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Podcast · Folge 83
73 Fragen an Helen
Einmal umgedreht: Pierre Hofmann fragt, Helen antwortet – über Teeverkäuferinnen-Träume, Rutschen im Freibad und die Reise, von der sie sich nicht abbringen lässt
Diese Folge dreht das Format um: Sonst stellt Helen die Fragen, hier beantwortet sie sie. Vorbild ist das YouTube-Format »73 Questions« von Vogue, bei dem jemand mit der Kamera durchs Haus läuft und in knapp zehn Minuten dreiundsiebzig Fragen unterbringt. Bei uns sind daraus fünfundachtzig Minuten geworden – das gedankliche Setting ist ein kleiner See mit Picknick und einem Glas Prisecco. Gefragt hat Pierre Hofmann, der bei uns die Recherche macht; ein Teil der Fragen kam aus der Community.
Pierre Hofmann
Recherche im Team von »Mädels, die lesen.«
Zuständig für die Vorstellung der Autor*innen und Übersetzer*innen und für alles andere, was sich rund um unsere Bücher recherchieren lässt – ein Wort, das Pierre Hofmann nach eigener Aussage lieber tut als ausspricht. Später noch einmal im Podcast zu Gast, als es um die Ergebnisse unserer großen Community-Umfrage ging.
Der Anfang: Fische, Coffee-Smoothie und kein Haus
Die ersten Fragen sind die schnellen. Gefrühstückt wird zurzeit am liebsten ein Coffee-Smoothie. Das Sternzeichen ist Fische – wobei Helen sich damit nicht auskennt und nur eines wiedererkennt: dass Fische ruhig sein sollen. Sie kann eine Weile performen, sagt sie, und braucht danach ganz viel Zeit allein in Stille. Lieblingsfarbe: eigentlich bunt, mit einer Neigung zu Rosa und einem ganz bestimmten Blauton.
Die erste Antwort, die tiefer geht, kommt bei der Frage, was viele mögen und sie nicht. In ihrem Alter und Freundeskreis interessieren sich gerade viele für Hauskauf. Sie kann das nachvollziehen, weil es dabei um Sicherheit geht – für sie selbst fühlt es sich seit Jahren eher an wie ein Klotz am Bein.
Die Buchfragen
Ein Buch, das sie immer wieder lesen könnte, gibt es nicht – sie liest ohnehin lieber Neues. Am ehesten wäre es Harry Potter gewesen, das sie jahrelang ab September komplett als Hörbuch gehört hat. Das macht sie seit Jahren nicht mehr, weil die Debatte um die Autorin es ihr verdorben hat.
Bei den unangenehmen Fragen wird es interessant. Auf die Frage nach dem schlimmsten Buch reagiert sie sichtbar ungern – sie eckt nicht gern an. Genannt hat sie am Ende »Die Erfindung der Sprache« von Anja Baumheier, das wir gemeinsam gelesen hatten, mit ausdrücklicher Einschränkung: kein objektives Urteil, vielleicht der falsche Zeitpunkt oder einfach nicht ihr Genre. Sie hat es damals trotzdem zu Ende gelesen, weil sie mitreden wollte.
Ihr Dauerbrenner in die andere Richtung ist »Ein Lied für die Vermissten« von Pierre Jarawan – auch ihre Standardantwort, wenn jemand nach einem Buchtipp fragt. Am liebsten liest sie im Bett, und zwar aus einem Grund, den man nicht erwartet: Es fühlt sich rebellisch an. Tagsüber zu lesen, statt nur abends, sei fast dekadent.
Schulzeit, Teeladen und eine Liste mit 34 Dingen
Die Grundschule war gut – so gut, dass die Gymnasialempfehlung kam. Und danach, sagt sie, fing der Albtraum an. Gewechselt hat sie nicht, aus Sorge, an einer neuen Schule gemobbt zu werden; dass ein Wechsel richtig gewesen wäre, hat sie erst in der Zwölften gemerkt. Zurückgewünscht hat sie sich trotzdem nie – weder dorthin noch sonst wohin.
Der Berufswunsch als Kind stand in jedem Poesiealbum: Teeverkäuferin. Aufgegeben hat sie den Traum, als sie merkte, dass man dort nicht nur Schwarztee verkauft, sondern auch andere Sorten.
Ein wiederkehrendes Motiv ist ihre Jahresliste – 34 Dinge, die sie in diesem Lebensjahr machen will. Zuletzt abgehakt: der Blumenteppich in Brüssel, morgens um kurz nach acht auf dem Grand-Place. Ihr eigenes Fazit dazu ist erfrischend unschwärmerisch: schön, aber nichts, was sie sich noch einmal auf die Liste schreiben würde.
Das innere Kind auf der Rutsche
Die schönste Antwort der Folge kommt auf die Frage, was sie tut, damit ihr inneres Kind zum Vorschein kommt. Sie erzählt von einem Naturfreibad in der Eifel, in dem sie kurz zuvor war. Anfangs dachte sie bei den vielen Menschen: nichts für mich. Im Wasser war das vergessen. Und dann war da eine Rutsche.
Sie ist die ganze Zeit allein gerutscht und die ganze Zeit am Lachen gewesen. Was daran mehr hängen geblieben ist als der Spaß: das Gefühl, etwas zu können, vor dem sie kurz Respekt hatte. Beim nächsten Mal, sagt sie, will sie vom Sprungbrett springen. Erst vom kleinen.
Die Reise, von der sie sich nicht abbringen lässt
Auf die Frage nach den nächsten zehn Jahren kommt keine Karriereplanung, sondern ein einziger Punkt: die Weltreise mit dem Van, auf dem Landweg nach Australien. Davon, sagt sie, lasse sie sich nicht abbringen, so utopisch der Traum auch klingt.
Bemerkenswert ist, was danach kommt – nämlich nichts. Sie sieht sich immer nur auf dieser Reise, nie danach. Und es wäre für sie auch in Ordnung, schon in Polen zu merken, dass Vanleben doch nichts für sie ist. Sie will nur starten.
Passend dazu die Antwort auf die Frage, was sie ihrem zehn Jahre jüngeren Ich sagen würde.
Vertrau auf dein Bauchgefühl. Du bist nicht verrückt für deine Träume. Das ist schon alles gut so.Helen
Der Schnelldurchlauf
Vieles bleibt kurz, und das ist der Reiz des Formats. Liebste Tageszeit: morgens, wenn es noch ruhig ist. Sport: Yoga, beständig über die Jahre. Lieblingsort in der Wohnung: das Wohnzimmer, weil dort das meiste Licht ist. Herzensort: Lulworth Cove in England, aber bitte nicht im Sommer. Nächstes Reiseziel auf der Wunschliste: Madagaskar. Eissorte: Haselnuss. Ketchup, nicht Mayo. Städtetrip, nicht Strand. Meistgenutzte App: Spotify, BookBeat oder Audible, je nachdem. Instrumente: Blockflöte, Querflöte, Piccoloflöte im Tambourkorps – und heute nichts mehr davon. Lieblingstier: Otter. Wäre sie selbst ein Tier, dann eine Maus, die in einem Luftballon mit kleinem Wohnzimmer über die Welt schwebt. Schlimmster denkbarer Job: alles, wo im Kopf gerechnet wird. Erstes Buch, an das sie sich erinnert: »Clara mit den roten Schuhen«, das sie so oft vorgelesen bekam, bis sie es auswendig konnte und so tat, als könne sie schon lesen.
An Bonn mag sie, dass es ruhig und trotzdem international ist – Kleinstadtgefühl mit den Vorteilen einer Großstadt, und Köln in der Nähe. Ihr Café-Tipp: die Villa Vinzig in Bad Godesberg. Bestellt wird künftig Cappuccino statt Latte Macchiato – weil im Ausland unter Latte Macchiato oft etwas ganz anderes verstanden wird. Ohne Schwarztee mit Milch geht gar nichts.
Und wenn sie sich vorstellt, sagt sie meistens nur: Hey, ich bin Helen. Alles Weitere erst auf Nachfrage.
Die letzte Frage
Zum Schluss fragt Pierre Hofmann, ob sie stolz auf sich ist. Die Antwort kommt ohne Zögern: Ja, voll.
Ich bin generell voll stolz, dass ich ganz oft genau die Dinge mache, die ich unangenehm finde – und daran dann so wachse. Also ich bin mega stolz auf mich.Helen
Was ihr in dieser Folge am schwersten fiel, sagt sie selbst am Ende: die Fragen, bei denen sie etwas schlecht bewerten sollte. Das steht, wie sie es nennt, noch auf ihrer Weiterentwicklungsliste.
Kleine Richtigstellung: Im Gespräch vermutet Helen, die britische Autorin Raynor Winn (»Der Salzpfad«) sei möglicherweise verstorben – ausdrücklich als Unsicherheit formuliert. Das stimmt nicht: Raynor Winn lebt und hat sich seither auch selbst öffentlich geäußert.
Die Bücher, die sie empfiehlt
Auf die Frage nach ihrer Standardantwort auf Buchtipp-Fragen nennt Helen vier Titel – ihren Dauerbrenner und die drei Bücher, die sie zum Interview mit dem General-Anzeiger mitgebracht hatte. Drei davon sind hier; das vierte, »Ein Lied für die Vermissten«, ist zugleich der Dauerbrenner.
Ein Lied für die Vermissten
Pierre Jarawan
Ihr Dauerbrenner und die Standardantwort, wenn jemand nach einem Buchtipp fragt. Sie hat es zu einem Zeitpunkt gelesen, an dem es genau passte – und deshalb ist es ihr bis heute präsenter geblieben als andere Bücher. Ihre Vermutung: ein bisschen unterschätzt, weil es mitten in die Corona-Zeit fiel.
Das Gras auf unserer Seite
Stefanie de Velasco
Eines der drei Bücher, die sie zum Interview mit dem General-Anzeiger mitgebracht hat – und passenderweise eines, in dem es gerade nicht um die Mutterschaftsfrage geht, die sie selbst beschäftigt. Stefanie de Velasco ist auch die Autorin, die sie am liebsten einmal treffen würde.
Morgen, morgen und wieder morgen
Gabrielle Zevin
Das dritte Buch aus dem Interview-Stapel. Sie hat die ganze Spielewelt darin gefeiert – und sich beim Lesen gefühlt wie eine Spieledesignerin.
*Mit Sternchen markierte Links sind Affiliate-Links: Kaufst du darüber, erhalten wir eine kleine Provision. Für dich ändert sich am Preis nichts.
85 Minuten mit vertauschten Rollen – und mit deutlich mehr Zeit als die zehn Minuten, die das Vorbild bei Vogue dafür braucht.
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Häufige Fragen
Was ist das Format »73 Questions«?
Ein YouTube-Format von Vogue: Jemand läuft mit der Kamera durch das Haus einer meist prominenten Person und stellt dabei dreiundsiebzig Fragen – in knapp zehn Minuten, sehr schnell geschnitten. Helen hatte es sich als Podcastfolge gewünscht; bei uns sind daraus 85 Minuten geworden.
Was ist Helens 34-Dinge-Liste?
Eine Jahresliste mit so vielen Punkten, wie sie Lebensjahre hat – Dinge, die sie in diesem Jahr erleben oder erledigen will. Zuletzt abgehakt hatte sie den Blumenteppich in Brüssel. Ihre eigene Erkenntnis dazu: Was nicht im Kalender steht und geblockt ist, passiert meistens nicht.
Welches Buch empfiehlt Helen am häufigsten?
»Ein Lied für die Vermissten« von Pierre Jarawan ist ihre Standardantwort. Dazu kommen die drei Bücher, die sie zum Interview mit dem General-Anzeiger mitgebracht hatte: »Das Gras auf unserer Seite« von Stefanie de Velasco und »Morgen, morgen und wieder morgen« von Gabrielle Zevin.
Wo und wann liest Helen am liebsten?
Im Bett – abends, weil es praktisch in ihren Tagesablauf passt, am liebsten aber zu einer beliebigen Tageszeit. Der Grund ist weniger die Bequemlichkeit als ein Gefühl: Tagsüber im Bett zu lesen fühlt sich für sie rebellisch und ein bisschen dekadent an.
