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Podcast · Folge 82
Wie aus einem Buch ein Film wird
Filmproduzentin Barbara Mientus über Filmrechtekataloge, Optionen und die Frage, was von 500 Seiten am Ende auf die Leinwand passt
Wenn im Abspann steht »nach dem Roman von«, liegt dazwischen ein Weg, den von außen kaum jemand kennt. Barbara Mientus geht ihn beruflich: Sie ist Filmproduzentin und auf Buchverfilmungen spezialisiert. In dieser Folge erklärt sie, wie sie an Stoffe kommt, warum die Filmrechte oft schon weg sind, bevor ein Buch überhaupt im Laden liegt – und was es kostet, bis daraus ein Film werden darf. Der Einstieg führt allerdings erst einmal woandershin: auf eine Bank in einem Park in Tokio, mit grünem Tee.
Barbara Mientus
Filmproduzentin aus Köln, spezialisiert auf Buchverfilmungen
Barbara Mientus arbeitet als Produzentin in Köln, unter anderem für Senator Film und mit ihrer eigenen Firma Barbara Mientus Produktion. In ihrer Filmografie stehen unter anderem »Im Schatten das Licht« nach Jojo Moyes (2019), »Der Fall Marianne Voss« für ZDF und Arte (2023) und »Call My Agent Berlin« (2024). Sie ist seit rund zwanzig Jahren im Geschäft und Mitglied der Schmökerrunde, unserem Buchclub.
Erst einmal: Tee
Auf die Frage, wo wir gerade sind, kommt eine Bank in einem Park in Tokio – draußen die trubelige Stadt, im Park sehr grün und sehr ruhig. Es war das letzte Mal, sagt sie, dass sie wirklich in Ruhe zur Mittagszeit auf einer Bank saß und ein Buch gelesen hat.
Grünen Tee aus Japan trinkt sie seit über zwanzig Jahren, inzwischen literweise und ausschließlich lose. Im Jahr vor der Aufnahme war sie endlich selbst in Japan und hat dort Teeplantagen besucht. Was zuerst da war, die japanische Literatur oder der Tee, weiß sie nicht mehr – für sie gehört beides zusammen: über den Tee lernt sie die Länder kennen, über die Literatur ebenso. Helen schlägt daraufhin ein Tee-Tasting zu jedem Buch vor. Barbara Mientus gibt zu, dass ihr das selbst schon vorgeschwebt hat.
Wie ein Buch bei einer Produzentin landet
Helens Ausgangsvermutung – ein Buch erscheint, und dann gibt es dazu Filmrechte – korrigiert sie sofort. Bei bekannten Autorinnen und Autoren ist es häufig schon zu spät, wenn das Buch im Handel ist: Dann sind die Rechte längst vergeben.
Ihr Weg führt deshalb über die Verlage, genauer über deren Abteilungen für Filmlizenzen. Zwei- bis dreimal im Jahr verschicken Verlage Filmrechtekataloge, in denen steht, was in zwei, drei Monaten erscheint. Oft bekommt sie Druckfahnen und liest die Bücher, bevor sie auf dem Markt sind. Die Rechte liegen dabei mal beim Verlag, mal bei der Agentur, seltener bei der Autorin selbst. Manchmal meldet sich auch die Agentur bei ihr: Es gebe schon Angebote anderer Produzentinnen, in drei Wochen sei Schluss. Das findet sie sogar praktisch – dann hat sie eine Deadline.
Der zweite Weg ist der unsystematische: Sie liest in der Zeitung, sie sieht bei Instagram, was andere lesen, sie fragt selbst bei Verlagen und Autorinnen an, ob Rechte noch frei sind. Dass sie ohnehin permanent liest, ist dabei kein Nebeneffekt, sondern die Grundlage – privates Interesse und Beruf gehen bei ihr ineinander über.
Besonders eng wird es bei Kinderbüchern. Was aus Deutschland im Kino läuft, sind ihrer Beobachtung nach fast ausschließlich Buchverfilmungen: Kinder kennen die Bücher, Eltern kennen die Bücher, und die Hürde, dafür ins Kino zu gehen, ist niedrig.
Es ist eigentlich kaum auf der Bestsellerliste, dass ein Buch nicht schon optioniert ist.Barbara Mientus
Was das kostet
Helen fragt irgendwann direkt nach Zahlen – was so ein Filmrecht kostet. Die Antwort fällt differenziert aus, weil es stark davon abhängt, um welches Buch es geht. Als ungefähre Richtung nennt sie folgende Größenordnungen:
Zuerst wird eine Option erworben. Als Richtwert nennt sie etwa zehn Prozent der späteren Verfilmungsgebühr, meist für 18 bis 24 Monate. In dieser Zeit sucht man Drehbuchautorinnen, beantragt vielleicht eine Drehbuchförderung und arbeitet sich vom Exposé über das Treatment zum Drehbuch vor. Weil diese Prozesse lange dauern, wird die Option oft noch einmal verlängert.
Erst danach wird die Option gezogen. Die eigentliche Verfilmungsgebühr beziffert sie mit 30.000 bis über 100.000 Euro und beschreibt, dass sie sich häufig am Gesamtbudget orientiert – bis zu etwa zwei Prozent davon. Gezahlt wird sie erst, wenn die Finanzierung steht und sicher ist, dass gedreht wird: kurz vor Drehbeginn oder am ersten Drehtag.
Was daran leicht untergeht: Zu den Filmrechten kommt immer noch das Drehbuch. Beides sind Zusatzkosten, die es bei einem originalen Stoff nicht gäbe, und beide muss sie investieren, ohne zu wissen, ob am Ende ein Film daraus wird. Deshalb, sagt sie, überlegt sie sehr genau, welchen Stoff sie optioniert.
Alle Zahlen in diesem Abschnitt sind ihre Angaben aus dem Gespräch im Herbst 2024 und ausdrücklich als grobe Richtung gemeint. Sie sagt selbst mehrfach, dass es Verhandlungssache ist und stark variiert.
Producerin oder Produzentin?
Auf Helens Frage, wie lange sie in so einem Prozess eigentlich drinsteckt, kommt eine Unterscheidung, die es im Englischen so nicht gibt: Dort heißt beides Producer. In Deutschland kommt eine Producerin oft zu Projekten hinzu, die schon weiterentwickelt sind oder kurz vor dem Dreh stehen – auch zu Projekten, die nicht ihre eigenen sind. Als Produzentin sind es meist die eigenen Projekte, von Anfang bis Ende.
Sie selbst macht es so: von Anfang bis Ende dabei, bei jeder Drehbuchbesprechung. Sehr zeitintensiv, sagt sie, eigentlich ohne Pausen. Der Grund, warum ihr das trotzdem lieber ist, ist praktischer Natur – sie kann schneller entscheiden. Und wenn das Geld nicht reicht, geht es zurück ins Drehbuch: Worauf können wir verzichten, wie lösen wir es einfacher, ohne die Geschichte zu verraten?
Was an einer Adaption schwer ist
Der Satz, mit dem die Folge eröffnet, fällt in der Mitte des Gesprächs – als Antwort auf ein Vorurteil, das ihr offenbar häufiger begegnet: Warum ist das denn so kompliziert, die Geschichte gibt es doch schon.
Manchmal ist es wirklich schwieriger, einen Roman zu adaptieren, als die Geschichte so ganz frei zu entwickeln.Barbara Mientus
Ihre Begründung hat zwei Teile. Der erste ist handwerklich: 500 Seiten, viele Figuren, innere Monologe und Gedanken müssen in eine begrenzte Erzählzeit. Welche Figuren zieht man zusammen, auf welche verzichtet man, was ist die Essenz? Und wie zeigt man, was in einer Figur vorgeht – über Farben, Kameraeinstellungen, Szenenbild?
Der zweite Teil ist der interessantere, weil er mit dem Lesen selbst zu tun hat. Ein unbekanntes Buch zu adaptieren, sagt sie, ist befreiender. Bei einem Bestseller kommt etwas dazu:
Jeder, jede Leserin hat seine eigene Visualisierung, seinen eigenen Film beim Lesen.Barbara Mientus
Und genau die auf einen Nenner zu bringen, ist die Aufgabe. Dazu kommt die Atmosphäre, in die man sich beim Lesen verliebt hat und die sich schwer übersetzen lässt.
Was sich nicht verfilmen lässt
Früher war diese Frage leichter zu beantworten, sagt sie. Vor Netflix und Amazon war klar: Horror geht nicht, Science-Fiction geht nicht, wo soll das in Deutschland stattfinden? Bei epischen Stoffen war das Argument der Preis – das hat sich mit digitalen Effekten relativiert.
Heute scheitert es eher an anderem: Erfolgreiche englischsprachige Titel sind meist längst optioniert, bevor sie in Deutschland erscheinen. Ihr Ausweg ist dann die Ko-Produktion – sie lässt sich von der Agentur mit den Produzenten aus dem anderen Land zusammenbringen, damit deutsche Fuße in ein größeres Projekt einsteigen können. Wenn eine Geschichte sie wirklich packt, fragt sie einfach an. Helen, die selbst gerne empfiehlt, einfach mal zu fragen, findet das bestätigend.
Ein Beispiel für etwas, das eine Zeit lang komplett wegfiel, ist die Pandemie: Bei Sendern und Streamern waren Virus- und Dystopie-Stoffe ein No-Go, während genau diese Bücher gerade sehr gut verkauft wurden. Ein seltener Fall, in dem Buch- und Filmbranche gegenläufig ticken.
Welche Figuren gesucht werden
Helen sagt an einer Stelle, worin ihre eigene Spezialisierung läge, wenn sie eine hätte: Geschichten von spannenden Frauen. Sie schickt Barbara Mientus regelmäßig solche Themen – und googelt jedes Mal, wenn sie das Leben einer Frau liest, ob es dazu einen Film gibt. Meistens findet sie nichts.
