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Podcast · Folge 90
Erinnerungen aufsprechen statt aufschreiben
Yvonne Ramat wollte die Geschichten ihres Sohnes festhalten und bekam das Aufschreiben nicht hin – also erzählte sie sie. Daraus wurde ein Aufkleber, der heute auch in Büchern klebt
Der Einstieg ist bei uns immer eine gedankliche Reise: Wo sitzen wir gerade, und welches Getränk hast du uns mitgebracht? Yvonne Ramat setzt uns mitten in eine Herbstwelt aus gelben, roten und grünen Blättern, grau und feucht, und hält einen ganz klassischen Kaffee mit Hafermilch in der Hand. Angefangen hat unser Kontakt mit genau dem, worum es in dieser Folge geht: Helen lief über das Gelände der Leipziger Buchmesse, schaute bei Instagram rein – und hatte eine Sprachnachricht von Yvonne im Postfach.
Yvonne Ramat
Gründerin von VoiceStories, Hamburg
Yvonne Ramat lebt in Hamburg und hat VoiceStories aus einem eigenen Bedürfnis heraus entwickelt: 2022, nach der Geburt ihres Sohnes, wollte sie seine Geschichte festhalten. Aus den Sprachnachrichten, die sie ihm stattdessen aufnahm, entstand die Idee zu Audio-Stickern – Aufklebern mit QR-Code, hinter denen eine Sprachaufnahme liegt. Seit 2023 gibt es das Unternehmen, aufgebaut hat sie es neben einer Stelle beim Ravensburger Verlag. Im Dezember 2025 wurde sie als STARTERiN Hamburg 2025 in der Kategorie Commerce ausgezeichnet.
Das Erinnerungsbuch blieb leer
Es gibt diese sehr schönen Erinnerungsbücher, in die Eltern eintragen, was ihr Kind gerade macht. Yvonne Ramat wollte das. Sie schreibt gern, ihre eigene Mutter hat es so gemacht – und im Alltag mit einem Säugling hat sie es trotzdem nicht hinbekommen.
Was sie sehr wohl hinbekam: Sprachnachrichten. In der Elternzeit schickte sie unzählige davon an Freundinnen und Familie. Irgendwann drehte sie das Mikrofon um und erzählte ihrem Sohn selbst, was gerade los war. Die erste, sagt sie, entstand auf dem Nachhauseweg von einem Kurs – ihr Sohn war drei Monate alt. Sie hat einfach weitergemacht.
Dann kam die Frage, wohin damit. Die Aufnahmen sollten zu den Fotos, in die Alben. Sie suchte eine einfache Möglichkeit, beides zu verbinden, und fand keine. Ihr Mann ist Entwickler; gemeinsam überlegten die beiden, wie ein Sticker aussehen müsste, auf dem eine Sprachnachricht liegen kann. Gestartet sind sie mit einem kleinen Etsy-Shop.
Was auf dem Aufkleber passiert
Technisch ist es unspektakulär, und das ist der Punkt. Auf jedem Sticker sitzt ein QR-Code, jeder einzelne einmalig. Beim ersten Scan meldet man sich kurz mit Namen und E-Mail-Adresse an, dann nimmt man auf – so oft, bis man zufrieden ist. Beim nächsten Scan ist die Aufnahme da, mit Titel und Datum.
Zehn Minuten passen auf einen Sticker. Ein Set mit zwanzig Stück fasst damit über drei Stunden. Wer schon eine Aufnahme hat – eine WhatsApp-Nachricht zum Beispiel –, kann sie hochladen statt neu zu sprechen. Jede Datei lässt sich herunterladen und lokal sichern, jeder Sticker löschen und neu bespielen. Ramat nennt dafür ein Beispiel, das sofort einleuchtet: das Keksrezept einer Oma, die es vielleicht nicht mehr erzählen kann.
Die Sets bekommen einen Namen, so lassen sie sich auseinanderhalten. Und teilen kann man einzeln: Wer einen Sticker weitergibt, gibt Zugang zu genau dieser einen Aufnahme – nicht zu allem anderen.
Und dann kam das Buch dazu
Die Brücke zu uns entstand in einem Gespräch mit einer Freundin. Es ging darum, wie emotional Lesen ist – und wie schnell das wieder weg ist. Man stellt das Buch ins Regal, nimmt es ein halbes Jahr später in die Hand, und das Gefühl kommt nicht zurück. Man müsste eigentlich noch mal von vorn anfangen.
Also: den Sticker vorne ins Buch kleben und draufsprechen, wie sich das Lesen angefühlt hat. Ramat hat es inzwischen selbst mehrfach gemacht. Helen, die ihre Bücher nach dem Lesen weitergibt, dachte den Gedanken sofort weiter – zu den handgeschriebenen Empfehlungsumschlägen in Buchhandlungen, auf denen steht, was eine Buchhändlerin von einem Titel hält. Warum nicht gesprochen? Und zu den Büchern, die in unserer Schmökerrunde auf Wanderschaft gehen: Jede, die es gelesen hat, klebt einen Sticker rein und sagt, was sie gedacht hat.
Auf der Frankfurter Buchmesse hat VoiceStories so etwas schon einmal ausprobiert, gemeinsam mit dem Ravensburger Buchverlag: Autor*innen sprachen auf, wie es war, ihr Buch zu schreiben. Die Karten dazu gab es am Stand.
Das Buch dazu
»Der längste Schlaf« von Melanie Raabe war unser Buch im November und Dezember 2024 – also genau in der Zeit, in der dieses Gespräch entstand. Helen sagt es in der Folge selbst: Das Buch lag gerade neben ihr. 131 Mädels haben mitgelesen, Lieblingsfigur war Mara. Auf der Buchseite kannst du die Leserunde nachholen. Dort steht auch, wie die Community das Buch bewertet hat und wo es das Buch und das Hörbuch gibt.
Stimmen, die bleiben
Der Vater von Yvonne Ramat wohnt sechs Autostunden entfernt und kann nicht jeden Abend das Gute-Nacht-Buch vorlesen. Also hat er ein paar Bücher eingesprochen, Seite für Seite. Ihr Sohn kennt die kleinen Sticker inzwischen; abends hören sie zusammen das Opa-Buch, und er erkennt die Stimme sofort.
Dieselbe Idee trägt weiter, als es ums Vorlesen geht. VoiceStories arbeitet mit dem Familienhörbuch zusammen – einem gemeinnützigen Projekt, das schwer erkrankte Eltern ihre Lebensgeschichte für ihre Kinder aufnehmen lässt, professionell produziert und für die Familien kostenfrei. Ramat beschreibt die Sticker als die niedrigschwellige Variante davon: sich mit der Oma hinsetzen und sagen „erzähl doch mal, wie war das früher“. Solange es noch geht.
Das Familienhörbuch geht auf die Medizinjournalistin Judith Grümmer zurück; seit 2019 steht die gemeinnützige Familienhörbuch gGmbH dahinter. Die Aufnahmen sind für die Familien kostenlos und spendenfinanziert.
Und dann sind da die Einfälle, die Ramat zugetragen werden und die sie sichtlich freuen: Tierstimmen ausgestorbener Arten für ein Museum. Eine Postkarte, auf die ein Kind etwas erzählt. Ein Fotokalender, bei dem zu jedem Bild die Geschichte dahinter liegt.
