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Ein Bilderbuch im Happy Meal – und ein eigenes Imprint

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Podcast · Folge 141

Ein Bilderbuch im Happy Meal – und ein eigenes Imprint

Romy Pohl hat fünfzehn Jahre lang Bücher gestaltet, bevor sie selbst zu schreiben anfing. Vier Jahre später lag ihr Bilderbuchdebüt in weit über einer halben Million Happy Meals – und bei Arena entsteht ihr eigenes Programm

21. Januar 2026 · 59 Minuten · Ganze Folge hören ↓

Es gibt Nachrichten, bei denen man zweimal hinschaut. Romy Pohl durfte im November 2025 endlich verraten, dass ihr Bilderbuchdebüt »Widder Willi will aber!« als Sonderausgabe im Happy Meal von McDonald’s liegt – weit über eine halbe Million Exemplare in Deutschland, Österreich und der Schweiz. Wir haben mit ihr darüber gesprochen, wie so ein Deal zustande kommt, warum sie ein Buch nie als Einzeltitel denkt und was es heißt, ein eigenes Imprint aufzubauen.

Romy Pohl

Romy Pohl

Buchdesignerin, Verlagsberaterin und Kinderbuchautorin

Die Kommunikationsdesignerin hat fünfzehn Jahre bei arsEdition als Art Director und Kreativgestalterin gearbeitet und dort das grafische Atelier geleitet. Seit einigen Jahren ist sie selbstständig, berät Verlage und gestaltet Cover. 2022 schrieb sie in einer Auszeit ihr erstes Bilderbuchmanuskript; inzwischen sind mehrere Titel erschienen, unter anderem bei Arena, arsEdition und Baumhaus. Sie lebt mit ihrem Mann und zwei Söhnen; gearbeitet wird im Atelier unterm Dach des eigenen Hauses. Bei Instagram findet man sie als dasverlagsatelier.

Foto: Sven Pohl

Wie ein Buch ins Happy Meal kommt

Solche Deals, sagt Romy Pohl, sind in der Branche begehrt: Verlage bemühen sich darum und gehen mit ihren Titeln ins Rennen. Oft steht im Happy Meal nicht das ganze Buch, sondern ein Auszug oder eine eigens geschriebene Fassung, die auf den Kauf des Originals neugierig machen soll.

Bei ihr ist es der komplette Text: Ein Bilderbuch hat 32 Seiten, also ließ sich alles unterbringen – verkleinert, mit groß gelassener Schrift und für das kleinere Format neu gestaltet. Die Rückseite durfte sie mitgestalten und dort auf die weiteren Bücher hinweisen. Gedruckt wurde auf Papier aus recycelten Pappbechern.

Beteiligt war die Stiftung Lesen: Es war ein Lesemonat mit sieben Büchern zur Auswahl. Helen ist danach selbst zu McDonald’s gefahren, um es sich anzusehen – beim ersten Versuch war »Widder Willi« nicht dabei, beim zweiten schon. An einem Nachbartisch stritten sich Kinder um die Bücher.

Was Romy Pohl daran am meisten freut, ist die Reichweite in Haushalte, die ein Bilderbuch sonst nicht erreicht. Und die Nachrichten, die danach kamen: von Kindergarten- und Schulmamas, deren Kinder das Buch wiedererkannten, oft mit dem Zusatz, man habe gerade bei McDonald’s gegessen. Am Tag darauf sah ihre Tante den Fernsehtrailer.

Ein wichtiger Hinweis ist ihr wichtig: Gemalt hat Willi die Illustratorin Marta Balmaseda – deren Bilder dann auch auf Verpackung, Tablettpapier und in der Fernsehwerbung zu sehen waren.

Vom Gestalten zum Schreiben

Ihr Weg zum Schreiben führte über eine Grenze. Als beide Kinder klein waren – Autonomiephase, Spielkind, Schlaflosigkeit –, war sie kurz davor, nicht mehr zu können. Ihr Mann erkannte es und schenkte ihr zum Geburtstag eine Auszeit. Sie reagierte fast panisch, und merkte genau daran, wie nötig das war.

In dieser Auszeit im April 2022 schrieb sie ihr erstes Bilderbuchmanuskript – ein fast therapeutisches, autobiografisches Schreiben, in dem es um genau das ging: eine Auszeit. Aus dem Manuskript wurde später »Mama braucht ’ne Eiszeit« bei Baumhaus, über eine Pinguinmama, die sich eine Pause nimmt.

Der Unterschied zu vorher: Fünfzehn Jahre lang hatte sie sich vor allem mit der Optik von Büchern beschäftigt. Mit den eigenen Kindern und dem vielen Vorlesen kamen die Inhalte dazu – und die Beobachtung, was es für gute und für schlechte Kinderbücher gibt.

Absagen bekam sie wie alle anderen auch: Der Platz sei besetzt, das Thema habe man gerade, Pinguine habe man auch schon. Genommen hat sie das nicht persönlich – weil die Rückmeldung, dass sie schreiben kann, durchweg da war. Ihr Vorteil aus der Branchenzeit: ein Netzwerk aus Kolleg*innen, die einen Text wenigstens anschauen. Und ein zweiter, den sie selbst als ihre Stärke bezeichnet: Sie bietet nie nur eine Idee und ein bisschen Text an, sondern gleich das ganze visuelle Paket – Charakter, Welt, Moodboard.

Den Ausschlag gab ein Anruf. Alexandra Schönleben von Arena, die sie aus früheren Aufträgen kannte, fragte nach einer Absage, ob sie nicht für den Verlag schreiben wolle. Ein Jahr später fuhr Romy Pohl mit einem Packen Manuskripte nach Bologna – und hatte einen Dreibuchvertrag.

Kein Einzeltitel, sondern eine Welt

»Widder Willi will aber!« war nie als einzelnes Bilderbuch gedacht. Aus der Branchenerfahrung weiß sie, wie schnell ein Titel verschwindet, wenn im nächsten Halbjahr die nächsten Zigtausend erscheinen. Deshalb denkt sie eine Marke von Anfang an groß und plant die Backlist mit: Kommt ein zweiter Band, tut das auch dem ersten gut.

So entstand aus dem Widder ein ganzes Personal: »Der Keinbock will doch!« als zweiter Band, dazu »Mammut Allmut will auch!« – die etwas schüchterne Figur, der die beiden anderen helfen, über ihren Schatten zu springen. Vorbild für die bockigen Hörnerträger waren ihre eigenen Söhne. Dazu kommen Pappbilderbücher für die ganz Kleinen, rund um den Klassiker, dass Kinder alles allein machen wollen, was sie noch nicht können – und nichts allein machen wollen, was sie sollen.

Das Wort für diese Welt stammt von ihrem Mann, der beim Abendessen einwarf, das sei ja fast ein ganzes Universum: das Williversum. Von ihm kommt auch der zweite Titel-Einfall – vor einem Laden in Oberammergau stand ein riesiger Nussknacker, und er sagte zu den Kindern: Schaut mal, ein Kokosnussknacker. Sie fragte nur, ob sie das Wort haben könne. Der gereimte »Kokosnussknacker« ist bei arsEdition erschienen.

Wenn du ein Buch langfristig am Leben halten willst und nicht so Eintagsfliegen produzieren willst, dann ist es wichtig, dass du diese Marke gleich groß denkst.Romy Pohl

Ein eigenes Imprint: die Wortschätze

Der zweite große Anruf von Alexandra Schönleben kam Ende 2024: ein Projekt, das ihr seit Jahren im Kopf herumging, und die Überzeugung, Romy Pohl sei dafür die Richtige. Die dachte monatelang darüber nach, wie sie absagt – und sagte auch erst ab. Sie hatte das Gefühl, nicht mehr zu können, wollte ihre Kinder nicht mehr fremdbetreuen lassen und ihre anderen Kund*innen nicht verlieren.

Dann arbeitete es doch in ihr. Sie sagte einen Beratungstermin in Würzburg zu, verbrachte einen ganzen Januar im Atelier über Analysen und einer Präsentation – und merkte dabei, wie sich alles zusammenfügte, was sie je gemacht hatte: Wertschätzung, Bindung, Bücher, Vorlesen, Sprache, Kindheit, Urvertrauen. Sie fuhr mit einem fertig visualisierten Imprint-Konzept hin.

Im Konferenzraum sprang der Funke innerhalb einer halben Stunde über; einer der Anwesenden hatte Tränen in den Augen. Nach zwei Stunden war entschieden, dass es dieses Imprint gibt – Name, Aussehen, Bücher. Die Programmplanung bis Ende 2028 machten sie am Nachmittag. Den Rest der Zeit verbrachte sie damit, das Team zu challengen, ob es das wirklich wolle: Sie würden das alles obendrauf machen müssen.

Das Programm heißt Wortschätze, es geht um Wertschätzung durch Worte und Bindung durch Bücher, und Romy Pohl schreibt und gestaltet alle Titel selbst. Die Grundlage ist ein Zitat von Peggy O’Mara: Die Art, wie wir mit unseren Kindern sprechen, wird ihre innere Stimme.

Es bleibt bewusst klein: drei bis fünf Bücher im Halbjahr. Den Auftakt macht ein Bilderbuch über einen Jungen, der die liebevolle Stimme aus seiner frühen Kindheit im Ohr hat, sie als Teenager unter den dunklen Stimmen von außen verliert – und von seinem abgeliebten Teddybären daran erinnert wird. Daneben zwei Pappbilderbücher mit den einfachsten Sätzen überhaupt: Du bist gut, genauso wie du bist. Ich hab dich lieb, egal was passiert. Illustriert werden die ersten Titel von Tanja Stephani.

