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Warum Lesen die Augen anstrengt

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Podcast · Folge 76

Warum Lesen die Augen anstrengt

Mana Kakuan über Speed Reading, Augenführung und das Lesewerkzeug, das sie mit ihrem Partner entwickelt hat

3. August 2024 · 59 Minuten · Ganze Folge hören ↓

Transparenzhinweis

Den Bookhoover haben wir vor der Aufnahme kostenlos zum Testen zur Verfügung gestellt bekommen. Bezahlt wurde für diese Folge nichts, und auf das Gespräch hatte das keinen Einfluss – diese Seite gibt wieder, was in der Folge gesagt wurde.

Abends noch lesen, aber die Augen machen nicht mehr mit – das kennen viele. Mana Kakuan ist Ärztin von Haus aus und hat mit ihrem Partner ein kleines Werkzeug entwickelt, das die Augen beim Lesen führen soll. In dieser Folge erklärt sie, was beim Lesen im Auge tatsächlich passiert – und Helen sagt vorher ehrlich, dass sie skeptisch war.

Mana Kakuan

Ärztin, Künstlerin und Illustratorin, Mitgründerin von Bookhoover

Mana Kakuan hat Medizin studiert und als Ärztin gearbeitet; seit rund drei Jahren arbeitet sie im Kunst- und Designbereich und ist als Illustratorin unter dem Namen manamolotov unterwegs. Gemeinsam mit ihrem Partner Daniel Nienkämper betreibt sie von Köln aus das Start-up Bookhoover, das ein Lesewerkzeug für den Zeigefinger herstellt. Er hat es entwickelt und patentieren lassen, sie verantwortet Design und Kommunikation.

Eine Anfrage über das Kontaktformular – und viel Skepsis

Die Folge fängt ungewöhnlich offen an: Mana Kakuan hat sich über das Kontaktformular gemeldet, nachdem sie von uns in einem anderen Podcast gehört hatte. Helen sagt im Gespräch, dass sie zuerst skeptisch war – sie konnte sich nicht vorstellen, so ein Gerät selbst zu benutzen. Thematisch passte es trotzdem, also gab es einen Vorschlag: erst testen, dann sprechen. Helen hatte den Bookhoover vor der Aufnahme einige Wochen im Einsatz, auch mit verschiedenen Textsorten, weil eine Zuhörerin genau das wissen wollte.

Von der Parfümkappe zum Produkt

Erfunden hat das Ding ihr Partner Daniel Nienkämper, Entwicklungsingenieur mit einem Bionik-Studium – einem Fach, das Biologie und Technik verbindet. Er liest viel, kam aber wie viele nicht dazu, und hat deshalb einen Speed-Reading-Kurs besucht. Dort wird empfohlen, den Augen eine Führung zu geben: den Finger, ein Stäbchen, irgendetwas Schmales, mit dem man die Zeilen entlangfährt.

Der Finger war ihm zu dick und zu kurz, das Stäbchen in der Bahn zu umständlich. Also hat er sich etwas gebastelt: eine lange Parfümkappe, gut zehn Zentimeter, auf den Zeigefinger gesteckt. Später kam der 3D-Drucker dazu. Dass daraus ein Produkt wurde, lag an den Leuten im Zug, die ihn fragten, was er da macht – und die sagten: So etwas bräuchte ich auch.

Der Name kommt vom Staubsauger: Book plus Hoover, das Gerät, das die Bücher aufsaugt.

Was im Auge passiert, wenn wir lesen

Der interessanteste Teil der Folge ist der, in dem Mana Kakuan ihr medizinisches Wissen einbringt. Unsere Augen lesen nicht gleitend, sondern springen von Fixationspunkt zu Fixationspunkt. Wer viel liest, erfasst ganze Wörter visuell, statt sie Buchstabe für Buchstabe zu entziffern – Kinder müssen genau das erst lernen.

Dass Zeitungen in schmalen Spalten gesetzt sind, hat denselben Hintergrund: Die Augen müssen weniger weit wandern. Bei einer langen Zeile legen sie ein paar Zentimeter zurück, wieder und wieder, und das ist für die Augenmuskulatur anstrengend. Dazu kommt, dass die Augen von sich aus zurück- und vorausspringen: Wenn im nächsten Absatz etwas Interessantes steht, schauen sie hin, ob man will oder nicht.

Das Gehirn hat so Spaß daran, Sachen zu entdecken, die woanders sind.Mana Kakuan

Ein weiterer Begriff, der fällt: Subvokalisierung. Beim Lesen sprechen wir innerlich mit – eine kleine Stimme im Kopf sagt jedes Wort. Das kommt aus der Zeit, in der wir laut lesen gelernt haben, und es bremst: Wir können dann nur so schnell lesen, wie wir sprechen können.

Und noch eine Einordnung, die sie selbst als Vermutung kennzeichnet: Lesen sei evolutionär sehr neu und für das Auge nicht selbstverständlich – stundenlang auf kurze Distanz dieselbe Bewegung zu wiederholen, sei etwas anderes als der Wechsel zwischen Nah- und Fernsicht, für den es gebaut ist.

Was das Werkzeug kann – und was nicht

Bemerkenswert an dem Gespräch ist, wie deutlich sie die Grenzen benennt. Der Bookhoover entschlüsselt keinen Text und ist kein Tech-Gerät; gelesen werden muss weiterhin selbst. Bei einem Klassiker, der sprachlich schwierig ist, würde sie keine Wunder erwarten – die Arbeit macht dort das Gehirn, nicht das Auge. Und für das entspannte Lesen vor dem Einschlafen nutzen es beide selbst nicht. Ihr Feld ist das konzentrierte Lesen tagsüber: am Schreibtisch, mit einem Text, in den man sich hineinfuchsen muss.

Ihre Erklärung, warum ein Aufsatz mehr bringen soll als der eigene Finger: Der Finger ist breiter, verdeckt Text und gehört zum Körper – ein fremder Gegenstand zieht mehr Aufmerksamkeit auf sich. Dazu kommt der Effekt, dass zwei Sinne beteiligt sind, Sehen und Tasten. Sie beschreibt das Werkzeug wie Besteck oder eine Hantel: etwas, das an eine Tätigkeit erinnert und sie ein Stück leichter macht.

Die Zahlen und Wirkaussagen in dieser Folge sind Mana Kakuans Angaben. Zum Speed Reading selbst ist die Forschungslage zurückhaltender, als es die Kurse und Videos nahelegen: Eine große Übersichtsarbeit von Keith Rayner und Kolleg*innen (Psychological Science in the Public Interest, 2016) kommt zu dem Ergebnis, dass höheres Tempo regelmäßig mit schlechterem Textverständnis einhergeht. Für die Wirksamkeit des Bookhoovers selbst gibt es keine veröffentlichten Studien.

Drei Techniken, die man ohne alles ausprobieren kann

Unabhängig vom Werkzeug nennt sie drei Methoden aus dem Speed Reading. Einrücklesen: nicht ganz am Zeilenanfang beginnen und nicht bis zum letzten Wort lesen, sondern die Ränder dem peripheren Sehen überlassen. Diagonales Querlesen: anspruchsvoller, geeignet, wenn man die Quintessenz eines Abschnitts sucht – und ausdrücklich nicht für Literatur, bei der es auf die Sprache ankommt. Mitzählen beim Lesen: eins, zwei, drei, um die innere Stimme zu unterbrechen. Das fällt ihr selbst schwer.

Als Bucheinstieg empfiehlt sie »Speed Reading« von Tony Buzan, dem Erfinder der Mindmap, und die Bücher von Jim Kwik, bei dem sie einen Onlinekurs gemacht hat.

Warum Neues erst mal auf Widerstand stößt

Ein Thema, das beide länger beschäftigt: Warum reagieren Menschen abwehrend auf so ein Produkt? Ein Teil der Antwort ist unangenehm – wer beim Lesen Hilfe anbietet, klingt schnell so, als spreche er jemandem das Lesen ab. Das versuchen sie zu vermeiden. Helen erkennt sich in der anderen Rolle wieder: Sie wäre gern jemand, der Neues sofort ausprobiert, ist aber erst mal beratungsresistent und denkt, was sie bisher nicht gebraucht hat, braucht sie auch jetzt nicht.

Beide landen bei den Kopfhörern: Auch die hätte man vor hübschen hundert Jahren für unnötig gehalten. Jede Erfindung bekommt ihren Anteil an Menschen, die sagen, das hat doch bisher auch ohne funktioniert.

Nachtrag: Rund neun Monate nach dieser Aufnahme war Bookhoover am 12. Mai 2025 bei »Die Höhle der Löwen« zu sehen. Zu einem Deal kam es nicht.

Die Buchtipps am Ende

Mana Kakuan liest heute vor allem Sachbücher; früher waren es Romane und Klassiker. Nachhaltig geprägt hat sie zuletzt »kreativ. Die Kunst zu sein« von Rick Rubin, dem Musikproduzenten. Ihre Begründung: Kreativität sei viel mehr als Malen oder Musik – es gehe darum, anders denken zu können. Und das Buch ist in sehr kurze Abschnitte geteilt, man kann jederzeit aufhören und wieder einsteigen.

Helen gibt zwei Empfehlungen zurück: »Morgen, morgen und wieder morgen« von Gabrielle Zevin, in dem es um zwei Videospiel-Designer geht – und in dem sie etwas wiedererkannt hat, was sie selbst tut: eine Welt bauen. Und »Alles nur geklaut« von Austin Kleon, das sie im Jahr davor dem ganzen Team geschenkt hat, weil es sich schnell wegliest und Ideen darüber liefert, wie man auf Ideen kommt.

Wenn du abends nach ein paar Seiten müde wirst und dich fragst, ob das an dir liegt: In dieser Folge erklärt eine Ärztin, was deine Augen beim Lesen eigentlich leisten.

Die ganze Folge hören

Die Bücher aus dem Gespräch

Zwei Titel zum Thema Lesen und Lernen – und zwei, die am Ende als Leseempfehlung hin und her gingen.