Welche Reise plant Helen?
Eine Weltreise mit dem Van, auf dem Landweg nach Australien. Davon lasse sie sich nicht abbringen, sagt sie – und plant bewusst nichts für die Zeit danach. Sie sieht sich immer nur auf dieser Reise, nie hinterher.
Was würde Helen ihrem jüngeren Ich sagen?
»Vertrau auf dein Bauchgefühl. Du bist nicht verrückt für deine Träume. Das ist schon alles gut so.« Passend dazu ihre Antwort auf die letzte Frage der Folge: Ja, sie ist stolz auf sich – vor allem darauf, dass sie oft genau die Dinge tut, die sie unangenehm findet.
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Helen
Herzlich willkommen, Pierre. Ich freue mich sehr, heute mit dir über 73 Fragen zu sprechen, die du mir stellst. Aber bevor wir damit starten, habe ich zwei Fragen an dich. Wo sind wir gerade und welches Getränk hast du uns mitgebracht?
Pierre Hofmann
Wir sind an einem kleinen See, der bei mir ganz um die Ecke ist. Da kann man so schön hinlaufen und auch baden gehen, wenn man möchte. Da gibt es auch schöne Wiesen drumherum, und ich würde sagen, wir machen ein kleines Picknick und trinken einen Prisecco. Das ist nämlich mein Lieblings-Fancy-Getränk – und weil es noch morgens ist, auch alkoholfrei.
Helen
Richtig gut. Da gibt es so verschiedene Sorten oder?
Pierre Hofmann
Genau, ja, ich hab jetzt die Sorten nicht im Kopf, aber meistens so fruchtig, vielleicht was mit so… Äpfeln. Klingt jetzt unfancy, aber es gibt so… Ich glaub, ich kenne sie so. Genau, mit so alten Apfelsorten oder so und… Das ist dann irgendwie richtig geil.
Helen
Ja, das klingt gut. Ich finde es übrigens egal zu welcher Tageszeit angenehm: Wenn man ein gutes alkoholfreies Getränk hat, macht das genauso viel Spaß zum Anstoßen. Das klingt richtig gut, vor allem das Setting-Lieb sehr. Dann würde ich sagen, stoßen wir auch mal an. Schön. Wir haben gar nicht so genau abgesprochen, wie wir das jetzt eigentlich machen. Ich habe dich vor einiger Zeit ein bisschen überfallen, weil ich dieses YouTube-Format mag. Ich glaube, ich habe das auch schon mal in den Stories oder zumindest irgendwie engefreundene Story geteilt. Es gibt diese 73 Questions von Vogue: Da gehen sie bei jemandem ins Haus, meistens bei berühmten Menschen und ich glaube, das ist alles so ein Cut oder so. Es wirkt alles auf jeden Fall, es wirkt alles auch recht spontan. Ich vermute aber es kann ja gar nicht sein, irgendwie das ist alles so flüssig. Auf dem Internet finde ich es ganz gut, wenn die laufen durchs Haus und stellen der Person 73 Fragen, dass sich gar nicht so anfühlt, weil die nur so, weiß ich nicht, vielleicht maximal zehn Minuten lang sind. Und dann hatte ich eine Podcastfolge gehört, wo die das so gemacht haben, und dachte: Darauf hätte ich auch mal Lust. Jetzt, wo wir es machen, bin ich ein bisschen nervös.
Pierre Hofmann
Ja, das kann ich verstehen. Ich muss sagen, Ich habe so ein bisschen die Überhand in meiner Position. Ich durfte mir Fragen ausdenken und ja, habt ihr hier, seht ihr hier jetzt schon alle und… Ja, das schon ein bisschen aufhängt. Also vor allem, weil ich mich ja wahrscheinlich kurz halten muss. Ja, drückte Herausforderung. Das wäre die Idee.
Helen
Ich bin richtig nervös. Aber okay, also ich meine, ich hab's da eingezettelt und irgendwie finde ich es. Also ich finde das Format immer ganz cool und ich mochte bei der Podcast-Folge halt vor allen Dingen, dass es einfach mal ein bisschen andere Fragen waren. Wir haben ein bisschen abgefragt, ob ich weitwählte, wie viele da überhaupt zusammen kam in der Story und der Rest ist wahrscheinlich deiner Fantasie entsprungen.
Pierre Hofmann
Genau, ja, ich habe ein bisschen recherchiert, damit meine ich ja auf YouTube. Und eine genähe Aufgabe. Ist fantastisch, also toll, wenn man das Arbeit nennen kann. Und wir haben ein bisschen, genau, wir haben ein bisschen der Community gefragt, habe ich auch einiges mit aufgenommen. Genau, ich habe aber auch das… Ach so, vielleicht noch kurz zur Erklärung, wer du bist und was du bei Mädels, die lesen. machst. Genau, ich bin Pierre, ich bin jetzt seit ein bisschen mehr als zwei Jahren im Team von Mädels, die lesen.. Wir haben uns kennengelernt eigentlich, weil wir auch ein Podcast aufgenommen haben zusammen. Können wir mal in den Show noch verlinken? Genau, Full Circle Moment. Und ich mache Recherche. Ich bin zuständig für die Vorstellung der Autor*innen und Übersetzer*innen und für alles andere, was man recherchieren kann.
Helen
Recherche ist auch auf Dauer ein schwieriges Wort für mich. So recherchieren. Recherchieren. Ja, ich mache es gerne, aber ich sage es nicht gerne. Ich möchte niemandem sagen, was ich da mache. Ja, okay. Also ich glaube, ich bin ready, ich stelle mir mal meine Getränke in die Nähe, wenn ich vor lauter Neurosität hält, dann trocknen und bekomme. Das ist sehr, sehr wichtig. Ist natürlich alles Prisecco, was hier steht. Absolut, alles Prisecco in allen Sorten, die es gibt. Ja. Okay, starten wir einfach mal rein. Okay.
Pierre Hofmann
Erste Frage: Woran hast du heute Morgen als Erstes gedacht?
Helen
Ich habe geträumt und darüber nachgedacht. Aber ich habe ein Gedächtnis wie ein Sieb – keine Ahnung, was ich vor zwei Stunden gedacht habe. Ja, das kann ich verstehen. Lassen wir so gelten.
Pierre Hofmann
Was frühstückst du gerade am liebsten?
Helen
Das ist verschieden, aber im Moment auf Platz eins ist ein Coffee-Smoothie. Den mag ich richtig gerne. Ich wechsle das immer wieder ab. Aber ich glaube, im Moment würde ich eher sagen der Coffee-Smoothie. Ist es… Schlingt toll. Lieb.
Pierre Hofmann
Was mögen viele, du aber nicht?
Helen
Oh, ich glaube echt vieles. Und ich da in der letzten Woche auch so mit der Family, ich hatte Family-Urlaub, auch nochmal darüber gesprochen habe, In dem Alter und in dem Freundeskreis, in dem ich bin, interessieren sich gerade sehr viele für Hauskauf. Und für mich ist seit vielen Jahren klar, dass ich das nicht so cool finde. Ich würde nicht ausschließen, dass ich irgendwann mal etwas besitzen möchte – aber für mich fühlt sich das seit Jahren eher an wie ein Klotz am Bein, und ich finde die Vorstellung unattraktiv. Ich kann es insofern nachvollziehen, als es dabei immer um Sicherheit geht. Aber das ist vielleicht jetzt nicht so das klassischste, was man bei der Frage sagen würde, aber das mir irgendwie gerade spontan eingefallen. Also, Haus kaufen, machen die nicht so gut wie andere.
Pierre Hofmann
Super. Fantastisch. Okay, eine einfache Frage. Was ist dein Sternzeichen?
Helen
Ich blockiere total, wenn jemand sagt: eine einfache Frage. Also: Fische.
Pierre Hofmann
Was macht dich zu einer typischen Fische, Frau?
Helen
Fische sollen ja ruhig sein. Ich beschäftige mich gar nicht so viel mit meinem Sternzeichen. Aber ich glaube irgendwie, es ist halt irgendwie so, wir werden so ruhig. Und ich glaube, das bin ich in Gesellschaft selten. Ich weiß nicht, ich hab da manchmal, da drehe ich so voll auf. Aber gerade nach letzter Woche merke ich wieder, dass ich sehr viel Stille um mich herum brauche. Ich kann eine Weile performen, sage ich mal – und dann brauche ich ganz viel Zeit allein in Stille. Also würde ich vielleicht sagen, dass das passt, aber ich kenne mich auch nicht so aus mit meinem Sternzeichen. Hey, Nass. Kann ich auf jeden Fall sehr gut nachvollziehen.
Pierre Hofmann
Was ist deine Lieblingsfarbe? wo wir schon bei den einfachen Fragen sind.
Helen
Ja, aber finde ich auch nicht so, aber ich merke tatsächlich, also ich finde es so ein bisschen klischeehaft, weil ich eigentlich auch sagen würde, Ich tendiere schon oft zu Rosa. Ich weiß nicht, irgendwie, also es muss so ein gewisser Ton sein. Ich mag relativ warme Farben, obwohl ich bei Klamotten auch einen ganz bestimmten Blauton sehr gerne mag. Ich glaube, ich mag bunt.
Pierre Hofmann
Ob wir das gelten lassen? Was war denn als Kind deine Lieblingsfarbe?
Helen
Bestimmt auch Pink. Ich hatte eine Phase, in der ich dachte, ich muss diese Basics besitzen, alles in Schwarz. Aber früher war ich schon die, die knallige Muster und Glitzer gekauft hat – und jetzt wieder. Ich stehe einfach dazu. Mega. Aber ich glaube zwar bestimmt auch so pink. Man muss dazu sagen, ich habe wirklich auch schon sehr lange ein schlechtes Gedächtnis, deswegen. Aber bestimmt kommt das hin. Wer solls nachhören? Er weiß das schon, ja genau.
Pierre Hofmann
Okay, kommen wir zu den Obligatorischen. Ich habe schon Buchfragen. Welches Buch könntest du immer wieder lesen?
Helen
Ich weiß gar nicht, ob es da eins gibt – ich lese Bücher nicht ständig wieder. Und wenn, dann wäre es wohl Harry Potter. Ich muss aber sagen: Die Debatte darum hat es mir echt verdorben. Ich hatte lange Jahre, in denen ich ab September einfach alle Bücher noch mal gehört habe. Das mache ich seit Jahren nicht mehr, weil ich es mit der Autorin dann doch scheiße finde. Sonst würde mir jetzt kein Buch einfallen, wo ich wirklich Lust hätte, das ständig zu hören. Ich will lieber neue Sachen hören. Das verstehe ich. Oder lesen. Lesen noch weniger. Aber bei hören würde mir jetzt so was wie Harry Potter eher einfallen.
Pierre Hofmann
Hm. Ja, ich kenne viele, die das zum Ein-Schlafen auch hören. Ja. Was ist aktuell, das kann sich ja auch immer ändern, dein Lieblingsmediz die Lesenbohr?
Helen
Ich glaube häufig sind das dann die Sachen, wo wir auch tolle Rundum-Ivents vielleicht hatten. Also ich mochte, also weil das jetzt auch so aktuell ist, ist mir das jetzt so mehr am Kopf, ich mochte Medi-Mense irgendwie voll gerne, obwohl das so ein krasses Thema halt auch war, deswegen finde ich mal schwer, auf zu sagen, ich mochte es gerne, aber Das fand ich irgendwie auch schön mit dem Blumenbinden und auch wieder Kochen dazu. Ich glaube in Sachen Koffen mochte ich auch extrem gerne, so weit der Fluss uns trägt. Dieses ganze Frühstücken und so, das fand ich irgendwie auch toll. Oder wenn es halt auch besondere Gespräche mit den Autorinnen waren. Und davon hat man ja echt schon einiger. Also kann ich mich wahrscheinlich auch nicht richtig festlegen. Es gibt keinen, was so jetzt in meinem Kopf direkt so hervor sticht. Ich mochte sehr, sehr, sehr, sehr gerne und auch vor allem Gefühle, wo ich das vorher nicht gedacht hatte. Ja, ja, das geht mir auch so. Ist ja auch irgendwie ein gutes Zeichen, wenn nicht ein einziges Vorsticht und alle irgendwie auf so einem guten Level sind. Ja, ich finde das halt irgendwie eine ganz andere Leseerfahrung, weil die dadurch sich irgendwie so ein bisschen in meinem Gefühl angleichen und ich viele auch noch mal ein Level höher lege so als ich das vielleicht gemacht hatte wenn es erlangelassen hätte einfach durch den Austausch und irgendwie so also sowas wie jetzalot zum Beispiel bleibt mir auch in Erinnerung weil der Austausch in der Buchbesprechung dann so intim und besonders Also für mich war das einfach ein besonderes Buch, weil mich das so emotional gekriegt hat, weil wir dann aber auch sehr offen und ausgetauscht haben in der Buchbesprechung. Aber sonst hätte ich das vielleicht auch in einem Rutsch durchgedritten, weil das ja relativ schmal ist. Aber ich glaube dadurch gleichen die mich so ein bisschen an, in meiner Gefühlswelt. Ja, ja, verstehe ich wohl.