Auf die eigene Umsetzung schaut sie dabei ohne Verklärung: Sie scheitere täglich daran, als Mama alles gut hinzukriegen – und nehme sich jeden Tag vor, es ein Stück besser zu machen.

Meilensteine feiern, bevor sie vorbei sind

Ein Punkt am Ende des Gesprächs bleibt hängen. Beim Büchermachen sind die Vorlaufzeiten so lang, dass man beim Erscheinen längst zwei Programme weiter ist – und den Moment verpasst, auf den man ein Jahr lang hingearbeitet hat.

Ihre Antwort darauf: jeden kleinen Meilenstein mit den Menschen feiern, die daran mitgebaut haben. Gestern zum Beispiel, dass die Pappbände aus dem Druck kamen und die Farben stimmten. Kurze Nachrichten, Sprachnachrichten, gegenseitige Wertschätzung im Team – das ist bei ihr auch Programm im Wortsinn. Und wenn ein neues Buch ankommt, wird abends im Bett mit den Jungs gelesen.

Kurz vorher hatte sie allerdings gemerkt, dass sie nah am Kollaps war, und sich für eine Woche wieder Pausen gegeben. Auch das gehört zu dem Jahr dazu.

Die ganze Folge hören

Bücher von Romy Pohl

Die drei Titel, über die wir im Gespräch gesprochen haben.

Buchcover »Widder Willi will aber!« von Romy Pohl

Widder Willi will aber!

Romy Pohl, illustriert von Marta Balmaseda

Das Bilderbuchdebüt, das im Happy Meal lag.

Bei Thalia ansehen *

Buchcover »Der Keinbock will doch!« von Romy Pohl

Der Keinbock will doch!

Romy Pohl

Der zweite Band aus dem Williversum.

Bei Thalia ansehen *

Buchcover »Der Kokosnussknacker« von Romy Pohl

Der Kokosnussknacker

Romy Pohl

Gereimt, bei arsEdition – entstanden aus einem Wortspiel ihres Mannes.

Bei Thalia ansehen *

*Mit Sternchen markierte Links sind Affiliate-Links: Kaufst du darüber, erhalten wir eine kleine Provision. Für dich ändert sich am Preis nichts.

Häufige Fragen

Welches Buch von Romy Pohl lag im Happy Meal?

»Widder Willi will aber!«, ihr Bilderbuchdebüt bei Arena, illustriert von Marta Balmaseda. Es lag im November 2025 als vollständige Sonderausgabe im Happy Meal von McDonald’s – nach ihren Angaben weit über eine halbe Million Exemplare in Deutschland, Österreich und der Schweiz.

Was ist das Williversum?

Die Buchwelt rund um Widder Willi: der Auftaktband, »Der Keinbock will doch!«, »Mammut Allmut will auch!« und Pappbilderbücher für die Kleinsten. Das Wort stammt von Romy Pohls Mann; sie plant eine Reihe bewusst von Anfang an als Welt, damit die einzelnen Titel länger sichtbar bleiben.

Was sind die Wortschätze?

Romy Pohls eigenes Imprint bei Arena. Es geht um Wertschätzung durch Worte und Bindung durch Bücher; sie schreibt und gestaltet alle Titel selbst. Grundlage ist ein Zitat von Peggy O’Mara: Die Art, wie wir mit unseren Kindern sprechen, wird ihre innere Stimme. Geplant sind drei bis fünf Bücher pro Halbjahr.

Wie kam sie überhaupt zum Schreiben?

2022, in einer Auszeit, die ihr Mann ihr zum Geburtstag geschenkt hatte, als sie mit zwei kleinen Kindern an ihre Grenze gekommen war. Daraus entstand ihr erstes Bilderbuchmanuskript – über eine Mama, die eine Auszeit braucht. Davor hatte sie fünfzehn Jahre lang Bücher gestaltet, aber nicht geschrieben.

Wo findet man sie?

Am aktuellsten bei Instagram unter dasverlagsatelier, dazu auf ihrer Website dasverlagsatelier.de. Ihre Bücher gibt es im Buchhandel unter ihrem Namen.

Das ganze Gespräch zum Nachlesen

Automatisch erstellt und nur grob korrigiert – es kann Fehler enthalten, maßgeblich ist die Aufnahme. Intro und Abspann sind herausgenommen.

Helen
Herzlich willkommen Romy. Ich freue mich sehr heute mit dir über. Ich überlege gerade, ob ich sage, über das Happy Meal zu sprechen. Ich finde es einen witzigen Teaser, aber. Also über einen sehr krassen Deal zu sprechen. Über sehr viele. Aus meiner Sicht krasse Dinge zu sprechen, die du gerade machst. Über Kinderbücher. Auch mal zur Abwechslung. Das hatten wir zwar schon mal, aber schon eine ganze Weile her und. Genau alles, was du so machst. Aber bevor wir damit starten, habe ich zwei Fragen an dich. Wo sind wir gerade und welches Getränk hast du uns mitgebracht?

Romy Pohl
Hallo, Helen. Danke für die Einladung. Ich freue mich, dass ich dabei sein darf bei deinem Podcast. Und ich habe hier eine schöne, warme New York Tasse in der Hand, mit einem Landsberger gerösteten Kaffee drin und ein bisschen Milch. Und das ist ja noch morgens. Das heißt, ich sitze hier bei schönem Licht in meinem Atelier. Das ist bei uns im Haus oben im Dachgeschoss. Das habe ich dieses Jahr frisch renoviert. Eine schöne Tapete hier statt der alten Rauhfasertapete drangemacht. Und schau auf meine Bücher, die mich umgeben und bin da immer sehr glücklich. Vor allem, weil unten noch mein kleiner Sohn schläft, der heute wieder den Kindergarten verweigert. Und deswegen ist es eine schöne, eine schöne, authentische Mischung aus Arbeiten und Mama sein und alles unter einem Dach. Der Große ist in der Schule und ich genieße jetzt hier das Gespräch mit dir, mit dem warmen Cappuccino in der Hand.

Helen
Ja, das klingt gut und irgendwie auch da denke ich so sehr authentisch. Ich habe heute so eine Art ich weiß gar nicht so einen Saft oder so was mitgebracht. Wir hatten dem Goodie in der Goodiebag im Januar drin und ich dachte, ich hatte noch ein paar Flaschen übrig, die sollte ich mal trinken und da steht Ruhe und Entspannung drauf. Wir hatten ja vor dem Gespräch schon gesagt, das können wir beide auch gebrauchen. Und ich finde es tatsächlich ziemlich lecker. Deswegen würde ich sagen, ich stoß ausnahmsweise nicht mit deinem Getränk mit an, sondern ich stoß deinen Cappuccino mit meinem irgendwie Ruhe und Entspannung Saft. Vielleicht einmal zum Hintergrund für alle, die zuhören, wie wir uns kennengelernt haben. Das war im Juni. Ja, doch Anfang Juni waren wir beide bei dem zwei hundert fünfzig Jahre Kongress vom Börsenverein neue Kapitel in Berlin und haben uns irgendwie da kennengelernt. Ich habe zurückblickend ein bisschen das Gefühl, als wäre ich einfach in eure Gruppe gestolpert und hätte dann irgendwie gedacht, da bleibe ich dran, Die mag ich. Aber ich weiß gar nicht mehr so ganz genau, wie ich bei euch gelandet bin. Ihr wart schon irgendwie eine Gruppe. Auf jeden Fall noch. Meike war mit dabei. Sarah war mit dabei.

Romy Pohl
Ich bin da genauso reingestolpert wie du.

Helen
Aber wahrscheinlich war es einfach so ein Zusammenstolpern. Aber ich hatte das Gefühl, ich komme schon in eine fertige Gruppe und war mir am Anfang nicht so ganz sicher, ob das okay ist. Aber ich habe mich so wohl gefühlt bei euch. Auf jeden Fall eine Gruppe aus Frauen. Timothy war am Anfang auf jeden Fall noch dabei, der das Panel, wo ich dabei war, moderiert hatte. Vielleicht war das irgendwie die Connection und ich hatte aber vor allem das Gefühl Krass, endlich lerne ich auch mal so Frauen in der Buchbranche kennen, die auch irgendwie ambitioniert sind und irgendwie so keine Ahnung. Ich weiß gar nicht so, was das für mich ausgemacht hat. Ich habe an dem Abend ja auch gefühlt, mehrfach. So war ich sehr emotional und dachte Wow, irgendwie tut mir das gerade total gut, euch gefunden zu haben. Aber ich glaube, es war so dieses wir haben Ambitionen und wir sprechen da auch drüber und so ich habe mich irgendwie weiß ich nicht sehr wohl gefühlt. Auf jeden Fall. Es hat mir sehr, sehr gut getan. Wir hatten aber gar nicht so wahnsinnig viel Zeit, dann auch zu sprechen und seitdem haben wir uns auch nicht mehr gesehen, aber folgen uns auf allen möglichen Plattformen. Und ich hatte vor kurzem bei LinkedIn deinen Post gesehen, dass du ein. Ja, also deine große Ankündigung und vielleicht überlasse ich es einfach, dir mal zu erzählen Was war das? Weil ich ja völlig aus dem Häuschen danach.