Cover von kreativ. Die Kunst zu sein von Rick Rubin

kreativ. Die Kunst zu sein

Rick Rubin

Ihr Buch des Jahres: kurze Abschnitte, jederzeit unterbrechbar – und ein Kreativitätsbegriff, der weit über Kunst hinausgeht. Aus dem Englischen von Judith Elze, Originaltitel »The Creative Act«.

Bei Thalia ansehen*

Cover von Limitless von Jim Kwik

Limitless

Jim Kwik

Der Autor, bei dem sie einen Onlinekurs zum schnelleren Lesen gemacht hat. Er beschreibe die Techniken gut, sagt sie.

Bei Thalia ansehen*

Cover von Morgen, morgen und wieder morgen von Gabrielle Zevin

Morgen, morgen und wieder morgen

Gabrielle Zevin

Helens Empfehlung: ein Roman über zwei Videospiel-Designer – und über das Bauen von Welten. Aus dem amerikanischen Englisch von Sonia Bonné, Originaltitel »Tomorrow, and Tomorrow, and Tomorrow«.

Bei Thalia ansehen*

Cover von Alles nur geklaut von Austin Kleon

Alles nur geklaut

Austin Kleon

Schnell gelesen, viele Grafiken – Helen hat es dem ganzen Team geschenkt. Aus dem Amerikanischen von Patrick Hutsch, Originaltitel »Steal Like an Artist«.

Bei Thalia ansehen*

*Mit Sternchen markierte Links sind Affiliate-Links: Kaufst du darüber, erhalten wir eine kleine Provision. Für dich ändert sich am Preis nichts.

Häufige Fragen

Was ist der Bookhoover?

Ein kleiner Aufsatz für den Zeigefinger mit einer etwa fünf Zentimeter langen Spitze, mit der man beim Lesen unter den Zeilen entlangfährt. Er soll den Augen eine Führung geben, damit sie weniger zurück- und vorausspringen. Entwickelt hat ihn Daniel Nienkämper, gemeinsam mit Mana Kakuan vertreibt er ihn von Köln aus. Es gibt Varianten mit Bleistift, Kugelschreiber und Stylus sowie eine Kinderversion.

Warum werde ich beim Lesen so schnell müde?

Die Augen springen beim Lesen von Punkt zu Punkt und legen dabei laufend kurze Wege zurück – das kostet Muskelkraft und Energie. Dazu kommen unwillkürliche Sprünge zu anderen Stellen der Seite. Wer wenig liest, merkt das stärker als jemand, der es gewohnt ist. Wenn du wirklich müde bist, sagt Helen in der Folge, ist Schlafen die bessere Antwort.

Funktioniert Speed Reading wirklich?

Teilweise. Die beschriebenen Techniken gibt es seit Jahrzehnten, und Mana Kakuan berichtet von einer Verdopplung der Lesegeschwindigkeit durch Training. Die Forschung ist zurückhaltender: Eine große Übersichtsarbeit von 2016 kommt zu dem Ergebnis, dass mehr Tempo in der Regel mit schlechterem Verständnis erkauft wird. Für schnelles Überfliegen taugen die Methoden also eher als für Texte, die man wirklich verstehen will.

Was ist Subvokalisierung?

Das innerliche Mitsprechen beim Lesen – die kleine Stimme im Kopf, die jedes Wort formuliert. Sie stammt aus der Zeit, in der wir laut lesen gelernt haben, und lässt sich kaum abstellen. Weil wir dadurch nur so schnell lesen können, wie wir sprechen können, setzen viele Speed-Reading-Techniken genau hier an.

Für welche Bücher eignet sich so ein Werkzeug überhaupt?

Nach ihrer eigenen Erfahrung vor allem für konzentriertes Lesen tagsüber – Sachtexte, Uni-Lektüre, alles, wo man am Tisch sitzt. Für das entspannte Lesen vor dem Einschlafen nutzen sie und ihr Partner es selbst nicht, und bei sprachlich schwierigen Klassikern erwartet sie ausdrücklich keine Wunder.

Kann ich Speed-Reading-Techniken ohne Hilfsmittel ausprobieren?

Ja. In der Folge nennt sie drei: das Einrücklesen (die ersten und letzten Wörter einer Zeile dem peripheren Sehen überlassen), das diagonale Querlesen für die Quintessenz eines Abschnitts und das Mitzählen beim Lesen, um die innere Stimme zu unterbrechen.

Die ganze Folge zum Nachlesen

Automatisch erstellt und nur grob korrigiert – es kann Fehler enthalten, auch bei der Zuordnung, wer gerade spricht, und bei Fachbegriffen. Maßgeblich ist die Aufnahme.

Helen
Herzlich willkommen, Mana. Ich freue mich heute mit dir über den Book. Das hätte ich vielleicht noch fragen sollen. Bookhoover. Genau, das ist der Bookhoover. Ja, ich hatte davon noch gar nicht gehört. Ich bin total gespannt, mit dir darüber zu sprechen. Ich hab ihn ja jetzt ein bisschen getestet. Ich hab dir schon Fragen eingesammelt. Und tatsächlich hatten das auch schon welche als Werbeanzeige gesehen und wussten, ich spreche. Also ich bin total gespannt, bevor wir aber jetzt damit starten, habe ich zwei Fragen an dich. Wo sind wir gerade und welches Getränk hast du uns mitgebracht?

Mana Kakuan
Also wir sind gerade an so einer schönen mediterranen Klippe und gucken auf türkis blaues Wasser und trinken was schönes, wie so ein kleines Wässerchen mit Zitrone und mit einem weiß ich nicht so, was nicht Rosmarinzweig passt das und vor uns liegen Oliven und irgendwas Leckeres und darauf schließen wir an.

Helen
Ah, das klingt richtig gut. Okay, dann schlossen wir an. Ich fand erstmal schon total spannend, sage ich mal, wie es zu der Podcastaufnahme kam, weil du hattest, glaube ich, über unser Kontaktformularr auf der Webseite geschrieben und wenn ich mich jetzt richtig erinnere, hattest du das, also du hattest überhaupt von Mädels, die lesen. über den Founders-Kitchen-Podcast gehört und dir dann gedacht, das könnte passen. Und ich habe dir das ja auch ganz ehrlich gesagt nicht, ich war irgendwie so voll skeptisch, weil ich so dachte, keine Ahnung, ob ich das jetzt auch so nutzen würde, aber dann dachte ich, es passt ja auf jeden Fall thematisch, aber es hat mit Lesen zu tun und vor allen Dingen ja auch damit wie man vielleicht das, also wie man da auch irgendwie sag ich mal besser drin werden kann. Deswegen lass es uns doch testen und wir sprechen ja mit dem Podcast rühren. Ich glaube ich hab dir gesagt du kannst uns dann gemeinsam überzeugen. Das fand ich schon irgendwie total spannend, weil ich lasse mich auch schon gerne mal auf ein Experiment ein. Jetzt habe ich den ja schon ein paar Wochen hier und ich hab es auf jeden versucht vor allem, weil eben die eine auf jeden Fall die gesagt hatte, sie hat es als Werbeanzeige gesehen. Sie meinte, sie hätte es länger überlegt. War dann unsicher, so wofür eignet sich das, ob ich das mal mit verschiedenen Texten probieren kann. Also mal mit Sachbuch, mal mit Roman oder so. Das habe ich dann natürlich gemacht. Aber ja, ich finde es auf jeden Fall, ich finde es voll vielleicht kannst du mal irgendwie erzählen, wie ist diese Idee zu so einem Lesegadget überhaupt entstanden und was ist das genau?

Mana Kakuan
Ja, sehr gute Frage. Ich erkläre das sehr gerne, weil es ist halt einfach etwas ganz Neues. Es ist halt etwas, was man jetzt so in dem Laden jetzt nicht findet, was man vielleicht auch noch nie gesehen hat und ich natürlich auch. Ich habe davon auch das das erste Mal erfahren, als ich das tatsächlich so mit dem Kontakt mit meinem Freund, also mein Freund hat das entwickelt und er hatte diese Idee und ich hatte ihn kennengelernt vor dreieinhalb Jahren und es war eines der ersten Dinge, die er mir erzählt hat. Dann habe ich gedacht, oh Gott, was leseding und 3D getrugt, was erzählt er mir? Und ich war immer der Überzeugung, also ich kann schon super lesen, mir muss niemand beim Lesen helfen und hab so gedacht, was ist das? Und dann hat er es mir eigentlich so erklärt, seine Geschichte erklärt und das ist eigentlich auch die Geschichte von Bookhoover. Und es ist so, dass Daniel kommt hier auch aus Köln und ist Entwicklungsingenieur. Das heißt, er hat viel mit Maschinen, Ingenieur solche Geschichten gemacht, hat aber auch Bionik studiert. Das ist so ein Fach, was Biologie mit Technik verbindet. Also was kann man aus der Natur lernen, was dem Menschen zum Beispiel in technischen Fragen helfen kann. Und Daniel ist auch ein sehr wissbegieriger Mensch, er liest sehr viel. Aber der hatte, wie viele Menschen glaube ich auch dieses Problem, ich habe so viele Bücher in meinem Bücher, egal ich komme irgendwie nicht dazu, ich habe dann doch aufgrund der Arbeit zu wenig Zeit und dann bin ich müde, wenn ich abends nach Hause komme und dann hat er einen Speed Reading gemacht. Und da war ich auch schon so skeptische Speed-Reading. Versteht man denn da überhaupt alles, wenn man da schneller liest? Warum sollte man das machen? Ja. Und er ist da auch so ganz offen in diesen Kurs gegangen. Das war so ein wirklich physischer Kurs mit deinen Teilnehmerinnen. Und hat dann gelernt, dass es Methoden gibt. Ich glaube, das ist so in den 50ern oder so entstanden. Also es ist auf jeden Fall schon ein paar Jahrzehnte her, dass das so entwickelt wurde. Dass es Methoden gibt, um nicht nur unbedingt Ich muss jetzt super schnell lesen, also dass man jetzt der schnellste Leser der Welt oder der schnellste Leserin wird, sondern um effizienter zu lesen. Also in einer kürzeren Zeit mehr aus dem Inhalt rauszuholen und den sozusagen leichter zu konsumieren. Und ich finde, das klingt total paradox, weil ich mir denke, wenn ich das ganz schnell lese, dann behalte ich doch nichts. Aber es ist tatsächlich so, dass es Methoden gibt, die Menschen schon benutzen, die unterbewusst benutzen die das schon. Also Sachen wie wenn ich jetzt zum Beispiel ein Zeitungsartikel habe und der ist relativ, das ist ja oft in diesen Spalten geschrieben, die ja so ein bisschen enger sind und das hat tatsächlich den Grund, dass die Augen dann nicht so viel wandern müssen. Das heißt, wenn ich jetzt eine lange Zeile hätte, wie so eine, sagen wir mal, eine A4-Seite, dann muss ich eine ganze Zeile von links nach rechts jetzt hier in Deutschland zum Beispiel so lesen und dann springe ich wieder in die nächste Zeile. Das ist fürs Auge, ist das eine Wegstrecke von ein paar Zentimetern und das ist für die Augenmuskulatur sehr anstrengend. Und Zeitungen sind oft, also in den meisten Ländern, glaube ich, so konzipiert, dass die Spalten halt da sind und dass man dann schneller switchen kann, also dass man dann auch einen Text, und das machen ganz viele Menschen uns unbewusst, querlesen. Das heißt, die lesen das eine Wort in der ersten Zeile, dann lesen die, dann überspringen die auch mal einen Wort, dann lesen die das dritte Wort, dann lesen sie da, das ist passiert da, haben einen Absatz gelesen und gar nicht gemerkt, dass sie gar nicht jedes Wort gelesen haben, sondern dass man Wörter einmal visuell erkennt. Also das heißt, das sind so, ich fasse jetzt mal zusammen, was er so in diesem Speed Reading gelernt hat, was ich super spannend einfach fand, weil er mir das alles… Ja, ich denke, ich darf das auch machen. Ja, also es ist wirklich, da sind sehr viele Vorurteile, weil man denkt, schnell lesen, jetzt wollen die Leute noch optimiert werden.