Aus einer Idee bei Etsy
Gründen wollte sie eigentlich nie. Als sie kürzlich gefragt wurde, ob sie das immer schon vorhatte, war ihre ehrliche Antwort: Das war genau das, was sie niemals tun wollte. Es hat sich einfach ergeben. Einen Masterplan gibt es bis heute nicht – sie geht den Schritt, der sich gerade öffnet, und sucht sich dann den Weg dorthin.
Das Tempo ist Absicht. Sie und ihr Mann machen das Meiste allein und holen sich Hilfe dort, wo sie sie brauchen. Kein großes Budget, das man irgendwo hineinsteckt, um dann zu schauen. Zu den Dingen, auf die sie in diesem Jahr am meisten stolz ist, gehören deshalb auch die unsichtbaren: einen Steuerberater gefunden, die Rechts- und Datenschutzfragen geklärt, alles abgesichert. „Ganz unsexy“, sagt sie – und maximal erleichternd.
Was sie stattdessen trägt, sind die Nachrichten. Menschen schreiben ihr, oder sie stehen bei Veranstaltungen vor ihr und verdrücken ein Tänchen, weil sie jemanden verloren haben und eine Erinnerung festhalten wollen. Das, sagt sie, ist etwas anderes, als den fünften Superschwamm erfunden zu haben.
Wenn man rausgeht und sich darüber austauscht, öffnen sich immer Türen. Das ist total schön, das zu sehen – was da alles in der Welt so wartet, womit man überhaupt nicht rechnet, wenn man einfach nur in seiner Mama-Bubble eine kleine Idee hat.Yvonne Ramat
Wenn bei dir irgendwo ein leeres Erinnerungsbuch liegt oder du nach einem gelesenen Buch schon mal gedacht hast, dass du dieses Gefühl gern behalten würdest, hör dir diese Folge an.
Die Bücher aus dieser Folge
Zwei Titel kommen im Gespräch vor. Wo wir gemeinsam gelesen haben, kommst du über die Buchseite zur ganzen Leserunde und kannst sie in deinem Tempo nachholen.
Der längste Schlaf
Melanie Raabe
Das Buch, das während der Aufnahme neben Helen lag: unsere Leserunde im November und Dezember 2024. An ihm spielt sie im Gespräch durch, wie das mit dem Sticker im Buchdeckel eigentlich funktioniert.
Leserunde nachholenNovember – Dezember 2024
Altern
Elke Heidenreich
Das Buch, das Yvonne Ramat im Urlaub am Stück gelesen und danach sofort besprochen hat – Mitte dreißig, mit Gedanken darüber, wie es ist, alt zu werden. Sie freut sich schon darauf, sich diese Nachricht in fünf oder zehn Jahren noch einmal anzuhören.
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Häufige Fragen
Wie funktioniert so ein Audio-Sticker?
Auf dem Aufkleber sitzt ein QR-Code. Du scannst ihn mit der Handykamera, meldest dich beim ersten Mal kurz mit Namen und E-Mail-Adresse an und nimmst dann direkt auf. Beim nächsten Scan kommt die Aufnahme wieder – samt Titel und Aufnahmedatum. Jeder Code ist einmalig, keiner doppelt.
Wie lange kann ich auf einen Sticker sprechen?
Bis zu zehn Minuten pro Sticker. Auf ein Set mit zwanzig Stickern passen damit über drei Stunden – „das muss auch erst mal jemand schaffen“, sagt Yvonne Ramat im Gespräch.
Kann ich eine Sprachnachricht hochladen, die ich schon habe?
Ja. Du kannst statt einer neuen Aufnahme auch eine bestehende Audiodatei hochladen – zum Beispiel eine WhatsApp-Sprachnachricht, die dir wichtig ist und die du vorher abgespeichert hast.
Kann ich eine Aufnahme wieder löschen oder sichern?
Beides. Du kannst jede Datei herunterladen und lokal abspeichern, und du kannst einen Sticker löschen und neu bespielen. So oft du willst.
Kann ich die Folge noch hören?
Ja, sie ist am 11. Dezember 2024 erschienen und weiter überall verfügbar, wo es Podcasts gibt – und hier auf dieser Seite direkt im Player.
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Transkript der Folge
Automatisch erstellt und nur grob korrigiert – es kann Fehler enthalten, auch bei der Zuordnung, wer gerade spricht. Maßgeblich ist die Aufnahme.
Helen
Herzlich willkommen Yvonne. Ich freue mich sehr, heute mit dir über VoiceStories zu sprechen. Oder die VoiceStories-Sticker. Bevor wir aber damit starten, nämlich zwei Fragen an dich. Wo sind wir gerade und welches Getränk hast du uns mitgebracht?
Yvonne
Hallo Helen, ich freue mich super doll heute über dieses Gespräch mit dir. Ich bin gerade in einer, ja ich finde das wunderschönen Herbstwelt, umringt von gelben roten grünen Blättern im wunderschönen Hamburg und genieße es total hier raus zu schauen, auch wenn es wirklich grau ist, aber ja, das passt jetzt einfach gerade genau in die Zeit und deshalb kann ich das gerade sehr genießen. Und das Getränk, was ich hab, ist ein ganz, ganz klassischer Kaffee, Haferlatte, den ich sehr genieße und mit so einem richtig schönen Gefühl immer verbunden ist, wenn man ein gutes Gespräch führt und dann so einen leckeren Kaffee dabei trinkt.
Helen
Ja, vor allem jetzt so ein warmes Getränk in der kühleren Jahreszeit. Ich finde, zu langsamer merkt man es schon richtig, dass es kühler wird.
Yvonne
Ja, aber mit diesem Feuchten zusammen finde ich das so was, was einem schnell in die Knochen kriecht. Ja, total, auf jeden Fall. Aber ich finde wirklich, wenn man dann draußen ist und das auch richtig genießen kann und sich darauf einstellt und nicht nur sauer ist, weil gerade keine Sonne scheint, sondern sich darauf einlässt, dann ist es ein echt schönes Gefühl.
Helen
Voll. Aber klingt auf jeden Fall gut, denn würde ich sagen, stoßen wir einmal damit an. Ich habe eben nochmal versucht zu rekapitulieren. Das Ganze hat im März, glaube ich, angefangen. Also im Nachhinein bin ich mir nicht mehr ganz sicher, aber auf jeden Fall weiß ich, dass ich über das Gelände der Leipziger Buchmesse gelaufen bin, als ich bei Instagram reingeguckt hatte und dann hatte ich eine Sprachnachricht von dir. Und ich Ich glaube, ich hab da auch direkt drauf geschaut, weil ich … Ich glaub, ich bin dir zu dem Zeitpunkt vielleicht auch schon gefolgt. Ich wusste auf jeden Fall von dir über eine gemeinsame Bekannte. Und ich fand dann einfach … Es war ja im Grunde wie ein Pitch von dir per Sprachnachricht. Ich fand dich einfach mega geil, mega sympathisch. Ich dachte, okay, find ich richtig überzeugend. Weil das, was du machst, hat ja im ersten Augenblick jetzt nicht so viel mit Büchern zu tun. Du hast die Brücke einfach gut geschlagen. Deswegen lass uns doch damit starten, dass du erzählst, was ist das, was du machst? Also was ist VoiceStories?