Pierre Hofmann
Was ist deine liebste Tageszeit?
Helen
Also morgens vormittags so. Ich bin eher früh aufsteherin und ich mag das vor allen Dingen auch ziemlich gerne, wenn es noch so ruhig ist und auch vielleicht, wenn noch einmal wach ist. Ja, ist schön, weniger Druck. Ja und ich bin auch tatsächlich so am produktivsten dann und ich mag aber auch einen sehr langsamen Start in den Tag und ich glaube, wenn ich später aufstehen würde, hätte ich das Gefühl, ich muss dann auch schon direkt loslegen. Also ich stehe zwar um sechs oder um sechs mit der Wecker, aber bis ich wirklich ansprechbar bin, ist halt so eher neun. Schöpfendlich. Apropos langsam.
Pierre Hofmann
Welchen Sport machst du gerne?
Helen
Yoga mag ich. Also beständig über die Jahre hinweg. Gerne wünsch dich, würde ich mir für mich wünschen, ich würde das für auch häufiger machen. Ich habe dir glaube ich bei unserem letzten Gespräch erzählt, ich würde das gerade tättig machen. Das hat leider schon wieder alles gelassen. Du hast das was an. Ich habe es so und ich gebe auch nicht auf. Es wird bestimmt, ich glaube, ich muss einfach einen anderen Rhythmus finden, weil das habe ich gemerkt, das funktioniert nur so semi gut morgens. Also von wie mein Tag gerade gestrukturiert ist. Aber ich glaube, es würde eigentlich am Sinnvollsten sein, weil ich abends auch da nicht mehr so Lust habe. Da muss ich noch eine Lösung für finden. Aber Yoga hat mich jetzt schon über Jahre begleitet und irgendwie mag ich es einfach gerne. Schön, wenn man auch immer wieder so dahin zurückkehren kann. Voll. Ja, und ich glaube, ich war früher Leistungstonerin. Also es klingt höchst professionell. Also so jetzt auch nicht, aber das ist wo ich drin war, das Leistungston, ich habe es zwar immer die Woche gemacht, ich war auch bei Wettbewerb. Und irgendwie gibt es leider nicht so richtig Ton für Erwachsener. Ich finde, da kommt Yoga zumindest so ein bisschen dran von den Bewegungsabläufen und so. Ja, ich glaube, da geht es mir ähnlich. Ich war als Kind auch im Turnen, aber ich bin nicht so richtig. Ich bin ausgeschrieben, bevor das Leistungsding viel groß losging.
Pierre Hofmann
Welches Buch ist total überbewertet?
Helen
Das macht mich auch alleine schon so nervös, weil ich so ungern hier anecke. Aber ich glaube, ich muss ein bisschen sagen, dass die Bücher von Marijke Die Fallwicke werden immer schon vorab sehr gehypt und ich glaube, dass das, was dargestellt wird, oft nicht. Also zum Beispiel gerade bei, was war das denn? Die Wut, die bleibt. Das war ja sehr beliebt. Ich fand es auch gut, und das haben wir auch bei Maisie Lesen zusammen gelesen. Aber es war halt nicht unbedingt das, womit ich mich jetzt so sehr identifizieren konnte. Und deswegen konnte ich mich zu den krassen Lobes nicht so anschließen. Ich fand das zwar vor der spannenden Gedankenexperimenten, das finde ich kann mit Marika Falwitz halt extrem gut und ich finde halt auch so spannend, dass sie zum Beispiel gar kein Problem damit hat anzuecken. Das finde ich halt freut, also ich gewundere sie einfach als Mensch und als Autorin. Aber ich glaube bei dem Buch war ich so ein bisschen, ich würde das auch gerne so feiern wie alle anderen und war aber nicht ganz so umgehauen. Und dann zum Beispiel von… und alle so still viel mehr als die Ruthi bleibt. Ja, das macht mich mal nachtrei, wenn es zu sehr aufgepusht wird und die Erwartung dann… Ja, das finde ich sowieso oft. Also ich glaube, ich verliere schnell die Lust, wenn ein Buch so gehalbt wird. Dann habe ich nicht so Lust es zu lesen, obwohl es vielleicht mich genauso umhauen würde. Deswegen, ja, vielleicht war das da irgendwie, ich hab's vielleicht dann ja auch erst später gelesen, da war diese große Welle schon. Und alle so still hatte ich das halt vorher, bevor das schon so, also da habe ich auch Probleme gehabt, reinzukommen, aber das fand ich dann schon ziemlich gut, weil das war irgendwie, Konect, ich hätte mehr damit für mich auch so anfangen. Ich denke, man liest das immer mit so einer persönlichen Brille. Und, weil die wo die bleibt ging es einfach um was Ja, was irgendwie meine Lebensrealität doch relativ Yoga. Ich fühl mich ganz schlecht! Das zu sagen. Ich mag Das war jetzt hier keine Kritik. Ich hab es auch. Don't hate me.
Pierre Hofmann
Gibt es ein Buch, das unterhyped ist? Also nicht oft genug empfohlen wird?
Helen
Ich habe das Gefühl, wir lesen schon häufig die Bücher, die schon einen gewissen Hype mitbekommen haben. Ich kriege auch vieles nicht so sehr mit. Aber also, das ist ja spontan irgendwie als Dauerbrenner, immer so ein Fels, dass das von Pierre Jarawan. Ich weiß halt nicht. Ich glaube, es wurde ja auch zu einer unwünschigen Zeit veröffentlicht, wo dann irgendwie alles abgesagt werden musste wegen Corona. Die hat für die Vermisstenheit mich einfach persönlich so voll. Ich glaube, ich habe es genau zum richtigen Zeitpunkt gelegen. Ich hatte da spontan eine Tante verloren. Und es hat mich noch mal so ein bisschen zurückgeworfen in meiner ganzen Depression und was weiß ich, Fortschrittsarbeit. Und da habe ich das gelesen, weil ich richtig noch mal gemerkt habe, ich brauche jetzt was, was mich ablenkt von meinen eigenen Gedanken. Dafür war das halt perfekt. Und ich glaube, deswegen ist das bei mir auch noch so präsent, anders als andere Bücher so. Und da kriege ich zumindest jetzt nicht so, aber ich glaube, Pierre Jarawan war an sich, hat glaube ich schon relativ viel Aufmerksamkeit auch im Ausland wegen dem anderen Buch. Am Ende bleiben die Zedern. Ich hab manchmal den Eindruck, dass ein Lied für die Vermissten ein bisschen unterwegern ist, aber kann auch sein, dass es voll gehabt ist und ich nur nicht mit… Aber ich finde, das kann man durchaus mal liegen, sonst. Ja, absolut, absolut. Eine große Empfehlung.
Pierre Hofmann
Was machst du gerne in deiner Freizeit außerlesen?
Helen
Ach, so viel. Ich reise extrem gerne, und generell entdecke ich gerne. Ich mache das voll gerne, dass ich einfach mal irgendwo anders abbiege. Ich habe lange Listen für alle möglichen Orte, an die ich gerne mal möchte. Wenn ich irgendwas sehe, ich im Vorbeifahren denke, oh, das möchte ich mir aber beim nächsten Mal anschauen. So was mache ich extrem gerne, würde ich einfach jetzt… Ich habe das mal als Hobby, das ist das Zeichen. Neues entdecken, finde ich grandios. Ich habe früher sehr gerne und viel gekauft. Das hat ein bisschen sich verändert. Das mache ich jetzt eigentlich nur gerne, wenn ich auch tatsächlich die Zeit dafür habe. Und dann finde ich das auch so meditativ, wenn ich alles so in Zeitupel quasi schnibbeln. Aber das ist nicht mehr ganz so wie früher. Das ist wirklich eher dieses Ding entdecken. Das kann sich auf alles Mögliche übertragen. Es muss gar nicht immer nur außer Haus sein, aber so ein neues Erleben finde ich schon liebe ich. Schön.
Pierre Hofmann
Gibt es ja ein Hobby, dass du mal gemacht hast und gern wieder aufnehmen würdest, wenn du die Zeit dafür hättest?
Helen
Also bei mir ist das einzige Termin auf der Liste, dass ich mir quasi so die Zeit nehm möchte. Ich weiß noch nicht, ob ich es dann so richtig geil finde, aber ich würde es gerne mit die Zeit nehmen, um es so ein bisschen ausgeübigt noch mal zu probieren, wer sehen will, aus habe ich zur Corona Zeit mehr gemacht, wie wahrscheinlich alle. Und ich habe sofort die schönen Prusils, aber irgendwie habe ich dann nie so richtig die Ruhe dafür, ich weiß auch nicht warum. Es ist wahrscheinlich auch ein bisschen Training, Man muss bewirren, einen richtigen Ort legen und dann einfach machen. Aber keine Ahnung, das geht immer unter. Dann sehe ich das auf meiner Liste, dann denkst du ach ja. Und genauso auf und das denke ich jedes Mal, wenn wir Medizin rein haben. Ich habe so Ausmalbücher, weil ich kann jetzt nicht unbedingt malen. Aber ich glaube so dieses. Einfach vor sich hin so malen, das finde ich schon angenehm. Und auch dafür nehme ich mir nicht so richtig die Zeit. Ich glaube, es ist jetzt wahrscheinlich weniger. Ich habe keine Zeit, weil ich immer eine Priorität empfange. Aber ich würde mir eigentlich gerne mehr Zeit dafür nehmen und tu es aber nicht. Und kommt vielleicht auch. Kommt noch. Das ist noch Zeit.
Pierre Hofmann
An welche Lehrerin erinnerst du dich heute noch gern zurück? Als es da wieder gibt.
Helen
Ja, ich hatte nicht so eine ganz tolle Schulzeit. Ich war wirklich gut in der Grundschule und habe deshalb die Empfehlung fürs Gymnasium bekommen – und da fing der Albtraum an. Ich hätte wahrscheinlich noch mal wechseln müssen, aber dann dachte ich: Ich werde auf jeden Fall gemobbt, wenn ich die Schule wechsle. Gemerkt, dass es eine gute Entscheidung gewesen wäre, habe ich erst in der Zwölften – da hat es sich dann nicht mehr gelohnt. Ja, aber so in der Grundschule, würde ich sagen, hatte ich schon irgendwie coole Lehrer. Ich hatte eine Klassenlehrerin, die immer wie eine Opernsängerin gesungen hat. Die fanden wir alle ganz toll. Und auch eine ganz, ganz liebe Lehrerin, von der ich gar nicht so genau weiß, ob die hatte, glaube ich, zwischendurch auch irgendeine Erkrankung. Das wäre vielleicht nicht voll schön, weil man die auch noch mal so wiedersehen würde. Ich war auch jetzt noch nie so, dass ich irgendwie groß zu irgendwer im Kontakt gehalten hätte. Deswegen keine Ahnung, wie man das überhaupt bewerkstelligt. Aber das wäre nicht richtig schön, falls jemand einen Grundschulde treffen plant, ich wäre dabei.