Helen
Ich sehe immer diese YouTube-Videos und denke so, ist das denn wirklich notwendig? Wichtig. Jetzt wäre das so ein Wettbewerb, aber das finde ich gerade voll spannend, was du erzählt hast.

Mana Kakuan
Ja, ich finde, das ist auch, das ist ja mit vielen Sachen so, es gibt ja einen Grund, wie du Sachen so ein bisschen bewirbst, so, ah ja, das ist ganz toll und schnell und besser, damit du so ein bisschen die Aufmerksamkeit schnell erlernst. Aber die wissenschaftliche Basis davon, die ist wirklich da. Die ist dann nicht erfunden. Es ist jetzt so, dass es ein bisschen trennt. Es gibt ja so Trendy-Themen, genauso wie im Sport oder in der Ernährung. Aber wenn du wirklich mal auf die Basis gehst, dann ist das nicht erfunden. Also stimmt halt einfach, deine Augen müssen einen Punkt fixieren, um den aufzudröseln. Das heißt, die springen auch von Wort zu Wort. Also wenn ich jetzt, da ist ein Satz, da steht, Der große Hund ging in das kleine Haus, sagen wir mal. Dann erkennen wir, weil wir oft gelesen haben, also die Menschen, die viel gelesen haben, erkennen der kleine Hund oder was der große Hund, der große Hund, ist sozusagen ein Fixationspunkt für meine Augen. Ich muss nicht mehr D, E, R und dann weitergehen, wie das Kinder machen, weil Kinder müssen das ja sozusagen, wenn sie anfangen zu lesen, müssen das erst mal lernen. Und unser Gehirn hat kein richtiges Areal für Lesen. Also unser Gehirn hat ein Areal für Sprechen zwar. Aber Lesen kamen in der Entwicklung des Menschen ganz, ganz spät erst dazu. Das heißt, das war eher so eine Sache, die dann ach und jetzt macht man jetzt hier. Jetzt, wenn wir irgendwelche Buchstaben machen, dann können wir besser kommunizieren. Und deswegen muss ein junger Mensch, ein Kind das anfängt zu lesen, muss erst mal Buchstabe für Buchstabe. Und dann liest es so oft das Wort Hund oder Groß, dass es das nur noch visuell erkennt. Das heißt, wir gehen raus und sehen McDonalds und dann lesen wir nicht Buchstaben für Buchstaben, sondern wir sehen McDonalds. Das ist jetzt ein schlechtes Beispiel, weil das auch mit Logo viel funktioniert und mit Schriftsprache und so ein Font, aber so einmal zusammengefasst. Und jetzt würde es bedeuten, dass wenn wir uns visuell ein bisschen helfen, Das heißt zum Beispiel einmal mit den Spalten oder mit einer Fixierung, dass ich zum Beispiel den Augen nicht so viel Spiel gebe, ganz, ganz weit zu wandern. Dann ist es so, dass die Augenmuskulatur etwas erleichtert ist und einen Text einfacher aufnehmen kann. Und tatsächlich ist das so, dass wenn man dann auch schneller lesen will, sich dieses, ja, dieses, dieses, dieses Prinzip zu Nutze machen kann. Und da wurde in diesem Kurs empfohlen, eine Hilfe zu nehmen für die Augen. Man nennt das dann auf Deutsch visuell. Das ist visuelle Führung und auf Englisch Pacer. Das ist anscheinend so, dass bei Speed Reading Meisterschaften oder Menschen, die unfassbar schnell lesen, dass sie sich tatsächlich irgendwas zur Hand nehmen. Die nehmen entweder ihren Finger oder einen ganz langen, dünnen Gegenstand und die flutschen so richtig durch die Zeilen und helfen ihren Augen, ein Punkt zu fixieren. Und das ist tatsächlich ein großer Punkt, der im Speed Reading auch so empfohlen wird. Also es gibt dann so Speed-Reading-Gurus, es gibt einmal den Tony Buzan, das ist der Erfinder der Mindmap, falls ihr das was sagt. Das ist ja dieses, also Brainstorm und so, das ist eigentlich total interessant, was der alles entwickelt hat dieser Mensch. Das heißt, man kann darüber Bücher lesen, das da findet man, wenn man da in eine Buchhandlung geht, gibt es da ganz viele Bücher darüber. Aber so um das so ein bisschen zusammenzufassen, sind es Methoden, um effizienter, etwas schneller auf jeden Fall auch zu lesen und den Augen zu helfen, nicht so sehr zu ermüden. Und diese Lesehilfe, und dann empfohlen ja nimm doch ein Essstäbchen oder dann kannst du die Zeilen unterstreichen, dann hilfst du den Augen, die Punkte besser zu fixieren. Und das war dann so für Daniel, da kam er sich irgendwie blöd vor, dass er dann mit einem Essstäbchen in der Bahn sitzt und dann fällt ihm das runter und dann war das, war es sich ganz halt verkrampft, weil er natürlich diesen Stift oder was auch immer, immer die ganze Zeit permanent halten muss. Das möchte man ja auch nicht. Man möchte ja auch eigentlich gerne mal ruhig lesen. Hat er sich gedacht, der Finger, der ist auch ein bisschen dick und irgendwie auch ein bisschen kurz. Der hat nicht so die schöne Range, mit der ich jetzt wirklich so schön da durch fließen kann. Und dann hat er sich tatsächlich eine Lesehilfe sozusagen gebastelt. Und die entstande halt auf so eine ganz langen Parfümkappe, die war bestimmt so 10 cm lang, irgendwie vom Berliner Fernsehturm, glaube ich, irgendwie so, da gibt es so eine Parfümkappe von. Das hat sich auf dem Finger gesteckt, auf dem Zeigefinger, damit irgendwas ran geklebt. Und so ist er dann damit durchgegangen, durch die Zeilen. Und der Effekt für ihn ist gar nicht dieses, dass er jetzt wirklich achtmal schneller liest, aber vielleicht zwei, drei Mal so schnell, wie man eigentlich lesen würde. Also wenn man das ein bisschen übt, diese Techniken, dann kann man seine Lesegeschwindigkeit schon so von, wenn der normalo 200 Wörter pro Minute liest, das ist, finde ich, schon relativ wenig, wenn Menschen viel lesen, die lesen so ein bisschen mehr. Dann kann man das mit etwas Training, also ich kann da noch ganz viel darüber erzählen, aber es sind halt so ein paar Methoden, kann man seine Lesengeschwindigkeit schon verdoppeln, also 300 auf jeden Fall, 400 bis 500 Wörter pro Minute und das ist schon echt, das ist schon echt cool, wenn man dann auf einmal merkt, ich muss den Text für die Uni lesen oder ich muss ein Sachbuch lesen und ich kann damit schneller das schaffen. Das ist schon ganz cool, genau.

Helen
Voll spannend. Wo einigen, was ich gerade total interessant finde, was du aufgegriffen hast, ist das mit diesem weniger schnell die Augen ermüden. Weil ich denke, wenn die Augen ermüden, ist man ja auch generell wahrscheinlich, fühlt man sich müde und das ist so eine der ja sage ich meine Hauptgründe die ich dann höre ja ich kann ich kann im Grunde abends nichts mehr lesen ich bin dann müde und ich sage immer ehrlich gesagt finde ich super wichtig ernst zu nehmen dann schlafen weil der körper braucht es vielleicht auch einfach aber es kann ja wirklich auch damit zusammenhängen gerade wenn man sonst nicht liest oder nicht viel liest. Das ist einfach stärker oder die Augen vor allen Dingen stärker anstrengend, als jemanden, der das eh schon gewöhnt ist und wo das dann ja auch helfen könnte tatsächlich.