Die Antwort darauf ist ein klares Ja. Diversität vor und hinter der Kamera sei ein großes Thema, mit angestoßen von den amerikanischen Streamern, inzwischen auch bei den deutschen Sendern. Und was gesucht wird, hat sich innerhalb dessen noch einmal verschoben:
Es rückt ab von dieser: Es muss eine starke Frau, starke Protagonistin sein – sondern es muss eine echte Frau sein und vielschichtig.Barbara Mientus
Figuren, die auch scheitern dürfen, sagt sie, gebrochene Figuren, weibliche und queere Hauptfiguren – damit Vorbilder entstehen statt reproduzierter Rollen. Ihre Bitte an alle, die zuhören, ist an dieser Stelle ganz konkret: Hinweise auf Geschichten, die noch nicht erzählt sind.
Der schönste Moment
Angefangen hat sie als Assistentin der Producerin bei »Emmas Glück«, auch das eine Romanadaption. 2020 kam »Im Schatten das Licht« nach Jojo Moyes, bei dem sie Produzentin war. Sie nimmt Autorinnen durch den gesamten Prozess mit: Wenn eine Szene nicht gedreht werden kann, soll die Autorin selbst umschreiben.
Und dann kommt der Moment, den sie gleichzeitig den aufregendsten und den schlimmsten nennt: wenn die Autorin den fertigen Film sieht. Bei Jojo Moyes kam die Antwort, nachdem sie den Film mit Untertiteln bekommen hatte – sie war begeistert. Was danach mit dem Film passiert, sagt Barbara Mientus, war ihr in dem Moment egal.
Beide sind sich am Ende einig, dass die Folge nur an der Oberfläche gekratzt hat. Ein zweiter Teil, an einem konkreten Buch entlang, steht als Idee im Raum – sie würden gerne wissen, ob euch das interessiert.
Die Bücher aus dem Gespräch
Drei Titel, die in der Folge vorkommen – zwei davon stehen hinter Filmen, an denen sie selbst gearbeitet hat.
Im Schatten das Licht
Jojo Moyes
Der Roman, aus dem der Film wurde, bei dem sie Produzentin war – 2020 bei SAT.1 zu sehen. Im Gespräch ist das der Titel, an dem sie den schönsten Moment ihres Berufs festmacht: als die Autorin den fertigen Film gesehen hat.
Emmas Glück
Claudia Schreiber
Ihr Anfang: Bei der Verfilmung dieses Romans war sie Assistentin der Producerin. Sie nennt ihn als erstes Beispiel, wenn sie erzählt, womit sie angefangen hat.
Der Schatten
Melanie Raabe
Helen bringt diesen Titel ins Gespräch, weil die Serie danach eine auffällig weibliche Produktion war – Autorin, Drehbuch, Regie, Hauptfigur. Melanie Raabe war dazu selbst schon bei uns im Podcast.
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68 Minuten über Filmrechtekataloge, Optionen und Verfilmungsgebühren – und darüber, warum jede Leserin beim Lesen ihren eigenen Film sieht.
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Häufige Fragen
Wie kommt ein Buch überhaupt zu einer Filmproduktion?
Häufig über die Verlage: Deren Abteilungen für Filmlizenzen verschicken zwei- bis dreimal im Jahr Filmrechtekataloge mit Titeln, die in zwei, drei Monaten erscheinen. Barbara Mientus bekommt dazu oft Druckfahnen und liest schon vor Veröffentlichung. Der zweite Weg ist ihre eigene Suche – sie liest, was ihr in Zeitungen oder bei Instagram begegnet, und fragt bei Verlagen, Agenturen oder Autorinnen selbst an.
Was ist eine Option auf die Filmrechte?
Das Recht, einen Stoff für eine begrenzte Zeit exklusiv zu entwickeln, bevor die eigentliche Verfilmungsgebühr fällig wird. Als Richtwert nennt sie rund zehn Prozent dieser späteren Gebühr, meist für 18 bis 24 Monate und oft verlängerbar. In dieser Zeit entstehen Exposé, Treatment und Drehbuch, und es werden Partner gesucht.
Was kosten die Filmrechte an einem Buch?
Sehr unterschiedlich. Als grobe Richtung nennt sie im Gespräch eine Verfilmungsgebühr von 30.000 bis über 100.000 Euro, die sich häufig am Gesamtbudget orientiert – bis zu etwa zwei Prozent davon. Dazu kommt die Optionsgebühr vorab und das Drehbuch als weiterer Kostenblock. Sie betont mehrfach, dass alles Verhandlungssache ist.
Was ist der Unterschied zwischen Producerin und Produzentin?
Im Englischen gibt es den Unterschied nicht, dort heißt beides Producer. In Deutschland kommt eine Producerin oft zu Projekten dazu, die schon weiterentwickelt sind oder kurz vor dem Dreh stehen, auch zu fremden Projekten. Als Produzentin sind es meist eigene Projekte von Anfang bis Ende. Barbara Mientus arbeitet nach eigener Beschreibung so: durchgängig dabei, bei jeder Drehbuchbesprechung.
Warum sind Kinderbuch-Adaptionen so begehrt?
Weil das, was aus Deutschland im Kino läuft, ihrer Beobachtung nach fast ausschließlich Buchverfilmungen sind. Kinder kennen die Bücher, Eltern kennen die Bücher, die Marke ist eingeführt – und die Entscheidung, dafür ins Kino zu gehen, fällt entsprechend leicht. Ihr Fazit: Auf der Bestsellerliste ist kaum ein Titel nicht schon optioniert.
Was macht die Adaption eines Romans schwierig?
Zum einen das Handwerkliche: 500 Seiten, viele Figuren, innere Monologe müssen in eine begrenzte Erzählzeit; Figuren werden zusammengezogen oder gestrichen. Zum anderen die Erwartung: Jede Leserin hat beim Lesen ihren eigenen Film im Kopf, und den gilt es auf einen Nenner zu bringen. Ein unbekanntes Buch zu adaptieren ist deshalb befreiender als ein Bestseller.
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Helen
Herzlich willkommen, Barbara. Ich freue mich sehr, heute mit dir über das Thema, wie wird aus einem Buch ein Film zu sprechen? Aber bevor wir damit starten, habe ich zwei Fragen an dich. Wo sind wir gerade und welches Getränk hast du uns mitgebracht?
Barbara Mientus
Hallo, Helen. Danke für die Einladung. Es ist eine Freude, mit dir zu sprechen. Und wir sind, also wo ich gerne mit dir wäre sitzen würde, ist eine Bank in einem Park in Tokio. Sehr grün, draußen ist irgendwie die Stadt, es ist sehr trubelig, aber in dem Park ist es sehr grün, sehr ruhig. Alles ist so ja sehr friedlich und wir sitzen da auf der Bank, trinken unseren grünen Tee, Japan natürlich und unterhalten uns. Also da wäre ich jetzt tatsächlich gerne, weil das war auch das letzte Mal, dass ich auch wirklich ruhig auf der Bank saß zur Mittagszeit und ein Buch gelesen habe. Das ist tatsächlich diese Kombination aufs Großstadt und dann immer ist es trotzdem sehr entspannt und sehr ruhig.
Helen
Also in Tokio auf einer Bank im Park. Das klingt richtig, richtig gut. dann würde ich sagen, stoßen wir mit unserem Grüntee einmal an. Ich finde, dass irgendwie eigentlich ganz spannend vielleicht als Einstieg, bevor wir auf die eigentliche Frage zu sprechen kommen, was hat das bei dir mit Tee und Japan auf sich? Weil ich habe das Gefühl, beides sind so irgendwie deine… also für beides hast du so einen Favour. Ja. Also woher kommt das? Ich kann das gar nicht
Barbara Mientus
Ich glaube, ich trinke grünen Tee aus Japan schon über 20 Jahre. Ich weiß gar nicht, wie ich dazu gekommen bin. Ich habe einfach damit angefangen, dann wurde es irgendwie immer mehr. Ich trinke wirklich literweise Tee. Es ist mittlerweile aber auch unterschiedlich. Also wirklich, ich trinke Oolong, schwarzen, weißen Tee und keine Teebeutel, nur losen Tee. Ich bin dann in England, oder in Holland, dann mit Milch. Also, na, das ist dann klassisch. Klassisch. Es geht auch gar nicht anders. Nee, und das ist tatsächlich so geworden. Ich kehre dann aber immer zum grünen Tee aus Japan zurück. Dass es wie so nach Hause kommen. Vielleicht ist das auch eine Sucht. Das können wir vielleicht auch so stehen lassen. Naja, die braucht den Tee. Aber der muss immer irgendwie gut sein und schmecken. Und ich habe mich da auch so in den letzten Jahren auch total auch so auch reingetestet. Man kann gar nicht sagen reingelesen, sondern reingetestet und sehr viel getrunken letztes Jahr. Dann endlich auch in Japan nach sehr vielen Jahren endlich gewesen und da auch Teeplantagen besucht. Und und das kam tatsächlich, ich weiß gar nicht, was vorher war die japanische Literatur oder die Tee. Aber es geht zu Hand in Hand. Also ich bin auch total der Fan von japanischer Literatur, also was ich so kenne und steige gerne in diese Welt ein. Mag den Stil, kann man auch nicht so ab für allgemein, weil es natürlich sehr viele unterschiedliche AutorInnen gibt. Aber ich mag diese Welt, die wir so kennenlernen können von außen. Und natürlich informiere ich mich dann jetzt irgendwie immer mehr und kenne auch mittlerweile, das gibt natürlich auch andere Seiten in Japan, die vielleicht nicht so treu sind und die zu hinterfragen sind, aber das macht es dann noch irgendwie umso reicher. Also das ist so eine Kombination aus Tee und Literatur und, genau, uns schon sehr lange her. Das passt irgendwie zusammen, also Tee und Bücher. Und weil der Tee auch so viele unterschiedlichen Ländern kommt. Und dann lerne ich auch immer die Kulturen dann wiederkennen, weil die Literatur lehst nicht so ein.