Yvonne
VoiceStories sind kleine Audio-Sticker, auf dem man Sprachnachrichten speichern kann und so dann die Geschichten, Erinnerungen, Gefühle, wie auch immer, an dem Ort speichern kann, wo man sie sich immer wieder anhören kann. Und die ganze Geschichte ist, dass ich vor noch nicht ganz drei Jahren Mama geworden bin und unbedingt die Erinnerung von meinem Sohn festhalten wollte und das im Mama-Alltag überhaupt nicht geschafft habe, das in diese super schöne Erinnerungsbücher so rein zu schreiben. Und ich schreibe schon gerne und ich mag das auch super gerne und ich hatte das auch von meiner Mama, wie sie das aufgeschrieben hat. Aber ich habe es echt nicht hinbekommen. Aber wie du ja auch direkt bei unserem Kennenlernen gemerkt hast, bin ich ein großer Fan von Sprachnachrichten. Und ja, habe gerade in der Elternzeit super viel Zeit an meinem Handy verbracht, oder also nicht um Handy, aber mit Sprachnachrichten an Freunde und Familie. Und habe irgendwann einfach so gedacht, ach ich erzähle auch meinem Sohn einfach, was so los ist. Und habe einfach nur Alltagssachen erzählt. Ich glaube die allererste Sprachnachricht war, wo wir von so einer Kursstunde irgendwie nach Hause gelaufen sind. Und ich ihm sagte, wir waren gerade bei der Kursstunde und da waren noch die Kinder und die Vorstellungen so schön. Und da war er wirklich erst drei Monate alt. Und hab das irgendwie immer weitergemacht und hab dann irgendwann gedacht, ja perfekt, die packe ich dann in diese Fotoalben oder in die Alben irgendwie mit rein. Und ich habe angefangen, eine Möglichkeit dafür zu suchen. Und die gibt es einfach nicht. Also ich hab keine schöne, leichte, einfache Möglichkeit gefunden, Wie ich das kombinieren kann. Und so habe ich noch das große Glück, dass mein Mann Entwickler ist. Und so haben wir einfach uns überlegt, wie müsste ein Sticker sein, dass man da Sprachnachrichten draufspeichern kann. Wir sind dann einfach mit einem kleinen Etsy-Shop gestartet und sind dann immer weiter gewachsen und haben jetzt mittlerweile ein Online-Shop und verschiedene Setgrößen für verschiedene Anlässe, also zum Beispiel für Hochzeiten. Das ist auch echt perfekt. Das ist so die Geschichte. Für Bücher, oder die Brücke zu dir, war dann, dass auch ich mit einer guten Freundin darüber gesprochen habe und dann das ganze Thema Bücher aufkam und wir dann auch darüber gesprochen haben, wie emotional es ist, Bücher zu lesen, und wie man das genau in der Sekunde fühlt und wie Bücher einen auch erreichen und verändern und man dann bestimmte Gefühle dabei hat. Und dann stellt man das Buch ins Regal und dann ist es weg und dann nimmt man es vielleicht ein halbes Jahr später noch mal in die Hand, aber das Gefühl kommt irgendwie nicht so richtig wieder. Man muss es dann eigentlich am Anfang bis Ende lesen. Und als ich dann auf euch und auf dich aufmerksam geworden bin, dachte ich: Das wäre auch super cool, dann einfach, wenn man ein Buch gelesen hat, den Sticker vorne rein zu kleben und genau diese Gefühle, diese Gedanken zu dem Buch festzuhalten und das dann direkt auch in das Buch reinzukleben und dann die Brücke zu den Büchern. Und jetzt im Nachhinein habe ich es auch schon ein paar Mal gemacht und ja, ich habe genau diese Momente festgehalten und fand es echt jedes Mal total emotional.
Helen
Ich finde das halt einfach so eine coole Idee, weil ich glaube das, was man ja auch bei dir bei Instagram oder auf der Webseite und so sieht, das ist glaube ich auch total Einleuchtend, gerade Hochzeiten oder was du beschrieben hast, wenn man gerade Kind bekommen hat oder irgendwelche besonderen Anlässe zu nutzen dafür. Ja, ich dachte, wie cool ist das? Ich bin ja selber eher so, ich gebe meine Bücher direkt weg, wenn ich die gelesen habe. Aber ich weiß, dass das auch sehr kontrovers ist und ich dazu immer wieder Kommentare bekomme. Die meisten machen das ja eher nicht so. Sie halten sie gerade auch, wenn sie es halt ein schönes Buch fanden oder irgendwie ein, an das sie sich irgendwie erinnern wollen. Und dann ist das ja so perfekt, vorne halt sonst dick herein zu kleben und die Gefühle dazu irgendwie so festzuhalten. Weil ich zum Beispiel, ich glaube es liegt jetzt auch daran, dass ich mittlerweile halt relativ viel lese. Ich kann mir vielleicht schon noch irgendwie merken, was, also fand ich es überhaupt gut oder fand ich es schlecht und vielleicht irgendwas, was so besonders hervorgestochen ist. Aber die Einzelheiten ehrlicherweise vergesse ich dann auch mit der Zeit. Außer vielleicht so die Bücher von Mädels, die lesen dadurch, dass wir die so intensiv besprechen, das behalte ich ihr im Kopf. Aber so die anderen Bücher, das geht bei mir so ein bisschen dann mit der Zeit unter. Und dann kann man aber gerade, wenn man vielleicht auch jemandem was empfehlen will oder so, nochmal wirklich das so hervorholen, wie habe ich mich gefühlt beim Lesen? Ich war direkt an Bord. Ja, so war ja irgendwie unser Staat und das war echt cool.
Yvonne
Ich folge euch natürlich auch seitdem intensiv und wenn es auch, ja, gerade wenn man dann auch das so teilt, hat das ja auch nochmal so eine andere Ebene, also genau wie du sagst, wenn man Bücher liest und dann darüber spricht und das so in so einem Austausch auch passiert, dann ist das ja auch nochmal anders, was dann auch das Buch mit einem macht oder was man dafür Gedanken zu hat, die jetzt gar nicht nur da in den Wörtern drinstehen, sondern zwischen den Zeilen, einfach alles dazwischen, dann einfach damit so festzuhalten. Ich habe auch schon mal gehört, es gibt auch Leute, die wie so Büchertagebücher ja schreiben, also irgendwie da in den Müllkörtern nochmal, aber ja dadurch, dass die Stimme dann nochmal viel mehr Emotionen transportieren kann, ist es einfach eine total schöne Möglichkeit, dass erstmal, also es gibt ja verschiedene Möglichkeiten, was man festhalten kann. Also einmal wirklich, wenn man das Buch gerade gelesen hat, dann das für sich festzuhalten, das finde ich eigentlich, glaube ich, fast am stärksten, also wie so ein Journal natürlich selber, aber natürlich auch, wenn man es dann weitergibt. Also ich stelle mir das total schön vor, wenn man irgendwie auf den Flohmarkt ein Buch kauft und du verkaufst da deine Bücher und dann kann ich nochmal hören von irgendjemandem, wie diese Person das war, genau, wie so ein kleiner Schatz, den man dann so entdecken kann.
Helen
Weißt du was ich gerade für dich denke? Weil es ist ja mittlerweile, glaube ich, total gängig in Buchhandlung diesen Umschlag so zu haben. Also schreibt den Buchhändlerin drauf, was sie sieht und denkt, wie geil wäre das, wenn er statt der VoiceStories-Sticker drauf wäre und die Buchhändlerin spricht drauf, was sie in dem Buch hält. Richtig cool. So wie doch mal so eine Kooperation mit Thalia oder so. Ja, auch super und spannend.