Mana Kakuan
Auf jeden Fall. Also es ist auch so aus medizinischer Sicht. Also ich bin ja von Haus aus bin ich Ärztin und ich mache aber seit drei Jahren mache ich das nicht mehr und arbeite eher im Kunst- und Designbereich und mache jetzt das Start-up sozusagen mit Daniel. Aus medizinischer Sicht ist das tatsächlich so, wenn man das so anatomisch sieht, haben die beiden Augepfel Muskeln sowie Zugseile, die von oben, von der Seite, von unten diagonal ziehen und unsere Augen sozusagen dahin lenken können, wo wir gerade hingucken wollen. Und das Lustige ist ja, dass wir, wenn wir den Augen so was wie so eine Führung geben, was ja sagen wir mal der Bookhoover, was dann machen würde oder einen, zum Beispiel wenn ich dir irgendwo hin zeige, mit dem Zeigefinger, dann guckst du da direkt hin, weil die Augen, das ist wie so ein biologischer Reiz, du musst einer Bewegung folgen. Also die Augen wollen unbedingt hin. Also du bist in einem Raum und dann fliegt eine Fliege vorbei oder ein Hund rennt vorbei. Und man kann fast nicht anders, weil das echt ein Reiz ist, den man dann auslösen muss. Weil es so war, so ein bisschen so früher ist jetzt eine Bewegung, die kommt, ist das jetzt Gefahr? Oder ist das gut? Ich muss es auf jeden Fall sehr schnell in meinem Gehirn verarbeiten. Und das nutzt man so ein bisschen. Aber genau wie du meintest dieses, ja jetzt sag ich, ich sag jetzt mir selber, jetzt liest doch mal dem Text und dann muss ich ja meinen Augen sozusagen sagen, so das ist die nächste Zeile, jetzt musst du wieder an den Anfang von der ersten Zeile. Das kennen wir doch schon. Und dann denken die Augen als denkendes Organ, würde ich jetzt nicht sagen. Aber die haben ja Muskulatur, die werden mit Zucker versorgt. Das ist der Stoff, mit dem die arbeiten. Und irgendwann denken die sich, Puh ja, also bringt das denn jetzt was? Und ich bin jetzt die ganze Zeit diese 3 cm immer vor und zurück, vor und zurück. Das ist unglaublich anstrengend für die Augen. Und was man nicht vergessen darf, ist, dass die Augen, man würde gerne die ganze Zeit den Satz so lesen, von Anfang bis Ende und dann in die nächste Zeit. Aber das Lustige an Augen, also das ist ganz natürlich, ist, dass die unbewusst nach hinten springen, nach vorne springen, dann sehen die im nächsten Absatz, steht irgendwie, weiß ich nicht, Harry Potter macht das und dann denkt ihr so, was? Und du willst gar nicht hingucken, aber die Augen machen das automatisch. Das heißt, das Gehirn hat so Spaß daran, Sachen zu entdecken, die woanders sind, oh, könnte irgendwas, was jetzt woanders ist, spannender sein als das, was ich gerade mache. Und das ist ganz, ganz natürlich. Aber diese Bewegung sind ja für, wenn ich jetzt wirklich diesen Satz lesen will oder den Absatz wirklich lesen muss für meinen, weiß ich, ich muss ein Paper schreiben über irgendwas, dann ist das nicht hilfreich, weil meine Augen machen irgendwie Party, der eine guckt nach da, dann gehe ich nochmal zurück. Aber mein Gehirn denkt sich so, boah, wissen wir jetzt noch was am Anfang der Seite stand und kriegen wir das noch zusammen. Und das hat man ja ganz häufig, dass man was liest und nicht mehr weiß, Das hat man ja gerade mal nicht gelesen. Das liegt auch tatsächlich daran, dass die Augen viel, also es wird viel verbrannt an Energie beim Lesen. Also man denkt immer so, man sitzt da nur rum, aber es ist so wie beim Denken, Prozessieren, Lernen. Da merkt man ja, wie viel Hunger man auch manchmal hat oder Hunger oft, Zucker und Schokolade und solche Sachen. Es ist auch nicht zu verdenken, weil es einfach Energie verbrennt.

Helen
Ich bin aber auch froh, dass du das sagst, weil ich sage das immer an gegenüber meinem Freund, dass ich, weil ich hab halt so ständig Hunger und dann sag ich so, ich denke auch sehr viel. Ich weiß nicht, ich glaube, er fühlt sich immer leicht angegriffen, natürlich denke ich auch, aber irgendwie hat er das nicht, aber ich fühle mich jetzt ein bisschen bestätigt. Sehr gut.

Mana Kakuan
Nee, das hat, glaube ich, jeder Mal in der Prüfungsphase gemerkt oder in der Phase, wo man ganz lange über irgendwas nachdenken muss. Also zum Beispiel ein Problem lösen, weiß ich nicht, irgendwie oder wo kommt was denn? Also Vorstellungsvermögen. Vorstellungsvermögen ist auch immer daran geknüpft, dass die Augen zum Beispiel genau das machen, was sie dann eigentlich tun müssen. Das heißt, auch beim Lesen ist das teilweise so, du liest was und in deinem Kopf läuft das Szenario ab. Und es gibt ja so Studien, die sagen, du musst nur ans Klavier spielen, denken und die gleichen Muskeln werden aktiviert, als würdest du Klavier spielen. Und das ist richtig krass, ja. Das nehmen sich zum Beispiel auch so verletzte Sportler, machen das auch Sportlerinnen und Sportler, die sind verletzt, aber gehen den Ablauf durch und das verbrennt teilweise genau, das kann man sich gleich vorstellen, das verbrennt genau so viele Kalorien. Es ist so crazy, ja. Aber irgendwie mega spannend, weil in letzter Zeit höre ich auch ganz viel zu dem Thema, Ich überlege grad nur, wie es auf Deutsch heißt. Das meiste, was ich so konsumiere, ist dann doch Englisch. Aber dieses … Ähm … die sprechen dann so von Neural Pathways. Also irgendwelche Verknüpfungen, glaub ich, im Gehirn. Wie man die halt wirklich auch umprogrammieren kann. Also auch mit diesem ganzen Manifestieren und Visualisieren. Ich find das schon immer verrückt. Ich kann mir fast gar nicht vorstellen, dass das wirklich wissenschaftlich belegt ist. Auf jeden Fall. Echt cool, auch was man da für eine Macht hat.

Helen
Eine Sache, die ich mich eben gefragt habe. Noch ein bisschen geht es noch mal zurück zu dem Thema Ermüden. Ich habe mich gefragt, du sagst ja, gerade wenn das Auge so wandert, das ist anstrengend. Und ich habe in dem Moment gedacht, wir gucken den Tag über auch viel, so wie jetzt, auf dem Bildschirm und wahrscheinlich bewegen sich die Augen da eben nicht so wahnsinnig viel. Also die Range ist wahrscheinlich nicht so breit. Meinst du es ist ein Stück weit auch, dass wir es eben einfach nicht genug trainiert haben, nicht genug, also nicht gewöhnt sind? Oder ist das wirklich einfach die Augen haben nur eine gewisse Kapazität und das ist dann einfach erschöpft und wenn wir das zu sehr ausreizen, dann werden die einfach müde. Also…

Mana Kakuan
Was ich glaube, ist, dass Lesen für das Auge, das ist jetzt eine wilde Theorie, aber ich glaube, das ist schon was dran. Also ich habe das jetzt nicht irgendwo gelesen, das will ich damit sagen. Das Lesen ist auf jeden Fall, das ist auf jeden Fall der Fall, dass es eine neuere Errungenschaft des Menschen ist. Und dahingehend ist es sozusagen nicht normal für das Auge auf kurzer Distanz, lange Zeit eine Sache von rechts nach links. repetitiv die ganze Zeit zu verfolgen. Und das ist unglaublich anstrengend. Man muss sich vorstellen, dass … also ich sage euch, ich mache jetzt mal so ein Mensch der Vorzeit, der sozusagen viel mal, also man nennt das Nah- und Fernakkommodation. Das heißt, dass du mal nah machst, jetzt gerade machst du deinen Essen klein oder hast die Beute erjagt oder so. Das ist sehr nah und bist mit deinen Menschen zwischen Menschen die Beziehungen sind nah. Aber dann ist auch viel in die Ferne gucken, in der Ferne etwas verfolgen, was aber einen ganz langen Weg hinter sich lässt, . Aber dieses Lesen ist wirklich, glaube ich, eine sehr neue und schwierige Sache für den Körper. Deswegen ist es so, dass das, das ist ja jetzt nicht so, als würden wir als moderne Menschen, die sagen, ja lesen, aber da werde ich jetzt nie müde. Es ist etwas, was wenn man's ganz, ganz lange macht, ist es ähnlich wie eine filigrane Arbeit mit den Fingern, die so repetitive ist klar, man kann besser werden, dass man diese Muskulatur sozusagen trainiert, aber irgendwann ist auch stopp und dann muss man auch Pausen machen und das merkt man auch. Und man muss ganz ehrlich sagen, auch die, es gibt ja sozusagen die Augen, die müssen ja sozusagen ganz nah erfassen und dann ist es leider auch so, dass Menschen, die Kinder vor allen Dingen, die ganz, als Kind ganz, ganz viel gelesen haben und nur ganz nah fokussiert haben, dann später auch Probleme mit der Sicht bekommen. Und das ist auch dieses typische, warum man irgendwann erinnert, doch die Brille braucht, weil man in unserer jetzigen Welt eher vorne guckt, als dass die Antilope in der Ferne beobachtet. Ja.