Helen
Ja, ich finde das voll die spannende Kombi eigentlich. Wir müssten eigentlich dann zu den Büchern, die wir lesen, vielleicht auch immer so ein Tee Tasting machen. Ich habe das Gefühl, du bist jetzt so ein, oh, das Wort kann ich schon fast nicht aussprechen, aber so ein Connaisseur. Oder wahrscheinlich gibt es noch eine weibliche Version davon. Aber egal. Und dann könntest du wahrscheinlich immer einen Tee pro Buch empfehlen. Wie witzig wäre das? Ja, das tatsächlich schriebte mir, also ich hab, sollte ich mal mehr,
Barbara Mientus
ein bisschen mehr Zeit haben, schrieb mir das tatsächlich auch vor, weil ich jetzt gar nicht, dass es um Tee gehen muss in diesen Büchern, aber wenn Tee aus Sri Lanka kommen, dass man dazu… Ja, einfach quasi
Helen
wie würde das Buch schmecken, wenn es ein Tee wäre oder irgendwie so?
Barbara Mientus
Genau, also das habe ich auch zu Assoziationen mit Tee oder wo ich dann gerade bin, wenn ich den trinke und so. Das ist ja,
Helen
das ist in jedem Fall cool. Also ich habe das Gefühl, daraus muss irgendwie ein Format werden. Das passt aber auch eher zu deinem Instagram-Account. Also ich sage immer Buche und Tee, weil es so geschrieben ist, aber es soll wahrscheinlich Bücher und Tee sein, alles zusammen geschrieben. Verlinken wir natürlich auch noch mal in den Show Notes. Aber da teilst du ja auch im Grunde beides, also deine Liebe zum Tee und deine Liebe zu den Büchern. Und ich finde irgendwie eine coole Kombi. Was ich jetzt eben dachte, also bei Grüntee würde ich jetzt meine Behauptung auch nicht die schlimmste sucht. Manchmal denke ich bei Schwarztee ist halt vielleicht jetzt nicht so das Allerbeste, obwohl ich auch sagen würde, ich habe mich echt runter reguliert. Eigentlich trinke ich die meisten Tage sogar nur eine Tasse am Tag. Das finde ich voll okay.
Barbara Mientus
Das ist gar nichts bei meinen 3 Litern.
Helen
Ist das wirklich nichts? Was ich mich aber Frage. Grüntee macht doch auch wach. Trinkst du das den ganzen Tag?
Barbara Mientus
Ja, weil ich so viel Tee habe, ich fange mit Grüntee an, weil das wirklich wach macht und so beständig wach und er konzentriert und dann wechsel ich zu Oolong, zu Schwarz, Tee, also ich trinke wirklich. Ich habe auch keine Probleme, mich einschlafen zu können vom Tee. Ich glaube, ich bin auf so ein Level. Ich kann auch Matcha trinken, ohne dass ich irgendwie besonders… ja, im Üblichen werde. Also ich würde schon sagen, es ist reine Sucht. Ich brauche es auch, aber ich versuch mir das schön zu reden, indem ich so viele unterschiedliche Tee und Aromen und Geschmäcker und ja, man kann nicht so schön werden. Aber es ist wirklich, ich glaube, über 1000 Teesorten. Also das ist… Gibt es? Ja, ja. Es gibt glaube ich über, ich weiß gar nicht, ich will jetzt keine falsche Zahlen, aber über 300 unterschiedliche Gründe ist China, Japan, Taiwan, Japan, Japan, Schwarztee und das ist… Ja.
Helen
Ich bin gerade nicht mehr so ganz sicher, ob das abgefragt Ich bin in dem Poesiealbum, aber Tanja aus der Schmökerrunde hat so ein Poesiealbum für die Schmöker-Mädels. Das Leben gerufen, das liegt, glaube ich, gerade bei Laura, wahrscheinlich in Nürnberg. Aber vielleicht, wenn das irgendwann zu dir kommt, frage ich mich, ob bei dir, ich weiß nicht, ob da so eine Frage nicht auch drin war, quasi, was da früher dein Berufswunsch oder so. Weil bei mir stand früher dein Poesiealbum, Tee-Verkäuferin. War das bei dir auch so?
Barbara Mientus
Nein, gar nicht. Also würde das jetzt drin stehen? Ja, so eine Zeit. Danke, aber das wechselt immer. Ich will unbedingt, ich hätte gerne so ein Buchladen und Tee. Also, wenn man wirklich so ein paar Tee hat und dazu ein Buch liest, also im Buchladen bleibt und da so wirklich so eine ausgewählte, dass das immer so ganz gut funktioniert, also Bücher auf Tee. Genau, in diese Richtung geht es. Also ich,
Helen
zuerst waren die Bücher da, muss ich sagen. Also ich wollte eigentlich immer Buchhändlerin werden oder Tierärztin, bis ich dann gemerkt habe, was Tierärzte so machen und dann, ich mir, Gott, ich kann kein Tier festhalten und irgendwas mit diesem Tier machen, weil dann fang ich dann zu weinen. Also bin ich davon abgegangen. Nein, Teeverkäuferin. Für mich ist Teeverkäuferin gestorben, als ich gemerkt habe. Ich muss ja auch andere Tees als so so Earl Grey und Schwarztee irgendwie verkaufen. Dann dachte ich so, nee, mag ich ja gar nicht. Also mittlerweile bin ich offener gegenüber anderen Tees geworden. Aber damals dachte ich so, nee, ich will eigentlich nur schwarzen Tee verkaufen. Das wäre auch so eine Nische für mich. Aber super, wenn er sollte,
Barbara Mientus
sollte dieser Laden bei Wirklichkeit werden, dann bist du die Spezialistin für Schwarztee und Earl Grey.
Helen
Ja, ich frag mich gerade echt, es gibt ja so Sommeliers und die Die empfehlen doch wein zugestimmten Sachen. Ich habe mal bei TeeGschwendner auf der Website geguckt. Ich meine, die haben so eine Speziale…
Barbara Mientus
Das ist eine sehr gute Ausbildung. So stelle ich mir das wirklich vor. Jemand sitzt davor, blättert durch ein Buch und fragt, was würde da zu passen? Du rattest so innerlich alles durch und denkst, dieser eine Tee, der fast dir perfekt. Du könntest dann den Schwarz die beisteuern.
Helen
Ich empfehle dann einfach immer als Fallback irgendwie Earl Grey. Da gibt es ganz viele Unterschiede. Ja, gut, das stimmt. Aber ich bin gar nicht so experimentierfreund. Ich bin voll festgelegt eigentlich. Aber ich, also das könnte ja dann nochmal was Neues sein, wo für mich dann öffnen. Aber ich stelle mir das richtig cool vor, aber das ist eigentlich auch nochmal was anderes als ein Buch. Kaffee, wir machen halt ein Buch. Teehaus. Hab ich endlich auch eine Vision für die Zukunft.
Barbara Mientus
Sehr gut. Ein Teil, wie Sie. Das ist richtig gut.
Helen
Okay, genug abgeschmackt. Obwohl ich überlege, ob ich noch eine Frage dazu hatte. Aber ich glaube nicht. Ach doch, ich wollte nur noch eine Anekdote erzählen. Vielleicht habe ich die im Podcast schon mal erzählt, aber da musste ich gerade wieder dran denken, als du meinst, du trinkst nur losen Tee. Ich war nämlich bei diesem Paper & Tea hier in … Nee, den gibt es auch in Bonn, aber ich war in Mannheim. Und da hab ich mich ganz unwohl… Also ich hab mich schon eigentlich wohlgefühlt für die Wandsofernet, aber es gab so eine Stelle, wo die irgendwie meinte, es gäbe den Tee, den ich mir ausgesucht hab, nur in Lose. Aber das wäre ja eh die bessere Variante und ich war so… Ich hätte ihn aber trotzdem lieber eigentlich. Ich mag das nämlich gar nicht so gern. Ich weiß immer nicht, wie ich das richtig so dosiere und so. Also ich bin da… Ja, weiß ich nicht. Wahrscheinlich nicht auf so einem hohen Niveau. wie andere Teetrinkerinnen.
Barbara Mientus
Ja, aber das ist total hinderlich. Also, wenn da so wie eine Vorgabe loser, ich glaube, man tastet sich da so langsam ran. Und wenn man weiß, wie viel Gramm pro, also man macht das dann irgendwie auch automatisch. Und dann ist einfach eine größere Vielfalt. Und ich glaube, der Geschmack entscheidet dann. Dann merkst du alleine, okay, vielleicht doch ein eher loser. Aber es sollte einfach nur verschmitten. Also ich habe auch, weil es gibt extrem teure, die sie wirklich tausende kosten. Ja, wie beim Wein, also wirklich so 20 Gramm. Das ist schon so, das ist irgendwie 300 Euro oder so manchmal kostet. Und wenn man nicht schmeckt, dann ist das wie beim Wein. Also ich denke da immer, wenn der schmeckt und gut gemacht ist, ohne irgendwelche Pestizide, also Hauptsache genauer schmeckt. Also ich mag das von… Es tun sich Welten auf hier. Wenn man in diesen Läden dann ist und dann wird man seltsam angeguckt und Teebeutel, ach du kennst diesen T nicht und dann…
Helen
Das ist ein bisschen auch in der Bücherwelt manchmal, oder? So wie du hast dieses eine Buch noch nicht gelesen. Und wie du liest nicht 100 Bücher im Jahr. Was ist da los? Klassiker auch noch nicht? Okay, danke. Das
Barbara Mientus
Hauptsache irgendwie Monatswunde Leidenschaft.
Helen
Ja, das finde ich ein gutes Credo. Aber du bist Filmproduzentin.
Barbara Mientus
Genau.