Yvonne
Auf jeden Fall. Es geht ja fast so ein bisschen in die Richtung. Wir haben jetzt auf der Frankfurter Buchmesse das mit dem Ravensburger Buchverlag gemacht, wo dann die Autorinnen, die haben dann nochmal Geschichten aufgenommen, wie das genau war, als sie das Buch geschrieben haben oder so ein bisschen Hintergrund, Backgrounds, Stories. Und das war halt total cool und das ja gerade so im Kinder-Jugendbuch-Bereich, wo ja wirklich auch die Autorinnen so kleine Superhelden sind, die da wirklich ja sehr, sehr stark gefeiert werden zu Recht. Das ist ja dann ganz besonders für die Leserinnen nochmal so eine, ja irgendwas von denen nochmal extra zu haben und extra zu bekommen. Und dann so kleine Sprachnachrichten eben wirklich super, super besonders. Und die waren dann auf so Karten, die man sich auf der Frankfurter Buchmesse am Ravensburger Stand abholen konnte. Und das war dann natürlich auch schon nochmal so ein kleines Highlight, weil Stimme dann einfach doch nochmal so viel besonderer auch ist.
Helen
Cool. Oh, ich sehe gerade, also ich habe das Gefühl, das sollte unbedingt ein eigener Zweig bei dir sein. Ich habe so 30.000 Ideen im Kopf. Aber was ich gerade auch dachte, also wir haben ja diese Schmökerrunde, die Zusatzmitgliedschaft zu Mädels, die lesen und da gibt es, haben wir auch eine WhatsApp-Community und da wird öfter auch mal ein Buch auf Wanderschaft geschickt. Also ein Liest eine das und weil andere auch noch Interesse dran hatten, wird es dann so weiter geschickt. Und da würde es sich ja auch perfekt eignen. die Personen sprechen einfach untereinander irgendwie auf, was sie dazu gedacht haben. Vielleicht muss man dann zumindest den QR-Code an die anderen weitergeben, damit die Vorigen das auch noch hören können. Aber gerade wenn man es vielleicht nicht schafft, sich zu einem Meeting da nochmal zu treffen, dass man trotzdem mitbekommt, was haben die anderen dazu zu sagen? Ich weiß nicht, ich finde es schon voll cool irgendwie.
Yvonne
Das würde auf jeden Fall funktionieren, technisch ist das gar kein Problem. Wir brauchen ein Book-Club-Kit von VoiceStories. Das ist überhaupt kein Problem. Das kriegen wir auf jeden Fall hin. Also gerade so, wir haben jetzt Sets, wo vier Sticker drin sind und 20 Sticker. Und wenn ihr jetzt sagt, okay, ein Buch geht auf Wanderschaft und es lesen vielleicht bis zu 20 Personen, dann scannt die erste Person einmal und kann dann den Titel auch eingeben und schreibt dann den ja vielleicht Buchtitel da rein und kann dann einfach die Sticker so reinlegen und jedes Mal, wenn besprochen wird, wird einer vorne reingeklebt und man könnte theoretisch auch dann den Link, wenn der einmal besprochen ist, könnte man dann auch teilen
Helen
Das ist richtig cool. Ich habe halt auch gedacht, also wir können jetzt leider im Podcast hier nichts zeigen, müssen wir uns noch was einfallen lassen, wie wir das sonst machen, irgendwie vielleicht bei Instagram, ich hatte im Vorfeld ja zu dir gesagt, wir nehmen das jetzt Mitte November auf und die Folge kommt eher so Mitte Dezember und ich meinte so zu dir, wie cool wäre das eigentlich, wenn es 24 wären für ein Adventskalender, weil ich schon so überlegt habe, wie kann man das alles einsetzen? Du hast gesagt, da ist auf jeden Fall was in Arbeit, aber man kann ja auch sonst erstmal sich das selber zusammenstellen. Aber hier sind ja auf jeden Fall Zahlen in der Mitte von Stickern und ich weiß natürlich nicht, wie viel Platz der QR-Code braucht, aber sonst würde man die Sticker vielleicht größer machen. Wie witzig wäre es auf jeden Fall, wenn in der Mitte das jeweilige Buch zum Beispiel, was wir bei Mädels, die lesen schon gelesen haben, abgebildet wäre und dann wäre das wie so eine Challenge und dann kann man pro Buch, das man gelesen hat, das drauf spricht. Weißt du was ich meine? Macht das Sinn?
Yvonne
Ungefähr, ja. Wie das dann gestalterisch geht, müssten wir mal gucken. Und gerade so Sonderdrucksachen, das müssen wir schon mal dann mit der Auflage mal schauen. Aber ich glaube, da gibt es unendlich viele Ideen, wie man das noch weitergestalten könnte, was man machen kann.
Helen
Und ich finde sie auch so schön gestaltet. Also gerade auch so mit dem Packaging und so. Also ich finde, das ist auch ein richtig schönes Geschenk. Dazu passt ja jetzt das Veröffentlichungsdatum vom Podcast. Dezember sind wahrscheinlich alle mit den Gedanken bei Weihnachten.
Yvonne
Ich finde es voll das coole, voll das persönliche Geschenk auch. Man kann damit einfach so viel machen. Also für die Weihnachtspost, dass man dann einfach auf eine Weihnachtspostkarte auch die Kinder vielleicht einfach was erzählen lässt. Das ist wirklich mein absolutes Lieblingsgeschenk. Und was für euch vielleicht auch interessant ist: Kinderbücher vorlesen und dann einfach jede Seite vorlesen und dann mit den Kindern das hören und mein Papa, also der Opa von meinem Sohn, der wohnt weiter weg, sechs Autostunden. Der kann jetzt nicht jeden Abend vorbeikommen und das Gute-Nacht-Buch vorlesen. Aber wir haben hier zwei, drei Bücher, die der Opa vorgelesen hat, und mein Sohn kennt natürlich die kleinen Sticker. Das ist dann das Opa-Buch, und dann hören wir uns abends das Opa-Buch an. Man braucht jedes Mal ein Smartphone, das muss man dazu sagen. Aber wir machen das zusammen, ich scanne das und er hört es dann einfach mit. Und er liebt es total, die Stimme zu hören, er weiß das genau. Die Oma hat das auch schon gemacht, oder wir schicken ihr regelmäßig Postkarten mit den Sachen von meinem Sohn. Man kann es wirklich unendlich weit denken was man damit macht und gerade zu Weihnachten dann doch eben nochmal ein Fotoalbum wo man die Geschichten zu erzählt oder so nochmal, also einfach mit Fotos zu verknüpfen. Oder halt auch, wenn man, also das ist jetzt wieder Adventskalender, da kann man schon mal planen für nächstes Jahr, aber wenn man zum Beispiel was bei uns in der Familie immer schon so war, dass wir ja so wie so Fotokalender für das kommende Jahr verschenkt haben und auch da kann man ja dann jedes mal so eine Story irgendwie zu erzählen, wo dieses Foto entstanden ist. Ach Gott, es gibt so viele Möglichkeiten.
Helen
Das ist auch eine coole Idee, wenn du dann schon direkt an dem Tag, wenn die Person Geburtstag hat, kannst du schon vorbereiten, dass du schon dann die Geburtstagswünsche drauf packst. Dann musst du an dem Tag gar nicht mehr dann denken. Richtig gut. Aber wie würde das jetzt ablaufen? Also sagen wir mal, ich habe hier zum Beispiel gerade »Der längste Schlaf« liegen, weil wir das gerade zusammenlesen, wahrscheinlich wenn die voll herauskommt. Sind wir gerade damit fertig, aber ich habe das gelesen und möchte jetzt meinen Eindruck aufnehmen. Dann scann ich einen der Sticker. Einmal muss ich mich registrieren, dann nehme ich es auf – und dann ist bei diesem QR-Code diese Sprachnachricht hinterlegt, ne?