Romy Pohl
Ja, das ist so schön. Ich habe ja manchmal mit den sozialen Medien und frage mich immer, wofür man das eigentlich macht. Gerade mit LinkedIn mache ich wenig. Da dachte ich Ach, das kann ich jetzt mal auf LinkedIn stellen, um in der Branche, da war es ja dann doch jeder, was das bedeutet. Und deine Reaktion darauf hat mich dann so versöhnt mit den sozialen Medien, dass ich dachte Ach ja, genau wegen den Menschen wie dir mache ich das nämlich. Weil ich ja eigentlich über soziale Medien echte Kontakte pflegen möchte Und auch zu den guten Menschen. Irgendwie knüpfen möchte. Und von dem habe ich mich dann mega über deine Reaktion gefreut und habe da eigentlich nur kurz darüber berichtet. Über mein Selbst nicht fassen können, dass ich endlich darüber sprechen darf, dass mein Bilderbuchdebüt Widder Willi will aber! bei Arena ausgewählt wurde für das Happy Meal von McDonald’s im November. Und das bedeutet in der Buchbranche natürlich eine sensationell hohe Auflage und einen Bekanntheitsgrad, der mit wenig anderen Auflagen vergleichbar ist. Und ja, deswegen das war ja der der Buchmonat bei Happy Meal. Da gab es sieben Bücher zur Auswahl. Normalerweise gibt es immer ein Spendenbuch und in dem Monat gab es einfach richtig viele Bücher und eins davon war eben meins. Und die Tatsache, da drin zu sein, ist so surreal, wenn man erst vor ganz kurzer Zeit mit dem Schreiben angefangen hat, dann mit seinem ersten Bilderbuch. Einen so tollen Verlag wie Arena. Sie ja irgendwie da Spitzentitel sein durfte und der einfach so richtig breit bekannt wurde und und so richtig schön funktioniert hat und dann eben McDonalds noch kommt und sagt, wir machen den als Sonderausgabe. Und ja, da irgendwie weit über eine halbe Million Bücher irgendwie in Deutschland, Österreich, Schweiz verteilt wurden. Und das war ein unglaublich tolles Gefühl, aber war natürlich top secret. Bis zu dem Moment. Und dann habe ich es an dem Tag gepostet und du schriebst mir, dass wir uns. Das war ein schöner Tag. Schöne Reaktion darauf.

Helen
Also ich habe glaube ich mein zweiter Kommentar war so lasst uns auch im Podcast drüber sprechen. Mein erster war so Oh mein Gott, wir müssen unbedingt zu McDonald’s gehen. Ich verlinke auch bei LinkedIn eigentlich nie mein Freund, aber ich war, ich war das. Ich habe eben vor der Aufnahme über meine Begeisterungsfähigkeit gesprochen. Die ist auf jeden Fall da rausgekommen. Und wir sind auch tatsächlich, ich weiß gar nicht mehr, ob an dem Abend, aber irgendwie. In den nächsten Tagen sind wir direkt zu McDonald’s gefahren. Das hab ich dir nicht erzählt. Und haben ich ich habe draußen schon da war. Da lief so wie so eine Anzeige, die immer wechselte und da wurde das Buch schon angekündigt im Happy Meal. Als wir drin waren. Es gibt ja diese Bestelldinger, da konnten wir im Happy Meal wirklich auch sagen, wir wollen Widder Willi, also das konnten wir so als Bild antippen. Habe ich alles auch mitgefilmt und eigentlich gedacht, ich mache da längst mal irgendwie ein Video, was auch immer zu, aber daran scheitert es dann irgendwie, dass ich. Ich hasse schneiden Und irgendwie habe ich dann die ganze Zeit gedacht keine Ahnung, kriege ich gerade nicht hin. Aber im Zweifel habe ich das noch in der irgendwie in der Mediathek. Und dann die große Enttäuschung, dass es ohne Widder Willi kam mit einem anderen Buch. Und dann bin ich noch mal extra zur Kasse und meinte so, ich habe Widder Willi bestellt. Das hätte ich auch gern. Und dann haben die alles abgesucht und ich meinte so ich glaube, es war irgendwie die Nummer sieben oder so und ich wollte denen weiterhelfen. Ich dachte, vielleicht haben sie es nur im falschen Fach irgendwie liegen und dann hieß es Nein, haben wir nicht, ist ausverkauft. Und da dachte ich im ersten Moment schon so mega geil eigentlich. Wenn das wirklich stimmen würde, dann sind wir aber sogar noch zu einem anderen McDonalds gefahren. Da habe ich dann nicht erst ein Happy Meal bestellt, um das rauszufinden, sondern ich habe direkt an der Kasse gefragt Habt ihr den, sonst will ich kein Happy Meal. Und die meinten dann Nee, das kommt erst nächste Woche. Und dann habe ich halt irgendwann ein, zwei Wochen danach das Ganze noch mal gemacht und jetzt habe ich es hier. Ich habe Widder Willi in der Happy-Meal-Ausgabe und weil ich einfach ein bisschen sehen wollte, wie das so ist und ich du hast, das können jetzt die Hörerinnen nicht sehen, aber vielleicht können wir da nachher mal ein Foto machen, weil du hast bei dir im Hintergrund ja auch die Bücher von dir aufgereiht und ich glaube, da kann man ganz gut sehen, dass das hier vom Happy Meal so ein bisschen eine wie nennt man das so? Weniger feste Ausgabe ist. Ich glaube, bei dir ist es so eine. So ein Pappeinband. Und das hier ist ein bisschen wabbeliger. Das Coole ist aber einerseits natürlich, du kommst in Haushalte, wo du sonst vielleicht mit einem Kinderbuch gar nicht hinkommst. Also das finde ich an sich mega. Ich habe noch nie darüber nachgedacht, dass im Happy Meal überhaupt irgendwas drin ist. So, aber ich dachte so was für eine coole Aktion auch von der Stiftung lesen. Aber hinten ist ja dann auch noch mal Werbung für das Williversum, wo klar wird, wenn dir das Buch gefallen hat, dann kannst du das auch noch mal in der richtigen Version holen, ohne dass da Happy Meal oben draufsteht. Und du kannst vor allem auch noch die ganzen anderen Bücher aus dem Williversum kaufen. Und ich dachte mir so wie cool ist das Ganze. Ich habe noch nie darüber nachgedacht, aber ich war total begeistert, dass es so eine Aktion gibt. Und es hat mich natürlich einfach mega gefreut, dass du dabei bist. Hast du so ein bisschen Hintergrund dazu, also auch, warum diese Aktion abläuft, Was das genau bedeutet? Weil es ist schon, finde ich eine coole Aktion von Stiftung Lesen und McDonalds.

Romy Pohl
Ich bin ja schon sehr lange in der Branche und ich weiß noch von meinem Verlag damals. Das sind Deals, um die man sich wirklich als Verlag stark bemüht. Jeder freut sich, wenn er ausgewählt wird und geht da ins Rennen damit. Oft ist es ja aus den aus dicken Büchern nur eine Essenz oder ein Teaser oder eine Sonderausgabe. Es werden auch Bücher extra dafür geschrieben. Gibt es auch, aber meistens ist es eben um anzuteasern, damit man den den Buchverkauf.

Helen
Noch mal ist das gar nicht komplett hier drin.

Romy Pohl
In meinem Fall ist es aber komplett, weil bei Bilderbuch zwei und dreißig Seiten, also es ist das komplette, aber eben verkleinert. Wir haben die Bilder verkleinert, die Schrift auch groß gelassen und schön neu gestaltet in dem neuen Format. Das ist auch angenehm zu lesen ist. Und wie du sagst, es ist ja so ein gegenseitiges Geben und Nehmen. Ich finde die Aktion richtig toll, weil du einfach noch mal ganz andere zusätzliche Haushalte erreichen kannst. Und ich finde es auch für die Kinder so eine tolle Möglichkeit an Bücher zu kommen und diese Lust auf Lesen zu bekommen. Also Stiftung lesen ist ja da involviert und das finde ich eine richtig, richtig gute Sache. Also das ist so ein Win win Win Deal und Werbeseite hinten durften wir eben gestalten. Da dann noch mal reinzugehen und und anzuteasern und das Williversum bekannt zu machen. Dadurch macht es eben auch Sinn, dann ein ganzes Buch reinzutun, weil es ja noch mehrere geben wird. Und da diese Marke und den Charakter und die Welt bekannt zu machen.

Helen
Das ist toll.

Romy Pohl
Diese Chance. Ja.

Helen
Richtig, richtig cool. Ich meine, das war an sich ja schon eine krasse Sache, aber hast du seitdem auch das Gefühl oder kann man das an irgendwas festmachen, das auch für die anderen Bücher, zum Beispiel die Verkäufe hochgegangen sind, seitdem das im Happy Meal ist?

Romy Pohl
Also es ist ja noch nicht so lange her. Das ist jetzt messbar langsam so ab in eins zwei Wochen. Kann man das?

Helen
Bist du aufgeregt?

Romy Pohl
Ja, klar. Immer. Also, ich habe das total unterschätzt, als auf diese Autorinnenseite gewechselt zu haben, wie sehr man doch auf einmal jeden Dienstag Media Control Zahlen checkt und sich seine eigenen Bücher anschaut. Und wie viel Herzblut, aber auch Nervosität da drin hängt. Das ist schon schon erstaunlich, dass man viel mehr involviert ist und es viel persönlicher auch nimmt. Alles.

Helen
Ja, das kann ich gut verstehen. Ich habe erst gestern oder vorgestern darüber gesprochen, dass das leider so oft bei mir auch ist, dass ich Mädels, die lesen. auch nicht von mir selber trennen kann. Ich weiß, wie ungesund sich das auch anhört und es auch vielleicht oft ist. Aber ist halt echt schwer, wenn du sowas so selber aufgebaut hast. Und bei dir? Du hast dein ganzes Herzblut reingesteckt. Das ist echt schwer zu sagen. Ach ja, komm, da hat jemand eine Meinung zu, was solls.