Helen
Und wir hatten uns in verschiedenen Kontexten schon mal darüber unterhalten. Bei mich ist das ja immer fasziniert. Ich schicke dir ganz oft Themen, die ich interessant fände, weil ich mir irgendwie vorstelle, du könntest daraus einen Film machen, aber wahrscheinlich läuft es überhaupt nicht so. Ich habe das glaube ich noch überhaupt nicht verstanden, wie das genau funktioniert. Aber wir haben uns auch schon öfter darüber unterhalten, was es mit Buchverfilmungen auch so auf sich hat. Und wir hatten in irgendeiner Buchbesprechung, da hab ich dann mal so gesagt, darüber müssten wir mal im Podcast sprechen. Wie wird aus einem Buch ein Film? Und ich weiß gar nicht, wo wir da eigentlich am besten anfangen. Also wahrscheinlich kommt ein Buch auf den Markt und es gibt immer auch Filmrechte dazu oder nicht?
Barbara Mientus
Also manchmal fängt es schon früher an, tatsächlich. Also je nachdem, ob es ein bekannter Autor, Autorin ist und schon mal besteller geliefert hat, ist es manchmal schon zu spät, wenn das Buch auf dem Markt ist. Dann sind meistens die Filmrechte schon vergeben, schon weg. Also es fängt schon immer öfters viel früher an, dass bei mir ist das so, dass ich sehr einen ganz guten, schon längeren und engen Kontakt zu den Verlagen habe und da besonders zu dem Bereich Filmlizenzen. Und da werden auch immer mehr Filmkataloge erstellt, also Filmrechtekataloge, und die werden so verschickt. zwei, drei Mal im Jahr. Und da sieht man auch schon, okay, was so in zwei, drei Monaten erscheint, einen neuen Roman, die man vielleicht in der Verfilmung prüfen könnte. Und oft ist das so, dass ich dann tatsächlich schon Druckfahnen, bekomme und die Bücher dann lesen kann, also bevor sie überhaupt auf den Markt kommen. oder ich frage Bücher an, wenn ich weiß, wo da ist, irgendwie wurde was angekündigt, dann frage ich an. Also es passiert manchmal früher, passiert aber auch natürlich, wenn die Bücher auf dem Markt sind und dann frage ich die an oder die Verlage kommen auf mich zu und sage, okay, hier kommt das neue Buch von dem oder der und wirst du das irgendwie vorlesen und dann mache ich das auch. Und es ist aber auch so, dass nicht immer die Filmrechte beim Verlag bleiben. Im seltenen Fall ist es so, dass der Auto, die Autorin die Filmrechte bei sich oder für sich behält, öfter so der Verlag hat diese Filmrechte oder die Agentur der Autorin des Autors. Und dann gehe ich mit denen. Also ich fange aber oft, wenn ich nicht weiß, ob die Autorin eine Agentur hat, vertreten wird von einem Agenten, dann gehe ich an den Verlag ran und die gehen mir auf den Kontakt oder sagen die Rechte liegen da und da. Und dann spreche ich dir an und also wenn es gut läuft, dann sind die Filmrechte noch frei und ich lese und schaue, okay, könnte das was sein für eine Verfilmung oder nicht. Und ich habe wirklich einige Prüfexemplare, vor allem digital und dann melden sich aber auch die Agenturen oder der Verlag bei mir und sagt, da gibt es schon Angebote von anderen Produzentinnen. Wir erwarten irgendwie ein Angebot in drei Wochen, dann gibt es eine Frist. Also wenn du mit dabei sein möchtest, dann hier die Deadline liene und kannst dich dann auch melden. Das finde ich immer sehr schön, weil dann habe ich auch eine Deadline für mich. Okay, jetzt muss ich es lesen. Also so läuft das, das läuft immer öfters so. Das ist schon vorher, dass man vorher lesen darf. also besonders bei BekanntenautorInnen. Und das ist also einmal so der Fall und dann kommt es auch an, wo die Filmrechte liegen oder ich lese tatsächlich irgendwie in der Zeitung oder sehr oft irgendwie auf Instagram von interessanten Büchern oder was andere Ich bin da ständig eigentlich so unterwegs und das ist das Schöne, dass ich extrem gerne lese, also schon endlich immer, seitdem ich lesen kann, sehr viel irgendwie lese, lese, konsumiere. Das ist auch ein großes Hobby und ein privates Interesse und dass es so ineinander übergeht, dass ich dann automatisch schaue, könnte das was für eine Verfilmung sein. Fahre ich auch aktiv Autorinnen an, Verlage und Frage, ob die auf Filmrechte noch frei sind oder und ich lesen darf oder ob die schon irgendwie vergeben sind oder gerade in Verhandlungen schon stecken. Besonders schwierig ist es, aber das ist jetzt auch nicht mehr so mein Fokus. Das war noch so vor ein paar Jahren und ich schaue aber auch immer noch drauf für eine Kollegin bei uns, eine Produktion, die auf Kinder- und Family Entertainment spezialisiert ist. Das ist ein Kinderbuchbereich, auch mir anschauen und gucken, was da ist. Und das ist da wirklich sehr extrem, weil es, wenn man so auf den Kinomarkt schaut und was im Kino läuft, aus Deutschland werden eigentlich nur Filmen, das sind Buchverfilmungen. Also da ist der Probe, das wirklich, auch wenn man dann die Marke schon kennt, man kennt die Bücher und dann ist es so die Überwindung ins Kino zu gehen, mit den Kindern, die Kinder kennen die Bücher, die Eltern kennen die Bücher und dann geht man sehr schnell auch, also eher in diese Verfilmung. Und aus diesem Grund sind Kinderbuch-Adaptionen extrem begehrt. Also es ist eigentlich kaum auf der Bestsellerliste, dass ein Buch nicht schon optioniert ist. Also optioniert im Sinne, dass die Filmrechte schon vergeben sind und da irgendwie versucht wird, daraus ein Film zu machen. Das ist wirklich extrem. Da wird sehr drauf geschaut, dass eigentlich alles wird verfilmt, was irgendwie ein Bestseller ist. Das hat sich jetzt auch nochmal auch für alle anderen Bücher, also klar, wenn es das Bestseller ist, erwachsene Literatur, dann auch, weil jetzt auch der Fokus auch nochmal verstärkt ist, so auf Bestseller-Verfilmungen und große Marken, die adaptiert werden, da ist auch der jetzt gar nicht so fürs Kino an erster Stelle, sondern auch für die Streamer wie Netflix, Amazon, dass da auch wirklich sehr oft großen Namen und Bestseller geschaut wird und Marken und genauso da ist schon sehr viel Bedarf. Also man muss schon irgendwie schnell sein bei den großen, erfolgreichen Titeln und dann irgendwie mitzubieten und dabei zu sein. Ja. Spannend.
Helen
Hast du, also ist das eine Art Spezialisierung, das, oder also machst du hauptsächlich Buchverfilmungen oder auch was anderes? Ist das eine Art Spezialisierung von dir?
Barbara Mientus
Das hat sich tatsächlich so gegeben, diese Spezialisierung, weil das, weil ich dass einfach das so ein bisschen natürlich bei mir, dass ich, dass ich so das so ergeben hat und dass ich einfach auch lese mit dem Blick schon ob man es verfilmten kann oder nicht. Ich habe mir jetzt auch angewöhnt Literatur zu lesen, wo ich weiß okay das kann man gar nicht verfilmen oder es schon vergeben, dass ich da frei von diesen Gedanken bin, aber das ist total also automatisch Und deshalb hat sich diese Spezialisierung schon so ergeben, dass ich das tatsächlich, dass er diesen Kontakt zu Verlagen habe und eigentlich permanent schaue. Und natürlich ergibt sich daraus auch, dass ich dann auch der Stoffe optioniert habe, also Titel optioniert habe und eine Verfilmung plane und sich daraus was ergibt. Aber ich kann ja auch erzählen, also was vielleicht die Schwierigkeit ist dabei oder was man immer bedenken muss, wenn man ein Buch adaptieren oder verfilmen möchte. Weil natürlich, manche denken, ach, es wäre so schön, wenn mir, wenn mir ein Drehbuchautor, eine Drehbuchautorin diese Geschichte schon geschickt hätte und ich nicht nur einen Roman adaptieren muss, weil es tatsächlich auch immer damit verbunden ist. Es sind ja Zusatzkosten, also die man akquirieren muss. Also man muss diese Filmrechte werben. Und das ist schon mal ein Kostenfaktor, der entsteht und man weiß gar nicht, ob daraus ein Film, eine Serie wird, ein TV-Film oder ein Film für ein Streamer. Und dieses Geld muss man erst mal in die Hand nehmen. Und das unterscheidet sich auch natürlich, wie bekannt das Buch ist, wer Autorin ist und wie gut man verhandelt oder nicht. Und dann kommt aber noch dazu, dass was immer da ist, eine Drehbuchautorin, die diesen Roman adaptiert. Und das sind noch mal, also das sind praktisch, es gibt immer Zusatzkosten, wenn man ein Buch, also einen Roman adaptiert. Und das ist auch in meiner Überlegung wert, okay, investieren wir das oder nicht? Und dann ist natürlich auch immer eine schöne Herausforderung, ein Roman, eine Geschichte, die so über 500 Seiten geht und sehr viele Figuren enthält oder eine besondere Atmosphäre hat, die man so gerne hat und die übersetzen in einem Film, in einem Drehbuch. Das ist extrem schwierig. Es ist befreiender, wenn das Buch nicht so bekannt ist, der Roman, wenn es man freier, Aber wenn es ein Bestseller ist, also man kennt das ja auch, jeder, jede Leserin hat seine eigene Visualisierung, seinen eigenen Film beim Lesen. Und es gibt so viele Leserinnen, wie es Filme gibt. Und das dann auf einen Nenner zu bringen in einen Film oder eine Serie und dann noch diese besondere Atmosphäre, die man sich so verliebt beim Buch lesen, das zu transportieren ist, ja, das sind schon Herausforderungen. oder welche Figuren können wir zusammenziehen, welche müssen wir verzichten, weil man auch eine begrenzte Zeit hat, um diese Geschichte zu erzählen. Was ist die Essenz? Also es macht auch Spaß darüber zu sprechen, aber muss das ja irgendwann mal in ein Drehbuch übersetzen? Ich finde wirklich eine große Kunst. Aber auch so, man liest Bücher und dann hast du ja sehr viele innere Monologe und sehr viele Gedanken. Und dann, okay, wie transportieren, wie übersetzen wir das, wie zeigen wir das? Also, wie lassen wir das die Zuschauer und den Zuschauer sehen, was in ihr passiert? Es gibt natürlich sehr viele Mittel, also man kann mit Farben, mit Kameraeinstellungen, mit Szenenbild. Es gibt sehr viel, wie man es übersetzen kann. Aber es macht Spaß, aber es ist auch eine große Herausforderung. Und es gibt dann manchmal so ein Vorurteil. Und einfach ist das denn so kompliziert. Die Geschichte gibt es doch schon. Da gibt es doch den Roman. Manchmal ist es wirklich schwieriger, einen Roman zu adaptieren, als die Geschichte so ganz frei zu entwickeln, ohne eine Vorlage zu haben?