Yvonne
Richtig, genau. Jeder Code ist individuell. Das ist so produziert, dass wirklich jeder Code einmalig ist und keiner doppelt. Und dann hast du ein Set. Und jedes Set ist einmal so in sich geschlossen, also entweder mit den vier oder den 20 Stickern, die dann einem Projektnamen zugeordnet werden. Das heißt: Wenn du das erste Mal einen Sticker scannst und ganz neu bist, meldest du dich einmal kurz mit Namen und E-Mail-Adresse an und kannst dann sofort eine Nachricht entweder aufnehmen oder hochladen. Du kannst zum Beispiel auch eine WhatsApp-Sprachnachricht hochladen, die dir irgendwie besonders wichtig ist. Du kannst sie vorher abspeichern und dann hochladen. Oder du nimmst halt sofort was auf. Auf jedem Sticker kann man bis zu 10 Minuten Sprachnachricht speichern.
Helen
Sehr gut. Also man kann auch ausufernd werden.
Yvonne
Mit 20 Stickern auf einem Basic-Set kannst über drei Stunden erzählen. Das muss auch erst mal jemand schaffen. Und genau. Und dann speicherst du es, du kannst so oft aufnehmen, bis du mit deiner Aufnahme zufrieden bist. Und dann wird es hochgeladen und dann ist es auf dem Sticker gespeichert. Und wenn du ihn das nächste Mal scannst, das ist einfach ein QR-Code, den du mit deiner Kamera einfach scanst und dann kommst du sofort auf die Seite und kannst wieder anhören, was du da letztes Mal aufgenommen hast. Und dann steht da auch noch der Titel und das Datum, wenn du es aufgenommen hast. Und du kannst auch auf jeder Seite dich immer noch mal anmelden mit der E-Mail-Adresse, wo du dich registriert hast und du kannst jede Datei auch herunterladen, noch mal lokal abspeichern für dich, um noch mal das abzusichern. Gerade wenn es um vielleicht nochmal das Keksrezept der Oma geht, die vielleicht schon gar nicht mehr lebt, so dass dir ganz besonders wichtig ist, dann kannst du es auf jeden Fall nochmal abspeichern und doppelt absichern. Wir sichern das natürlich, aber vielleicht ist es für dein Gefühl noch mal schöner, wenn du das auch noch mal auf deinem Computer hast, also oder einfach offline bist oder so, dann hast du es einfach noch mal verfügbar. Du kannst aber auch jeden Sticker, kannst du theoretisch noch mal löschen und auch noch mal neu aufnehmen, wenn du dann merkst, du hast ihn jetzt an den Kühlschrank geklebt und willst doch jeden Tag lieber jeden Tag etwas Neues für deinen Partner aufnehmen. Genau, also so funktioniert das technisch. Und du kannst auch mehrere Sets hinzufügen, Wenn du einmal angemeldet bist, dann ist es nur mit einem Klick. Und dadurch, dass man sie benennt, kann man sie zuordnen. Das eine könnte dann meine Top 20 Buchtipps sein und das andere etwas ganz anderes. Aber zum Beispiel, was ich eben meinte, Adventskalender irgendwie.
Helen
Das hatte mal eine aus der Schmökerrunde gemacht, für ihre Freundin. Ich glaube, die hat es dann über Sprachnachrichten gemacht, dass sie Sprachnachrichten für jeden Tag im Advent aufgenommen hat und aus Büchern vorgelesen hat. Auch das wäre damit möglich. Über den Namen kann ich es also nachher zuordnen? Das Projekt bekommt einen Namen?
Yvonne
Genau, das ist dann so, wenn du dich einmal anmeldest auf dieser Projektübersichtseite, dann gibt es so ein Dropdown, wo du dann zwischen den verschiedenen Projekten, die du dann hast, einfach hin und her switchen kannst.
Helen
Und wenn ich mich mit den Adventskalender teile, dann sieht derjenige aber nicht auch noch meine Top 20 Buchtipps.
Yvonne
Genau, nur jeder Sticker, den du teilst, ist dann nur der Zugang zu dieser einen Datei. Ich freue mich immer sehr, diese ganzen Möglichkeiten durchzuspielen. Ja, wahrscheinlich entwickeln sich da auch immer neue Ideen, was man alles so noch damit machen könnte.
Helen
Aber ich finde halt auch gerade so die Vorstellung, also zum Beispiel wenn ich noch irgendwie ein, Müsst ich mal fragen, vielleicht gibt's das sogar, aber ich glaube es gibt halt irgendwie keinerlei Aufnahme von der Stimme von meinem Vater. Fände ich aber total geil, würde ich wahrscheinlich, also ich würde es vielleicht mittlerweile eher dosiert machen, wenn ich mich vielleicht auch im Selbstmittel halt zu zuholen möchte. Aber ich fände es schon manchmal echt schön, mir das nochmal anhören zu können. Und gerade für so etwas finde ich es toll, aber einfach auch für so besondere Geschenke. Also keine Ahnung, da gibt es ja unendlich viele Möglichkeiten.
Yvonne
Bei gerade die Stimme ist ja auch das Erste, was man so vergisst, ist so, gibt es Studien dazu. Und wir arbeiten auch sehr eng mit dem Familienhörbuch zusammen. Die machen auch so ganz tolle Arbeiten von Eltern, die palliativ behandelt werden, die dann aber für ihre Kinder was festhalten möchten und nehmen dann so ein Familienhörbuch auf. Super schöne Sache und genau da ist es dann auch immer nochmal, diese ganzen Geschichten so festzuhalten, das ist dann nochmal so besonders wichtig und ja auch heilsam für die Kinder oft und das ist ja auch was, was man mit VoiceStories so ganz low-key machen kann. Also so dein DIY-Familienhörbuch auch, wenn du einfach nur so nochmal mit deiner Oma oder deinen Eltern nochmal sprechen magst oder zum Beispiel dadurch, dass es Sticker sind, kannst du dir auch in die alten Alben reinkleben. Also dass man auch jemanden, der dich als Kind erlebt hat nochmal hinsetzt und sagt: Erzähl doch mal wie war das denn früher und dann kann man das auch festhalten solang es noch geht das ist ja auch immer die die schöne sache ich habe auch die ganzen alten alben von meiner oma hier liegen und weiß eben nicht mehr, wer da jetzt nochmal zu sehen ist und man verliert dann irgendwie so schnell auch diese geschichten wenn wenn diese Person dann nicht mehr da ist und daher auf jeden Fall machen, bevor es zu spät ist.
Helen
Oh, das wünschte ich mir jetzt ein bisschen. Ja, vielleicht, ich frag meine Familie.
Yvonne
Frag doch mal, denn man kann es ja auch hochladen. Also du könntest ja auch, wenn du eine Datei hast, die da hochladen. Aber ja.