Romy Pohl
Gerade am Anfang, wenn man das anfängt, dann macht man das ja mit so einer Naivität. Gleichzeitig habe ich lange Erfahrung und weiß schon, was ich da tue. Aber der Moment der Veröffentlichung, den Tag habe ich wirklich, wirklich unterschätzt. Was es bedeutet, sich sehr exponiert, sehr viel mehr mit seinem Namen und seinem Gesicht als davor, wo ich als Gestalterin oder Beraterin ja agiert habe und auch immer noch tue. Aber die der Name da vorne als Autorin ist schon ist schon eine andere Nummer dann ja.

Helen
Ja, Echt cool. Und du hattest glaube ich in deinem Post auch geschrieben, dass du das schon seit Anfang des Jahres auch weißt. Wie hast du es geschafft, das für dich zu machen? Meine größte Herausforderung.

Romy Pohl
Ja, da unterschreibt man dann schon auch.

Helen
Man kennt die Konsequenzen.

Romy Pohl
Ja, genau. Ich musste nicht unterschreiben, aber ich musste natürlich Stillschweigen bewahren. Ja.

Helen
Wie lange wird das noch verfügbar sein? Wahrscheinlich nicht mehr, wenn die Folge rauskommt, oder?

Romy Pohl
Genau das war nur im November zwei tausend fünf und zwanzig. Und dann kommt wieder ein neues Buch im nächsten Monat.

Helen
Ah, okay. Spannend. Also mir war das auch wirklich nicht bewusst. Gut, ich habe jetzt auch keine Kinder. Vielleicht. Und ich bestelle sonst halt für mich. Mir war das wirklich nicht bewusst, dass die da Bücher irgendwie drin haben. Ich weiß gar nicht, warum ich da nicht so drüber nachgedacht habe. Aber ich hatte auch, glaube ich noch gefilmt, dass sogar auf der Box irgendwie irgendwie Hinweise zum Lesen oder? Also lesen wurde da irgendwie auch selbst auf dieser Happy-Meal-Box so schmackhaft gemacht. Und ich dachte wie toll ist das?

Romy Pohl
Genau das war eben der Lesemonat und da waren auch Widder Willi und die anderen Charaktere. Lotta, glaube ich, war noch mit drin und ein paar andere, die man gut kennt. Die hieß, dass die dann noch auf dem auf der Umverpackung waren. Die war dann auch noch bekommen zur Freigabe. Und hier ein ganz großes Lob. Natürlich immer bei Bilderbuch an die Illustratorin, die Marta Balmaseda, die den Willi einfach so großartig gemalt hat. Und das ist ja, also es ist mir immer wichtig, dazu zu erwähnen und die Illustrationen von ihr, die waren eben dann all over auf Verpackung und Tablett und ja, in der Fernsehwerbung und überall ist dann der kleine.

Helen
Aufregen hast du dir so ähm so Tablettpapier und Happy Box und so alles geschnappt wie die Erinnerungsbox?

Romy Pohl
Absolut.

Helen
Das ist schon irgendwie. Ich weiß nicht. Das sind halt schon so krasse, aufregende Momente, wo man halt. Also so stelle ich mir das auch vor, wo man sich gar nicht vorher auch vorstellen kann, dass einem so was passiert. Und wie schön ist das. Also ich weiß nicht. Für mich hört dieses Gefühl stellvertretend gar nicht auf. Seit ich das gelesen habe, denke ich jedes Mal so wie krass und.

Romy Pohl
Teilen zu können, weil das verstehen ja nicht alle und im ersten Jahr auch die Sorge eines Verlages immer. Hoffentlich machen alle mit, weil es wollen auch alle McDonald’s und Happy Meal. Und trotzdem ist einfach dieser auch dieser Gedanke von von McDonald’s. Es ist ja sogar auf recycelten Pappbechern gedruckt. Ist ja vorne ausführlich dann nochmal abgebildet. Das finde ich auch so einen schönen Gedanken, dass man den Recyclingaspekt noch mal drin hat und da die Abfälle verwertet für neues Papier und darauf dann eben Bücher druckt. Das ist einfach, finde ich, rundum eine richtig tolle Sache.

Helen
Ja, ich denke, selbst für die, die jetzt denken, ob man irgendwie McDonalds unterstützen will oder so, aber was man sich glaube ich wirklich mal vor Augen führen muss ist wer geht. Vielleicht auch tendenziell eher zu McDonalds und. Also bei uns zum Beispiel an diesem bei dem ersten missglückten Versuch. Da war ein anderer Tisch, eine ziemlich große Familie, die hatten sehr, sehr viele Happy Meals und die Kinder haben sich vor allen Dingen um die Bücher gestritten. Und das muss man sich halt auch mal vorstellen, dass man, dass das wirklich eine Gelegenheit ist, in Haushalte reinzukommen, wo du vielleicht sonst eben nicht mit Kinderbüchern rein kommst. Und das wir hatten vor ein paar Monaten auch die Stiftung Lesen hier im Podcast, also kann ich auch noch mal sehr empfehlen anzuhören. Und da wurde auch eben davon erzählt, dass es wirklich auch eine Herausforderung ist, dass immer weniger Kinder vorgelesen bekommen und so und ich finde, aus dem Gesichtspunkt muss man es auch einfach ein bisschen feiern und dann halt sowieso das, was das für dich persönlich bedeutet. Ich weiß nicht. Also das muss man sich einfach mal vorstellen. Das ist halt so eine krasse große Auflage, so eine krasse Sichtbarkeit. Und ich finde, diese beiden Sachen kann man durchaus einfach mal feiern. Ja.

Romy Pohl
Danke dir. Und auch noch mal ein ganz lieber Gruß Richtung Arena und die Lizenzabteilung. Weil das sind ja die, die das alles dann auch anbieten und und einspielen. Und weil du sagst, wie lange wir dich halten mussten, bis das dann alles spruchreif ist und wirklich unterschrieben ist. Also da, das läuft alles dann schon sehr lange parallel und ich bin oft aufgewacht in der Früh. War das jetzt alles ein Traum oder ist es jetzt wirklich? Also bis zu dem Moment, wo die Freigabe für den Fernsehtrailer kam, glaube ich, habe ich selber noch nicht so richtig glauben können. Habe ich immer gehofft, weil die Verträge einfach spät kamen oder sich einfach sehr lange zieht. Und als es dann losging, bin ich auch als erstes hingefahren. Musste mir das vor Ort angucken. War schon toll. Und dann kamen auch die ersten Nachrichten. Gleich am ersten Tag von Kindergarten und Schulmamas, die geschrieben haben Meine Tochter hat gerade gesagt Das ist ja dein, das ist ja dein Buch. Und in der zweiten Nachricht so, oh, jetzt habe ich zugegeben, dass wir gerade bei McDonalds Mittag gegessen haben. Also ist dann doch immer noch so der Zusatzhinweis von vielen. Und am nächsten Tag hat es dann meine Tante im Fernsehen gesehen und so, also es hat dann doch eine große Reichweite. Da merkt man schon voll cool.

Helen
Wir können ja auf jeden Fall zu Widder, Willi und zum Willi versum verlinken, dann kann man sich das mal mal anschauen. Und vielleicht kriege ich es ja auch endlich mal auf die Reihe, die Sachen, die ich gefilmt habe, zusammenzuschneiden. Ja, genau. Ja, also es hat mich auf jeden Fall. Also ich weiß nicht, ich fand es voll augenöffnende auch glaube ich so also einerseits der dieser dieser erste Moment, vor allen Dingen dieses cool, das freut mich für dich Und dann bin ich immer weiter so auch da eingestiegen, dass ich gemerkt habe, da steckt ja auch wirklich eine coole Aktion hinter. Da habe ich noch nie drüber nachgedacht und ich fand das einen coolen Aspekt auch noch mal für den Podcast, weil wir sowas hier auch noch nie hatten. Haben noch nie über das Happy Meal. Und was ich halt auch so toll daran finde, weil dadurch haben wir uns dann ja auch so ausgetauscht. Du hast mit mir geteilt, woran du noch gerade so arbeitest und das war das, was ich eben vor der Aufnahme auch zu dir meinte. Weil in der Runde, in der wir uns kennengelernt haben, warst du eher die Stillere. Und wir haben ja auch viel über die Außenwirkung und Selbstzweifel und keine Ahnung. An dem Abend gesprochen und ich fand das irgendwie auch so eine schöne Überraschung zu sehen, an was du da alles für krassen Dingen im Hintergrund arbeitest, die ich ja wo ich halt vielleicht auch einfach. Also wo ich auch wirklich vielleicht das Gefühl hatte, ich hab dich ein bisschen unterschätzt, wie? Also wie krass bist du? Nicht, dass ich dich nicht krass fand im Juni, aber ja, irgendwie. Ich dachte das mega beeindruckend und inspirierend. Und ich finde halt auch schön. Das habe ich ja eben auch schon zu dir gesagt, dass es eben auch nicht immer die Lauten sein müssen, die erfolgreich sind, sondern dass man das auch auf die ganz eigene Art machen kann.