Helen
Das kann ich mir richtig vorstellen, gerade weil man das so unterschiedlicher liest. Was ich mich gerade gefragt habe, wie lange bist du in diesem Prozess involviert? Also du kaufst ja wahrscheinlich nicht nur die Rechte, sondern du bist du wirklich bis das im Kino ist, in diesem Prozess drin und triff es Entscheidungen und bis quasi die Schnittstelle zu allen?
Barbara Mientus
Ja, also das ist vielleicht auch etwas, weil ich bisher, also es gibt in Deutschland den Unterschied Producerin und Produzentin, sich noch als Producerin, also es gibt es im Englisch schon nicht, da gibt es Producer und das ist beides. beides. Und in Deutschland ist das noch so, dass du auch zu Projekten hinzukommst, also die schon weiter entwickelt sind oder kurz vor dem Dreh oder es kann auch dein eigenes Projekt sein, aber du bist dann auch auf Projekten oder machst Projekte, betreues Projekte, die nicht deine sind. Als Produzentin ist das oft so, dass du das ist schon deine eigenen Projekte von Anfang bis Ende sind und ich mache das dann glaube ich, dass es auch wieder unterschiedlich, welche Gewichtung oder wo man den Fokus drauflegt als Produzentin und Produzent. Bei mir ist das tatsächlich so, dass ich von Anfang bis Ende dabei bin. Mir macht jeder jeder Bereich Spaß und besonders auf diese Entwicklung, also mit den Drehbuchautoren und Autorinnen zu arbeiten, das ist für mich, Also ich bin auch bei jedem Schritt dabei, bei jeder Drehbuchbesprechung. Das ist sehr zeitintensiv. Also es gibt eigentlich keine Pausen. Aber das macht großen Spaß. Also ich finde das auch mal sehr bereichernd, wie Autorinnen dann auf Ideen kommen, wie sie das umsetzen. Also ich habe, wie gesagt, vor Roman, also vor Schriftstellerinnen, habe ich ja großen Respekt. Das ist für mich das höchste und genauso vor Drehbuch-Autorinnen. und bin gerne bei diesem Prozess dabei und sich gegenüber diese Ideen und Lösungen finden und diesen Prozess zu begleiten. Das ist eine große Freude, aber nicht immer einfach, weil irgendwann natürlich dazu kommt. Und das ist dann auch in meiner Person, können wir uns das leisten, wie finanzieren wir dieses Buch, was wir dann haben als Drehbuch, wie viel Geld brauchen, wie und wo kommt das her und wenn man das Geld nicht zusammenbekommt, sondern weniger, müssen wir wieder zurück ins Drehbuch und worauf können wir verzichten oder wie können wir es einfacher lösen. Und das ist also ich finde das gut, dass ich von Anfang an bis zum Ende dabei bin, weil ich dann auch schneller Lösungen und Entscheidungen treffen kann, auch im Zusammenspiel mit den Autoren und allen Beteiligten, die dann irgendwann dazukommen, also Regie und alle kreativen Szenenbild. Also ich verstehe, wenn diese Menschen dann sagen, die so wichtig sind, nee, aber darauf können wir nicht verzichten. Das brauchen wir. Dann schaue ich eher, okay, worauf können wir stattdessen verzichten und dass ich das ermögliche. Also das ist immer so ein Hin und Her, dieses finanzielle Rahmen zu halten, aber trotzdem die Geschichte nicht zu verraten und sie so zu erzählen, wie wir uns das am Anfang gedacht haben und wie die Autorinnen und Regisseurinnen und sich das vorgestellt haben. Also das ist… und deshalb bin ich von Anfang bis Ende dabei.
Helen
Und das ist mega interessant. Irgendwie denke ich gerade so, das könnte auch vor der spannende Beruf einfach für Menschen sein, die auch gerne lesen, die vielleicht noch gar nicht so in die Richtung gedacht haben. Weil das ist ja schon ein spannender Aspekt. Diese Welt, die sich sonst ja nur in deinem Kopf abspielt, wenn du es liest, in sowas… Wieso das alles zu übertragen? Voll spannend. Und ich meine, es unterscheidet sich ja wahrscheinlich auch einfach bei jedem Buch. Also du fängst jedes Mal, du kannst wahrscheinlich bei allen möglichen Schritten auf Erfahrungswerte und Menschen, die du kennst, irgendwie zurückgreifen. Aber du musst ja wirklich jedes Mal neu diesen kreativen Prozess anstoßen und denken.
Barbara Mientus
Ja, ich schaue also beim Lesen natürlich, wie ich davon frei zu machen, was gerade irgendwie gesucht wird, also gesucht in Sinne, ob irgendwie das öffentliche, öffentlich-rechtliche gerade diese und diese Themen oder die Streamer das oder was wo den Kino funktionieren. Davon versuche ich mich ein bisschen frei zu machen, wenn ich auch Romane lesen, weil sich das auch sehr schnell ändert. Hauptsache ich gehe dann immer so eher, die Geschichte muss funktionieren, die Figuren, also das ist so das Wichtigste und dann findet man schon jemanden, der einem das Geld gibt. Aber darauf konzentriere ich mir also die Geschichte. Und dann überlege ich auch schon, Manchmal kommt das sehr spontan. Wer könnte das umsetzen? Also welche Drehbuchautoren, Autor fällt mir da ein, der ganz gut passen würde, um das so, also ins Drehbuch zu übersetzen, schreibt die Romanautorin-Autor, vielleicht auch Drehbücher oder wäre dann eine Lust, das mal auszuprobieren, das ist für mich auch immer ein Punkt. Und dann welche Regie könnte da irgendwie, entweder hat sie schon etwas gemacht in diese Richtung, in diesem Genre oder diese Atmosphäre oder mag ich einfach gerne, aber ich habe schon mit jemandem gearbeitet und weiß, okay, wir konnten das auch ganz gut hier zusammen. Also das hilft schon mal, da irgendwie an Menschen zu denken, wo ich mir so, ah ja, okay, das wäre super, bei der oder bei dem, wenn man das zusammen machen könnte. oder auch Redaktionen, also einer Redakteurin, wo ich denke, das könnte was sein, was man zusammen angehen könnte. Aber das ist so eigentlich der Prozess, auch wenn ich Drehbücher lese. Das habe ich dann auch. Zu wem könnte das gut passen und wer würde dann auch, wer hätte da, glaube ich, eine starke Vision, wie man es umsetzen könnte. Weil manchmal habe ich die nicht, aber ich könnte vielleicht mit der Person mich mal unterhalten und dann entstehen da. Das ist schon extrem, also das macht wirklich Spaß.
Helen
Ja, ich stehe mir jetzt gerade, also ich kriege fast Lust, auch mitzumachen. Ich finde, es klingt richtig gut. Als ich mich gerade frage, die Spezialisierung ist ja quasi schon, du guckst eher im Buchbereich, was ich umsetzen ließe, aber es ist nicht irgendwie, dass du sagst, du machst nur Spielfilme oder nur Serien oder so, das ist dann komplett offen, was für sie das Endprodukt ist.
Barbara Mientus
Ja, also das entscheidet also eher entscheidet der Inhalt über die Form, also was es dann wird, ob es ein Film ist für das Kino oder für den Streamer oder ob es eine Serie ist. Also das gibt der Inhalt vor, so gehe ich. Das ist praktisch. Wo ist die Geschichte dann am besten aufgehoben.
Helen
Auch so Dokumentarfilme? Nein, das ist,
Barbara Mientus
aber da würde ich mich eher, also ich habe Dokumentarfilme auch gemacht, eher davon lösen, dass man eine Vorlage hat, also bestehende, sondern da würde ich eher so vorgehen, dass der Autor, die Autoren, die dieses Sachbuch vielleicht geschrieben hat, wie man daraus vielleicht eine Dokumentation machen kann oder eine besondere Protagonistin, die in diesem Buch war, kann man die vielleicht begleiten. Also dort, das würde ich dann tatsächlich eher davon lösen.
Helen
Ja, aber also grundsätzlich wäre das auch dein Repertoire. Also wirklich die Form am Ende ist eigentlich immer abhängig einfach vom Buch.
Barbara Mientus
Ja, und das ist aber auch genau, wenn ich mit Drehbuchautorinnen spreche, gehen wir eigentlich auch immer so vor. Das ist also auch unten losgelöst von Romanen, wo wir es haben, wie am besten aufgehoben. Zum Beispiel gibt es einen Pfeil, dann kann man noch nachschauen, also ein letztes Projekt, das ich gemacht habe, das jetzt irgendwie Ende März ausgestrahlt worden ist beim ZDF und Arte. Das kann man noch in der Mediathek nachschauen. Das passiert jetzt wieder auf, das könnte dich auch interessieren, das ist so in Richtung True Crime. Es ist inspiriert von wahren Ereignissen und der Film heißt Der Fall Marianne Voss und das ist auch so eine Inspiration aus einem Buch. So bin ich darauf gekommen auf diese wahre Geschichte und dann Es ist der Film davon inspiriert und ja, so kann es auch tatsächlich, so kann auch Filme entstehen. So wie ich auf Geschichten stoße. Es geht eigentlich immer so um Geschichten erzählen und so hinter in Leben schauen. In Menschen schauen. Genau.