Helen
Das ist richtig cool. Aber weißt du, was ich halt einfach auch so gerne daran mag, ist, dass es halt komplett flexibel einsetzt war. Es war nur das, was du gerade zum Familienhörbuch gesagt hast, ist auch mega schön und eine tolle Initiative. Aber es ist auch irgendwie ein sehr spezifischer Einsatz und hier kann man ja auch, man kann so ein bisschen auch damit herum spielen. Man kann vielleicht auch weniger so, also so wichtige Sachen auch aufnehmen. Also einfach auch, weil da so ein bisschen Albern mit sein oder so, ne? Ich weiß nicht. Und das finde ich schön. Also man ist sehr flexibel damit und ich muss halt wirklich einfach sagen, ich finde das sieht halt auch so nett aus. Hast du eigentlich irgendwie so ein Hintergrund in Grafikdesign oder sowas?
Yvonne
Nee, gar nicht. Ich habe auch das Design nicht gemacht. Das hat eine ganz tolle Designerin gemacht. Kann ich sehr empfehlen. Die hat ein Händchen für Design einfach und die hat das entworfen von daher probs gehen raus
Helen
Oh, weißt du, ich hab noch einen Einsatz. Also, weil ich dachte jetzt eigentlich erst, du kannst es natürlich super verschenken, indem du das selber besprichst, aber du kannst ja auch einfach das Set zum Beispiel zur Geburt oder sowas schon so verschenken. Ach Gott, es gibt so viele Möglichkeiten. Vielleicht musst du mal an der Stelle kurz sagen, wo man dich überhaupt findet, denn falls jetzt alle schon unbedingt shoppen wollen.
Yvonne
Genau, also wenn ihr euch das mal auch nochmal genau anschauen wollt, dann schaut doch einfach auf www.voicestories.de vorbei oder gerade bei instagram VoiceStories, da findet ihr auch ganz viele Ideen, was man damit alles machen kann und ja, da ist noch ein bisschen mehr Content dazu. Ich versuche auch immer irgendwie up to date zu bleiben, aber als alleinige Gründerin mit einem kleinen Kind und auch noch ein Side Job. Ja. Das ist herausfordernd. Aber wir geben unser Bestes.
Helen
Ja, also und ich finde es voll krass, wenn ich bei dir reingucke, sehe ich irgendwie, du warst in irgendeiner, warst du in der Freundin, also in einer bekannten Zeitschrift und du bist auf Events und so. Also ich meine, das muss man auch alles erst mal stemmen.
Yvonne
Ja, also bisher bin ich echt super dankbar über die Reise, die ich gehen durfte und es öffnen sich einfach total viele Türen immer und wenn man rausgeht, muss man dazu sagen, also wenn man rausgeht, dann sind die Türen auch da und das ist total schön zu sehen, wenn man irgendwie eine Idee hat und dann mit Menschen darüber spricht, dann auch tolles Feedback zu kriegen oder sich auch darüber auszutauschen oder auch was kann man noch besser machen und ja dadurch dass das so ein super vielseitiges Produkt ist was es aber so also was ja so simpel ist und dass es aber einfach nicht gibt ich glaube wir sind auch genau zur richtigen Zeit jetzt da also dass wir jetzt so nach Corona gestartet sind weil jetzt QR-Codes sind halt schon das was eine Technologie die es schon ganz ganz lange gibt aber die nie so eine breite Masse angekommen ist aber deshalb dadurch dass es die schon so lange gibt, auch sehr, also auch man davon ausgehen kann, dass es noch relativ lange bestehen wird. Und von daher jetzt plötzlich, aber jeder weiß, wie es auch funktioniert. Also das ist glaube ich so ein bisschen unser Vorteil, dass es genau jetzt gerade so einen Zugang dazu so gibt. Wir überlegen auch immer noch, wie können wir es noch anders machen oder sollen wir noch mal mit NFC Chips irgendwie rumexperimentieren und so und das wird auch in Zukunft mit Sicherheit noch kommen. Aber ja, das ist irgendwie so, wenn man rausgeht und sich darüber austauscht, dann öffnen sich irgendwie immer Türen und das ist total schön, das zu sehen, was da alles in der Welt so wartet, womit man überhaupt nicht rechnet, wenn man einfach nur in seiner Mama-Bubble eine kleine Idee hat, die man erst mal bei Etsy hochlädt.
Helen
Ja, war mega cool. Also, ich finde es einfach auch voll schön zu sehen, was die aus so einer kleinen Idee irgendwie entwickeln kann. Vor allem, wenn man es dann auch verfolgt. Manchmal bin ich auch gut da drin, einfach nur in diesem Ideenstatus zu bleiben und zu träumen. Aber wenn man so ein bisschen das schon mal vorantreibt und sieht, das finde irgendwie auch andere interessant und dass andere sich dafür vielleicht auch näher interessieren würden. Und dann die ersten Schritte irgendwie geht, daraus kann sich halt so viel entwickeln. Und das finde ich so krass. Also, es ist einfach cool.
Yvonne
Ich glaube, das macht auch VoiceStories so besonders, dass wir das nicht als so ein Business-Case gedacht haben, sondern dass das einfach komplett aus einem eigenen Bedürfnis heraus entstanden ist. Und auch, ja, wir jetzt überhaupt nicht so losgezogen sind, so okay, wann können wir die erste Million damit machen, sondern jetzt auch jetzt erstmal so jeden Schritt ganz langsam wachsen. wachsen und das aber ich dabei unendlich viel lerne. Mein Mann und ich haben, wie tauschen wir uns irgendwie immer darüber aus, was könnte man noch Cooles erfinden und wir hatten wirklich schon die allerwildesten Ideen, dass hier alles schon rumgesponnen wurde. Also da gibt es auch echt witzige Geschichten. Aber das war so das erste Mal, wo ich dachte, ja das hätte ich jetzt irgendwie gerne und das brauche ich jetzt auch und dann genauso losgegangen bin und das anderen erzählt habe und ich habe auch gerne und das ist so schnell gegangen ist auch bei Etsy das ich das einfach hochgeladen habe und dann haben plötzlich das Leute bestellt die nicht die Freunde von meinen Freunden waren und dann dass man das so gemerkt hat und ich habe auch keinen masterplan jetzt so wie wie können wir damit jetzt riesengroß werden sondern ich ich gehe immer genau den Schritt, den ich machen kann und der sich mir öffnet und auch manchmal, den ich gerne gehen möchte und dann suche ich mir einen Weg. Wie komme ich da jetzt hin? Aber mein Mann und ich machen es vor allen Dingen moment alleine und suchen uns dann immer Hilfe beim Design oder für andere Dinge, wo wir dann irgendwie Unterstützung brauchen. aber es ist langsam so für sich und das ist auch für mich genau richtig gerade so das Tempo und freue mich auf den Weg, den wir jetzt aber so gehen können und der sich da abzeichnet. Schön.