Helen
Also dann hilft im Grunde der Bookhoover jetzt auch gar nicht mal nur um schneller zu werden, sondern eben auch um vielleicht länger durchzuhalten, Man kann dann vielleicht doch eben noch die Abendstunde nutzen oder so vorm Einschlafen. Weil ich finde grundsätzlich, es vor dem Schlafenlesen halt, also mir hilft es halt enorm, weil ich dann wirklich auch besser einschlafe und besser schlafe, weil es irgendwie nochmal so ein bisschen, ich meine, dass wir jetzt nicht als letzte Amtshandlung noch aufs Handy gucken sollen, das haben wir wahrscheinlich alle jetzt schon mal gehört, aber ich Das lenkt mich noch mal ab. Ich denke noch mal über was anderes nach. Was im Idealfall nicht irgendwelche Stressreaktionen bei mir auslöst. Und kann damit gut einschaffen. Ich bin schon ein Fan davon, abends … Ich lese auch gerne morgens oder am Wochenende auch tagsüber. Aber in meinem Alltag lese ich gerne abends als Letztes. Dann brich ich mich um und schlafe. die das halt wirklich einfach gar nicht schaffen, weil sie so müde sind. Also wer so so müde ist, soll einfach schlafen. Aber wenn man jetzt nur das Gefühl hat, boah, ne, ich irgendwie, kein Angeließ, dass dann doch einfach auch wirklich ja vielleicht so anstrengend, da könnte man das ja zumindest mal mit probieren.

Mana Kakuan
Ja, also ich glaube, also ich finde das sehr spannend, was du sagst, weil ich höre das von vielen Menschen und ich kenne auch viele Menschen, das genauso machen wie du. Also das, lesen, ich könnte mir auch vorstellen, vielleicht ist das dann auch bei dir eher so fictional, also vielleicht so irgendwas, also nicht so ein Sachbuch mit so vielen Zahlen oder irgendwas oder was liest du da alles mögliche?

Helen
Ich lese alles mögliche, also vor allen Dingen jetzt gerade habe ich die letzten Tage, sehe ich dann Sachbuch, aber es war jetzt weniger mit Datenzeinfakten. Deswegen, ja.

Mana Kakuan
Also ich glaube, der Bookhoover ist eigentlich so ein bisschen aus einer anderen Idee entstanden und zwar merken wir auch, also wir haben ja das dann entwickelt, wir haben das mit dem 3D Drucker, hat das der Daniel sozusagen selber gedruckt, dann hat er es in der, ja also ich war auch so, ich kam da bei dem anderen und dann sag, was ist denn hier los? Das ist dann so ein riesiges Ding mit so einer Düse und Das sieht man ja nicht jeden Tag so ein 3D-Drucker. Ich fand das auch spannend. Da guckt man dazu, wie der Schicht für Schicht so ein Ding entsteht. Das ist schon toll. Und dann war das so, dass Daniel den Bookhoover sozusagen diesen Prototypen in der Bahn benutzt hat und so, oder im Zug und dann Leute gesagt, was ist das? Was machst du da? Und dann hatte er die erste Idee gehabt, das kann auch andere Leute interessieren. Oder dass dann jemand gesagt hat, so was brauch ich auch. Und dass dann die lustigsten Ideen dazu kamen, Stift reintun. Das haben wir dann alles gemacht. Also da ist jetzt mittlerweile ist da nicht nur diese Länge, diese Kappe dran. Also es ist ja eigentlich eine Leseführung oder Hilfe oder wir nennen es auch gerne Werkzeug, weil das wie so ein Werkzeug ist. Man steckt das an den Zeigefinger. Das hat eine, sagen wir mal so, ich weiß nicht, fünf Zentimeter lange Spitze. Mit der zieht man durch unter die Zeilen durch und hilft den Augen so eben nicht diese Zurücksprünge oder Vorwärtssprünge zu machen, sondern genau dahin zu gucken, was man gerade lesen will. Und das führt dann so ein bisschen dazu, dass man mit der Zeit tatsächlich ein schnelleres Tempo vorgeben kann. Weil wenn meine Hand sich schneller bewegt, dann kann auch das Auge sagen, oh, hier ist ja richtig Spannung drin, ja dann machen wir mal weiter. Und das ist tatsächlich auch der Grund, warum man mit einer Führung dann irgendwann auch Fahrt aufnimmt. Also, dass man dann auch schneller wird und dann vielleicht auch mal skippt, Wörter und Wörter, ganze Wortgruppen visuell sofort erkennt. Also das ist ganz spannend. Da geht es wirklich darum ums Training. Und dieses Lesen, das ist eher, also dadurch, dass ich ja dann meine Hand bzw. den Bookhoover die Hand und meine Augen benutze, wird das Lesen aktiver. Das heißt, ich habe zwei Sinne einmal, Tasten und ich sehe. Und das ist für das Gehirn immer ganz nett, weil es dann denkt, oh, ich bin mit zwei Sinnen hier aktiv. Ja dann ist das anscheinend interessant, was ich hier machen muss. Wenn dann vielleicht noch ein schönes Räucherstäbchen dann wäre, dann hat man das erkennt man ja auch, dann ist man so ein bisschen mehr engaged, würde man jetzt im Englischen sagen, sowas so, man ist einfach mehr dabei. Und das ist eigentlich in diesem Konzept geschaffen worden, dass man vielleicht auch mal Texte, die man vielleicht nicht so, wo man sich wirklich reinfuchsen muss, fokussierter und konzentrierter lesen kann. Und wir auch ganz viel Rückmeldung von Kundinnen bekommen haben, die gesagt haben, ich kann gar nicht mehr aufhören, weil ich bin da in so einem, weil es ja auch so was repetitives hat, das ist bei mir auch so. Also ich merke, ich kann mehr Seiten lesen, als ich eigentlich so, aber ich könnte jetzt auch aufhören, aber ich mache noch ein bisschen. Und ich würde eher sagen, es ist eher in diese Richtung des konzentrierten Aktiven lesens, das heißt für Menschen, die dann in dem Moment vielleicht auch mal an an einem Tisch sitzen, also Studentinnen oder Menschen, die müssen gerade was für die Arbeit konzentriertes lesen. Wir haben gemerkt, dass es nicht so ist, dass es so in diesem Moment, wo ich jetzt wirklich mal entspannen will und vielleicht mal ein Gedicht lese oder so ein Fictional Roman oder wirklich jetzt mal dann wie du in dem Moment zum Einschlafen, da tatsächlich benutzen wir beide auch dann nicht mehr den Bookhoover. Daniel liest gerne, schlafen geht und da nutzt er ihn nicht. Aber tagsüber ist es dann tatsächlich dieses tagsüber oder so früher Abend, da ist es tatsächlich die, der Fokus ist einfach erhöhter. Aber dass den Effekt, den du möchtest mit dem, dass du dann an was anderes vielleicht denkst, vielleicht kommst du durch das Lesen in andere Gedankenwelten, das ist ja auch das Schöne am Lesen. Da ist es eher so, dass ich mir vorstellen kann, dass es dann, dass es vielleicht sogar nicht so hilfreich ist, weil du dann vielleicht so ein bisschen, oh, ich bin jetzt total. Ich glaube, ich würde es eher an die vordere Tageshintage.

Helen
Das macht auch total Sinn, weil ich hatte es immer daneben liegen. Aber es war so ein bisschen so, dass ich mich eher so ein bisschen überreden musste, dann auch zu benutzen, sag ich mal. Weil ich dann tendenziell auch schon mehr so liege. Und wenn ich das irgendwie dann habe, keine Ahnung, das Buch irgendwie, Da muss ja irgendwie ein bisschen so hoch heben. Ja. Ja, okay, also vielleicht … Ich fände das halt vor allem spannend, weil wenn man wirklich Bücher hat, die vielleicht auch nicht so leicht zu lesen sind. Also … klassischerweise werden das vielleicht Sachbücher, aber ich musste jetzt grad schon auch so ein bisschen dran denken, weil wir jetzt im Moment halt wieder ein Klassiker lesen. Und das finde ich sprachlich okay, aber wir hatten auch schon welche … Bei »Anna Karenina« bin ich wirklich müde geworden. Und ob es nicht bei so was wirklich praktisch wäre, weil es ist halt ein bisschen ein Stoff, den man wirklich an, also erst mal verarbeiten muss, sag ich mal. Man ist nicht so reiner Konsum irgendwie, also für mich zumindest dann nicht.