Pierre Hofmann
Toll. Ja, wer jetzt hier hört, lade mich bitte ein. Ja, meine nächste Frage wäre gewesen, vielleicht ist das jetzt noch einfach nein. Wünschst du dich manchmal zurück in der Schulzeit? Vielleicht dann ja auch die Grundschulzeit?
Helen
Ich habe mich tatsächlich noch nie irgendwohin zurückgewünscht. Egal wie manche Zeiten waren – ich hatte häufig das Gefühl, dass es vorher schlimmer war. Ich war eigentlich immer ganz zufrieden damit, wo ich gerade war, weil ich mich stetig weiterentwickelt habe. Ich hatte noch nie das Bedürfnis zurückzugehen. Ich finde eigentlich richtig gut. Also … Ja, weiß ich nicht. Es gibt ja so viele, die ihre Schulzeit so ganz klar zu fangen, aber … Die Menschen fand ich ganz toll, meine Schulkamerad*innen – aber ich habe mich nicht so wohlgefühlt. Ja, verstehe ich. Aber gibt ja auch viele, die das dann im Nachhinein romantisieren? Ja, vielleicht. Ich glaube, das sind dann alle.
Pierre Hofmann
Hast du mal Schule geschwänzt?
Helen
Ich glaube schon. Also wie gesagt, mein Gedächtnis ist nicht so super, aber ich weiß auf jeden Fall, dass ich das auch krass verboten so angefühlt habe. Ich habe immer irgendwie Regeln beachtet, aber in der, weiß ich, oberstufe, wo man vielleicht auch flexibler war oder weiß ich selber, sich entschuldigung schreibt, ich hab keine Ahnung. Ich weiß, was ich mit meiner Freundin dann den irreweiten Weg auf mich genommen hab, um wahrscheinlich erst mal in den Bus zu scheigen, dann in die Bahn, um dann in Köln am Hauptbahnhof irgendwie zu McDonalds zu gehen, weil wir das cool fanden. Und das ist wirklich, also von da, wo ich gewohnt hab, ich weiß ja, wie lange wir unterwegs waren. Bestimmt locker eine Stunde, um zu diesem McDonald's zu kommen. Also völlig bescheuert eigentlich. Oh, und da habe ich bestimmt dann einfach, weil es so lange gelaut hat, mich nur eine Stunde beschwenzt. Aber die Fandung ist ziemlich cool damit. Es ist, ja, das war zu der Zeit ziemlich cool, ich verstehe.
Pierre Hofmann
Was wolltest du als Kind werden?
Helen
Teeverkäuferin – das habe ich in jedes Poesiealbum geschrieben. Und den Traum habe ich hauptsächlich aufgegeben, weil ich irgendwann gecheckt habe, dass man da nicht nur Schwarztee verkauft, sondern auch andere Sorten. Ich verstehe. Man muss ja so einen Schwarzteespezialitätenladen aufmachen können. Ja, ich habe da tatsächlich erst vor kurzem eine Podcast-Folge aufgenommen, die jetzt denke ich draußen bis diese hier draußen ist. Da haben Dabara und ich uns ein sehr geniales Konzept zu dem ganzen Überleg, wie gerne grün Tee trinkt und ich gerne Schwarztee. Die anderen Tee Sorten müssen dann halt leider trotzdem draußen bleiben, Aber das ist zumindest schon mal ein bisschen erweitert. Ja, doch. Also da kann man einiges machen. Kann gerne noch so ein Früchtethe-Chronoser dazustoßen. Ich leide die falsche Person.
Pierre Hofmann
Was ist das letzte, dass du von deiner 34-Dinge-Liste umgesetzt hast?
Helen
Den Blumenteppich in Brüssel. Ja! Da habe ich wirklich nicht dran geglaubt, weil ich habe das erst… Also es fing Donalds Jahr für Sonntag ging also in die Gabung entschieden, haben wir das Dienstag gesehen, war er wirklich gedacht, das wird nichts mehr und ich würde auch sagen, falls das jemand vor hat sich auf die Eingeliste zu setzen, ich weiß nicht, ob es unbedingt notwendig ist. Also es ist, ich meine irgendwie in Drüssel durch diese engen Gassen zu gehen und auf diesen Grand Place zu kommen, ist glaube ich einfach immer irgendwie ganz cool und Wir waren dann halt auch früh morg… Also wenn man auf jeden Fall früh morgens sofort zehn oder vielleicht sogar eher vor neun da sein, ich glaub wir waren so um 20 nach acht, dann nochmal am Raumplatz, weil abends hat es halt geregnet. Und es ist schon cool und wir waren jetzt auch nicht auf der Aussichtsplattform, weil die hat dann noch nicht offen, aber so hoch ist man auch nicht auf der Aussichtsplattform. Ich glaube, das reicht, wenn man sich richtig gute Bedrohungen auch an guckt. Aber ich, wenn das kann, dann halt auch immer erst beurteilen, wenn man es dann einmal gesehen hat. Und deswegen bin ich schon froh, dass wir da waren. Aber es ist jetzt nichts, was ich zum Beispiel wie die BlueBells, wie jedes Jahr auf die Liste schreiben würde. Das reicht jetzt. Da hab ich aufgehakt. Das ist doch gut. Das ist doch gut. Dann meinst du es jetzt besser. Ja.
Pierre Hofmann
Weißt du schon, was du von der Liste als Nächstes machen wirst?
Helen
Ich habe jetzt letztens so gedacht, ich könnte mich ja mal um diese Mitgliedsanträge kümmern. Ich wollte beim Kurtheater in Hinniff Mitglied werden und für die Freunde des Botanes von Garten. Ich glaube, das ist relativ easy. Es gibt ein paar Sachen, die habe ich auch verpasst. Die müssen wahrscheinlich noch mal auf die Liste. Also zum Beispiel diesen Flohmarkt in Mainz, den gibt es halt nur einmal im Jahr und irgendwas war da. Ich hatte jetzt echt oft, ich bin auch immer noch nicht auf dem Flohmarkt hier direkt und die Ecke gewesen, da ist immer irgendwas da war, da habe ich mir ein bisschen hoffnend das Ideen zumindest noch schaffern. Aber ja, es gibt irgendwie so ein paar Sachen, die sind dann doch, ich glaube das Problem ist echt, wenn du es nicht direkt in dein Kalender einträgst und es blockst. Ja. Ja. Und eigentlich habe ich da gedacht, das hätte ich so ein bisschen gemacht, aber wahrscheinlich war ich dann doch zu sehr, ach ja, komm, dann machen wir es von anders. Das schon. Dann geht jetzt doch das andere vor. Aber ja, ich finde den Schnitt eigentlich okay, ich weiß gar nicht genau, wie viel ich gemacht habe, aber es ist okay. Ich habe noch ein bisschen Zeit, auch sehr noch ein halbes Jahr oder so. Kann noch viel passieren. Es kann noch so viel passieren. Wenn ich sogar zum Blumentheppich gesprochen habe, kann so viel passieren.
Pierre Hofmann
Jetzt kommen wir zu einer, ich weiß nicht bei allen, welche die Fragen waren, aber das war auf jeden Fall eine Frage aus der Community, die ich super cool fand. Was ist deine liebste Sprache?
Helen
Unvoll interessant. Ich habe ein bisschen das Gefühl, dass das vielleicht darauf abzieht, dass ich muttersprachlich… Englisch. Dann könnte man sich nicht bitten. Die Sprache, in der ich mich am besten ausdrücken kann, ist einfach Deutsch. Das ist meine einzige Muttersprache. Aber ich mag Englisch schon sehr, sehr gerne, ich spreche das auch echt gerne. Fast alles, was ich höre oder gucke, ist auf Englisch – beim Lesen im Moment ein bisschen weniger. weniger, aber gerade so podcast-hörwischer und so sind meistens auf Englisch. Aber ich mag auch sehr gerne Spanisch, nur das hat extrem nachgelassen. Meine Schwester hat letzte Woche die ganze Zeit mit irgendeiner App spanisch gelernt, da habe ich nach kurzem auch das jetzt auch aufmache, weil das macht dann schon so ein bisschen es ist ja so auf eine spielerische Art. Ich probiere das nochmal, weil ich mag an sich die Sprache irgendwie total gerne Ich habe ja auch in Kolumbien mein Auslandsjahr gemacht. Von der Sprache her also vielleicht am liebsten Spanisch – nur sprechen kann ich es kaum noch.
Pierre Hofmann
Was ist deine Lieblings-Eis-Sorte?
Helen
Auch nicht ganz leicht. Beim Eislabor hier in Bonn gibt es im Sommer Zitroneneis, das finde ich ziemlich geil. Das haben die aber nur selten, und dann bin ich eigentlich immer bei Haselnusseis – das ist auch extrem gut. Und Haselnuss bekommt man vielleicht auch woanders eher mal. Also vielleicht Haselnuss.
Pierre Hofmann
Was ist der Lieblingsort in deiner Wohnung?
Helen
Vielleicht das Wohnzimmer, weil da das meiste Licht ist. Wir haben Wir haben eine schöne Aussicht ins Grüne, und da ist das meiste Licht – das tut mir voll gut. Im Arbeitszimmer bin ich die meiste Zeit, aber das ist eher der dunklere Raum. Und dann ist das immer so ein bisschen aufatmend, wenn ich jetzt mal gehe. Ich fühle mich wie Carrie in Sex and City. Hier wird das ganze Licht gelagert. Fantastisch.
Pierre Hofmann
An welchen Ort möchtest du unbedingt mal wieder zurück? Also, ein Ort, an dem du schon mal gereist bist? Auf, klar.
Helen
Ich hatte früher eher das Gefühl: Es gibt so viel zu sehen, warum soll ich noch mal zurück? Das hat sich mittlerweile verändert, weil ich das Gefühl auch mag, etwas schon zu kennen. Und mittlerweile ist so ein Herzensort echt Lulworth Cove in England. Ich weiß gar nicht, warum der Ort es mir so angetan hat. Ich würde niemals im Sommer hinfahren, das würde alles zerstören, weil es dann so voll wird. Es ist wirklich nur eine schmale Gasse hinunter, und dann öffnet sich eine fast geschlossene, runde Bucht. Aber wir waren jetzt auch über den Jahreswechsel dort, also ganz krass vom Wetter und so, aber es ist so wunderschön da. Ich weiß nicht, da geht mir immer das Herz auf. Ich habe das sowieso in England schnell, dass ich irgendwie dann doch andere Gefühle zu diesem Ort habe, obwohl ich da ja nie so gelebt habe. Aber es ist eben das dann, wo mein Vater war, kommt. Ich fühle mich dann da schnell so so ein bisschen irgendwie heimisch. Und Lulworth Cove hat mir echt angetan. Ich finde es voll schön. Sehr schön. Das habe ich auch noch da hinzureißen. Ja. Das ist unbedingt mal. unbedingt.
Pierre Hofmann
An welchen neuen Ort möchtest du als nächstes reisen?
Helen
Da gibt es dreißig Milliarden, ich habe so eine lange Liste. Was zum Beispiel nicht auf der Route liegt, die wir mit dem Van fahren wollen, wo ich aber gerne mal hin möchte, ist Madagaskar. Das reizt mich voll, glaube ich, von der Natur her. Ich mag auch gerne Inseln – vielleicht nicht die ganz riesigen. Ich habe das Gefühl, dass kann man in einer Reise irgendwie halbwegs das meiste sehen. Ich mag dieses Gefühl, ein Land sozusagen abgehakt zu haben, alles gesehen zu haben, was ich sehen möchte. Und das hätte ich wahrscheinlich nie, wenn ich die USA bereise. Also da müsste ich halt sehr lange unterschließen. Das singte nicht mal da Gas. Irgendwie reizt mich alles daran. So ein Land, das ich glaube ich gar nicht auf dem Schirm habe oder bis jetzt nicht hatte. Schaue ich dir mal an. Jetzt, nein, du bist mir nicht.
Pierre Hofmann
Was ist das schlimmste Buch, das du je gelesen hast? Ich möchte dich doch zum aneckend zwängen.