Romy Pohl
Ja, das ist oft so, dass man auch im Stillen arbeitet, weil gerade beim Schreiben die Vorlaufzeiten unglaublich lang sind, bis man was zeigen darf. Und dann ist man schon wieder so sehr in den nächsten Projekten, dass man schon fast das, was gerade erscheint, wieder vergisst und sich wirklich auch erinnern muss, dass man noch vor einem Jahr gesagt hat. Oh, wenn das mal erschienen ist, dann feiere ich aber, oder Dann ist alles gut. Oder dann bin ich erleichtert oder da freue ich mich ganz besonders drauf. Und dann steckt man so tief in diesem Vorlauf für das nächste Programm oder die nächsten Programme drin, also bis zwei tausend sieben und zwanzig. Aber man darf über die meisten Sachen einfach nie sprechen. Und am Anfang von so einer. Es ist ja so für mich so ein neuer Weg. Da war jetzt die ersten anderthalb Jahre irgendwie viel Stillschweigen und dann bin ich auch jemand. Ich will eigentlich erstmal in Vorleistung gehen und erstmal gucken, ob es funktioniert. Tue alles dafür, dass es bestmöglich ist. Und dann, wenn es dann funktioniert, dann gehe ich gerne raus damit. Davor ja erstmal ein bisschen noch beobachten und gucken und hoffen und daran arbeiten, dass das alles gut wird. Und dann braucht man auch immer noch eine riesen Portion Glück, den richtigen Zeitpunkt, die richtigen Deals, aber vor allem die richtigen Menschen und das richtige Team. Und das habe ich einfach von Anfang an gehabt. Und die Branchenerfahrung Dazu hilft auch, dass man es einschätzen kann. Aber es bleibt trotzdem ein großes, auch ein großes Glücksspiel.

Helen
Und du machst es jetzt dann auch erst seit anderthalb Jahren. Also dass du selber schreibst. Nee, oder?

Romy Pohl
Seit zwei tausend zwei und zwanzig, da habe ich mein erstes Manuskript geschrieben in der Auszeit. Wir hatten ja auch über das Thema Burnout mal gesprochen. Am Limit sein. Ich war es, als die Kinder ganz, ganz klein waren. Beide in unterschiedlichen Phasen, von Autonomiephase über Spielkind, über wirklich Schlaflosigkeit und was alles dazugehört. Ich glaube, das kann jede Mama nachvollziehen und war wirklich ganz kurz davor, dass ich nicht mehr konnte. Und mein Mann hat es zum Glück erkannt und mich eine Auszeit geschickt zu meinem Geburtstag. Ich habe fast panisch reagiert, habe daran gemerkt okay, es war wirklich nötig, weil es war ganz kurz davor, dass ich nicht mehr konnte. Und in dieser Auszeit zwei tausend zwei und zwanzig, an meinem Geburtstag im April war dann der Moment, wo ich auf einmal geschrieben habe Also es muss. Das war fast so ein therapeutisches Schreiben oder autobiografisches Schreiben. Da ging es eben um eine Auszeit, das erste Bilderbuch Manuskript und habe gemerkt, wie viel Spaß mir das macht, weil ich mich natürlich seit der Geburt meiner Kinder ganz anders mit den Inhalten von Büchern beschäftige, als ich es die letzten fünfzehn bis zwanzig Jahre davor gemacht habe. Über die Optik. Also ich habe ja viel gestaltet und bei Ars Edition fünfzehn Jahre lang gearbeitet, als Art Director und als Kreativgestalterin und hatte da das grafische Atelier mit einem wundervollen Team und viel Bücher entwickelt und gestaltet. Und trotzdem habe ich mich natürlich gerade im Kinderbuchbereich nie so stark mit den Inhalten beschäftigt, sondern mehr mit der Optik. Und mit den Kindern änderte sich das dann, dass man doch einfach extrem viel vorliest und merkt, was es für tolle Bücher gibt, was es aber auch für schlechte Bücher gibt. Und mein Mann hat sich viel mit Buchtheorie beschäftigt und Story und Drehbuch und hat wahnsinnig viel Theorie dazu verschlungen, weil er sich einfach dafür interessiert hat. Und ich dachte mir irgendwann in dieser Zeit, naja, ich könnte ja mal schreiben, so ganz ohne die ganze Theorie dahinter, aber wissend, was ich alles nicht weiß. Ist ja auch schon mal ein Vorteil. Ja und habe dann. Er war dann auch so ein guter Sparringspartner für die ersten Texte, so dass der Charakter nicht der Plot und alles, also sich das dann parallel zu erarbeiten. Und was ich aber immer hatte, waren Ideen, gute Titel und das Marktumfeld. Also ich wusste ja, was es gibt, wie Bücher funktionieren, Ich kann sie gestalten, ich kann visualisieren, ich kann auch ein Moodboard machen, um einen Charakter und eine Welt zum Beispiel zu visualisieren und einem Verlag anzubieten. Also wenn ich was anbiete, dann ist es nicht nur ich habe da mal eine Idee und ein bisschen Text, sondern es ist eigentlich immer schon das gesamte visuelle Paket dazu. Und ich glaube, das ist auch meine Stärke. Das Schreiben selber habe ich gemerkt, dass das mich das so gepackt hat. Seit drei Jahren, dass ich eigentlich alles darüber verschlinge, was mir irgendwie in die Finger kommt und viel Theorie quasi nachhole. Aber ich war immer schon der Mensch, der sehr viel praktischer an die Dinge herangeht. Und habe also das Schreiben so work in progress gemacht und mit der Einsendung dieses ersten Manuskriptes auch die ersten Absagen bekommen, so wie jeder andere. Ich habe den großen Vorteil, dass ich sehr viele Leute kenne durch meine lange interne Branchenerfahrung und Verlagserfahrung, dass viele Kollegen Kolleginnen in neuen Häusern sind und dass ich ein gutes Netzwerk habe aus wirklich Freunden, die dann auch mal weitergeleitet haben und ich einfach damit wenigstens angeschaut wurde. Mein Text. Und die Absagen kamen aus unterschiedlichen Gründen, so dass der Platz schon besetzt oder das Thema haben wir gerade oder Pinguine haben wir auch gerade. Also es sind ja unterschiedliche Gründe und die habe ich dann auch nicht so persönlich genommen. Aber das Feedback, das ich schreiben kann, war durchweg da und das hat mich sehr bestärkt. Deswegen dachte ich, ich mache da mal weiter. Bis dann. Arena in dem Prozess mit der Absage mich anrief. Alexandra Schönleben, die ich auch schon lange kenne, die gesagt hat Magst du nicht mit uns arbeiten, weil du kannst schreiben, Hast du noch Ideen? Und das war natürlich ein großer Türöffner. Und ich habe für Arena damals die Marke gemacht, als erster großer Auftrag, als als Selbstständige und habe deren deren neues Erscheinungsbild gestalten dürfen und kannte daher das Team schon sehr gut und habe mich da schon immer so wohl gefühlt, dass es auch wie eine Familie ist und dass die ihr Markenversprechen mit der Marke auch leben und dass sie eben Autorinnen aufbauen. Und daher war dieser Anruf total surreal, Dass sie gesagt hat Magst du nicht für uns schreiben? Ich So Ja. Ich also ehrlicherweise noch nie geschrieben. Ich bin keine Autorin, aber ich habe total viele Ideen. Und die ersten drei vier sind hier auch schon im Expose Stadium da. Wir können ja mal in ein, zwei Monaten drüber sprechen. Und so kam es dann, dass ich nach Bologna gefahren bin. Ein Jahr später mit einem Packen Manuskripten bzw eine Woche vorher schon eingeschickt hatte dann und da kam schon die fettgedruckten Emails mit. Ja, genau das wollen wir. Das passiert natürlich. Also wenn es passiert, dann ist es wie. Also es fühlte sich für mich besser an als ein Sechser im Lotto. Und die Zusatzzahl war dann, dass das ganze Team einfach voll hinter mir stand. Und auch das Thema Spitzentitel Positionierung nach vorne stellen. Eine tolle Illustratorin an die Seite gestellt zu bekommen und vor allem eine ganz großartige Lektorin an die Seite gestellt zu bekommen, weil die sind dann wichtig.

Helen
Das habe ich jetzt schon so oft gehört, dass die im Grunde auch ja also entscheidend auch für auch ich glaube für den Prozess, für das Gefühl, wie wie sich das Schreiben und bis zum Veröffentlichen anfühlt, dass sie so, so wichtige Sparringspartner sind.

Romy Pohl
Ja, ich hatte wirklich, ich glaube, das größte Glück, was man was man da dann noch mal. Mir wurde Susanne Böse geschenkt, sage ich immer, als auch eine freiberufliche Lektorin. Und das Glück war, dass sie auch Arbeitszeiten hat, die weit darüber hinausgehen, was jetzt ein normaler Angestellter machen kann. Und ich bin halt mit meinen zwei Kindern. Ich bin einerseits total flexibel, andererseits super eingeschränkt. Und mit ihr konnte ich oft nachts um drei und zwanzig uhr noch kurz in der Badewanne eine WhatsApp austauschen. Ob man jetzt die Schafe auf Seite zwölf nicht noch mal anders benennt. Und die heißen jetzt Streithammel und so, also dieser nächtliche Austausch hat mir super geholfen, die Flexibilität von ihr und dann ist sie jemand, die wir lachen oft, weil ich habe immer das Gefühl, sie kann meine Gedanken lesen. Und sie ist natürlich die Expertin, die dann noch mal wirklich den Finger in die Wunde legt. Show don’t tell. Die die ganz klassischen Grundregeln noch mal schärft, streicht und mich schon auch challenged. Aber auf so eine motivierende, liebevolle Art, dass ich mit ihr super schnell ein Selbstbewusstsein bekommen habe, dass ich schreiben kann, dass wir das hinkriegen und dass die Texte gut sind, dass die Ideen gut sind und dass auch die. Der wichtigste Punkt, glaube ich von mir kommt, nämlich die Authentizität, dass ich über etwas schreibe, wo ich wirklich zu Hause erlebe und fühle und als Mama mich beschäftigt und Themen, die, die in mir drin sind. Und das ist mir das Wichtigste, diese Authentizität. Worüber schreibe ich eigentlich? Und dann das Handwerk zu lernen? Wie schleife ich noch mal an den Texten? Das zusammen mit mit Susanne zu machen war dann wirklich. Das hat auch sehr viel Spaß gemacht. Es ist schon auch eine harte Arbeit. Also die tut auch manchmal weh und die ist auch. Ja, schon klar. Manchmal zweifelt man an sich selber dann total oder schämt sich, dass man mal irgendwie einen Text so schlecht gemacht hat. Oder gleichzeitig freut man sich dann, wenn wenn Lob kommt, weil man weiß, dass es genauso ehrlich und mein Anspruch ist halt immer super hoch. Also ich will es dann auch richtig machen und da haben wir echt viele, viele Projekte jetzt schon zusammen gemacht, wo ich super dankbar bin. Auch den anderen beiden Verlagen, wo ich mit anderen Lektorinnen internen zusammenarbeite, auch da also die. Die Buchbranche ist einfach voller toller Menschen, das muss man immer wieder sagen, das unglaublich viel Spaß gemeinsam an solchen Büchern zu arbeiten.