Mana Kakuan
Ich glaube, dass das Werkzeug an sich, also der Bookhoover an sich, hat sozusagen seine Berechtigung und hat sozusagen auch seine Grenzen. Also es ist jetzt kein Tool natürlich, dass es dir verhilft, ein Text sozusagen noch konzentrierter im Sinne von, dass du wirklich alles verstehst, sondern es ist so ein bisschen so, dass sozusagen ein Text, der zum Beispiel einfach vor Jahrhunderten geschrieben wurde, einfach für unser Gehirn jetzt unglaublich schwierig aufzuschlüsseln ist, was dann auch unglaublich müde macht, weil ein Teil unseres Gehirns damit beschäftigt, ist zu überlegen, warum schreibt er das denn nicht einfacher, ich verstehe das gar nicht. Und das ist die Kunst dann daran, trotzdem weiter dran zu bleiben und zu sagen, okay, ich lerne dadurch aber was auch über diese Epoche, über die Schreibweise, was auch immer. Und da würde ich mir sozusagen keine Wunder erwarten, aber es ist tatsächlich so, dass man, dass man eine gewisse, ein gewisses höheres Engagement da hat, dadurch, dass man den Augen diese Sache abnimmt, also dass man den diese Führung gibt. Dann gleichzeitig, dass du, wir haben natürlich auch diese Stifte integriert, dass es so ein bisschen einfacher ist. Ach komm, ich mach die Kappe ab, ich mach mir Notizen, ob mit Bleistift oder digital oder mit Kugelschreiber haben wir auch noch oder halt Varianten, die haben gar keinen Stift, das haben wir auch. Es ist trotzdem so, dass immer noch selbst gelesen werden muss. Das ist immer so spannend, weil wir waren natürlich auch schon auf irgendwelchen Start-up-Events und haben auch mit Menschen geredet, die irgendwie gedacht haben, ja, entschlüsselt das jetzt für mich oder ist das jetzt irgendwie so ein Tech-Tool, aber das ist es tatsächlich nicht, sondern es ist wie so ein, wenn man sich das so ein bisschen vorstellt, der Mensch hat früher irgendwie mit den Händen gegessen und dann hat er gemerkt, wenn ich einen, wenn ich Besteck benutze, irgendwie so ein bisschen besser kriege, ich das schon aufgeschnitten hier mein, weiß ich nicht, was. Oder wenn ich trainieren will und dann nehme ich lieber nicht den großen Brockenstein, sondern ich nehme eine Handel, die ergonomisch an meinen Handgelenk geformt ist. Und so ist der Bookhoover aus der Idee entstanden, eigentlich für uns selbst. Es hilft uns besser, besser zu lesen. Das ist auch die Frage, was ist besser, was ist gut und schlecht. Aber es hilft uns sozusagen, ein mehr rauszukriegen aus der Lesezeit. Also ich setze mich hin und hol da irgendwie hole ich dann mehr raus. Und das ist auch das unglaublich schwierige an unserem Produkt, weil es etwas ist, was man mal ausprobieren muss. Also wenn ich, wir machen, wir sind ja im e-Commerce, also Online-Shops haben wir und da ist es unglaublich schwierig, genau das zu vermitteln, aber da ist es dann total hilfreich, wenn wir dann halt Kundinnen haben, die dann uns sozusagen erklären, das haben wir eigentlich auch ganz viel von dem Feedback gelernt, was uns Leute gesagt haben, so was wie ich lese es mit meinen Kindern oder ich lese meinen Kindern vor und die wissen dann, wo ich bin, obwohl die noch nicht lesen können. Also auch total spannend. Und auch so sind wir erst darauf gekommen, dass wir dann eine Kinderversion gemacht haben. Also wir haben jetzt auch den Booky und es ist sozusagen in Miniatur geschrumpft und den haben wir in Grundschulen getestet. Das heißt getestet, das werden sehr freundliche Lehrer in die uns den sozusagen verbreitet haben und dann haben wir echt Klassen, da haben die immer Lesezeit oder Leserunde und dann nehmen die sich alle ihren Booky aus dem Box. Und das ist dann, glaube ich, auch das Schöne, was wir gemerkt haben, was bei groß und klein funktioniert. Wenn du ein Tool oder irgendwas hast, was dich daran erinnert an den Prozess, also das machen könntest, dann bist du ein bisschen motivierter, engagierter und es ist so ein bisschen, Das ist eine Sache, die ist nur fürs Lesen da. Ähnlich wie die Handtel, die dich daran erinnert, ich könnte wieder zum Sport gehen oder so. Du könntest ja auch in eine Flasche Wasser nehmen. Das sind immer die ganz nett, die … Ich nenn sie mal die Hater im Internet, weil es ist tatsächlich so. Wenn du was nach außenträgst, dann wirst du immer ein bisschen Hate bekommen. Das ist halt tatsächlich so. Und dann haben wir natürlich auch viele Stimmen bekommen. Das heißt viele, ein paar. Aber man nimmt das anders wahr. Ich denke, das sind alle Menschen. Alle finden das doof. Genau. Nee, aber es waren tatsächlich ein paar Leute und die haben uns halt gesagt, ja, aber warum nimmt ihr denn nicht den Finger? Und das sind alles berechtigte Einwände, mehr oder weniger nett geschrieben von den Menschen. Und dann, wenn man dann aber darauf eingeht und sagt, ja, dein Finger ist etwas breiter, der ist dicker, der verdeckt Text, der gehört einfach zu dir, du bedengst, ja, das Gehirn denkt, ja, das ist mein Finger. Es ist tatsächlich so, wenn ein externes Gerät, also ein externes Ding, sieht der Körper als fremd an und schluft ihm eine höhere Aufmerksamkeit hin. Der sagt, oh, was ist das? Ah, da gucken wir mal hin. Das ist ja ganz nah bei uns. Vielleicht ist da ja was Besonderes. Wobei, wenn es die eigene Hand ist, dann ist das so auch die Kännisch, die sieht so aus, ja, ja, abhand. Und also es gibt unglaublich viele Erklärungen für die Einwände, die jemand bringen kann. Aber genau, den müssen wir uns natürlich auch aussetzen und wir sind natürlich immer da dran, das zu optimieren. Also wenn Leute uns sagen, hey, habt ihr nicht mal an einem Rotstift gedacht für Lehrer, dann steht das auf jeden Fall auf unserer Liste, aber es ist einfach zu zweit. Wir sind ja nur zu zweit. Es ist einfach viel Arbeit. Genau.

Helen
Aber echt spannend irgendwie. Und vor allen Dingen, was ich jetzt aber auch noch mal dachte, ist, weil es kommt in einer sehr schön box finde ich. Also es sieht alles auch super hochwertig aus. Aber ich glaube für mich wäre vielleicht dann besser auch aus dieser box rauszuholen und einfach wirklich noch sichtbar. Also die box ist sichtbar, aber wirklich das werkzeug wie du gesagt im sichtfeld zu haben ist vielleicht dann auch noch mal besser. Es ist auch ein hörde weniger. Klingt so alber, aber dann muss ich Ich wollte das auf dem OX öffnen, um das daraus zu tun. Also, ich bin auf jeden Fall … Ich möchte es noch weiter testen. Ich finde es auch super spannend, was du dazu hast. Ich hab jetzt zum Beispiel, ich weiß nicht, ob du dich erinnerst, das genommen ohne Stift. Weil ich dachte, das kriege ich doch niemals hin mit dem Zeigefinger da irgendwas hinzuschreiben. Und ich schreib auch nicht so gerne in meine Bücher.

Mana Kakuan
Ja, mach ich auch nicht. Dann dachte ich so, nee, dann reicht das, glaub ich. natürlich interessant, dann hat man das halt auch schon dabei. Dann könnte man jetzt schreiben. Ach keine Ahnung, aber was du gerade meinst mit dem Testen? Also das denke ich auch, weil es ist halt wirklich auch nur bedingt. Ich glaube man hört sich das jetzt vielleicht auch an und man kann sich die Videos angucken. Ich glaube man muss wirklich ein bisschen spüren, was macht das so für mich aus? Auch witzig, wenn ich jetzt hier mit dem Ding saue. Ja. Sieht man jetzt natürlich natürlich nicht im Podcast, aber ich habe den Bookhoover angezogen und gestikuliere Wild damit. Aber cool ist natürlich, wenn man wirklich so ein bisschen Gespür selber dafür bekommt, ich dachte gar so an Testing Parties oder so, aber es ist ja wahrscheinlich sogar auch eher ein längerer Zeitraum, wo man es im Idealfall testet. Wir hatten einmal eine Ausstellung in so einem, das ist wie so ein sehr fancy Start-up, fördernder Laden in Berlin auf der Kurfürstendamm und der heißt The Latest und die zeigen echt die verrücktesten, neuesten Produkte, stellen sich davor und du kannst sie da ausprobieren. Also von irgendeinem Ding, auf dem du drehen kannst, so ein Rollball oder irgendwas zu so einem neuen Wasserkocher, der das mit irgendwas anderem macht und dann waren wir halt auch da. Und da haben wir ganz viel Feedback bekommen. Also da waren natürlich die Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen, die da gearbeitet haben, die uns dann das Feedback gegeben haben. Ja, die Leute fassen das an, wenn man es denen dann erklärt, dann verstehen die das. Aber es ist tatsächlich so, es ist eine Hürde natürlich da, ja, funktioniert das denn wirklich? Und das ist immer, das ist bei jedem Produkt ist ja klar, niemand möchte irgendwie irgendwas investieren oder Geld ausgeben, wenn ich nicht weiß, ob es wirklich mir was bringt. Und das ist natürlich die Schwierigkeit. Und da ist es natürlich so, wir geben dann halt extra diese 30 Tage Rückgaberecht dazu, wie das halt einfach ist. Also wenn du wirklich merkst, das bringt mir gar nichts, dann ist es für dich natürlich nichts. Das ist ja auch in Ordnung. Das ist ja bei allen Produkten so, die du vor allen Dingen online kaufst oder wo du erstmal nochmal ausprobieren weil es weiß ich nicht. Ich weiß nicht, ob man die zurückgeben kann. Aber es ist Produkte, die ein Händling erfordern, die du erst mal üben und machen musst. Das ist unglaublich schwierig. Anders als einen Schokoriegel, den isst du, dann magst du den oder nicht, dann kaufst du den noch mal oder nicht. Da musst du es fast nicht so ausführlich erklären, weil es ist natürlich noch mal ein Invest in ein Produkt, was natürlich 3D gedruckt hat, was ein Start-up gemacht hat. Das ist natürlich mal noch mal was anderes als den . Das ist natürlich was anderes. Da ist die Gefahr jetzt nicht so groß.

Helen
Weißt du, was ich manchmal dann auch merke, weil wenn man sich so mit diesen ganzen Business-Sachen auseinandersetzt, dann hört man ja auch mal von den early adopters. Und ich wäre immer gerne jemand, aber ich merke, also ich meine, das zeigt ja auch meine Antwort an dich, dass ich immer eher so bin, dass ich denke, nee, weiß ich irgendwie nicht. Also irgendwie bin ich, warum auch immer total auch erstmal beratungsresistent und denkst, ah, weiß nicht und Veränderung. Ja, ja, total. Und ich versuche dagegen anzukommen, aber ich finde das richtig schwer. Irgendwie ist es mal so mein Go-to, dass ich denke, ah nee, braucht ich bisher nicht, warum sollte ich das jetzt brauchen?