Helen
Okay, also ich möchte irgendwie sagen, dass es mir ganz doll leid tut, aber wo ich wirklich richtig Probleme hatte, das hatten wir in dieser alten Schmökerrunde noch gelesen hat. Da bin ich sogar umgestiegen aufs Hörbuch und auf Darts war nicht furchtebar, also war gar nicht meins und ich kann ehrlich gesagt nicht genau festmachen, woran es lag, Aber es war die Erfindung der Sprache, heißt das, glaube ich. Vielleicht war es einfach der falsche Zeitpunkt oder so. Oder einfach nicht das richtige Genre für mich. Ich fand irgendwie alles daran ganz schrecklich. Ich habe mich so dadurch gequält. Das war zu einem Zeitpunkt, wo ich noch nicht bereit war, einen Buch dann nicht zu lesen, wenn wir es zusammenlesen, weil ich irgendwie halt mitreden wollte. Ja. Mit der, weil ich zwei Bücher nicht mit gelesen habe. Aber irgendwie in meinem Kopf sind die auch noch so, das denke ich, das mache ich vielleicht irgendwann mal. Aber da habe ich es wirklich bis zum Schluss durchgezogen, obwohl ich es irgendwie furchtbar fand. Und es tut mir ein bisschen leid. Weil wir hatten auch der Autorin Frank gestellt, die war auch super nett und irgendwie wollte ich unbedingt das Buch würgen. Ja. Aber einfach nichts für mich. Nee, mancher macht es ja auch noch schlimmer, wenn man sich dann noch so quält, das weiterzulesen. Ich weiß gar nicht, woran das lag, aber ich fand es irgendwie ganz furchtbar tatsächlich. Ich find's so mir echt leid. Ich fand ganz viele ganz tolle. Also, du buchst mir mal eine Chance. Kein objektives Urteil über das Buch. Ja, nee, überhaupt nicht.
Pierre Hofmann
Wo und wann liest du am liebsten?
Helen
Ich hätte spontan abends im Bett gesagt, weil das für mich am praktischsten ist. Aber ich mag das auch sehr gerne, wenn ich morgen zur Zeit habe, zum Beispiel irgendwie am Wochenende oder so. Ich lese einfach generell gerne im Bett, ich finde es ultra gemütlich. Ich fühle mich dabei auch so rebellisch. Ich habe nicht mal Lust, vom Bett aufs Sofa umzuziehen. Ich will es einfach nur ganz gemütlich – und zwischendurch mal ein Nickerchen machen. Schön. Das finde ich ganz himmlisch. Also ich wüt' dann im Bett auf jeden Fall. Und es fühlt sich dekadenter an, das zu einer beliebigen Tageszeit zu machen. Voll, ja. Das kann ich verstehen, dieses rebellische Gefühl. Ja, irgendwie so. Ich glaube, alles war ein bisschen abweich von dem Notwendigkeitsgefühl. Also, weil, abends zu lesen, also ich mag das auch gerne, weil irgendwie hilft mir das auch besser zu schlafen. Aber das ist halt einfach auch praktisch so für meinen Tagesablauf. Aber wenn ich einfach mal so zwischendurchlesen, lesen fühle ich mich schon ein bisschen dekadenter. Mir dafür die Zeit dann empfühlt sich schon besonderer an. Verstehe ich, verstehe ich.
Pierre Hofmann
Gibt es denn ein Thema, über das du gerne lesen würdest?
Helen
Was mich immer noch beschäftigt – wo ich für mich so eine Art Romantherapie begonnen habe – ist das ganze Thema Mutterschaft, ja oder nein. Weil ich es spannend finde, dazu verschiedene Perspektiven zu lesen. Und sonst lese ich eigentlich immer Bücher, wenn mich ein Thema interessiert. Gestern kam ein Buch an, How to Make a Movie, weil ich spontan dachte, ich fände es eigentlich geil, mal einen Film zu machen. Und ich finde so geil, dass man zu allem ein Buch findet. Deswegen, ich hab mal irgendwann von einem Finanztypen aus den USA gehört, dass er für sich persönlich festgelegt hat, bei Büchern keinen so, sich so zu begrenzen. Der hat auch mehr Geld, also ich hätte vielleicht auch nicht so ein oder Prozent sich auf den hören sollen, aber irgendjemand hat mich das sehr angesprochen. Ich habe seitdem das Gefühl, ich möchte mich bei Büchern nicht so sehr im Budget begrenzen. Ich mag das voll gerne, dass wenn ich denke, das könnte mich weiterbringen. Es sind schon meistens dann eher Sachbücher, dann kaufe ich mir die und bei diesen Büchern zum Thema Mutterschaft, das sind schon eher auch so, würde ich sagen, Romane, da habe ich dann glaube ich schon eher das Gefühl, das muss ich mir so ein bisschen weiß ich auch nicht, wie so vornehmen und gönnen. Deswegen würde ich sagen, wahrscheinlich noch für eine weil mich das auch einfach beschäftigt. Ja, verstehe ich.
Pierre Hofmann
Das ist dein liebstes Ritual. Gibt's eins?
Helen
Ich habe letzte Woche Ich hatte Urlaub genommen und war mit meiner Mutter und meinen Schwestern in einem Ferienhaus und habe dann nur so viel Mediziner… also nur… Ich habe den ganzen Tag schon Medizinerarbeit genommen, aber ich war so dann dadurch natürlich freier in meinem Tagesablauf und alle sind auch einfach viel später aufgestanden als ich. Und da habe ich das jeden Morgen gemacht: journaln und einer Gründerpartnerin aus Hamburg eine Sprachnachricht schicken – der Magical Morning, in dem ich aufnehme, wofür ich dankbar bin, was ich am Tag erreichen möchte und was ich in Zukunft erreichen möchte, jeweils in der Vergangenheitsform. Diese zwei Sachen habe ich jeden Morgen draußen im Sonnenschein gemacht, und das fand ich ziemlich geil. Ich mache dass oft hier eher so drinnen, zwar in unserem Sonnendurchfluteten Raum, aber das fand ich eigentlich sehr geil, wenn das so mein Ritual würde. Aber oft nehme ich mir die Zeit doch nicht – wenn es hektisch wird wie heute Morgen, fällt das als Erstes hinten über. Das finde ich aber eigentlich ein tolles Ritual. In general habe ich irgendwie jetzt ein bisschen für mich entdeckt, hätte ich auch nicht für möglich gehalten. Mega.
Pierre Hofmann
Was tust du, um dein inneres Kind zum Vorschein kommen zu lassen?
Helen
Oh, deshalb auch schwierig. Was tue ich? Also irgendwie für mich, im ersten Moment denke ich dann so an Traumatau oder so, wie stark, aber irgendwie habe ich gerade so gedacht, ich finde es eigentlich eher, meine inneren Kinds eher so super, Alvon und so. Und zum Beispiel letzte Woche, also es war irgendwie eine ziemlich coole Woche. Woche. Wir waren am Samstag in so einem Freibad, was aber, wie nennt man das denn? Also so ein Naturfreibad, das ist so ein Vulkansee oder wie heißt das denn in der Eifel? Das hätte mich vorbereitet. Also irgendwie so, als glaube ich, als ich zum Krater und da drinnen das Wort war und dann ist ein Teiler von so einem Freibad und ich war schon richtig lange nicht mehr im Freibad und Und hatte, glaub ich, auch das Gefühl, ist nix für mich. Und als ich auch die ganzen Menschen mal zu gesehen habe, hab ich mich noch mal gedacht, ist nix für mich. Aber irgendwann haben die mich auch gar nicht mehr gestört, dass sich so, sollen die doch alle moschen so, ne? Und dann hab ich auch gedacht, ah, uns war's halt kein Angut, jetzt, wo ich hier bin, mach ich das mal, aber als ich im Wasser war, bin ich so völlig, fand's so toll. Und dann war da auch noch eine Rutsche ins Wasser. Und ich, also Christian war so wegen seiner Kontaktländenwahl, lass ich lieber der so feste. Bei mir ist ja gar, wenn ich die verliere so, hab ja dann draußen noch Nachdruck. Ich war die ganze Zeit allein auf der Rutsche und fand es einfach richtig genial. Ich war nur am Lachen und dachte: Oh mein Gott, das müssen wir jetzt immer machen. Solche Sachen, wenn ich so albern sein kann. Ich schaffe das mittlerweile schon mehr. Aber das Erwachsenenleben lässt das ja nicht immer zu. Ja, absolut. Und das fand ich, also das fand ich richtig genial. Man sollte viel mehr rutschen, meiner Meinung nach. Ja, ja. Ich habe die Tage so ein Video gesehen auf Instagram, wo jemand gefilmt hat, wie er so eine Rutsche in so einem… Wie nennt man das also in so einem Erlebnisbad? Na Rutschen, dann dachte ich auch so, oh, wie lange ist das her? Ist so schlimm. Ich habe, irgendwie glaube ich, gestern morgen dann auch in der Dusche gedacht, da gab es auch so eine Insel, wo auch dann super viele waren. und da waren also einmal so ein wahrscheinlich einer. Wie heißen die dann diese Sprungbretter auf jeden Fall? Einer? Weiß nicht, einer? Ich weiß nicht. Ein Meterbrett. Ja, irgendwie sowas. Und dann gab es aber noch so ein Prost. Und ich war am Anfang auch so, ich glaube, es ist vielleicht auch verbunden damit, dass ich so engst überwinde, weil im ersten Moment ich hatte jetzt nicht unbedingt so sehr Angst vom Wasser. Also mich stört zum Beispiel jetzt nicht, dass ich nicht weiß, was unter mir ist. Da gibt es ja auch ganz viele. Aber es war natürlich schon eine Überwindung, was sehr, sehr kalt war das Wasser. dann aber reinzugehen und zu merken, da gehört man sich dran, das war schon cool. Und dann kam aber so ein bisschen die Angst, ich weiß ja gar nicht, ich hab bin nicht so von der Kondition so super, ich weiß gar nicht, ob ich so weit schaffe und was wenn ich hier ertrink und so was. Und dann aber zu merken, nee, das kann ich irgendwie. Und dann mit der Rutsche war schon so, dass ich auch im ersten Moment dachte, boah, da tauch ich ja dann so tief und kann sagen, mich, dass jemand hinten auch nicht rauf rutscht oder sowas. Und dann aber zu merken, was es macht für uns, das setzt ja, glaube ich, auch wahrscheinlich so ein Adrenalin frei. Das war einfach cool zu merken: Ich kann das. Ich kann auch Dinge schaffen, die mir ein bisschen Angst machen. Und ich habe gestern unter der Dusche dann so gedacht, wo wir mir da nochmal hinfahren, dann spring ich auf den beiden Brettern. Erst mal von einem kleinen und dann auch auf einen. Weil ich glaube, das gibt mir schon ziemlich viel. So ein bisschen meine eigene Angst in Maßen natürlich. Also ich mache da auch nicht total crazy Sachen, aber ich meine, was sind das? Sieben Meter oder so. Also springen die ganzen kleinen Kinder runter. Aber ich hab mich nicht mal zu dieser Plattform getraut, weil ich unsicher war, ob ich so weit schwimmen kann. Und ich glaube, das möchte ich da beim nächsten Mal noch als Steigerung. Ich liebe es sowieso, Kinder zu beobachten – die sind so sorglos. Und man selber denkt so, ah, so sorglos. Und ich glaube so, da versuche ich ein bisschen mehr dann auch hervorzukitzeln mit solchen Sachen. sehr. Ich bin ganz gerne auch unvernünftig. Schön. Das stinkt toll. Ja.
Pierre Hofmann
Apropos inneres Kind. Was ist das erste Buch, an das du dich erinnerst?
Helen
Ich habe sehr viele Märchen vorgelesen bekommen. Aber ein Buch, bei dem ich dachte, ich könnte lesen, dabei hatte ich es nur auswendig gelernt, war so etwas wie Clara mit den roten Schuhen. Die hatte immer zu kleine Schuhe an, fand sie aber so toll, dass sie sie unbedingt tragen wollte und dann immer wieder ihre Mutter dazu gebrannt und dann hat sie, glaub ich, so getan, jetzt würden die doch passen, irgendwie sowas. Keine Ahnung, dass die Story leider, aber ich fand es ganz, ganz toll. Meine Mutter musste es uns so oft vorlesen, dass ich es irgendwann auswendig konnte – und dann habe ich so getan, als könnte ich schon lesen. Schon so ein wunderkind auch. Ja.