Helen
Das hört sich irgendwie voll toll an, das freut mich. Und ich meine, bei dir stehen jetzt im Hintergrund auch echt schon einige. Sind das alles deine Bücher?

Romy Pohl
Genau. Die ersten fünf sind erschienen. Das ging dann recht schnell. Also der, der Widder Willi war, gleich als drei Buchvertrag, also mein erster Buchvertrag, waren drei Buchvertrag passiert. Der Keinbock will doch! war der zweite und das dritte Buch heißt Mammut Allmut will auch. Die ist etwas schüchtern, traut sich immer nicht so ganz. Und in den ersten beiden geht es ja um die bockigen Hörnerträger. Meine beiden Jungs waren eine super Inspiration. Der Widder und der Steinbock. Hier zu Hause die unterschiedlich starke Willen ausleben und wahnsinnig viel Spaß macht, die dann als Charakter umzusetzen. Aber es brauchte noch eben auch einen Dritten und das ist die Allmut. Die taucht auch schon in Band zwei auf und die beiden helfen ihr dann, über ihren Schatten zu springen und auch ihren Mut zu finden und ihre Talente zu finden. Und daraus entspann sich aber dann recht schnell. Ja, das ist ein Charakter ist und wieder eine ganze ein ganzes Universum. Aufmachen! Es sind noch zwei Puppen. Eine ist schon erschienen. Für die ganz Kleinen der Widerwillige. Aber alleine der Klassiker. Wenn die Kinder sich alleine anziehen sollen und dann aber nicht wollen. Aber wenn sie was alleine machen sollen, dann wollen sie wieder nicht und ansonsten wollen sie immer alles alleine, was sie noch nicht können. Das ist ein bisschen das Spiel mit dem, mit dem Trotz und der Autonomiephase. Das bot sich einfach total an und da war ich zu der Zeit auch voll in der Welt und es wird da noch ganz viel geben. Also wir haben wir arbeiten gerade an einem größeren Projekt da im Williversum zusammen und dann gibt es eine ganz schöne Welt, die sehr stark mit dem, mit dem Wollen und dem Ich will aber verknüpft ist, aber immer sehr persönlich ist. Auch das ist auch was Gutes ist, einen starken Willen zu haben. Und parallel hat dann ein Baumhaus. Mein erstes Manuskript gekauft, nämlich Mama braucht eine Eiszeit über eine Pinguinmama, die sich eine Auszeit nimmt. Ihre Kinder verstehen Eiszeit und versüßen ihr die auf eine Art, dass es mit der Zeit natürlich nicht so ganz klappt, aber die Mama auch merkt, wie sehr sie ihre Kinder natürlich vermisst, wenn sie dann mal Auszeit hat. Der Papa spielt da auch mal eine große Rolle. Also das Thema, was mich damals so stark beschäftigt hat. Liebevoll umgesetzt, das die Kinder auch mal verstehen. Mamas brauchen auch mal eine kurze Pause und das ist legitim. Und mein Ursprungsverlag Ars Edition, wo ich lange gearbeitet habe, für die habe ich dann den Kokosnussknacker gereimt. Da hatte ich das Gefühl, das passt total zu uns. Und die haben auch sofort dieses Projekt angenommen. Aber es war zu einem Zeitpunkt, Ich habe dann einfach so viele Ideen auch umgesetzt, Es waren so viele Nächte, ich konnte dann gar nicht mehr anders als das, was alles so war, wie so ein Stauder da war, viele Ideen und habe dann dieses dieses Bilderbuch noch gereimt und auch da wurde ich schön supportet mit Buchhandelstüten und was man sich dazu alles vorstellt mit einem schönen Weihnachtspaket. Und der ist jetzt gerade erschienen. Oder jetzt zum Weihnachtsgeschäft. Und da passiert auch gerade viel Schönes mit tollen Rezensionen. Also so, der erste Schritt jetzt ist positiv gelaufen. Es gab also kein Verriss. Es gibt hauptsächlich positive Rezensionen von den Lesern und Leserinnen. Da bin ich echt total dankbar, dass sich das so entwickelt hat. Ja, aber das ist erst der Anfang.

Helen
Ich liebe auch das Du. Ich weiß nicht, ob du das von Anfang an hattest, aber dass du von einem Williversum sprichst, weil ich ganz oft auch beim Lesen sage ich habe das Gefühl, das ist so ein eigenes Universum, ein eigener Kosmos, eine ganz eigene Welt irgendwie, die man da erschafft. Hattest du das von Anfang an im Kopf oder hat sich das so mit der Zeit entwickelt?

Romy Pohl
Also ich muss zwei Credits an meinen Mann geben. Eine Kredit ist das Wort Williversum, weil hier in der Familie. Ich gehe natürlich allen auch ziemlich auf die Nerven damit, dass ich in meiner Bücherwelt permanent drin bin. Was schön ist mit den Kindern gemeinsam, weil die lieben das natürlich total mit. Und meine ganze Familie ist also profitierte auch total, gehen auch mit auf Lesungen und signieren für ihre Schulfreundinnen und so, das ist total süß. Aber bei unseren Mittag und Abendessen dreht sich natürlich auch ständig alles um Bücher und deswegen ist mein Mann da immer sehr stark mit involviert und der haut dann manchmal so Sachen raus. Das ist ja fast ein ganzes Universum. Und dieser Name war einfach gesetzt in dem Moment. Und wenn so was gesetzt ist, dann visualisiere ich das und dann kommt es auch als Logo an den Verlag und so, das ist es jetzt und dann wird da auch überhaupt nicht mehr alle so, Ja klar, es ist.

Helen
So ist das.

Romy Pohl
Manifestieren über Visualisierung. Ich bin ja Kommunikationsdesignerin, das passt da einfach, dass man das Sprachliche umsetzt und diese Welt gleich mitdenkt. Also eine Farbwelt dazu und eine Charakterwelt, eine Auch die Produkte, die habe ich gefragt. Face to face it. Also diese Welt stand von Anfang an, weil es so klar war, dass der Willy nicht nur ein nettes Bilderbuch ist. Ich weiß einfach auch dafür, dass so ein Buch ganz schnell auch wieder verschwindet, weil in einem halben Jahr kommen die nächsten zigtausend. Und wenn du ein Buch langfristig am Leben halten willst und ich nicht so Eintagsfliegen produzieren will, dann ist es wichtig, dass du diese Marke gleich finde ich groß denkst und auch die die Backlist sofort mitdenkt und sagst Ja, wenn der Keinbock kommt, dann tut es dem Willy noch mal gut. Dann hat man einfach schon mal zwei Bücher und es bleibt einfach sichtbar und wird dann so ein langfristiges Ding. Und das war mir immer wichtig beim Büchermachen. Ich habe so lange ich habe fünf tausend Bücher mit begleitet und ich weiß einfach, wie schnell und wie viel. Und man kann unglaublich viele hunderte Bücher im Jahr durch begleiten. Und ich habe jedes einzelne davon auch wirklich gerne gemacht, aber jetzt in der Selbstständigkeit finde ich es auch schön, sich mal wieder auf so ein paar zu konzentrieren und die bis zum Schluss so gut zu machen, dass sie dann aber auch lange bestehen. Und das war mir von Anfang an wichtig, dass es nicht nur, dass ich es gemacht habe, da ist, sondern auch lange da ist. Und das zweite, zweite Kredit ging dann an den Kokosnussknacker, weil auch hier wir waren beim Krippenfiguren Kauf und es stand ein riesiger Nussknacker vor diesem Geschäft in Oberammergau und mein Mann meinte Schaut mal, Kinder, ein Kokosnussknacker. Und ich habe nur gesagt Kann ich das Wort haben? Weil das ist so prädestiniert, da muss ich eine Geschichte dazu schreiben. Ich habe den vor mir gesehen und ab dem Moment kann ich da nicht anders und dann schlafe ich auch die Nacht nicht. Dann wird erstmal skizziert und geplottet und das arbeitet dann über Wochen. Und der musste dann raus. Also es sind so Impulse, die ich täglich und wöchentlich und monatlich in meiner Familie hier so kriege, die ich alle aufsammle. Also ich bin eigentlich nur ich. Ich nehme viel auf, was in meinem Umfeld passiert oder so, wenn sich meine Söhne dann gegenseitig mal streiten, was sie sich dann so. Die mögen sich total gern. Wie sie sich dann wieder versöhnen oder wie sie Konflikte lösen. Eigentlich kann man da teilweise nur mitschreiben. Es bietet unglaublich viel Stoff und deswegen immer gleich so im Gesamtkontext gedacht. Ja.