Mana Kakuan
Ja, aber das ist ja auch nicht schlimm, das ist ja total Persönlichkeitsbezogen. Jeder ist da ja total anders. Und ich glaube, das ist auch so eine Nister-Charaktersache. Das sind persönliche Erfahrungen, die man gehabt hat, Intuition auch vielleicht so ein bisschen und aber sind auch oft so Glaubenssätze. Also es sind oft nicht, dass ich das jetzt bei dir glaube, aber so was wie, das hat doch oft ohne funktioniert. Und das ist auch tatsächlich das schwierigste bei so Sachen, vor allen Dingen bei Lesen. Wenn du jemandem damit kommst und dem sagst du kannst nicht lesen oder du kannst besser lesen, dann ist erst mal ist das natürlich ein Angriff, dann ist das so ja wie willst du mir jetzt sagen, dass ich das nicht kann und das versuchen wir natürlich zu vermeiden. Also es ist natürlich, wir haben natürlich ein Glück, dass wir in einem Land leben, wo wir lesen und schreiben lernen durften, konnten und das ist ein unglaubliches Privileg und aber trotzdem zu hinterfragen gibt könnte ich es doch noch ein bisschen besser machen oder könnte ich es doch ein bisschen verändern, dass es mir besser geht. Es geht ja gar nicht darum, du musst dich ja nicht mit jemandem messen. Aber da ist es oft so wie ähnlich beim Sport. Es ist noch mal so ein bisschen anders, wenn du selber machst, je nachdem wie du groß geworden bist und ob Sport für dich wichtig war oder nicht. Und das ist beim Lesen ja auch so, ne? Dieses Ja bei uns wurde nicht gelesen, bei uns gab es kein Bücherregal. Ja, warum? Dann wird der Erwachsene ganz bestimmt auch nicht lesen. So ist das leider. Und genauso gibt es die anderen. Und dann ist halt die Frage, bist du offen dafür? Und ich finde, das ist bei den Early Adopters, das ist immer die Frage, warum bist du Early Adopter? Bist du, weil du denkst, boah, ich will jetzt voll cool sein und ich hab einen anderen. Genau, das hat ja auch total viel mit so inneren Antreibern zu tun. Da bin ich attraktiver oder ich bin spannend dafür jemand anderen. Aber ich glaube, der positive Grundsatz, also Grundgedanke bei Early Adopters ist dieses, warum nicht? Also warum soll es nicht funktioniert. Und das ist immer dieses, wo sich manche Menschen, glaube ich, dann für vielleicht ganz wichtige Themen im Weg stehen und bei solchen Sachen, ja mein Gott, wenn es dann sich etabliert, zum Beispiel, dann wirst du es dann natürlich von den Erfahrungen erfahren. Dann sage ich so, ah ja, genau, okay, brauche ich auch. Genau, weiß ich nicht. irgendwie Kopfhörer ist ganz nett, wenn man den Sound in der Bahn nicht alle hören und dann hat sich vielleicht auch jemand mal gedacht, nee, ich setz mir hier so zwei Teile auf den Kopf. Ich kann auch so hören. Ja, genau, ich kann auch so hören. Oder wofür brauche ich ein Mikrofon? Ich hab doch eine Stimme. Da hinten, die Leute erreichen müssen. Also ich glaube, jede neue Erfindung ist mit Widerstand verbunden. Weil es wäre ja auch total verrückt, wenn du was erfindest. So wie Daniel, der hat das patentieren lassen. Es gibt's ja nicht. Wenn du ein Erfinder oder Entwicklerin bist und alle sagen, das haben wir die ganze Zeit gebraucht. Und selbst Sachen, wo alle Leute sagen, boah, darauf haben wir die ganze Zeit gewartet, genau so viele 50 Prozent oder sind es 30 Prozent, die sagen, jetzt produzieren die auch noch das neu oder machen das und das oder das hat doch wir jetzt wirklich niemand gebraucht. Das heißt, du kannst es einfach den Leuten nicht mehr.

Helen
Ja, das stimmt. Aber ich finde es irgendwie einfach total die spannende Idee und ich werde es jetzt, glaube ich, einfach noch meinen anderen Kontexten auch ausprobieren. Und ich hab vor allen Dingen … Ich hör Sachbücher gerne auch einfach so als Hörbuch, weil ich weiß, ich mach das sonst nicht so. Aber ich hab einige hier, wo ich immer denke, ah, würde ich eigentlich gerne mal. Und ich glaub, dafür wär das vielleicht ganz gut. Ich werd's auf jeden Fall einfach noch mal ein bisschen testen. Ich mag auf jeden Fall, ich find's irgendwie sehr angenehm. Und ich find's sehr schick. Cool. Ja, und wahrscheinlich muss ich einfach noch ein bisschen … ausprobieren.

Mana Kakuan
Total, so ein richtiges Gewohnheitsding. Also ich glaube, als am Anfang, als ich mir das aufgesetzt hab, war ich so, ja, und jetzt, was soll denn jetzt passieren? Das ist auch so lustig, diese Erwartungshaltung, jemand anders soll das machen. Magic. Das ist auch so wie so kleiner Zauberstab so an der Hand. Aber ich glaube, dann kam dieses dazu klar. Also klar, ich wende natürlich auch gewisse Speed-Reading-Techniken ein bisschen an. Also da ist zum Beispiel eins, was man gerne mal zu Hause ausprobieren kann, ist zum Beispiel, dass man gar nicht an der Anfang der Zeile anfängt zu lesen, sondern so ein bisschen eingerückt lesen. Das nennt man dieses Einrücklesen. Als wäre die ersten zwei Wörter und die letzten zwei Wörter von der Zeile, die nimmt das periphere Sehen auf, also nicht unbedingt bis zum Ende lesen. Und dann hilft dann der Bookhoover, wenn man dann so ein bisschen in der Mitte streicht, sozusagen durch die Zeilen, dass man merkt, ich habe das aufgenommen. Also ich kann das aufnehmen, wenn ich mich da irgendwie geführter durchführe. Das ist so eine Methode. Eine andere Methode ist das Diagonal-Querlesen. Ich finde das schon eher anspruchsvoll. Also ich glaube, das ist schon so für Leser die, okay, ich gucke mal, was ist ungefähr die Quintessenz dieses Abschnitts. Das ist jetzt nicht so geeignet, wenn man jetzt vielleicht so wirklich auf jedes Wort achtet oder wenn das eine sehr schöne klassische Literatur, da verpasst man ja die alles, das darum geht es jetzt nicht. Und dann, was ich super spannend finde, was mir aber unglaublich schwerfällt, das sind so Speed Reading-Tipps oder Techniken, wenn man beim Lesen zählt. Also ich lese was und dann mache ich eins, zwei, drei, eins, zwei, drei und ich habe gedacht, das geht doch gar nicht. Und wie soll das funktionieren? Der Sinn ist, dass man versucht das Innere sprechen, das heißt, Das bedeutet Subvokalisierung, das ist das der Fachbegriff dafür, dass wenn wir etwas lesen, dann sagen wir uns das innerlich in unserem Kopf, das ist so eine kleine Stimme, die sagt das vor. Und es liegt daran, dass unsere Muskulatur, also die Muskulatur, die für die Stimmbänder Sorry, da konnte ich jetzt nicht aushalten. Alles gut. Die ist es nicht so genau, wo es hinführt. Nein, nicht schlimm. Wie wir das denken, das ist immer so interessant. Mind-Muscle-Connection, es gibt eine Verbindung von unserem Gehirn zu unseren Muskeln, die wollen helfen, die denken, oh, der denkt daran, dann machen wir mal mit und tun so, als würden wir das Wort sagen. Und diese Vorstellung von dem Wort wird einem innerlich hört man. Man kann mal selbst versuchen, einen Text zu lesen und versuchen, nicht innerlich mitzulesen. Das ist fast unmöglich. Aber es ist so ein bisschen aus der Zeit, als wir als Kind sozusagen gelernt haben, dass wir erst mal ein Wort oder ein Buchstabe ist erst mal für uns, also phonetisch, also es ist ein Laut. Das heißt, wenn da steht der Hund, dann ist das für uns D-E-R und dann machen unsere Stimmen, dass unser Mund macht das und wir formulieren das. Und wenn wir aufhören, wenn wir dann lernen in der Klasse so jetzt, les mal leise bitte, dann merken die Kinder oder der Mensch merkt, okay, wir müssen das verlagern. Wir müssen hier aufhören auf der oberen Ebene, also Mund und Stimmen, wir müssen das nur noch im Kopf machen. Und das kriegt man eigentlich gar nicht mehr weg. Also das ist sehr, sehr schwierig. Aber das macht das auch langsam, weil wir können nur so schnell lesen, wie wir sprechen können. Genau. Und diese Sache mit dem Bookhoover sozusagen, oder mit einer, wenn du dich sozusagen führst, dann oder zum Beispiel zählst, dann zwingst du dein Auge dazu, pro Fixation eine Information wahrzunehmen, die nicht in den Laut geht. Also, das ist die Zauberreihe daran, dass es Leute gibt, die wirklich 1000 Wörter pro Minute lesen. Also, so, ich glaube, es gab eine Frau, die hat Harry Potter, dieser letzte Harry Potter-Band, dieser wie mit dem Cursed Child, hat die, glaube ich, irgendwie . Also, unglaublich. Und die können dann wiedergeben, was da ungefähr passiert ist. ist. Also, die müssen das so machen, die können es gar nicht vokalisieren. So viel zu dieser Fans, die Theorie dahinter, das ist super spannend. Also ich kann das wirklich nur empfehlen.

Helen
Ja verrückt. Also ich finde es ein mega spannendes Thema. Ich glaube, ich werde mir jetzt auch mal eher, wenn mir wieder so ein YouTube Video angezeigt wird, werde ich vielleicht doch mal reinschauen, bevor die da sprechen. Super cool, auf jeden Fall.

Mana Kakuan
Nur dazu, es kann halt sein, dass in den YouTube-Videos, also dass da Leute sind, die steigen einfach auf den Trend drauf, die sagen, oh, du willst so und so schnell lesen. Ich glaube, wenn ich es als Buch empfehlen würde, gibt es das Buch tatsächlich Speed Reading von Tony Buzan und das ist wirklich auch alt, das Buch. Also es ist jetzt nicht so ein neues Buch, was jetzt irgendwie Hauptsache Verkauf und so. Das ist ganz gut. Und gibt es tatsächlich, da gibt es den Jim Kwik, der ist aus Amerika, bei dem habe ich auch den online Kurs gemacht, der ist leider recht teuer. Der formuliert das auch sehr gut in seinem Buch. Und wie das Buch heißt, ich glaube, er hat gerade nur einen Buch draußen. Das ist sozusagen sein One Hit. Genau.