Helen
Ja, also ich meine im Grunde unsere Connection ist ja auch so ein bisschen über dieser Startup-Welt und deswegen das fühle ich sehr, weil ich auch oft merke, Ich komme aus so einer ganz anderen Richtung als die meisten. Also auch manchmal, also das wurde ich jetzt erst letzte Woche gefragt, ob ich auch wie so viele immer schon vorgehabt hätte zu gründen. Und ich war so, also ehrlich gesagt, war das sogar eher genau das, was ich niemals tun wollte. Das war für mich ziemlich klar, dass ich das gar nicht wollte. Und es hat sich halt einfach so ergeben irgendwie. Und auch, ich glaube, wenn ich damals gesagt hätte, Ich will ein Start-up gründen, weiß ich nicht, ob das dann Mädels, die lesen gewesen wäre. Weil das ist eher auch schwierig daraus irgendwie, ja weiß ich nicht, so ein Business zu machen, fand ich voll schwierig auch. Ich hätte mir vermutlich etwas anderes überlegt. Aber ich finde, es macht halt voll Spaß. Und gerade auch diese langsamen Entwicklung fühle ich total, weil ich immer auch das Gefühl hatte, es entwickelt sich soweit, dass ich selber auch noch mitkomme, mich selber mitentwickeln kann. dass man immer noch die Kontrolle behält und trotzdem so weiß, ja okay, das ist jetzt auch gerade gesund und gut, wie es sich entwickelt und wir stecken jetzt nicht einfach nur so einen riesigen Budget in irgendwas und dann mal gucken und ja
Yvonne
und ich find's halt auch immer noch für uns total schwierig, wo geht's jetzt hin, weil wir ja schon rausgefunden haben, dass es so viele verschiedene Wege gibt. Fokus. Fokus, Fokus, genau. Das ist halt total spannend, aber ich freue mich auch echt immer jedes Mal über diese coolen neuen Ideen. Also letztens hat mir eine geschrieben, die wollte dann da irgendwie Tierstimmen von ausgestorbenen Tieren irgendwie draufmachen daraus etwas für ein Museum machen oder für irgendwie verschiedene PR-Sachen mit Büchern oder heute habe ich noch einen Call mit einem Pharmaunternehmen, die das für ihre Zwecke nutzen wollen. Es ist wirklich, die Möglichkeiten sind wirklich endlos, aber ich muss auch für mich gucken, was unsere Nischen sind und wo sehe ich mich und VoiceStories auch. Und ja, also total spannend, auf jeden Fall diese Reise zu gehen. Und ich wünsche mir aber auch, dass wir dann auch jetzt so wachsen können, dass ich noch mehr Unterstützung habe. Also das wäre schon auch cool.
Helen
Ja, wer weiß, vielleicht meldet sich da jetzt jemand. Was mir noch einfällt in diesem Ursprungspitch. Mir ist eben erst aufgefallen, wie passend das eigentlich ist, dass du mir eine Sprachnachricht geschickt hast. Aber da hattest du, glaube ich, gesagt, dass dir die Idee auch gekommen ist, weil dein Mann liest. Macht er das, dass er die VoiceStories-Sticker nutzt, wenn er ein Buch beendet hat?
Yvonne
Ja, er hat es jetzt echt ein paar Mal gemacht, nicht immer. Mein Mann ist bei uns vor allen Dingen die große Leseratte, und er hat das jetzt auch schon ein paar Mal gemacht und der hat das auch total oft, dass der Bücher entweder komplett verschlingt, dann sehe ich ihn gefühlt auch in der Woche irgendwie nicht. Und dann ist der richtig da drin und gefühlt 50 Prozent unserer Gespräche drehen sich dann um das Buch. Und hat dann auch Redebedarf. Und das merkt man ja auch, dass er das dann auch teilen möchte und dann macht er das auch, dass er das mal schon so aufgenommen hat. Und manchmal, wenn das aber so ein bisschen nebenher ist und ihn eh auch nicht so, wie du ja auch schon sagst, manche Bücher bewegen einen einfach ganz doll und manche sind dann auch eher ein bisschen nebenher und bei denen, die ihn bewegt haben, hat er das schon ein paar Mal gemacht. Und ja, ich persönlich bin auch, also ich versuche, ich liebe Lesen und ich liebe es, mich in diese Welt zu begeben, aber ja, einfach ehrlich gesagt im Alltag fehlt mir so die Zeit. Aber ich, jetzt zuletzt war es auch im Urlaub, da habe ich dann auch nochmal so richtig in kürzester Zeit irgendwie endlich wieder das geschafft, nochmal ein komplettes Buch von Anfang bis Ende zu lesen. Und dann habe ich es auch sofort dokumentiert und auch gerade mit diesem Urlaubsflair: Ich sitze hier gerade in der Sonne auf Mallorca und habe genau jetzt hier in dieser Stimmung dieses Buch gelesen und das hat mich so und so berührt und so. Und genau, ich hatte glaube ich auch ein Reel dazu. Aber es war echt ganz spannend, weil es ging nämlich auch über »Altern« von Elke Heidenreich und das war genauso dieses, okay, ich bin jetzt gerade Mitte 30 und mache mir Gedanken darüber, wie es ist, alt zu werden. Und wie fühl ich mich jetzt gerade? Und ich freue mich jetzt schon darauf, mir meine Nachricht dazu in fünf oder zehn Jahren nochmal anzuhören. Also, ja, auch genau so was war echt spannend.
Helen
Ich bin irgendwie auch voll gespannt, was für Stories wir vielleicht auch hören. Weißt du, für welche Bücher es genutzt wurde, für welche Geschenkideen oder so. Also wenn ihr das ausprobiert, lasst Yvonne und mich auf jeden Fall dran teilhaben. Ich bin jetzt schon richtig. Also ich möchte eigentlich jetzt heute veröffentlichen und morgen die Nachrichten dazu hören. Ich bin dann immer so ein bisschen ungeduldig. Aber ich finde es voll klasse und ich sehe es auf jeden Fall in der Buchwelt. Wir müssen da irgendwie uns was überlegen. Aber ich finde es voll schön, dass es jetzt vor allen Dingen geklappt weil wir haben jetzt gesagt, März oder so, hattest du mir geschrieben, jetzt November. Wir haben es ein paar mal versucht und ich bin froh, dass das jetzt heute geklappt hat. Es war total schön, ja, also ist total schön mit dir zu sprechen und freue mich auch sehr und
Yvonne
ich verfolge auch super gerne, ja, alles was bei Mädels, die lesen los ist und finde es auch echt schön zu sehen, wie sich das entwickelt.
Helen
Ja, dieses Jahr war auch echt wild. Ich denke so vielleicht nutze ich meine Sticker auch einfach für so ein Jahresrückblick, dass ich irgendwann auch noch weiß, was ich da gefühlt habe, weil es war schon krass einfach.
Yvonne
Was wären jetzt so deine Highlights jetzt schon zum aktuellen? Ist ja schon jetzt, ist ja schon quasi Dezember. Ist schon fast, ne? Wenn das rauskommt, ist es ja fast schon die Endjahresfolge. Was … Ist wirklich so, ne? Ja … Also ich …
Helen
Oh, voll schwer. Vor allem weil ich glaube, dass teilweise je nachdem, wann man mich fragt, die Sachen sich auch manchmal ein bisschen weniger positiv anfühlen. Ich hab dir vor der Aufnahme auch gesagt, teilweise fühl ich mich halt auch so überfordert. Und das verändert ja vielleicht dann auch den Moment. Aber klar, also so, wir dieses Jahr für den Young Excellence Award erst nominiert waren, dann auch noch gewonnen haben. Das war halt irgendwie krass aufregend, dann auch noch diese Preisverleihung. Also es war irgendwie so, keine Ahnung, weil ich weiß gar nicht, wie man so was beschreiben soll. Vor allen Dingen zwei Stunden, bevor ich die Preisverleihung hatte, habe ich die E-Mail bekommen, dass ich für einen anderen Preis nominiert bin. Also es war so völlig wild. Aber auch ich war dieses Jahr zweimal, dreimal im Grunde in England, auf die Kanalinseln. Aber es war für mich halt auch so voll besonders. Ich bin irgendwie immer sehr emotional, wenn ich in England bin. Ich weiß nicht, es ist ein ganz komisches Gefühl für mich. Sehr schön, aber auch so, ich vermisse dann meinen Vater auch ganz anders einfach. Und dieses Jahr so oft dort gewesen zu sein, war schon sehr besonders. Und ich überlege gerade: Wenn die Folge online geht, komme ich gerade von unserem Vision-Board-Retreat zurück. Und ich habe das Gefühl, dass das gerade genau das ist, was ich brauchen kann. Und das erste Mal auch alleine so was veranstaltet zu haben ist wahrscheinlich auch besonders. Und ja, ich könnte mir vorstellen, dass das auch ein Highlight wird, denn das Retreat im März auf Borkum war auf jeden Fall ein Highlight. Da denke ich immer noch ganz viel dran. Ich habe wahrscheinlich 30.000 Highlights. Was ist bei dir?