Helen
Das. Ich liebe alles daran. Außer dieses Wenn du das langfristig denken willst, musst du groß denken. Finde ich total cool und ich glaube das. Da kommt es auch wieder zu dem Punkt zurück, warum ich diese Runde auch so inspirierend fand. Weil ich das Gefühl hatte, im Juni da in Berlin, dass wir alle irgendwie eher groß gedacht haben und dass mir das oft so ein bisschen auf. Tendenziell muss ich sagen auch in der Buchbranche oft fehlt und ja, ich. Also ich liebe das. Ich finde es super cool, dass du das so aufgebaut hast Und. ja, ich meine, ich kaufe einfach auch immer gerne Kinderbücher für mich selber. Mich machen die ein bisschen glücklich.

Romy Pohl
Einfach total.

Helen
Das war aber ja nicht das einzige große Projekt, was du betreust. Du hast ja irgendwie auch sehr, sehr viele Sachen, die gerade irgendwie im Gange sind. Du hattest mir auch erzählt, dass es eine Sache gibt, die du ab jetzt auch erzählen darfst. Ab dem Zeitpunkt, wo die Folge online geht. Magst du da mal ein bisschen einsteigen?

Romy Pohl
Ja, sehr gerne. Ich habe ja jetzt die letzten sechs Jahre viel Verlage beraten dürfen, habe viel Marken gesehen und kenne den Kinderbuch und Geschenkbuchmarkt gut und habe wahnsinnig tolle Cover gestalten dürfen die letzten sechs Jahre für viele Häuser und und liebe es nach wie vor, das zu tun. Dann kam das mit dem Schreiben dazu und ich habe gemerkt, jetzt findet so ein Shift statt. Also die Themen gehen mir nicht aus und ich muss mich jetzt auch irgendwo entscheiden, wo ist denn jetzt so mein mein Sweet Spot und wo will ich eigentlich hin? Und zu dem Zeitpunkt kam wieder der Anruf von Alexandra Schönleben, meiner Verlegerin, die sich mit mir treffen wollte und über ein Projekt sprechen wollte, was ihr schon seit Jahren irgendwie so im Kopf rumgeht und meinte, ich wäre genau die Richtige. Ob ich nicht Lust hätte, mit ihnen gemeinsam was zu machen. Und zu dem Zeitpunkt war ich so lange runter, dass ich das Gefühl hatte, ich kann eigentlich gar nicht mehr. Es ist ich. Ich will meine Kinder nicht mehr fremdbetreuen lassen. Ich habe sie gerne auch viel hier und jetzt. Die ganzen anderen Kunden will ich aber irgendwie auch nicht weg. Und also es war so ein bisschen Dilemma. Das war letztes Jahr im zwei tausend vier Ende zwei tausend vier und zwanzig und habe dann einige Monate darüber nachgedacht, wie ich ihr absage. Habe ihr dann auch erstmal abgesagt und dann haben wir uns noch mal getroffen Und dann habe ich so gemerkt, irgendwie arbeitet was in mir und es ist zu gut um das diesen ja so diese Möglichkeit was zu erschaffen. Mit ihr und diesem Team kann ich und will ich gar nicht absagen und habe dann zugesagt, dass ich zu einem Beratungstermin nach Würzburg fahre, wir uns da mal treffen und darüber sprechen, was wir denn so machen könnten und habe dann den ganzen Januar mehr oder weniger im Atelier übernachtet, habe meinen Laptop auf dem Schoss gehabt, diese Präsentation vorbereitet, bisschen Analysen gemacht und so und habe dann aber so gemerkt irgendwann fügt sich alles, was ich jemals gemacht habe und und will und gerade erlebe und meine ganzen Themen von Wertschätzung und Bindung und Bücher und Vorlesen und Sprache und, ähm ja, Kindheit, innere Stimme, Urvertrauen, All diese, diese Themen verknüpften sich auf einmal. Und es passiert ja dann manchmal, dass du nachts auf einmal so es war so da und ich hatte ein Konzept für eine, ja eine Art Imprint. Habe das mal mitgenommen nach Würzburg und habe das zu dem Zeitpunkt aber dann einfach mal komplett durchdekliniert und visualisiert und habe einen einen Imprint quasi visualisiert und bin da hingefahren und habe gemerkt, dass innerhalb von einer halben Stunde in diesem Konferenzraum mit dem ganzen Team auf einmal da ist ein Funke übergesprungen zwischen dem, was ich da präsentiert habe und diesem Team, die alle total angefangen haben. Einer hatte Tränen in den Augen, hat gesagt Boah, das ist das, was ich immer machen wollte und da hätte ich total Lust drauf. Und alle haben Ideen eingebracht, wie man dieses Projekt, was ich da vorgestellt habe, wie man das groß machen kann. Ich habe in dem Moment gemerkt, ich habe die ganze Zeit nur absagen wollen, weil ich das Gefühl hatte, ich kann das allein gar nicht stemmen. Ich will das auch gar nicht alleine stemmen. Aber mit dem Team und mit so einer Begeisterung und so einem Flow. In dem Moment habe ich nur gedacht Das ist das Match. Gerade hier. Komplett. Also wir waren nach zwei Stunden. Statt darüber nachzudenken, was man machen könnte, haben wir nach zwei Stunden entschieden. Wir machen dieses Imprint. Es ist ein eigener Verlag. Es hat diesen Namen. Es sieht so aus. Es hat diese Bücher. Die Programmplanung haben wir am Nachmittag gemacht für bis Ende zwei tausend acht und zwanzig. Und alle waren an Bord. Und ich habe eigentlich die die nächste Stunde damit verbracht, die zu challengen und zu sagen Wollt ihr das wirklich? Also ich meine, das ist ja, für mich ist es ein Traum, Ich will das machen. Also ohne Frage, ich bin voll dabei mit Herzblut und gerne nachts und immer. Aber euch muss bewusst sein, dass ihr das alles on top auch noch machen müsst und dass das einfach Zusatzarbeit bedeutet. Und ich weiß, wie viel ihr zu tun habt. Und ich weiß aber auch, wie toll es ist, mit euch Zusammenzuarbeiten. Und alle haben haben sich committet. Das war im Februar. Und jetzt, wo wir sprechen, ist ja Dezember. Wenn es ausgestrahlt wird, ist Januar. Ich habe vor zwei Wochen vor dem Außendienst ein erstes Programm und die Aussicht auf das zweite Programm präsentieren dürfen. Im eigenen Katalog. Es ist ein ganz kleines, feines Programm. Es ist kein Riesending. Es ist ein wunderschönes, kleines, feines Imprint geworden. Was ich ja, wofür ich mit meinem Namen stehen darf und was ich jetzt mit einem ganz wunderbaren Team wieder aus Lektorinnen und tollen Illustratorinnen und diesen ganzen Team von Arena gerade aufbauen darf. Und damit im Januar dann endlich nach draußen. Also wieder ein Projekt, wo ich ein Jahr lang nicht drüber sprechen konnte. Aber im Januar gehen wir jetzt online und nach draußen und der Buchhändler bekommt die Bücher im Februar geliefert und dann geht es los.

Helen
Oh, ist das cool. Voll aufregend.

Romy Pohl
Das ganze Projekt heißt Wortschätze.

Helen
Ich bewahre Stillschweigen.

Romy Pohl
Und es geht um Wertschätzung durch Worte und um Bindung durch Bücher. Und das ist so ein klarer Fokus von dem, was dieses Programm der Wortschätze dann auch beinhaltet. Ich darf alle Bücher in dem Programm schreiben und gestalten, das heißt, ich bin ganz nah bei den Themen Wie spreche ich mit meinen Kindern? Wir haben ein wunderschönes Zitat von Peggy O’Mara als Grundlage. Das fiel mir auch in den Schoß im Januar. Die Art, wie wir mit unseren Kindern sprechen, wird ihre innere Stimme. Und das sagt alles. Das ist für mich. Oder sind für mich die Wortschätze wie Wie sprechen wir mit unseren Kindern? Was vermitteln wir ihnen? Was wird ihr Urvertrauen? Wie können wir sie stärken? Das sind alles Themen, die ja nicht neu sind, aber ja gut, relativ neu sind, aber zu denen es auch schon viel gibt. Und es gibt viel bindungsorientierte und beziehungsorientierte Erziehungsbücher und auch Kinderbücher. Ich bin da nicht die erste, Ich bin aber diejenige, die das weiterträgt und auf die Art vermittelt, dass wir über Kinderbücher und über Vorlesen eben auch ganz viel von dieser Wärme und Nähe und Bindung aufbauen können. Und dass die Eltern auch daran erinnert werden, dass es wichtig ist, auf die Sprache zu achten mit den Kindern. Und dass wir darüber aber auch ganz viel Vertrauen aufbauen können zueinander. Und ich scheitere täglich daran, als Mama, dass ich es nicht gut hinkriege und dass ich aber mir jeden Tag wieder vornehme. Heute mache ich es ein Stückchen besser. Und da einfach dran arbeite und mir viel dazu in meiner InstaBubble auch eingespielt wird. Also ich bin selber eben die die Zielgruppe. Und das ist das, was Alexandra Schönleben immer wollte, dass wir was machen, wo, wo ich einfach auch wirklich intrinsisch und total authentisch dafür stehe. Und deswegen ist es seit einem Jahr so im Flow, dass es sich anfühlt, als ob wir da was konstruieren. Oder wir machen das jetzt, damit wir Umsatz machen. Oder wir bauen das jetzt, weil ich das irgendwie hinkriege. Sondern das ist so ein absolutes inneres Bedürfnis, das zu tun und darüber zu schreiben. Und ich habe so einen Spaß an diesen Büchern und an dem Projekt, auch mit meinen Kindern viel daran zu entwickeln. Hier ist der Kleine mit seinem Bär so ein Protagonist. Also auch dieser Teddybär, der mittlerweile total abgeliebt ist, der spielt eine große Rolle. Also ich verarbeite auch viele Themen aus meinem Alltag und habe das Gefühl, dass ich arbeiten darf. Trotzdem aber ganz nah an den Themen mit meinen kleinen Kindern bin und sein darf und darüber eben aber auch mein Umfeld erreiche. An den Mamas, denen es gerade ähnlich geht und da vielleicht ein paar abholen kann. In der Kombination mit der Bucherfahrung.