Helen
Mega spannend. Ich habe so viele Fragen. Aber du meinst eben, was es gibt Bücher oder du liest extra Bücher, wo du weißt, sie lassen sich nicht verfilmn. Was lässt sich denn nicht verfilmn?
Barbara Mientus
Das ist also mittlerweile ein bisschen schwieriger. Also bevor die Streamer, Netflix und Amazon dazu kamen und eher war das leichter zu sagen, weil dann irgendwie Horror nicht gegen Science-Fiction nicht gegen und so weiter, das war dann so, okay, wo soll das in Deutschland stattfinden? Gar nicht. Also dann war das so, okay, das ist sicher, das wird nie verfilmt und so weiter. Das hat sich ein bisschen verändert und auch tatsächlich auch verändert. Ich hatte früher Bücher, eine Romane, wo ich dachte, okay, das ist so episch, das ist so groß. Das kann man nicht erzählen, das ist zu teuer. Das ist inzwischen durch VFX, also was man digital alles erstellen kann. Hat sich das auch relativiert. Deshalb ist es eher so, wo ich denke, okay, es kommt aus irgendwie aus dem Englischsprach im Raum. Das kommt erst später nach Deutschland. dann ist das meistens, also wenn es erfolgreich ist, eh schon optioniert. Also die Filmrechte ist vergeben und ich bin dann frei. Ich so, okay, ich lese jetzt, dann schau ich mit dem Film an. Und genau, das ist, ja, oder wirklich ältere Bücher, wo ich weiß, okay, das vielleicht trifft auch nicht den Zeitgeist und es ist vielleicht zu historisch und dann ist das auch freund. Aber genau, das wird immer schwieriger tatsächlich.
Helen
Aber das finde ich auch spannend, weil darauf hatte ich eben nachgedacht, ob das dann, also du bewegst dich wahrscheinlich wirklich eher im deutschen Buchmarkt und wenn es jetzt, also wenn es eine Übersetzung ist, dann also probierst du es vielleicht, aber das ist unwahrscheinlich, dass es dann klappt.
Barbara Mientus
Das ist unwahrscheinlicher oder ich würde dann darauf abzielen, das in ein Ko-Produktion zu machen mit einem anderen Land. Das ist auch, da bin ich auch an zwei unterschiedlichen Geschichten dran, dass ich wusste, weil ich den AutorInnen auf Instagram folge, dass die Bücher rausgebracht haben, also jetzt nicht in Deutschland erschienen sind, meist okay bei welcher Agentur die sind, dann frage ich der einen, denn wenn die Romane optioniert sind, dann gibt es aber die Möglichkeit, dass die mich wieder mit den Produzenten aus, zum Beispiel UK, in Zusammenhör zu zusammenbringen und dass man irgendwie einen Austausch tritt, falls das eine größere Produktion wird und eine Co-Produktion interessant wird, um wieder finanzielle Mittel aus Deutschland zu bekommen und dass man dann doch zusammen kommt und dass schon irgendwie die Filmrechte eigentlich weg sind, dass man dann so in Kooperation kommt und Kooperation mit anderen Ländern. Also ich versuche, wenn mich wirklich eine Geschichte packt, dann wirklich so dieses Geschichte, Geschichte gefällt sie mir oder mich oder sehe ich da gerade. Was macht sie was mit mir? Dann frage ich auch wirklich, also eigentlich jede an.
Helen
Ja, ich meine, so sage ich auch voll oft in den Stories. Irgendwie finde ich es immer verrückt, wie viel es doch bringt, einfach mal zu fragen. Manchmal irgendwie. Er gibt sich dann doch relativ viel daraus. Und was ich jetzt spannend fand, was du eben meintest, war mit den Neuerscheinungen. Also das ist dann schon auch so, dass das einfach interessanter quasi auch für die Filmproduktion ist, wenn es ein neueres Buch ist. Also du liest jetzt nicht irgendwie ein zehn Jahre altes Buch und denkst dir dann daraus könnte man was machen.
Barbara Mientus
Das schon auch. Also das schließt sich nicht aus. Aber es ist natürlich aktuelle Bestseller, die dann schon mehr Aufmerksamkeit bekommen und um auch wieder diese Aufmerksamkeit mitzunehmen, um Partner zu finden, die also finanziell mit einsteigen. Das sind Verkaufszahlen, extrem wichtig Bekanntheit der Autorin des Autos.
Helen
Ist das schon eine Reihe? Ist das eine Marke und Verkaufszahlen? Ja, okay.
Barbara Mientus
Es gibt dann natürlich so große Namen, wo dann es eher über den Namen der Autoren des Autos geht. Ja, okay. Es ist auch ein älteres Buch sein, aber zum Beispiel, jetzt Fitzek, das kann auch etwas, was jetzt vor zehn Jahren geschrieben, das wird jetzt verfilmt, weil es Fitzek ist. Ja, okay. Wie aktuell, also kann man das jetzt in unserer Zeit, es ist sehr zeitlich für Orte, dass man irgendwie den Buch das Alter irgendwie ansieht oder kann man es irgendwie in die heutige Zeit leicht übertragen und das schaut man dann genau, ob das funktioniert. Also zum Beispiel,
Helen
ich habe das nicht gelesen, aber ich glaube, Maya Lunde hatte ja irgendwie relativ früh schon ein Buch über die Pandemie und die Zeit irgendwie geschrieben. So was würde sich jetzt wahrscheinlich nicht mehr umsetzen, dass man das nicht mehr so sehen will oder?
Barbara Mientus
Es ist verrückt, weil das war wirklich so am Anfang der Pandemie. Waren alle solche Themen, Auch das musste nicht Pandemiebuch, aber wirklich irgendwie Virus oder was anderes oder dystopien ein komplettes No-Go. Ah, okay. Nein, also nein, das wollen wir gerade nicht. Also jetzt, ne? Weil das war verrückt, weil alle haben das Gefühl gelesen. Also die Bücher wurden auch einmal extrem verkauft und jeder wollte leben, aber die tatsächlich Sender, Streamer, wir wollen Unterhaltung, wir wollen die Menschen da ausholen und so.
Helen
Das ist ja echt spannend, weil da ist es ja dann wirklich auch mal konträr, dass dann wahrscheinlich in der Buchindustrie was anderes gefragt war als in der Filmindustrie. Ich habe auch gerade als ich die Frage gestellt habe auch gedacht, naja ich habe mich nicht mehr informiert, ob das Buch auf dem Film wohnt. Ich habe es auch nicht gelesen, aber da musste ich gerade irgendwie so dran denken. Weil ob man Pandemie in irgendeiner Form zeigt, war ja von Anfang an Thema und geführt ist, dass halt auch immer noch, also auch bei mir auf der Arbeit überlegen wäre, ob wir bestimmte Bilder oder so verwenden, wenn ein Maske zu sehen ist oder so. Das wird wahrscheinlich noch ein paar Jahre anhalten, oft man also wie man damit einfach umgeht.
Barbara Mientus
Ja total und einerseits kann man irgendwie man sieht Menschen mit Masken auf der Straße und du weißt genau wann das spielt, wann es stattfindet. Eigentlich auch total hilfbar. Das ist auch wieder so visuell, so stark, dass man nichts erzählen muss. Man hat nur dieses Bild und alle wissen Bescheid und alle sind auch automatisch wieder in dieser Stimmung. Das ist auch natürlich kann auch sehr hilfreich sein.
Helen
Ja voll. Weißt du was ich gerade denke, was meine Spezialisierung, glaube ich, wäre. Weil das ist ja das, was ich dir immer schicke. Irgendwie spannende Frauen, deren Leben zu erzählen. Gibt es diese Richtung, kann ich mich in die Richtung sprechen?
Barbara Mientus
Total. Das ist nach wie vor… Besteht da sehr, also schon großes Interesse. dass auch vor allem es wird so ein bisschen auch vorgegeben, durch die Streamer, die aus Amerika kommen, aber jetzt auch von den deutschen Sendern, dass man so ein bisschen auch mehr, nicht nur bisschen, sondern richtig also männlich und weiblich mischt vor und hinter der Kamera, wie man auch, also Diversität ist ein Großpunkt und dazu gehört auch, dass irgendwie, wie werden Frauenfiguren zählt. Und da schaue, also es ist wirklich, da schaue ich auch sehr drauf und es ist auch schon ein großes Thema nach wie vor Geschichten, die auch gar nicht eine starke, dass es rückt ab von dieser, es muss eine starke Frau, starke Protagonistin sein, sondern es muss eine echte Frau sein und vielschichtig und gar nicht so stark, dass man da wieder vielleicht ein falsches Bild erzählt, sondern dass man Frauenfiguren komplexer erzählt oder unterschiedliche Figuren überhaupt in diesen Geschichten sieht und Vorbilder schafft und nicht nur immer so Rollen reproduziert. Und das ist ein total großer, großer Fokus und tatsächlich vor und hinter der Kamera. Also, dass auch mehr Autorinnen schreiben, mehr Regisseurinnen inszenieren, weil das immer alles auch einfließt, wie gefehlt werden und andere Punkte tatsächlich berücksichtigt werden. Und diese, dass ich auch wirklich auch schaue auf weibliche Hauptfiguren oder auf queere Figuren, dass man so auch die in einfachen Geschichten erzählt und abbildet. Und nicht immer nur als Starke, sondern irgendwie, die können auch scheitern und gebrochene Figuren, Ich fass Vorbilder kreieren und Identifikationsfiguren schaffen. Und das ist auf jeden Fall, also deine Spezialisation könnte sehr gut funktionieren. Ist eine gute Richtung.