Pierre Hofmann
Toll. Hast du eine Lieblingsfolge, Aktenzeichen XY?
Helen
Das ist eines meiner schlimmsten Hobbys, und ich stelle auch oft infrage, wie sinnvoll das ist. Ich habe generell mit True Crime ein bisschen nachgelassen. Aber bei Abständzeichen hab ich das Gefühl, dass ich so ein bisschen dazu lerne, wie ich mich dann vielleicht in irgendeiner Situation verhalten könnte. Aber eine Lieblingsfolge auf keinen Fall, ich finde die immer schlimm. Ich bin und das regt mich auch nur auf. Ich glaube, ich hab so eine selektive Wahrnehmung, ich hab das Gefühl, ich bin immer nur Frauen wie Müll irgendwo vom Wald abgelegt Und ich hätte gerne so viel Geld, dass ich immer irgendwie diese Belohnung aufstocken könnte und so. Es ist, glaube ich, ein ziemlich ungesundes Hobby von mir. Auch das gehört dazu. Auch das gehört dazu. Da kommen wir wieder zu dem Unvernönteligen. Ah ja. Ob das gut zum inneren Kind passt. Ja.
Pierre Hofmann
Welchen Film oder welche Serie könntest du immer wieder schauen?
Helen
So etwas wie Gilmore Girls – das habe ich früher ständig wiedergeholt. Auch Gossip Girl, obwohl mir das mittlerweile echt zu viel Drama wäre. Aber ich glaube ich hätte, also eigentlich nehme ich mir jetzt schon ne Jahr vor, weil ich gerne nochmal so in dieses New York-Feeling reinkam. Genauso vielleicht auf The Sex and the City, obwohl ich immer wieder höre, dass er so super schlecht gealt hat. Also, ich lasse es auch lieber an ein paar halbsegute Erinnerungen. Aber so zum Reihenwohl fühlen würde ich sagen, gelb mir auch geil.
Pierre Hofmann
Welcher Film oder welche Serie bringt dich zum Weinen?
Helen
Ich bin sehr nah am Wasser gebaut. Wenn es eine Abschiedsszene ist und jemand darin weint, kriegt mich das. Das muss gar kein trauriger Schluss sein – ich weine einfach mit. Ja, ich weine sehr oft mit. Ich habe so einen Real gesehen, wo ein Schauspieler einen Oscar gewinnt und sich dann bei seiner Mutter bedankt und so verbinden. Siehst du irgendwie, ich hab's dir immer gesagt oder so, der weint auch so, und da kann ich schon rein. Also ich bin wirklich naus. Es braucht nicht viel. Schön. Und wie ist es umgekehrt? Was bringt dich oder? Manchmal, von vor.
Pierre Hofmann
Welche Serie bringt dich zum Lachen?
Helen
Mir fällt das zumindest nicht so spontan was ein, aber ich glaube auch das braucht nicht so ganz viel. Ich überlege gerade auf mir ein gutes Beispiel. Ich gucke halt, glaube ich, tenenster weniger jetzt mittlerweile Comedy-Sachen. Aber so was wie Carolin Kebekus oder so, da lag ich wahrscheinlich ab der ersten Sekunde. Da grube ich halt noch nicht mehr so sehr, weil ich halt eher so Dokumentarfilme oder so was gucke. Irgendwie immer eher so ein bisschen schwerer für das Thema. Aber inspirierend. Aber ja, ich glaube auch zum Nassenbrauch sitzen ist so wahnsinnig viel. Konsumiere ich nur irgendwie weniger. Vielleicht sollte ich das mal mehr machen. Ja, einfach nur lachen. Klingt vernünftig. Ja, klingt wirklich sehr vernünftig. Sehr vernünftig. Wie eine sehr erwachsene Entscheidung.
Pierre Hofmann
Genau. Daum gehst du gerne ins Kino.
Helen
Nichts mehr ganz so sehr. Aber ich mochte es eigentlich in der Zeit, dann so kleine Kinos auszudecken. Oder hab dann auch mal irgendwie diese ganzen Oscar-Nominierung oder so reingezogen. Wie mach ich es nicht mehr so sehr? Das hat vielleicht das Hobby. Man muss Prioritäten setzen. Ich glaube, es hat tatsächlich durch Corona nachgelassen. Ich liebe aber Outdoor so auf dem Air-Kino. Da werde ich jederzeit veroffen.
Pierre Hofmann
Cool. Weißt du noch welchen Film du es jetzt gesehen hat im Kino? Wahrscheinlich.
Helen
Ach nee, ich glaube, Barbie. Guter Film. Ja, muss ich nochmal schauen. Ja, und da habe ich gelass, ohne Ende beikommen. Also den würde ich jetzt vielleicht nochmal anschauen. Einfach nur zum Lachen. Oh Gott, da. Ich wollte mich auch mit dem gesamten Merch ein decken von Ken. War aber teuer. Ja, das ist leider so. Schade.
Pierre Hofmann
Hast du eine Lieblingsausgabe von 73 Questions?
Helen
Ich mag es einfach generell, in diese Häuser reinzuschauen. Ich glaube mich interessiert vielleicht auch ein bisschen weniger, was die eigentlich sagen. Weil ich guck auch gerne dieses Format, ich glaub das von… Oh Gott, kann ich nicht aussprechen. Architectural Digest. Genau, und ich auch in die Häuser rein. Ja. Deswegen, glaub ich, geht's mir wahrscheinlich sogar fast mehr darum. Aber ich weiß noch, zum Beispiel, dass ich bei Serena Williams so dachte, oh, das Haus gefällt mir nicht so rühmig, dann war ich auch so ein bisschen abgetan. Oder ich glaub auch von Kim Kardashian, war ich so ein bisschen, ja? Keine Ahnung. Aber wenn das so ganz so gemütlich alles irgendwie aussieht und trotzdem natürlich, wir haben unendlich viel Geld, Das ist wahrscheinlich teuer, aber es sieht so aus, als könnte man da wirklich drin wohnen. Das mag ich dann gerne. Aber mir fällt gerade nicht mehr ein, wer das war. Wir sind ab und zu die Negativ-Beispiele hängen geblieben. Ja, so sind Gerne manchmal. Ja, ne?
Pierre Hofmann
Was ist deine meist genutzte App?
Helen
Ich würde vermuten: im Wechsel, je nachdem, was ich gerade höre – Spotify, BookBeat oder Audible. je nachdem wo ich gerade höre, sind die wahrscheinlich dauerhaft ab. Ja. Das langweilig zu Tode. Alles so was, ich war als erstes an der FZ-Konferenz, ich hab gar nicht so verstehen, hab mich wieder wie in der Schule geführt, so dumm und das finde ich dann extrem langweilig, weil ich da denke, oh Gott, Leute, worüber reden wir hier eigentlich? Fangen wir zum Punkt. Ja, also so wenn es so, also auf mich macht dann den Eindruckst du gewollt, hochdrahmend, die reden wahrscheinlich ganz normal einfach immer so, aber das finde ich dann sperren langweilig, gar kennen das drauf.
Pierre Hofmann
Das verstehe ich. Hast du mal ein Instrument gelernt?
Helen
Ich habe mit Blockflöte angefangen, dann Querflöte gespielt – und im Tambourkorps auch diese Mini-Flöte, die Piccoloflöte.
Pierre Hofmann
Kannst du was davon noch?
Helen
Nee. Ich hatte als Kind echt zu viele Hobbys und habe irgendwann einfach alle beendet, weil ich jeden Tag in der Woche etwas hatte und mir das zu viel wurde. Ich habe dann nochmal so ein bisschen, ich habe so eine Grifftabelle für die Kräfe, da habe ich nochmal so ein bisschen probiert. Aber ich habe letzte Woche schon zu meiner Schwester gesagt, ich konnte einfach nie wirklich Noten lesen. Ich wusste nur, ich konnte nur verbinden, diese Note ist dieser Griff. Griff. Und ich könnte mir vorstellen, dass das dann so vielleicht wiederkämmer, wenn ich diese Grifftabelle hätte. Aber irgendwie hatte ich dann auch nie wieder so richtig Lust drauf. Ich find's doch ein bisschen schade, dass mir das erfahren gekommen ist, aber so richtig los, hab ich eigentlich auch nicht. Ich habe sie noch, falls das wieder kommt. Ja, ich hab auch noch meine alte Blockflöte. Okay, mach mal ne Band. Auf jeden. Konzert. Bei Mädels, die lesen. Festival wird es richtig abgehen. Das wär der Hammer. Oh Gott, da würden alle gehen. Oh, besorge, Leute. Das machen wir nicht. Das tun wir euch nicht an.
Pierre Hofmann
Was ist die Frage, die du am meisten gestellt bekommst?
Helen
Irgendetwas mit Buchtipps, wahrscheinlich: Welches Buch ich empfehle.
Pierre Hofmann
Hast du so eine Standardantwort darauf?
Helen
Ja, leider habe ich eine. Meistens halt ein Lied für dich, ich vermisse, ich muss mir immer noch was Neues überlegen. Was mich zuletzt sehr begeistert hat: Für das Interview mit dem General-Anzeiger sollte ich zwei bis drei Bücher mitbringen, also habe ich drei mitgebracht. Und die würde ich alle drei empfehlen. Ach ja, nee, ich habe gerade gedacht, das ist eines mir in Fall. Aber ich hatte eine für die Vermisste dabei. Dann war es wirklich gerade in Bezug so auf die ganze Mutter-Schafzfrage gut, weil es irgendwie explizit nicht darum geht. War das Gras auf unserer Seite von Stefanie de Velasco. Ich hatte auch dieses Schreibsee. Ich habe es voll gefeiert. Und morgen Morgen und wieder morgen von Gabrielle Zevin war ich diese ganze Spielewelt. Teilkul fand mich auch wie so eine Spieledesignerin gefühlt habe. Also ich würde vielleicht das einfach zukünftig zwischen diesen drei rotieren.
Pierre Hofmann
Bist du ein Katzen oder Hundemensch?
Helen
Ich bin da ein bisschen weder noch, ich bin nicht so der Tiermensch – und dann fühle ich mich auch mal schlecht. Aber meine Mama hat seit ein paar Jahren einen Hund, den finde ich ganz toll. Tatsächlich irgendwie mach ich nie Hund und ihren, er ist ja auch so flauschig und so, den mag ich schon sehr gerne, aber ja, ich bin nicht ganz so der Tiermensch. Obwohl ich auf einem Bauernhof aufgewachsen bin, ist das nicht übergesprungen. Ich habe auch nichts gegen Tiere, aber irgendwie brauche ich sie auch nicht. Vielleicht würde ich mir noch mal ein Meerschweinchen anschauen, die hatte ich früher – die finde ich schon knuddelig. Also vielleicht mal irgendwann noch mal ein Meerschwänchel.
Pierre Hofmann
Okay, ist notiert. Lieber Ketchup oder Mayo?
Helen
Good job. Unbedingt.
Pierre Hofmann
Okay. Strandurlaub oder Städtetrip?
Helen
Eher, glaube ich, Städtetrip. Obwohl jetzt ruhig und frei war, oder? Ja. Ich hätte auch mal wieder Lust auf Strandurlaub. Aber eigentlich erlebe ich lieber was.
Pierre Hofmann
Ja, verstehe ich. Film oder Serie?
Helen
Ich mag mich nicht mehr so lange, sonst bin ich komisch.
Pierre Hofmann
Wenn alles alles möglich wäre, wen würdest du gerne mal im Podcast interviewen? Think Big.