Helen
Und wann? Ab wann kann man das erste Buch tatsächlich in den Händen halten? Aus dem Programm.

Romy Pohl
Am zweiten zweiten ist der Erscheinung.

Helen
Ja dann gar nicht mehr so.

Romy Pohl
ersten drei Bücher genau.

Helen
So toll.

Romy Pohl
Starten mit einem Bilderbuch. Das heißt, habe ich dir heute schon gesagt. Also es geht um die Sprache, die innere Stimme. Das Kind hört die Stimme als Baby schon im Bauch und als ganz kleines Kind. Das, dass das Kind geliebt wird, dass es gut ist, dass es das kann und hat immer seinen kleinen Teddybär dabei. Und der Junge wird größer. Und dann, wie es dann so ist als Teenager, kommen dann die dunklen Stimmen von außen und auf einmal verdunkelt sich auch für das Kind alles und er glaubt, er kann es nicht. Er ist nicht mehr wert, Er ist falsch. Und irgendwann des Nächtens erinnert ihn der kleine Bär und stupst ihn an und sagt Erinnere dich an deine innere Stimme. Hast du immer gehört hast, weil der Bär hat ja auch mitbekommen. Und auf einmal erstarkt dieser Junge wieder und erinnert sich an seine Stärke, die er durch die durch das Urvertrauen einfach mitbekommen hat. Und das wird wie ein Schutzschild für ihn, dass er sich wehren kann gegen die bösen Stimmen, die von außen kommen. Und das Schöne ist, er kann diese Stimme auch als Sinnbild dann wieder mit dem kleinen Bär wieder weitergeben an die nächste Generation. Der Auftakt der Wortschätze Und die beiden Puppen, die sind begleitend dazu. Ich bin gut. Und die Themen. Du bist gut, genauso wie du bist. Und ich habe dich lieb. Egal was auch passiert. Manifestationen und Glaubenssätze in Pappbilderbuchform und das sind Sprechbücher, wo die Vorlesende und Vorlesende mit dem Kind schon mal die ersten wichtigen Glaubenssätze eigentlich trainieren kann. Und man kann damit, glaube ich, nicht früh genug anfangen. Und das ist, glaube ich, eine ganz schöne Form, sehr einfach zu vermitteln und von der Ästhetik her eben auch ein bisschen künstlerischer Tanja Stephani ist unsere erste Wortschätze-Künstlerin, die das alles ganz warmherzig und liebevoll umsetzt. Ein bisschen auch fast schon so warmherzig, retro und gleichzeitig ganz modern liebevoll. Sie ist Künstlerin und Bilderbuchillustratorin, also eine tolle Mischung. Und da haben wir, glaube ich, eine Bildsprache gefunden, wo wir noch mal eine schöne, eine schöne Ansprache haben können. Eine breite Zielgruppe, aber eben auch an an eine neue Zielgruppe. Also ich bin super gespannt, wie es wie es ankommt bei der Leserschaft.

Helen
Das klingt irgendwie alles auch so, es klingt so, als hättest du ein sehr, sehr aufregendes Jahr hinter dir. Ja, aber als würde von sechs und zwanzig nicht weniger aufregend werden. Ehrlich gesagt. Also total cool.

Romy Pohl
Ja, aber in dem Moment, wo ich das zugesagt habe, war natürlich auch so. Hast du eigentlich Ideen für Programmplanung? Jetzt bin ich ja eigentlich für einen Miniverlag zuständig. Und ja, dann haben wir mal die ganzen Ideen, die noch im Köcher waren und da waren genug da. Also auch immer wieder kleine Welten zu bauen. Und da gibt es schon ganz tolle Vorausschau auch im Katalog fürs Herbstprogramm. Also wir werden immer so drei bis fünf Bücher im Halbjahr machen, also klein und fein, aber ganz besondere, ein bisschen poetischere Bilderbücher sind auch dabei. Malerische Chiara Nasie als Illustratorin für das Herbstprogramm für das kleine Licht. Das wird ein ganz schönes Bilderbuch über die Kraft des kleinen Lichtes in uns, das jeder, auch die Welt ein bisschen erhellen kann, was in diesem Jahr für mich auch ein großes Thema war. So was kann ich eigentlich beitragen zu dieser Welt. Es ist eher alles so dunkel und eher das irgendwie hoffnungslos. Ist es aber nicht, wenn jeder von uns ein bisschen was im Kleinen gut tut. Und das versuche ich meinen Kindern auch zu vermitteln. So, du bist nicht machtlos. Du bist nicht nur ein kleines Licht, du kannst ganz viel in deinem Umfeld verändern und positiv machen und erleuchten lassen. Und darum geht dann auch das nächste Programm. Das finde ich ganz schön, dass all diese Themen da jetzt so reinfließen dürfen. Ganz natürlich.

Helen
Toll, schön. Wie lässt sich das Jahr ausklingen? Wie feierst du deine Erfolge?

Romy Pohl
Das ist eine gute Frage. Also ich habe letzte Woche gemerkt, ich bin kurz vorm Kollaps, habe dann die Woche wirklich auch mal wieder mir Pausen gegönnt. Ich habe also ich feiere eigentlich die ganze Zeit diese Meilensteine auch mit den ich nenne sie mal Buchfreunde. Also Silke Kurz zum Beispiel, auch meine Lektorin, die jetzt mit in dem Projekt ganz stark involviert ist. Also wir feiern jeden kleinen Meilenstein. Wir haben gestern gefeiert, dass die Pappen aus dem Druck kamen und dass sie nicht verrückt sind, sondern dass sie richtig sind. Wir hatten so viel Fehler noch ausgemerzt. Es war also, was ich damit sagen will. Ich glaube, beim Büchermachen muss man jeden kleinen Meilenstein mit den Menschen feiern, mit denen man so vertraut ist und die ganz viel dazu beitragen. Mit denen, mit dem Team von Arena auch immer wieder. Sich gegenseitig zu wertschätzen, ist ja auch Teil des Programms. Und das leben wir, glaube ich auch sehr stark, dass wir uns immer mal wieder kleine Nachrichten schicken, auch in die Schweiz, zu Tanja Stephani. Dass wir uns Sprachnachrichten schicken und ja, kleine Meilensteine feiern, weil sonst hängt man immer schon so beim nächsten. Also es ist immer so die Gefahr, dass man so im Hamsterrad ist und eigentlich immer nur für die nächsten halben Jahre vorarbeitet. Und wenn die Dinge erscheinen, eigentlich schon gar nicht mehr dran gedacht hat, dass das jetzt ja passiert. Also das Hier und Jetzt ist ganz schwer. Aber ich bin jemand. Ich kann da ganz schon auch dankbar sein. Ich umgebe mich hier mit meinen Büchern. Ich stelle sie mir dann hin und kann mich da jeden Tag sehr dran freuen und richtig feiern tue ich dann auch immer. Wenn ein Buch kommt, dann kuschel ich mich natürlich mit meinen Jungs und der ganzen Family ins Bett und dann wird gelesen und das Buch gefeiert. Und so ist man eigentlich schon auch immer am Feiern. So ein bisschen.

Helen
Ja, das klingt gut. Klingt auch sehr gesund und wichtig. Finde ich auch. Ich fand es mega spannend. Also ich finde es super inspirierend und einfach voll schön zu sehen. Auch mit welcher Begeisterung du deine Arbeit machst, ist einfach und wie sich das auch auszahlt. Also total schön. Ich danke dir sehr, dass du dir die in diesem ganzen Trubel die Zeit genommen hast und uns unter anderem ins Universum eingeführt hast. Wo findet man dich? Wo findet man deine Bücher, wenn man jetzt mehr will?

Romy Pohl
Also ich glaube, der aktuellste Kanal ist immer auf Instagram. Das Verlagsatelier. Das ist mein Kanal dort. Und das Verlagsatelier.de, die Website. Da ist auch so ein so ein Überblick über das, was ich alles mache. Das ist aber nicht immer so aktuell wie Insta und ansonsten unter meinem Namen. Romy Pohl findet man auch im Buchhandel. Alle bereits erschienenen Bücher natürlich toll.

Helen
Gerne, gerne, unterstützen gerne. Jetzt so das Weihnachtsgeschäft durch, wenn die Folge erscheint. Aber es stehen bestimmt ganz viele Kindergeburtstage dieses Jahr an und die nächste Weihnachtszeit kommt auch bestimmt gerne an das Williversum und an alle anderen Bücher von Romy Denken und verschenken oder zum Selberbehalten kaufen. Wir verlinken alles auch noch mal in den ShowNotes und ich würde sagen, du trinkst einen Cappuccino zu Ende. Ich meine Ruhe und Entspannungssaft. Perfekte Mischung und wir verabschieden uns an der Stelle von den Hörerinnen und Hörern. Und ich danke dir sehr für deine Zeit.

Romy Pohl
Danke für das vertrauensvolle Gespräch und deine Initiative und auch dein großes Vorbild. Zu sehen, wie du dich sichtbar machst, wie du dich immer wieder neu erfindet und was für eine tolle Community aufgebaut hast. Ich freue mich total, dass seit Juni noch viel persönlicher mit ansehen zu dürfen, was du alles machst. Das finde ich total spannend. Also diese echten Begegnungen, die sind einfach doch durch nichts zu ersetzen.

Helen
Ich würde auch sagen, er wird zwei tausend sechs und zwanzig auch noch mal Zeit für das wir uns irgendwo treffen.

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