Helen
Ja, cool. Danke. Aber wo wir gerade bei Buchtipps sind, also wir haben jetzt schon ein bisschen überzogen. Ja. Weil du ja auch gesagt hast, du liest gerne. Was ist denn so, also was liest du jetzt vielleicht gerade, aber was hat dich auch so in letzterzeit sehr begeistert. Oder liest du, weiß ich gar nicht, liest du Romane überhaupt oder tatsächlich eher so Fachliteratur?

Mana Kakuan
Also ich finde, es hat so ein bisschen geswitched. Also früher habe ich sehr viele klassische Literaturen Romane gelesen und so in den letzten vier, fünf Jahren ist das mehr, würde ich sagen, das Gewicht, liegt mehr auf den Sachbüchern. Und ich würde sagen, was mich in den letzten Monaten auch so nachhaltig geprägt hat, das Buch, war von Rick Rubin, »kreativ. Die Kunst zu sein«. Ja, das habe ich auch jetzt öfter. Das hat auch irgendwie, glaube ich, ein interessantes Cover oder nicht? Ja, das ist so ganz hellgrau, also ganz, ganz clean und in der Mitte ist einfach ein schwarzer Kreis mit einem Punkt in der Mitte. Also es wirkt auf einen, wieso, was ist das für ein Symbol, kenne ich das, was ist das? Also ganz, ganz clean und klassisch und auf Englisch ist das creative oder so heißt das, glaube ich, oder the art to be, ich weiß nicht genau, aber auf jeden Fall »kreativ. Die Kunst zu sein« und Rick Rubin ist einer der bedeutendsten, interessantesten Musikproduzenten in Amerika und der hat unter anderen, die Red Hot Chili Peppers Alben mit denen produziert, mit, Gottes Willen Slayer, also das ist jetzt sehr nischig, aber er ist auf jeden Fall eine Ikone in diesem Musikbereich. Und in diesem Buch geht es eigentlich nur darum, wie man kreativ denken kann und wie man dann sozusagen deswegen auch kreativ arbeiten kann. Und was ich so spannend finde, also ich bin ja sozusagen auch jetzt gerade als Künstlerin aktiv und Illustratorin. Und es ist, ich finde, aber es ist für jeder, für jedermann, für jede Frau sinnvoll, weil Kreativität so viel mehr ist, als dass man denkt, der macht der Mal jetzt was Schönes oder die ist unglaublich musikalisch, sondern kreativ zu denken ermöglicht einfach, öffnet einem Tore zu Bereichen im Gehirn über die man halt vorher nicht nachgedacht. Also so, wir machen das immer so, aber Kreativität bedeutet einfach, aber ich kann nicht eigentlich anders denken. Und das ist ein unglaublich schönes Buch. Das ist auch nicht so in so große Kapitel eingeteilt, wo du denkst, ich bin erst bei 22 und es kommen noch 180, sondern richtig kleine Bereiche und immer so schöne Absätze, wo du wirklich, du kannst alle fünf Minuten oder alle zwei Sekunden auch mal aufhören und du weißt morgen fange ich wieder an und ich bin wieder drin. Also sehr, sehr einfach und richtig einprägsam und motivierend und inspirierend geschrieben. Das kann ich auf jeden Fall wärmstens empfehlen. Das ist richtig cool. Also ich habe das auch, glaube ich, schon mal in der Buchhandlung gesehen und dann gedacht, ah, das könnte was sein. Ich glaube, ich habe es auch vielleicht als Hörbuch gespeichert oder so, aber das spricht mich gerade total an. Weil genau dieser Punkt. Also mein Vater und meine beiden Schwestern, die konnten super gut malen und weil ich das nicht konnte, habe ich immer gedacht, ich bin halt nicht kreativ. Ich habe eigentlich erst so durch Mädels, die lesen. gemerkt, ich bin voll kreativ, aber halt anders.

Helen
Und vielleicht ist das auch was für dich, wenn du mal wieder Lust auf einen Roman hast, weil ich habe vor kurzem, vielleicht du hast bestimmt das Cover gesehen, das ist irgendwie mit dieser Hokusai-Welle und irgendwie sie Sie ist so bisschen Tetris-artig, die Schrift aus »Morgen, morgen und wieder morgen« von Gabrielle Zevin, glaub ich heißt sie. Und da, das ist im Grunde eigentlich auch so eine Liebesgeschichte oder so. Und es geht auf jeden Fall um zwei Personen, die Videospiele-Designer sind. Und ich hätte jetzt eigentlich gar nicht gedacht, dass mich das interessiert. Aber ich fand total spannend überhaupt was über diese Welt zu lernen, weil ich Ich hab früher unfassbar viele die Sims gespielt. Ich halte mich davon fern, weil ich bin da echt stundenlang versackt und hab nur grad mal das Haus eingerichtet. Aber die erzählen so ein bisschen, wie das funktioniert und was die für Welten erschaffen. Und ich komme immer ein bisschen blöd vor, das zu sagen. Aber ich habe in dem Moment wirklich gespürt. Im Grunde ist das ähnlich wie das, was ich auch bei Mädels, die lesen. mache. Ich erschaffe eine Welt, also mit Mädels, die lesen. selber, aber auch vor allen Dingen mit dem Mitgliederbereich und so, weil ich dann sage, wir haben da ein Atelier, wo wir malen und solche Sachen. Und ich fand das irgendwie total cool, weil ich hätte mir wahrscheinlich kein Sachbuch über Videospieldesign reingezogen, aber ich mag das so ein bisschen wie so Sekundär in so eine Welt einzutauchen. Also, könnte ich mir vorstellen, dass das vielleicht auch was für dich wäre, weil es auch einfach schön zu lesen. Also, halt, ist halt so eine … ja, so eine Liebesgeschichte, aber jetzt nicht so kitschig oder so. Okay, cool. Total cool geschrieben. Und wo ran ich da entdenken musste, was noch ein bisschen mehr in deine Richtung geht, weil das hatte ich letztes Jahr dem gesamten Mädels, die lesen. dann auch geschenkt, weil man das eben auch schnell so weglesen kann. Ich weiß nur gerade nicht mehr genau, wie der Outdoor heißt. Aber die Bücher heißen alle irgendwie so »Steal Like an Artist« und … irgendwas Likenartist. Und die sind so mit Grafiken auch. Gar nicht so viel Text. Und die haben alle immer dieses quadratische Format. Ich komm überhaupt nicht mehr drauf. Wie der Mensch hieß. Aber tatsächlich … waren auch alle im Team irgendwie echt angetan davon. Ich war nicht so sicher, ob das so … Das ist auch überhaupt nicht das, was wir bei Mädels, die lesen., sonst lesen. Aber ich glaube, weil man da so ein bisschen auf andere Ideen kommt, wie man auch auf Ideen kommen kann, war nicht total spannend. Könnte auch was vielleicht würde ich sagen. Ja, ich bin auf mich sehr gut.

Mana Kakuan
Ja, ich bin da immer sehr offen für. Und ich finde es auch immer total wichtig, dass ein vor allen Dingen andere Bereiche oder wo man einfach gar nicht rein denkt, total viel, du kannst total viel für deinen eigenen Bereich ziehen. Und das ist ja auch das Wichtige, dass man sich nicht verschließt und sagt, nee, das ist übrigens, nee, weiß ich nicht, Science Fiction oder so, das hat mir gar nichts zu tun, doch es hat total viel mit einem zu tun, weil es bedeutet einfach nur, dass ein Mensch, der normal wie wir lebt, seine Gedanken so aufgemacht hat, dass er sich vorstellen kann, wie könnte das in einem anderen, weiß ich nicht, sagen wir, Universum oder mit anderen Möglichkeiten funktionieren. Und das ist ja eigentlich das, was den Menschen so ausmacht, wenn er einfach offen bleibt, dann entwickeln sich ja neue Sachen. Und ja, deswegen bin ich gut.

Helen
Ich fand das mega spannend. Also danke auch, dass du das hier einfach mal und vor allem auch, dass du dich trotz meiner so ein bisschen Resistenz da auch in den Podcast gewagt hast. Aber ich finde, ich dachte halt so lernen wir es dann alle auch gemeinsam am besten. Und also verstehe ich es dann vielleicht auch besser. Deswegen vielen, vielen Dank dafür, dass du, ich finde, ich finde super interessant, was du auch an Fakten und so mitgebracht hast. Also echt cool. Alle, die vielleicht noch ein bisschen mehr erfahren wollen, wohin wenden die sich am besten? Wo findet man dich?

Mana Kakuan
Ja, also wir sind ja sozusagen ein Duo Daniel und ich. Das heißt, uns findet man bei bookhoover.com oder auch DE, kommt man glaube ich auch drauf. Aber genau bei Instagram sind wir bei Bookhoover, bei TikTok sind wir bei Bookhoover. Also schreibt man Book wie Buch und dann Hoover, H-O-O-V-E-R, wie der Staubsauger, der sozusagen alle Bücher aufsaugt. Das war damals Daniels Leitmotiv. Und deswegen haben wir es auch so beibehalten, Bookhoover. Und genau, da sieht man so ein bisschen in unseren Alltag rein und wie wir das so machen, auch wie wir das produzieren. Und da sind immer mal wieder auch Tipps und Tricks, wie man da an das Lesen ran gehen könnte. Und so findet uns genau. Freu cool.

Helen
Dann würde ich sagen, wir essen die Oliven auf, trinken unser Wasser mit Rosmarin Zweig zu Ende, können vielleicht noch ein bisschen Sonnenuntergang genießen und verabschieden uns an der Stelle. Alles klar. Danke dir. Tschüss.

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