Helen
Okay, ich überleg's.
Barbara Mientus
Wenn die Ideen sind, sehr gerne auf mich zu kommen. Ich fixe dir einfach, bis du sagst, lass es hellen. Nein, das sagst du nicht in Frieden.
Helen
Das ist ein Aufruf an alle. Wir hören immer gerne.
Barbara Mientus
Das ist tatsächlich auch ein großer Wunsch von mir, Hinweise zu bekommen. Also was irgendwie noch fehlt, was noch nicht irgendwie erzählt ist oder welche Person nicht erzählt ist. Ja, also super gerne.
Helen
Ich werde jedes Mal, wenn ich irgendwie eine Geschichte von einer Frau lese, ich Google ja immer, ob es irgendein Film gibt. Und es ist leider einfach sehr häufig nichts zu finden. Oder dann einfach nicht an so einer guten Qualität oder so, weil das dann vielleicht irgendwo 100 Jahre alt ist oder sowas. Deswegen, ich habe da ein persönliches Interesse dran. Ich musste gerade dran denken, wir haben vor ziemlich genau einem Jahr, glaube ich, die Folge mit Melanie Raabe gehabt nach dem Seriencamp-Festival mit der Schatten und da hatte sie nämlich auch betont, dass sie das so cool findet, dass das eine sehr weibliche Produktion war. Sie als Autorin, dann Drehbuchautorin, Regisseurin, weibliche Hauptfigur. Also so das war echt cool. Und ich habe auch die Produzentin. Ich habe da Hintergrundwarn auch Frauen Beteilt ja, es war irgendwie ganz cool. Man sieht es ja einfach oft nicht. Also ich mein, du befasst dich wahrscheinlich damit, wer war, wie beteiligt, aber das ist ja dann schon eher so ein bisschen Nischenwissen und was man vielleicht nach außen nicht immer so mitbekommt. Außer, es wird irgendwie hervorgehoben. Das ist schon cool, auch zu sehen, wo man da auch vielleicht einfach im eigenen Seeverhalten mit unterstützen kann. Ja, total. Was ich mich schon mal gefragt habe, haben wir auch schon mal darüber gesprochen, aber ich wembe da hatten wir auch nicht über konkrete Zahlen gesprochen. Ist so was, also ich meine, du bezahlst das ja nicht irgendwie privat, nur das bezahlt ja wahrscheinlich irgendwie die Produktionsfirma und dann sagst du ja auch irgendwie dann gibt es irgendwelche Instanzen, die das mitfinanzieren. Aber was ist denn überhaupt so ein gängiger Preis? Also was, ich weiß nicht, das kann man wahrscheinlich so schlecht sagen, aber so was kostet so was überhaupt so ein Filmrecht?
Barbara Mientus
Das ist tatsächlich ein bisschen abhängig von was das für ein Buch ist. Das ist wirklich sehr unterschiedlich, was vielleicht so eine ungefährere Richtung, dann wirbt erst mal eine Option. Und dann eine Verfilmung und diese Option kann ungefähr so ein Recht für 10 Prozent von einer späteren Verfilmungsgebühr oder Vergütung sein. Und 10 Prozent Option ist es meistens so, dass man diese Option Er so für 18 bis 24 Monate erwirbt, also das ist wie gesagt 10 Prozent von der späteren Summe. Und das ist, dann hat man in dieser Zeit, diese Zeit kann man nutzen und sollte man nutzen, um Drehbuchautor, Drehbuchautoren zu finden, vielleicht auch eine Förderung, Drehbuchförderung zu beantragen, um dieses Drehbuch schreiben, was auch zusätzliche Kosten sind, zu finanzieren. Und wenn man dann, man fängt manchmal mit dem Exposé an, mit einem Treatment, man geht nicht so oft direkt ins Drehbuch, weil es auch kosten vor Ort, also sehr hohe Kosten dann Drehbuch, ein Drehbuch zu schreiben oder Drehbuch schreiben zu lassen. Aber er fängt man bei den Formen Exposé an und mit denen geht man raus an potenzielle Partner wie Sender, Streamer, um sie davon irgendwie zu überzeugen, okay, könnte es eine Geschichte hier aus sein, wollte da einsteigen und es ist schneller ein Exposé, also weil keiner wird diesen Roman lesen, diese Beleitung an ein Exposé oder das Treatment und das Treatment ist so eher schon scenisch, dass man die einzelnen Szenen hat, aber es lässt sich trotzdem schneller lesen als ein Drehbuch und dass man da schon mal schaut, okay, könnte das interessant sein, um da zusammen zu kommen, zusammen zu arbeiten und geht dann gemeinsam ins Drehbuch und da kann man ja auch noch entscheiden in Form, also beim Treatment, auf welches Szenen kann man es verzichten oder funktioniert die Struktur schon so wie man es gebaut hat oder nicht und dann kann man mit den Partnern wieder zukommen und daran schon mal arbeiten, irgendwie dann ins Drehbuch und dann ist das so, diese Prozesse dauern oft sehr lange, sodass man diese Option für diese 18 oder 24 Monate, die man hat, manchmal auch noch mal verlängern kann, also nochmal umgegeben, dass man es verlängert. Und Und dann, im besten Fall, das sind ja auch schon wieder 2,5 Jahre, die da begangen sind, im besten Fall zieht man, so heißt es dann, zieht man die Option und geht in die, und zahlt dann diese für Filmungsgebühr, und das sind die Preise offen, also von 30.000 bis über 100.000. Und also das ist wirklich variiert. Und oft ist das auch abhängig von dem Gesamtbudget des Films. Also auch richtet sich diese für Filmungsgebühr am Gesamtbudget des Films, also nur fast 2% sind vom Gesamtbudget. Oder man legt vorher einen festen Betrag fest oder richtet sich dann danach nach dem Budget. Und diesen größeren Betrag zeigt man aber erst, also nachdem man die Option gezogen hat. Und die zieht man erst. bestenfalls wenn man kurz vorm Dreh ist, also vor den Dreharbeiten oder am ersten Drehtag oder kurz vor den Dreharbeiten, wenn man weiß okay manchmal ist es noch ein bisschen früher, aber wo man wirklich schon sicher ist der Film oder die Serie wird gemacht, also wo es die ganze Finanzierung steht, wo man wirklich sicher ist okay, wer der Film wird gemacht. Und mit diesem, dieses irgendwie eine Option auszuhandeln, das ist eher noch so theoretisch, also da fließt noch kein Geld. Noch fließt also Optionen sind auch.
Helen
Also dafür brauche ich schon Geld quasi.
Barbara Mientus
Also dafür brauche ich schon Geld und das sind also eine Richtung, also das ist auch wieder Verhandlungsbasis, aber Verhandlungssache, das sind ungefähr so zehn Prozent von der Verfilmungsgebühr, die am Ende, also wenn es ist irgendwie zum Beispiel 30.000, dann sind es 3.000 oder manchmal ist die aber auch die Anfangsoptionsgebühr auch schon höher, je nachdem, was für einen Roman du optionieren möchtest. Aber wie kannst du denn? Es ist ja noch schon über 10.000, 20.000 sein, das ist sehr.
Helen
Aber wie kannst du denn schon die ungefährere Verfilmungsgebühr kennen, wenn doch noch gar nicht so genau weiß, was daraus so wird. Oder musst du das schon in dem Prozess kennen, wenn du in die Verhandlungen, also musst du ungefähr eine Vorstellung schon haben? Ja,
Barbara Mientus
das auf bestenfalls sollte man das schon haben. Also man legt auch schon eine Gebühr, also für später an, die man vielleicht eher nicht unterschreiten sollte. Also dass der Autor, die Autorin oder der Verlag schon weiß, okay, dieser Betrag ist garantiert, wenn das für Film wird, diesen bekommen wir. Und wenn das Budget höher wird, dann müssen wir noch mal schauen, okay, 2 Prozent davon sind höher. Aber wenn das Budget sich aber mal auf Millionen erhöht, weil sonst wer weiß, weiß ich, zukommt, dass man dann auch wieder, das heißt so deckelt, dass man da nicht irgendwie ins Unermessliche geht und irgendwie in den Millionen zahlt, dass sich das so die Bade hält. Aber genau das ist auch wirklich verhandlungsverhandlungswahl. Das ist eine Finanzierung. Also das ist natürlich, man investiert erst mal, das können sich sehr große Firmen vielleicht eher leisten, sehr viele Bücher zu optionieren. Aber ich überlege schon sehr genau, ob wir dieses Geld investieren, weil ich auch die Verantwortung auf wie das Finanzielle trage, investiere ich schon diese Optionsgebühren und wie sehe ich, also wie schätze ich den Erfolg ein, dass ich Partner dazu bekomme, um wirklich daraus ein Film entstehen zu lassen, weil es immer eine Investition ist. Und dann kommt ja,
Helen
Man muss ja dann, hast du ja noch, wenn du die Option hast, hast du ja noch mal nicht das Drehbuch. Und das kommt ja noch dazu. Also das sind dann wieder noch mal in den Investitionen. Irgendwie denke ich gerade so, wir müssen bestimmt auch mal einen Zwei noch dazu machen. Also ich hab so 30.000 Fragen. Du hast es gemacht. Ja, ich find's mega interessant. Weil, keine Ahnung, also ich meine klar, wenn du jetzt einen so ZDF oder so an Bord hast, wahrscheinlich sind die irgendwie so eine fixe Gebühr, aber beim Kino geht es ja wahrscheinlich auch darum, wie viel eingespielt, also wie viel dort ins Kino geht, tatsächlich, oder?