Helen
Also gelbst, glaube ich, auch viele. Wenn ich zum Beispiel auf meine Liste aufgeschrieben habe, das weiß ich nicht, wie Big das ist. Aber ich meine, ich hab kein persönlicher Kontakt zu ihr, deswegen. Schon erst mal außerhalb meiner Reichweite ist Fendt Ramona Maya von den langwarmen Mädchen. Ziemlich cool. Weil die auch sehr spirituell ist und ich das irgendwie total spannend finde, wie die so ihre Visionen sich da überlegt hat und dass das auch noch alles klappt. Hätte ich das sehr spannend. Aber es gäbe auf jeden Fall so ein paar. Ich glaube auch Carida Hermann. Ich will jetzt niemand was sagen, aber die deren Content habe ich komplett alles mir reingezogen. Auch schon früher, da hat die noch mehr so auf Frauen reisen alleine. Da hatte die noch so so eine Art Travel-Blog. Da fand ich die schon toll. Dann hat die mir so Businessmates gemacht. Das habe ich dann auch alles konsumiert. Jetzt ist die mittlerweile so komplett aus der Online-Welt ausgestiegen. Ich glaube, allein deswegen schon, weil ich die ein bisschen vermisse, wenn ich das spannen. Also, aber welchen Anreiz hätte das für sie, wenn sie nichts mehr mit der Online-Welt zu tun hat? Deswegen ist das vielleicht das utopischste. Das wäre irgendwie ganz cool. Da hättest du so ein exklusiv Interview. Ja, ich würde einfach kennenlernen, wie geht's dir so? Ja, ich würde einfach kennenlernen, wie geht's dir so? Ein bisschen quatschen. Ja, genau.
Pierre Hofmann
Was würdest du deinem jüngeren Ich gern sagen? Also so deinem zehn Jahre jüngeren Ich?
Helen
Vertrau auf dein Bauchgefühl. Du bist nicht verrückt für deine Träume. Das ist schon alles gut so.
Pierre Hofmann
Toll. Du siehst du sich in zehn Jahren und ich weiß, dass das voll die … Ich hab schon das Gesprächsfrage. Aber vielleicht hast du ja irgendwie so eine Vision, die gar nicht so sehr beruflich sein muss.
Helen
Ich habe eine klare Vision für die nächsten Jahre, aber zehn Jahre sind relativ lang, das finde ich schwer. Ich will auf jeden Fall eine Weltreise mit dem Van machen, ich will auf dem Landweg nach Australien, und davon lasse ich mich nicht abbringen. So utopisch dieser Traum auch ist – das will ich unbedingt machen und in meiner Vorstellung brauche ich dafür auch Jahre, aber wahrscheinlich keine Zehn. Und ich kann mir tatsächlich irgendwie einfach nicht vorstellen, was danach ist. Also ich kann mir natürlich irgendwie tausend Sachen so einen Büchercafé oder sowas. Aber ich sehe mich irgendwie nicht nach der Reise – ich sehe mich immer nur auf dieser Reise und für mich ist auch so völlig okay, wenn ich zum Beispiel schon in Polen merke, nee doch nicht, Wendal war ja doch nichts für mich. Ich will nur starten, und ich will mir für danach auch gar nichts überlegen. Ich weiß gar nicht, das ist ein ganz verrücktes Gefühl. Ich will nur das machen, und es wird sich hundertprozentig ergeben. Aber wo ich in zehn Jahren bin – wer weiß das schon, könnte alles und nichts sein.
Pierre Hofmann
Das ist eine gute Antwort. Hast du einen Lieblingsautor in?
Helen
Ich glaube, es ist eher nicht. Also so, dass man dann quasi immer darauf schon wartet, dass da was Neues oder so rauskommt. Eher nicht so. Ich finde halt total viele Menschen und auch Autorin super inspirierend und bewundere die einfach auf so ein eher weiß ich nicht menschlichen Level. Aber es ist jetzt nicht so, dass ich irgendwo sehen auf Neuersteunungen. Warte.
Pierre Hofmann
Gibt es eine Autorin, die du gerne mal persönlich treffen würdest? Also einfach so? Nicht per se um sie zu interviewen oder so?
Helen
Ich glaube, da gibt es auch so. Aber ich glaube, ich habe welche, weil ich hoffe, ich bin so gut mit ihr in den direkten Arrichten unterhalten. Ich würde extrem gerne Stefanie de Velasco treffen. Ich glaube, sie ist einfach super witzig. Und ja, und ich finde halt auch ihren Sie hat halt auch ihren Lebensregel extrem stand. Also sie hat ja auch schon super viel erlebt. Hat sich auch irgendwie aus sowas herausgekämpft, aus eher unguten Umständen. Das finde ich total und ich glaube, ich finde sie einfach menschlich mega stand. Obwohl das sich auch ein bisschen blöd anfühlt, das jetzt sozusagen, weil ich glaube, Das steht nicht in den Sternen, dass ich sie mal trage. Wer hat eigentlich auch gesagt, wenn ich mal noch Berliner treffe? Ich bin halt erst mal nicht in Berlin. Ich überleg, ob es jemanden gibt, wo das völlig abwegig ist, dass wir uns treffen … eine Autorin oder Autorin. Ja. Ja, vielleicht fände ich … Nein, oh, ich glaub, die ist gestorben. Das war jetzt grüttelig. Ich fand auch Raynor Winn … Rayna Winn fand ich auch interessant, aber ich glaube, ich habe gehört, dass sie vielleicht verstorben ist. Ja, also, weiß ich auch nicht. Aber Nell Leyshon, und fand ich zum Beispiel auch im Livestream total interessant, und die hat mich so ein bisschen auch so an meine Tante in England erinnert, da habe ich so ein bisschen gedacht, ich würde mich so gerne auf ein Kaffee oder eher so Tril mit ihr treten. Und das ist, glaube ich, abwege. Also dann nehme ich sie. Okay.
Pierre Hofmann
Gute Antworten, Helin. Geht es eine andere berühmte Person, die keine Ortauen ist, die du gerne treffen würdest?
Helen
Gott, jetzt muss ich die alle abrufen. Also ich hätte gerne, glaube ich, diese Madame Garner Weitzger getroffen mit diesem botanischen Garten in Santa Barbara, aber die lebte auch nicht mehr. Ich glaube so viele, also immer ein wenig so dokumentarfe, wenn ich denke, ich seh' zwar wie cool sie ist, und ich kenne mein Gesicht immer dann spannend. Aber ja, wer so zum Beispiel, ich weiß nicht, wie man vor, du sitzt so beim Brunch mit Michelle Obama oder so. Also ich weiß, ich könnte mir einfach extrem viele Frauen auch vorstellen, wo ich gerne mal mit am… Oder ich hab doch letztens mal diesen Film über Trixie Mattel geguckt, Und da stell ich mich schon ziemlich witzig vor, mal irgendwie Zeit mit zu verbringen. Also, mal weiß ich vielleicht, feiern zu gehen oder so. Ja. Also ich glaube, ganz viele Mönchen könnte ich mir dafür vorstellen.
Pierre Hofmann
Lass uns jetzt auf jeden Fall wieder eine Community Frage. Wie kam es zu der Wand mit dem Buchseiten?
Helen
Der Anlass war ein Online-Kurs, in dem es darum ging, sich eine Content-Ecke zu bauen, in der man jederzeit unkompliziert etwas aufnehmen kann. Ich fand eigentlich ein ganz coolen Gedanken und ich glaube, vielleicht, wo hattest du das irgendwo schon mal gesehen? Also vielleicht Pinterest oder so? Mir war relativ schnell klar: Ich will das machen. Nur war es ein wahnsinniger Aufwand, den ich völlig unterschätzt habe. Aber ich liebe es total und Im Rahmen von diesem Kurs habe ich dann gesagt, jetzt mache ich jetzt mal, aber woher ich die Idee hatte, weil ich jetzt gar nicht mehr habe. Ich habe bestimmt mal Pinterest gesehen.
Pierre Hofmann
Was ist das beste Geschenk, das du hier verschenkt hast?
Helen
Ich glaube immer irgendwie so Erlebnis. Ich bin gar im Sieb gebrochen, das ist keine Ahnung. Aber ein Erlebnis würde ich sagen.
Pierre Hofmann
Was ist das beste Geschenk, was du hier bekommen hast? Kannst du auch die gleiche Antwort geben?
Helen
Ja, ich würde sagen wahrscheinlich, wenn man irgendetwas so zusammen gemacht hat. Letztes Jahr war ich mit meinen Schwestern im Harz, und wir wollten zwei Geschenke verbinden. Meine Schwester wollte einen Survival-Kurs machen, und ich wollte draußen schlafen, also biwakieren. Da waren wir drei Tage oder so zusammen. Also ich habe nicht sogar drei Nächte und dann eher so vier Tage im Hart. Und überhaupt diese Schwesternzeit zu haben und die Tage ganz anders zu verbringen als sonst, fernab von allem auf dem Campingplatz. Das fand ich cool. Obwohl biwakieren gar nicht geklappt hat, das war mein Geschenk, aber das hat sich trotzdem Wie ein Geschenk mit manchen Fästern unterwegs zu sein.
Pierre Hofmann
Das klingt toll. Hast du einen Lieblingstier?
Helen
Ich finde Otter witzig. Ich lege auch irgendwie immer… Irgendwas sagt Christia… Ach so, ich lege immer irgendwie so komisch die Hände so auf der Brust oder so ab. Ich weiß gar nicht, oder so oberhalb der Brust. Das ist so meine Spannungsmodus, ich lege, ich merke das ja gar nicht. Und das finde ich irgendwie extrem witzig, diese Bilder von… Findest du Otter, die so liegen im Wasser? Ja, ich glaube schon. Ich glaube, ich finde auch einfach so, wenn Tiere niedlich oder so aussehen, dann bin ich schon auch viel abgewinnen. Ich bin also jetzt auch nicht tierfeindlich, möchte ich mal klarstellen. Ich bin das jetzt geklärt hab. Ich seh die gern auf Videos und Fotos.
Pierre Hofmann
Wenn du ein Tier wärst, welches wärst du? Auf ein Otter?
Helen
Ich habe mir früher vorgestellt, ich wäre eine Maus, die in einem Luftballon über die Welt schwebt – mit einem kleinen Wohnzimmer darin, und von oben sieht sie alles. Und wenn das gehen würde, das wäre nicht ziemlich genial. Ich möchte also eigentlich nur eine Maus sein, wenn ich dabei in einem Luftballon über die Welt schwebe. Sehr schmitzig, wie du schliebst. In Ion M.D. Lime. Dream Big. Little One. Dream Big.
Pierre Hofmann
Was ist für dich der schlimmste Job aller Zeiten?
Helen
Auf jeden Fall alles, wo ich im Kopf rechnen muss. Da streike ich innerlich. Aber es gäbe bestimmt auch noch andere Sachen. Aber das wird das erste was mir anfängt.
Pierre Hofmann
Was würdest du tun, wenn du einen Tag lang unendlich viel Geld ausgeben könntest?
Helen
Ja, Aktenzeichen XY anrufen und alle Belohnungen aufschlappen. Ich würde auf jeden Fall nicht arbeiten, ich würde nur erleben. Und ich würde die leckersten Sachen essen. Ich habe es ja nur einen Tag lang, also ich würde jetzt auch nicht ewig… Ich will jetzt nicht im Flieger die ganze Zeit, ich fliege also jetzt nicht mal weg. soll ich irgendwo was vielleicht in der Nähe oder so. Vielleicht würde ich ans Meer fahren. Ich würde auf jeden Fall super so dekadent und luxuriös alles machen. Ich weiß auch nicht, ob ich viel vorhin auf habe, um das zu planen oder ob ich spontan viel Geld habe. Also alles Faktoren, die ruhig sind. Jetzt natürlich nicht drüber nachgedacht. Aber ich würde auf jeden Fall glauben, ich glaube ganz viel geht dann für Essen drauf. Und ich würde auch vielleicht nicht nur an dem Tag gut essen, sondern mir auch richtig geile Sachen für die Folgetage kaufen. Mhm, mhm, ja. Aktisch. Wir bremten. Ich habe mir also schon viele Gedanken darüber gemacht, wie das wäre. Mhm, ich verstehe. Diese Frage trifft mich nicht unvorbereitet. Ich merke es, ich merke es.
Pierre Hofmann
Wenn Geld und Zeit keine Rolle spielen würden, welchen Skill würdest du denn gern lernen?