Yvonne
Es klingt alles super schön und auch, ja, wenn man sich das so wieder bewusst macht, ich finde das auch total schwierig, wenn ich gefragt werde, was meine Highlights waren? Ja, und gerade auch nochmal, tatsächlich haben mein Mann und ich wirklich so ein ganz cooles Spiel, dass wir uns, also wenn es irgendwie der Rahmen zulässt, wirklich jeden Abend einmal fragen, was war, was war deine Limette und was war deine Zitrone? Und wir jeden Tag einmal so sagen, was war so das Highlight und das Lowlight und das hilft immer super doll, den Tag nochmal so zu reflektieren. Und ich finde immer gerade diesen Unterschied spannend: einmal Familie und Privates und dann noch mal das, was im VoiceStories-Kontext war. Also ja, meine Highlights sind auf jeden Fall mein Sohn und diese Zeit mit ihm, wie er sich gerade entwickelt, dass er jetzt anfängt sprechen zu lernen und so. Das ist halt total cool und da bin ich super stolz und das ist auf jeden Fall mein absolutes Highlight. Aber es gab gerade auch im VoiceStories-Kontext, ja, also diese Artikel, also dass wir in der Freundin mit drin waren, war wirklich toll. Im März hatten wir auch ein richtig cooles Event, da waren wir auf einem Markt, da haben wir auch so viel Feedback bekommen und gerade so, auch wenn das immer nur einmalige Sachen auf solchen Veranstaltungen sind, kommt da immer so viel zurück, wenn man viel nach außen geht. Ich bin ja hier eigentlich auch immer in meiner kleinen Homeoffice-Welt und wenn man dann wieder nach außen geht und so wirklich echt das Feedback bekommen und wie die Leute darauf reagieren. Und da bin ich glaube ich genau bei dir. Am 7. und 8. Dezember bin ich nochmal beim Holy Shit Mart in Hamburg und das heißt, wenn ihr das gerade hört, dann bin ich wahrscheinlich auch ganz hoffentlich ganz beseelt von einem ganz tollen Wochenende. Und wir haben echt, ja, dass wir das Mini-Set nochmal komplett neu gemacht haben, das erste Mal so eine richtig echte Verpackung. Ich muss aber auch dazu sagen, Sachen, die richtig gestresst haben und sich dann gelöst haben, wie zum Beispiel ein Steuerberater finden, die ganzen Rechtssachen dahinter alle klären, die Datenschutzsachen, dass das alles Hand und Fuß hat, dass wir das alles abgesichert haben, dass das alles safe ist, was niemand sieht und was auch so ganz unsexy ist. Aber das erleichtert mich maximal, dass wir das alles mal richtig in trockenen Tüchern haben. Und ich liebe es so sehr, die Nachrichten zu bekommen. Also mir schreiben wirklich Leute, oder auch wenn ich darüber spreche bei Events, einfach Menschen so ein kleines Tränchen verdrücken, weil sie jemanden verloren haben und dann gerne diese Erinnerung festhalten möchten oder genau diese Sachen, dass man so merkt, man gibt einfach auch so wirklich was zurück und hat jetzt nicht nur so den fünften Superschwamm erfunden, sondern etwas, das Leute wirklich berührt.
Helen
Nichts gegen Superschwämme!
Yvonne
Nein, überhaupt nichts gegen Superschwämme. Aber ja, irgendwie das berührt mich total, wenn Leute Lust haben, uns das zu schreiben und ich freue mich jedes Mal mehr, dass das so wächst und dass Leute sich bei mir melden, das macht mich jedes Mal total glücklich. Also von daher, ja, erzählt mir bitte, wie ihr die Sticker einsetzt oder einsetzen würdet. Also das sind auf jeden Fall auch echt immer richtige, richtige Highlights und ja. Mir ist noch ein Einsatz eingefallen und ich darf nämlich auch mit bei diesem Vision-Board-Retreat. Dachte ich so, es wäre ja auch richtig cool, wenn du dir auf deinen Vision Board auch so einen Sticker drauf klebst, sprichst dir jetzt auf, wie du dich in einem Jahr fühlen willst und hörst dir das in einem Jahr dann nochmal an und überlegst dir halt vielleicht auch, So was will ich davon vielleicht umgesetzt haben in einem Jahr?
Helen
Auch mega geil. Auch als Ritual zwischen den Jahren, dass man sich so ein bisschen überlegt, wo möchte ich in einem Jahr stehen, sprich sich das auf und legt dann vielleicht wirklich auch irgendwo weg und setzt sich einen Reminder für in einem Jahr. Ja voll toll. Also auch voll das schöne Selfcare. So eine schöne Selfcare-Aufgabe. Also endlose Möglichkeiten eigentlich. Oh ja wirklich. Aber genau. Gerade beim Journaling, das ja viele machen.
Yvonne
Ich finde es ja auch total schön, wenn man sich selbst hört. Es gibt ja auch viele Menschen, die mögen nicht sich selber anzuhören. Damit meine ich jetzt nicht, dass man sich selbst gut findet, aber ich finde es dann auch immer noch mal so schön zu hören, wie ich das damals gedacht oder empfunden habe. Aber es gibt ja viele Menschen, die mögen gar nicht so gerne ihre eigene Stimme hören, aber sagen, es ist dann trotzdem nochmal ganz anders, wenn man das mit Abstand wahrnimmt. Wenn man das jetzt macht für in einem Jahr, muss man keine Scheu haben. Es ist ein bisschen ungewohnt, aber es ist auch voll okay, sich dann noch mal von einem Jahr zu hören, weil man dann gar nicht mehr, man ist dann ja eh gar nicht mehr die gleiche Person.
Helen
Stimmt, man fängt das jetzt an und hat das dann so für, also macht das so zehn Jahre lang oder so? Dann kann man, ah, richtig toll. Also, erhört euch die Seite mal an, wir verlinken natürlich alles in den Show Notes, sagt Yvonne Hallo und ich freue mich total. Ich bin vor so einer Aufnahme oft ein bisschen müde und jetzt bin ich wieder ganz beschwingt und denke, toll, was es alles gibt. Deswegen vielen, vielen Dank. Es hat mir richtig viel gegeben dieses Gespräch. Ich hoffe, unseren Hörerinnen geht es genauso. Danke auf jeden Fall, dass du dir die Zeit genommen hast. Vielen Dank. Vielen
Yvonne
Vielen Dank für das Gespräch. Ich verfolge euch weiter sehr stark und liebe euren Austausch, und es ist richtig toll, was ihr da alle zusammen macht.
Helen
Ja, danke dir. Ich würde sagen, wir trinken unseren Kaffee mit Hafermilch zu Ende und verabschieden uns an dieser Stelle. Macht's gut!