Barbara Mientus
Das ist, da kann man tatsächlich nochmal, jetzt wird es sehr nötig, man kann sowas im Vertrag tatsächlich auch machen, wenn es eine bestimmte Zuschauerzahl erreicht, dass man dann nochmal eine On-Top-Was-Zalt beim Kino, aber du hast recht beim ZDF, ARD-Film, es gibt schon die Budgets stehen eher schon fest, so dann weißt du okay, hast du eine Richtung, wie hoch diese Filmverfilmungsgebühr sein sollte und das bestenfalls hat man auch die Möglichkeit das auch mit dem Sender abzusprechen, weil die auch nicht in wie Unsum denn bereit sind. also mitzugehen. Und das kann man dann tatsächlich auch besprechen. Aber das Gute ist, man hat da schon ein Budget. Und dafür ist es das Gute, das Schlecht ist, oft ist dieses Budget auch begrenzend, weil man weiß, okay, ich habe jetzt dieses Geld und diesen Roman zu erinnern. Und wie kriegen wir das in diesem Rahmen hin? Also es kann, es ist auch da wieder eine Challenge. Wie kriegt man diese Geschichte für dieses Geld erzählt?
Helen
Also keine Ahnung, auf jeden Fall Teil zwei würde ich sagen. Aber was ich noch fragen wollte war, wie viele hast du so parallel? Weil du hast ja beschrieben, der Prozess kann teilweise ziemlich zeitintensiv dann auf sein. An wie vielen Filmen oder an so wie vielen Projekten arbeitest du in der Regel parallel?
Barbara Mientus
Es ist wirklich unterschiedlich, also die sind auch in unterschiedlichen Phasen. Bei mir ist das, dass ich bei jedem Projekt sehr intensiv dabei bin und so dass sehr viel Zeit kostet, habe ich jetzt nicht extrem viele, die müssen dann ein bisschen auf mich warten, wenn ich zum Beispiel beim Dreh die ganze Zeit dabei bin, dann kann ich mich um die anderen Projekte nicht so intensiv kümmern, aber ich habe tatsächlich viele Ideen, die sind so ein Ideenanfangs-Stadium, dann in Entwicklung und dann auch in unterschiedlichen Stadien, dass man erst so Ideen mit Autoren bespricht und Exposé hat. Dann gibt es Projekte, die schon ein Drehbuch sind, wo ich dann mit diesem Drehbuch an Partner rausgehe, um erste Gelder zu akquirieren. Dann ist das vielleicht ein Streamer, ein Sender oder ich sage okay, es ist ein Kinofilm, dann gehe ich an Filmförderungen ran und dann gibt es Projekte, die jetzt gerade eine Serie, die kurz vor Dreh ist, da ist die Vorbereitungs-Hochphase und die Drehbücher müssen noch fertig gemacht werden geschrieben. Es gibt sehr viele horizontale Geschichten und parallel läuft schon alles, wird vorbereitet, Studios gebaut, damit der Dreh losgehen kann. Und dann gibt es Projekte, die fertig sind in der Postproduktion sind und die. Die werden jetzt fertig gemacht, wo der Schnitt fertig ist und wo jetzt so Color Correction kommt, wie der Look am Ende sein soll. Sehr unterschiedlich und sehr viel tatsächlich in Entwicklung. Und da auch unterschiedlich ob Kino oder für Streamer oder TV-Films oder Serie. Ja.
Helen
Also ich finde es ein ultra spannendes Thema. Vielleicht müssen uns die Zuhörer ihnen einfach mal wissen lassen, ob wir das nicht noch mal als Teil zwei so anhand von einem konkreten Buch oder so machen sollten, wo du dann ein bisschen erzählt, wie du das tatsächlich übersetzt hast, also was die Überlegungen waren und so.
Barbara Mientus
Ich könnte da noch Stunden darüber sprechen.
Helen
Vielleicht haben wir schon alles verloren. Nein, also ich kann mir das irgendwie nicht vorstellen.
Barbara Mientus
Klar, das kann man machen, weil ich sage, ich habe angefangen, war ich als Assistentin der Producerin mit Emmas Glück. Das ist auch eine Roman-Verfilmung. Das war eine Roman-Adaption und 2020 von Jojo Moyes im Schatten das Licht.
Helen
Da warst du dabei.
Barbara Mientus
Ja, da war ich auch die Produzentin. Weil die Autorin kennt man ja. Die kennt man und das ist also auch wieder ein Thema, bei vielen Schriftstellerinnen, Drehbuchmotorinnen, sehr weit oben stehen. Ich habe wirklich für mich das aufregendste und schlimmste, wenn dieser Film dann soweit fertig ist, dass sie den auch sehen können. Weil ich nehme sie auch immer mit, also dass sie wirklich jede Veränderung mitbekommen und auch am Set, wenn man dann weiß, okay, dass dieses Szene kann nicht gedreht werden. Ich will immer dann, dass die Autoren dieses Drehbuch umschreibt. Aber dieser Moment, wenn Drehbuchautorin oder Schriftstellerin diesen Film dann sieht, ich kann es für mich wirklich… Horro, es ist so eine große Verantwortung, weil ich denke, okay, die haben uns die dann überlassen und daraus macht man dann ein Film. Das ist wirklich für mich… Ja, dann das, okay, wie hat es gefallen? Also, ist es in der Kühe? Ist es die im Kino, die dann jede Regung im Gesicht verfolgt? Ja, das ist wirklich… Das ist schon für mich, das wäre glaube ich das Schlimmste, das ist ein bisschen nicht passiert, aber jetzt auch bei Jojo Moyes war das tatsächlich auch, als sie das dann den Film unter Titel bekommen hat, dann die Antwort kam und sie sehr begeistert war, das war wirklich viel. Mir war dann egal, was mit dem Film passiert, Es ist wirklich für mich, dass das ist mein Ziel, dass das, was wir von Anfang an uns alle gedacht haben und gemeinsam, dass es dann funktioniert hat und mit allen Abstrichen die automatisch passieren, die man kann nicht alles so umsetzen, wenn es funktioniert. Und Brevo Autan sagt, oh ja, das ist gut, ich freue mich und ja, und toll, es ist ja nochmal ganz anders und es ja irgendwie das auch noch besser oder das ist dann der schönste Moment. Also das ist so der schönste Moment und wenn man Castings macht und die Besetzung sucht und das erste Mal Schauspieler, Schauspielerin die Rolle spricht, das sind so die Momente wo ich denke, da weiß ich okay, das wird, dann fangen die Figuren an zu sprechen und dann am Ende wenn die Autoren sagen okay.
Helen
Wir haben noch gar nicht gekommen. Wir müssen, glaube ich, einen Teil zwei machen. Lass uns mal wissen, ob euch das interessieren wird. Dann könnten wir ja irgendwie eine bestimmte Verfilmung oder so raussuchen und das mal wirklich anhand dessen erklären, wie du vorgegangen bist. Ich finde es so cool. Ich danke Barbara, dass du uns mal so ein bisschen damit genommen hast. Ich habe das Gefühl, da haben sich gerade irgendwelche Welten für mich aufgetragen. Ich fand Das ist ja schon vorher spannend, aber jetzt, ich werde mich auf jeden Fall nochmal genauer damit beschäftigen.
Barbara Mientus
Sehr gerne, wir können auch uns weiter austauschen. Ich habe es wirklich nur so angeschnitten. Ich habe noch nie so wirklich über, weil das ja mein Job ist, mein Alltag. Für mich ist das jetzt nichts, also besonders ist schon, weil ich natürlich liebe Geschichten zu erzählen, aber es ist so ein normaler Vorgang, dass ich noch nie so wirklich darüber gesprochen habe. weiß auch nicht, wie, ob das jetzt für die Zuhörerinnen irgendwie jetzt seltsam ist oder zu nerdig oder zu nischig. Genau, also das kann ich natürlich einschätzen, aber das freut mich, dass du das so.
Helen
Ja genau, ich wollte gerade sagen, also ich finde es mega interessant, aber wir werden ja sehen, wie das Feedback ist. Lass uns auf jeden Fall super gerne wissen. Meldet euch bei Barbara, Wo findet man dich im Internet? Kannst du ja noch mal teilen.
Barbara Mientus
Genau, also man findet mich unter Bucher und Tee, aber soll eigentlich Bücher und Tee sein? Sollte jemand diesen Account haben? Bücher und Tee, bitte melden. Ich kann ja um Sie. Aber es ist genau Bücher und Tee, Bucher und Tee beschrieben und meldet euch gerne auch mit Ideen, weil es hier irgendwie, weil es irgendwo ein Buch schlummert, was mir entgangen ist. Nein, aber auch so total gerne im Austausch. Und wie gesagt, ich lese ja auch fernab von Verfilmungen und aber es sind einfach Geschichten, die mich als Menschen und was sie zu erzählen haben und und immer wieder Neues. Also das ist die Neugier. Ja. Wirklich. Ich verehre sie alle. Hey. Hit me up. Yes, weil das ist auch immer Ich veräre sie alle. Für mich sind das die wichtigsten Personen, sowohl Schriftstellerinnen als auch im Film. Mit dem Buch fängt es an und das nehme ich sehr ernst und mag extrem gerne die Zusammenarbeit.
Helen
Ich fand es jetzt mega spannend. Danke dir, dass es richtig cool ist, mal so ein bisschen einen Blick zu bekommen, was auch so einfach aus Büchern dann wird, gerade wenn wir die im Filmabenden dann vielleicht auch die Verfilmung auseinander nehmen. Es ist ja total spannend, was alles dazwischen noch so passiert. Ich würde sagen, wir trinken unseren grünen Tee im Park in Tokio jetzt noch zu Ende, tauschen uns noch so ein bisschen Abseits der Aufnahme aus und verabschieden uns an der Stelle. Ich danke dir wirklich von Herzen, das fand ich mega cool. Und ja, ich kann eigentlich nur sagen danke.
Barbara Mientus
Danke für die Einladung, mein erster Podcast und mein erster Buchklub. Also in meinem Herzen ist man ein großer AT-Mail, das ist die Lesen und für dich.
Helen
Danke dir.