Helen
Meine Traufverschulung wäre, dass ich diese Reise mache und nur so viel arbeite, wie ich gerne mag und so. Also weil ich glaube, das habe ich nämlich auch schon öfter überlegt. Ich würde jetzt auch nicht nichts machen wollen. Ich finde, ich glaube, ich auch nicht so spannend. Aber ich fand es richtig geil, wenn ich dann unterwegs so jeden Kurskurs mitnehmen könnte. oder keine Ahnung, jede sportliche Aktivität und auch kein Anwender, plötzlich mit Käse reißen, ein bisschen mehr über Käse lernen oder so. Also so Sachen finde ich halt voll geil, aber ich glaube nicht so eine einzige Sache unbedingt, obwohl ich es programmieren auch immer noch spannend finde. Aber ehrlicherweise spielt da glaube ich weniger Geld und so Zeit die Rolle. Ich glaube, ich glaube, ich ist vielleicht einfach nicht so lustig, ich würde es gern schon können.
Pierre Hofmann
Was magst du an Bonn?
Helen
Es ist sehr ruhig, aber auch sehr international, weil hier viele große Unternehmen und immer noch viele Ministerien sitzen. Es hat ein bisschen Kleinstadt-Feeling, aber die Vorteile einer Großstadt. Es gibt alles irgendwie immer so einmal. Also es mangelt an nichts. Es hat vielleicht nicht die riesige Auswahl wie Köln, aber man ist auch sehr nah an Köln. Also deswegen, ich merke irgendwie, dass es hier klein ist, aber trotzdem mir jetzt nicht ein Dorfcharakter hat. Ich glaube, ich hatte nicht so Lust, irgendwann in einem Dorf zu wohnen. Ich mag schon, dass ich alles hier machen kann, aber dass es nicht überfordern ist.
Pierre Hofmann
Was ist dein Lieblingsrestaurant oder Café in Bonn?
Helen
Was mir spontan einfällt, ist die Villa Vinzig in Bad Godesberg, weil da komme ich zwar selten hin, ich bin bei dir nur unter der Woche auf dem Abend. Ich mag generell gerne Cafés auf Ausprobieren und so und da gibt es echt viele Tolle hier. Vielleicht würde ich am Tag mit viel Geld auch an den Caféhoppigen machen.
Pierre Hofmann
Was bestellst du meistens im Café?
Helen
Normalerweise Latte Macchiato – ich habe aber vor Kurzem entschieden umzusteigen, weil ich jetzt schon oft gerade im Ausland Dinge bekommen habe, die sehr weit weg waren von meiner Vorstellung von Latte Macchiato. Und ich glaube, Cappuccinos ist unverfänglicher. Ich glaube zukünftig wahrscheinlich ein Cappuccino. Aber wenn ich in Villa Vinzig bin, gibt es einen, wie heißt das denn nochmal, wie so ein Moccachino, glaube ich, ist das? Mit Weißer Schokolade. Oh Gott, dafür würde ich auch mal nach Bonn fahren. Es lohnt sich. Okay, ich komme rum. Ja. Der ist echt ganz klar so.
Pierre Hofmann
Ohne was könntest du nicht leben?
Helen
Schwarztee. Mit Milch – ohne Milch brauche ich ihn nicht, dann lieber ganz ohne. Aber das war das Thema ist schon wichtig. Was war die mal wichtig ist es aber nicht mehr. Noch wahrscheinlich tausende Sachen. Mir wird zunehmend egal, was andere über mich denken. Ich bin auf keinen Fall frei davon, sonst würde ich ja alle Fragen völlig frei beantworten – auch die, welche Bücher ich nicht mag. Aber dass ich zum Beispiel nicht wie viele in meinem Umfeld den Traum von Heiraten, Haus und Kind habe – damit bin ich relativ frei. Ich finde es okay, dass ich davon eine andere Vorstellung habe. Früher hätte mich das mehr gestresst, aber da habe ich auch in einem anderen Umfeld gelebt. Oder auch, dass mir das ein bisschen weniger wichtig ist, wie ich jetzt vielleicht aussehe. Also ich möchte mich halt wohlfühlen, aber es geht mir jetzt nicht mehr so darum, irgendein Ideal oder so zu entsprechen. Gerade nach dem Jahr, wo ich mich vor allem um meine mentale Gesundheit mache, habe ich auch ganz bewusst die Entscheidung Gott hoffen alles andere, dass man zurückzusteuern. Aber jetzt so würde ich schon sagen, würde ich gerne mit mich wieder auf so fit und stark fühlen. Deswegen, aber das hat dann weniger so optisch vergonnen. Ja. Stimmt.
Pierre Hofmann
Hast du Tattoos?
Helen
Eins. Ein Rotkehlchen. Ich verwechsle immer die Seite – ich glaube, die rechte Schulter, hinten. Möchtest du noch eins? Und wenn ja, welches? Ja, ich überlege, ich würde wahrscheinlich hinter dem linken Ohr so einen Semikolon, so einen ganz klaren, das machen wollen. Aber habe ich es noch keine Konkurrenz und Kleine.
Pierre Hofmann
Und wenn du dich anderen vorstellst, was sagst du dann als erstes?
Helen
Das kommt natürlich voll auf den Kontext an. Also, wenn wir im Referat auf der Arbeit, so könnte neue Personen, dann hat es so einen Stammersatz, die mich runterrattet, dann erzähl ich irgendwie mehr, was ich in diesem Referent mache. Das würde ich natürlich sonst nirgends erwähnen, weil es mir einfach als wenigsten wichtig ist. Sorry. Aber ich glaube, ich versuche jetzt so ein bisschen zu vermalden. Ich glaube, weil es halt nie so eine ganz klare Antwort gibt, also ich bin jetzt nicht Architektin oder so. Ich habe immer so einen Rattenschwanz dranhängen, deswegen sage ich meistens einfach nur: Hey, ich bin Helen. Und erst auf Nachfrage mehr. Mhm, verstehe ich. Ja, ich glaube, dass ich, ich weiß nicht, vielleicht komme ich irgendwann nicht mehr so häufig in so eine Situation. Ich glaube, wenn ich neue Menschen begegnere, dass irgendwie mehr so Mädels, die lesen.kontakte, dann würde ich vielleicht sagen, dass ich Grunde unten mehr zu lösen bin. Aber ich glaube, Tennis reicht zu mir, wenn ich nur hell sage. Ich sage auch nicht so häufig meinen Nachnamen, wenn es nicht sein muss. Und ich rede lieber in der Du-Form mit Leuten. Auch, ja. Sieht sich echt anstrengend irgendwie. Völlig überholtes Konzept. Wie viel Kontext. Wie lange hat sich das ausgesucht? Kommt das wieder her.
Pierre Hofmann
Okay, vorletzte Frage. Welche Frage habe ich vergessen dir zu stellen? Also gab es eine Frage, mit der du vielleicht gerechnet hättest, die ich aber nicht gestellt habe?
Helen
Ich glaube, vielleicht nicht. Ich fand es schön, dass es mal andere Fragen waren als immer: Welches Buch würdest du empfehlen? Das klingt jetzt echt gemein, aber das langweilt mich ein bisschen. Für mich ist ehrlicherweise auch der Aspekt wichtig, dass ich Gründerin bin und versuche, mir ein Business aufzubauen – und weniger nur das Bücherlesen und Buchtipps-Geben. Ich finde das auch so individuell. Ich empfehle schon gerne Sachen, aber ja. Deswegen fand ich das heute voll schön. Mir hat nichts gefehlt. Das war total voll vorbereitet. Danke.
Pierre Hofmann
Marco, bist du stolz auf dich?
Helen
Ja, voll. Ich bin oft den schmerzhaften Weg gegangen. Ich hatte auch eine Zeit lang, wo ich Sorge hatte, dass sich die Beziehung vielleicht zu meiner Familie verschlechtert, weil mir das oft zu, also kein Angst, ein bisschen zu kompliziert zu erkennen, aber ich hatte das Gefühl, dass es vielleicht bergab geht, wenn ich nicht dran arbeite. Und das habe ich gemacht und das war sehr sehr unangenehm, weil es mit ganz viel Schuldgefühlen einherging und dass ich aber jetzt schon, dass die zwei zu Wochen dieses Jahr komplett mit der Familie verbracht haben. Das wäre jetzt vor ein paar Jahren gar nicht denkbar gewesen für mich. Es hätte mich extrem gestresst. Ich hätte wahrscheinlich so eine Wand hochgefahren, wäre nicht so ich richtig gewesen oder wäre gar nicht erst mitgekommen. Und ich bin generell voll stolz, dass ich ganz oft genau die Dinge mache, die ich unangenehm finde – und daran dann so wachse. Also ich bin mega stolz auf mich.
Pierre Hofmann
Mega. Was finde, also was Das war ein guter Abschluss. Ich find mich klasse. So sollte es sein. Das ist geschafft. Und die Hörerinnen erst.
Helen
Wir haben ganz lange aufgenommen, das ist eine lange Folge geworden. Sorry, ich kann mich heute gar nicht kurz fassen.
Pierre Hofmann
Ich fand es auch schwer, nicht noch tausend Nachfragen zu stellen. Was meinst du damit? Können wir da nochmal ganz tief rein gehen, um mal eine eigene Folge draufzumachen? Ja! Wenn euch irgendwas mehr interessiert hat, fragt gerne, dann können wir ja auch echt überlegen, ob wir da nochmal was drauf machen. Aber ich werde es voll viel Spaß gemacht. Ja! Irgendwie fand ich das cool. Ich hoffe auch, dass das beim Zuhören angenehm war. Aber mir hat es auf jeden Fall beim Aufnehmen sehr viel Spaß gemacht. Ich hoffe dir auch. Mir auch, auf jeden Fall. Ich bin froh, dass du dich einigermaßen wohlgefühlt hast und ich nicht. Voll. Kein Beto, das ist doch ein gutes Zeichen. Ja, aber irgendwie, ich glaube, ich bin auch eher so in Overfara, so wahrscheinlich denke ich im Nachhinein. Ist das schon nicht da gesagt?
Helen
Am unangenehmsten fand ich wahrscheinlich die Fragen, bei denen ich etwas Unangenehmes sagen sollte – wo ich etwas schlecht bewerten sollte. Das ist ein Thema, dem werde ich mich noch widmen – das steht noch auf meiner Weiterentwicklungsliste. Aber ich finde dafür, habe ich mich eigentlich ganz gut geschlagen.
Pierre Hofmann
Ja, finde ich auch. Ich bin schon so sehr schaff. Ganz design. Schön. Ja, mega.
Helen
Ich finde es auch total toll, dass du mich gefragt hast und wir das zusammen gemacht haben. Ich habe viel cool auch, dass du dich drauf eingelassen hast. Ich habe dir ja nur diese Podcast-Folge geschickt und generell das YouTube-Format. Ja. Das ist so, Pierre macht da bestimmt was Gutes draus.
Pierre Hofmann
Ich habe mein bestes getan. Ich fand es richtig, richtig cool und ich finde es schon, dass es so ein bisschen, so wir haben es nicht in 10 Minuten geschafft. Ich weiß nicht, wie die Leute das machen, da kannst du ja gar nichts zu antworten eigentlich. Nein, absolut. Ich wollte mir nochmal diese YouTube-Videos antworten. Wahrscheinlich sagen die alles nur so in ein, zwei Worten. Aber ich möchte irgendwie, dass es dann auch mal ein bisschen andere Themen waren, dass mir sehr viel Spaß gemacht. Cool. Ja auch. Au, Süpp, danke dir.
Helen
Ich würde sagen, wir trinken unseren Prisecco am See zu Ende. Da habe ich nämlich gar nicht so viel von jetzt probiert. Ja, eine ganze Aufregung. Ja, echt. Und kommen jetzt erstmal ein bisschen wieder runter. Und dann kannst du ja auch nochmal im Detail nachfragen. Das ist ein Offair. Dann gibt es dann die Hörerinnen entlassen wir jetzt mal, weil das wahrscheinlich eine Folge mit Überlänge ist. Muss auch mal sein. Vielen, vielen Dank, Pierre, das war echt cool. Danke dir.




