Welche Bücher standen für Juli/August 2021 zur Auswahl?

Am 4. Juli habe ich in der Story um Buchvorschläge für die nächste Runde gebeten und aus euren Vorschlägen vier ausgelost. Für die Juli-/August-Runde standen dann Vom Schlafen und Verschwinden von Katharina Hagena, Die Erfindung der Sprache von Anja Baumheier, Die Unsterblichen von Chloe Benjamin und Der Geschmack von Apfelkernen von Katharina Hagena zur Auswahl. In der ersten Abstimmungsrunde wurden alle vier Vorschläge über die Quizfunktion bei Instagram zur Auswahl gestellt und hier seht ihr die Übersicht der Stimmen:

___STEADY_PAYWALL___

Vom Schlafen und Verschwinden von Katharina Hagena: 8 Stimmen

Die Erfindung der Sprache von Anja Baumheier: 7 Stimmen

Die Unsterblichen von Chloe Benjamin: 7 Stimmen

Der Geschmack von Apfelkernen von Katharina Hagena: 5 Stimmen

Da wir nach der ersten Runde zwei Titel auf Platz 2 hatten, habe ich in der zweiten Abstimmungsrunde Vom Schlafen und Verschwinden, Die Erfindung der Sprache und Die Unsterblichen erneut in die Quizfunktion gepackt und hier hat dann Die Erfindung der Sprache gewonnen (Stimmenverteilung hier: 9 / 10 / 8 – also wirklich sehr knapp).


Ein großer Roman über die Magie der Sprache, die Kraft der Gemeinschaft und eine ganz besondere Familie.

Die Erfindung der Sprache

Der Zeitplan


Wer ist Anja Baumheier?

👩‍🦱 Anja Baumheier wurde 1979 in Dresden geboren und hat ihre Kindheit in der DDR verbracht. Heute lebt sie mit ihrer Familie in Berlin.

👩‍🏫 Nach dem Abi studierte sie Spanisch und Französisch in Potsdam und Granada. Sie arbeitet als Lehrerin für Französisch und Spanisch.

🧶 Anja strickt sehr gerne und teilt fleißig Bilder dazu auf Instagram.

📚 2018 erschien ihr erster Roman Kranichland, 2019 dann der Roman Kastanienjahre.

Auf die Frage Wie kann man sich einen Schreibtag bei dir vorstellen? antwortete Anja Baumheier in einem Interview mit einer Buchbloggerin:

Ich stehe am liebsten früh auf, mach mir einen Kaffee, gehe eine rauchen, danach klappe ich den Laptop auf und dann schreibe ich. Morgens kommen mir häufig die besten Ideen, am Nachmittag kann ich dann eher die Textstellen
überarbeiten. Ich schreibe ca. 10 Seiten und gebe das dann meinem Mann zum Lesen. Manchmal überlegen wir dann gemeinsam, wie es weitergehen könnte.

Anja Baumheier

Vielen Dank @a.fried fürs zusammenstellen 🤗
📸 von Anja Baumheier


Was hat sie noch geschrieben?


Interview mit Anja Baumheier

Welche Insel hattest du im Kopf, wenn du Platteoog beschrieben hast?

Ich hatte keine konkrete Insel im Kopf. Zahlreiche Videos habe ich gesehen und Bücher gelesen und mir dann eine Mosaik-Insel gebastelt. Das hat auch den Vorteil, dass ich freier war. Das ganze Buch soll ja ein bisschen fernab der Realität sein, ein bisschen märchenhaft, ein bisschen kryptisch, ein bisschen spröde … ein Abbild der Seele und Sprache von Adam. So konnte ich waghalsig Geschäfte, Häuser … entstehen lassen, wie ich für die Geschichte gebraucht habe. Ich freue mich, dass ihr Gefallen an Platteoog gefunden habt.

Wie stehst du zu der Debatte um J. K. Rowling?

Frage zwei hat ja eine literaturwissenschaftliche Herangehensweise zur Grundlage. Sollte man Künstler und Werk gleichsetzen? Für mich lehne ich das ab. Ich verstehe aber, dass Rezipienten das anders sehen.

Wann fiel die Entscheidung zu dem Wie von Huberts Verschwinden? Wusstest du das schon von Anfang an oder hat es sich dahin entwickelt?

Ich plotte nicht, ich schreibe aus dem Bauch, habe nur eine vage Idee, wo meine Protagonisten am Ende stehen sollen. Ein Happy End braucht man übrigens, sonst ist es schwer, einen Verlag zu finden. Das, was mit Hubert passiert ist, hat sich erst beim Schreiben ergeben.