte ich mir vorstellen, dass du eine Antwort drauf hast. Was ist eure Vision für zoraLit?

Alyssa Fenner
Da habe ich tatsächlich eine Antwort drauf.

Helen
Sehr gut. Ich dachte so, wahrscheinlich habt ihr euch im Gegensatz zu mir da vorher Gedanken darüber gemacht.

Alyssa Fenner
Ja, beziehungsweise ist es auch, also es gibt natürlich die langfristige Vision, dass sich diese Genossenschaft weiterentwickelt und wächst und noch viel mehr auch herausbringt, auch noch mehr politisches Gestalten kann. Und dann gibt es, also das ist so diese langfristige Vision, es gibt immer aber auch so eine kurzfristige Vision, also Dinge, die wir noch schaffen wollen. Und wir haben vorhin schon einmal über das Thema Gehältertransparenz gesprochen. Das ist wirklich ein großes Anliegen von uns, dass wir es irgendwie schaffen, da vielleicht mal eine Umfrage oder so zu zu gestalten, in der dann gefragt wird, was ist dein Gehalt, weil es vielleicht auch von anderen die Gehälter. Wir wollen da irgendwie noch ein bisschen mehr was in diese Branche reinbringt, dass es irgendwie alles ein bisschen transparenter, ein bisschen offener ist. Das ist so eine kurzfristigere Vision und dann eben noch so ein paar Arbeitsschritte, bei denen wir wissen, das könnte irgendwie noch der der Branche weiterhelfen. Das brauchen wir noch irgendwie. Diese fristigen Person. Ja, ich hoffe ganz doll und ich bin mir da aber auch sehr sicher, dass in den nächsten fünf, sechs, sieben, acht Jahren diese Genossenschaft weiter halt auch am Wachsen ist und total besteht und dass wir als Gründerin natürlich immer noch voll mit dabei sind, aber eben auch Mitglieder, auch mit im Vorstand sitzen und Lust haben, irgendwie eben da Dinge ins Laufen zu bringen.

Helen
Ja, das finde ich irgendwie wirklich cool. Also ich das ist halt, glaube ich, auch noch mal eine andere Gründung, weil ihr also ihr wolltet ja auf was gründen, das vielleicht der Unterschied auch zu mehr, dass die lesen und so, aber dass ihr wirklich mit so einem Ziel ja auch da reingegangen seid. Ich finde es super, super spannend. Ich frag mich jetzt irgendwie eigentlich die ganze Zeit hauptsächlich. Träte ich da als Person bei oder würde das irgendwie auch Sinn machen, wenn Mädels, die lesen beitritt? Keine Ahnung, das können wir auch nochmal nachher besprechen. Aber ich finde es an sich eine richtig coole Sache und bin ein bisschen gespannt, ja, ob das auch so den Nerv jetzt der Hörer in trifft, weil das kann ich immer nicht so ganz einschätzen, wie viele sind wirklich irgendwie in der Buchbranche tätig oder zumindest. Ich glaube schon, dass wir relativ viele so angehende Autorin oder die sich das so wünschen, Autorin zu werden dabei haben. Aber da bin ich mir deswegen gespannt auch auf die auf die Reaktionen. Aber ich finde es voll cool, dass du uns da so einen Einblick gegeben hast. Vielleicht erzählst du noch mal so ein bisschen so zu dir, was machst du so außerhalb von oder ist zoraLit gerade sein Leben?

Alyssa Fenner
Irgendwo ja. Ich glaube, das ist immer so, wenn man was gründet. Also wir haben schon uns irgendwie feste Arbeitzeiten gelegt im Sinne von so und so viele Stunden in der Woche. Aber es ist immer irgendwie präsent. Und das kann und will ich natürlich auch gar nicht ausschalten, weil das mit meinem Baby gerade. Ja, aber ich habe es vollhin auch einmal schon angerissen. Ich habe seit einigen Jahren auf Instagram meinen Bookstagram Account und bediene den mal sehr, sehr wenig und dann wieder sehr viel. Also das ist immer so ein Auf und Ab. Aber das ist schon auch noch eine große Leidenschaft, mein großes Hobby von mir und generell einfach lesen Bücher mit Menschen über Bücher sprechen. Es klingt so als gelbe es mit das in meinem Leben, aber es macht wirklich auch einen großen Teil meines Lebens aus.

Helen
Ja, das sehe ich total. Wo findet man dich und wo findet man zoraLit? Was sollten wir auf jeden Fall verlinken können?

Alyssa Fenner
zoraLit findet man auf Instagram unter @zoralit_eg. Also bitte gerne verlinken. Und mich findet man auch auf Instagram unter ihrem Bookstagram-Account.

Helen
Und ihr habt ja auch eine Webseite und Newsletter. Da kann man ja auch überall einfach mal vorbeischauen, reinschnuppern. Man hat so ein Gefühl dafür bekommen.

Alyssa Fenner
Genau. Wir haben auch, also für diejenigen, die Instagram nicht nutzen, ist natürlich sowieso immer auch gut, einfach den Webseitling zu haben. Aber wir haben auch auf Instagram natürlich alle wichtigen Links auch in der Biotrend, auch wie man zu den Veranstaltungen kommt, wie man in den Newsletter reinkommt. Und ja, da sehr, sehr gerne mal durch die Webseite durchklicken, abonnieren und durchchnuppern. Und auch wenn es Fragen gibt, uns auch immer einfach schreiben. Wir sind da auch sehr offen für.

Helen
Ja, voll cool. Vielen, vielen Dank, dass du dir da jetzt auch die Zeit genommen hast und irgendwie mal so einen Überblick bekommen hast. Also ich hab das Gefühl, ich verstehe jetzt besser, was zoraLit ist. Und ich hoffe, dass das auch vielen so geht, die zugehört haben. Ich würde sagen, wir trinken unseren Fancy-Crémant-Terrasse zu Ende. Und beoberten noch ein bisschen das Treiben unter uns. Aber ja, ich danke dir sehr für diesen Einblick.

Alyssa Fenner
Und ich danke dir sehr für die Einladung.

Helen
Immer, immer gerne.

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